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Veröffentlicht am 28.07.2025

Jeder ist verdächtig

Sleeping with Friends
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Inhalt: Seit ihrer Hochzeit mit einem wohlhabenden Geschäftsmann haben Mia und ihre ehemalige Clique aus Collegezeiten nur noch wenig Kontakt. Doch dann erleidet sie ein Schädel-Hirn-Trauma und kann sich ...

Inhalt: Seit ihrer Hochzeit mit einem wohlhabenden Geschäftsmann haben Mia und ihre ehemalige Clique aus Collegezeiten nur noch wenig Kontakt. Doch dann erleidet sie ein Schädel-Hirn-Trauma und kann sich nur noch in der Form von Filmszenen an ihre Vergangenheit erinnern. Sofort reisen ihre Freunde zu einer Erinnerungsparty an, doch kann sie ihren Schilderungen wirklich vertrauen? Vor allem wenn die Szenen in ihrem Kopf eine ganz andere Sprache sprechen.

Meinung: Sleeping with Friends ist ein ungewöhnlicher Thriller, der sich um eine Gruppe von ehemaligen Freunden handelt, die alle Geheimnisse haben und in den letzten Jahren nur wenig Kontakt zueinander pflegten.
Mia war schon immer der Mittelpunkt der Gruppe. Sie ist schön, klug und herzlich und so ist man entweder in sie verliebt oder will sich unbedingt in ihrer Aufmerksamkeit sonnen. Doch nun ist ihr nicht nur der Mensch fremd, der sie früher einmal war, sie kann sich auch an nichts erinnern. Nur an Filmszenen, mit denen sie gewisse Ereignisse verbindet. So ist es kein Wunder, dass Mia nun unsicher und vorsichtig gegenüber den Menschen ist, die behaupten, ihr am nächsten zu stehen.
Gerade weil alle ihre eigenen Geheimnisse zu verbergen scheinen und sich gegenseitig beschuldigen, Mias Verletzung verursacht zu haben.
Nach und nach gibt es immer mehr Spannungen in der Gruppe und irgendwie scheinen plötzlich alle ein Motiv gehabt zu haben.
Im Mittelpunkt steht nicht nur Mia, sondern auch ihre Freunde. Allen voran die introvertierte Agnes, die Mia unbedingt beschützen möchte und schon immer in sie verliebt ist. Ganz anders als die quirlige Zoey, mit der sie sich einen regelrechten Wettstreit um Mias Aufmerksamkeit liefert.
Zoeys Freund Ethan, der ehemalige Kumpel Victor, Mias Schwester Steph, Mias Ehemann Martin und dessen Sohn Cameron sind ebenfalls mit von der Partie und sorgen für zusätzliche Spannungen.
Die Geschichte ist abwechslungsreich und jeder wird beschuldigt, sodass der Leser selbst alle verdächtigt. So wird die Geschichte spannend. Leider konnte ich mit keinem der Charaktere so richtig warm werden. Trotzdem fand ich fand ich das Buch lesenswert.

Fazit: Ein interessanter Thriller, in dem jeder verdächtigt ist. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Starke Charaktere

Hunt on Dark Waters
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Inhalt: Nachdem ihr ihre Ex-Freundin Lizzie das Herz bricht, flieht die junge Hexe Evelyn spontan mit deren wertvollen Erbstücken durch das nächste Portal und landet in der Zwischenwelt Threshold. Diese ...

Inhalt: Nachdem ihr ihre Ex-Freundin Lizzie das Herz bricht, flieht die junge Hexe Evelyn spontan mit deren wertvollen Erbstücken durch das nächste Portal und landet in der Zwischenwelt Threshold. Diese Welt verbindet nicht nur alle Welten miteinander, sie besteht auch noch zum größten Teil aus Wasser. Notgedrungen schließt sich Evelyn der Piratencrew, rund um den attraktiven Bowen an, der bald ungeahnte Gefühle in ihr auslöst. Doch in Threshold lauern mehr Gefahren als gedacht und dann wäre da ja noch Lizzie, die unbedingt ihr Eigentum zurückhaben möchte und Jagd auf Evelyn macht.

Meinung: „Hunt on Dark Waters“ ist ein spannendes Buch mit jeder Menge Magie und magischen Kreaturen.
Im Mittelpunkt stehen Evelyn und Bowen, zwei unterschiedliche Charaktere, die ich aber beide sehr mochte.
Evelyn ist locker, impulsiv, leichtsinnig und frech, was sie immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Doch ist sie dazu noch eine mitfühlende Hexe, die am Liebsten allen und jeden helfen würde.
Bowen hingegen ist ernst und pflichtbewusst. Seine Aufgabe ist es, die Menschen vor gefährlichen Kreaturen zu schützen, eine Aufgabe, der er gewissenhaft nachkommt. Obwohl zwischen den beiden schnell die Fetzen fliegen, entsteht hier schnell eine große Anziehung. Diese Anziehung hat mir gut gefallen, jedoch waren mir die Bettszenen teilweise zu viel.
Die anderen Figuren mochte ich ebenfalls. Gerade Lizzie ist höchst interessant. Die Vampirin besitzt große Macht und ist fest entschlossen ihr Eigentum von Evelyn zurückzubekommen.
Ebenso wie bei Nox, einer charmanten und anständigen Person, mit einer gefährlichen Seite, würde ich gerne mehr über diesen Charakter erfahren.
Die Geschichte ist spannend und voller Gefahren. Vor allem die Lebensweise der Wesen ist spannend, ebenso wie die Kreaturen, die hier vorkommen.
Auch das Piratenthema konnte mich abholen.
Ich bin sehr gespannt auf das nächste Buch dieser Reihe.

Fazit: Ein gelungenes Buch mit starken Charakteren.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Schuld und Unschuld

Die feindliche Zeugin
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Inhalt: Als der junge Emmett angeklagt wird, einen Mann im Park erstochen zu haben, entwickelt sich das ganze schnell zu einem landesweiten Spektakel und Emmett wird, schon aufgrund seiner Hautfarbe, vorverurteilt. ...

Inhalt: Als der junge Emmett angeklagt wird, einen Mann im Park erstochen zu haben, entwickelt sich das ganze schnell zu einem landesweiten Spektakel und Emmett wird, schon aufgrund seiner Hautfarbe, vorverurteilt. Nachdem die junge Prozessanwältin Rosa mit dem Fall betraut wird, kommen ihr bald erste Sachen an dem Tatgeschehen seltsam vor. Sie beginnt selbst zu ermitteln und stößt auf allerlei Ungereimtheiten und Widerstände.

Meinung: Die feindliche Zeugin ist ein interessantes Buch über Rassismus, Vorurteile und die Hürden des britischen Justizsystems.
Im Mittelpunkt steht die junge Prozessanwältin Rosa, eine ehrgeizige, mitfühlende und engagierte Anwältin, die sich bald mit ihrem jungen Mandanten verbunden fühlt und ihm wirklich helfen will.
Denn Emmett ist sehr jung und wirkt, besonders am Anfang des Buches, recht unschuldig und etwas naiv. Im Laufe der Geschichte härtet er immer weiter ab und wird, durch den Aufenthalt im Gefängnis und seine Erlebnisse dort stark verändert.
Das Buch handelt über Vorurteile und Rassismus. Es zeigt auf, welche Schwierigkeiten die Protagonisten im Rechtssystem haben und man erfährt auch viel über Rosas private Probleme.
Ob es als Thriller oder eher als Drama angesehen werden kann, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Lesenswert ist es auf jeden Fall, vor allem wenn man bisher noch keinerlei Berührungspunkte mit dem Justizsystem dieses Landes hatte.

Fazit: Ein interessantes Buch über Rassismus und Vorurteile. Außerdem ein kleiner Einblick in das britische Justizsystem.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Allein in der Wildnis

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
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Inhalt: Schon seit ihrer Studienzeit sind Nicki und Julia beste Freundinnen. Jedoch haben sich die beiden unterschiedlichen Frauen in den letzten Jahren aus den Augen verloren. Zumindest bis Nicki überraschend ...

Inhalt: Schon seit ihrer Studienzeit sind Nicki und Julia beste Freundinnen. Jedoch haben sich die beiden unterschiedlichen Frauen in den letzten Jahren aus den Augen verloren. Zumindest bis Nicki überraschend vor Julias Tür steht um sie als Junggesellinnenabschied zu einer Wanderung auf dem abgelegenen Kungsleden-Wanderweg in Schweden zu entführen. Doch als Julia eines Morgens ohne Nicki aufwacht und plötzlich ganz alleine in der Wildnis überleben muss, beginnt ein Überlebenskampf, den sich die junge Frau in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt hat.

Meinung: „Der Weg“ ist ein gut gemachtes Buch über Freundschaft, Liebe und Überleben, das neben der Wanderung auch von der Beziehung zu Lars, Julias zukünftigem Ehemann berichtet. Außerdem von dem Beginn der Freundschaft zwischen Julia und Nicki, die beide sehr unterschiedlich sind und sich dennoch sehr nahe standen. Zumindest bis der Kontakt immer mehr eingeschlafen ist und Nicki nun überraschend vor Julias Tür steht.
Obwohl Julia gerade in ihrem Hochzeitsvorbereitungen mit Lars steckt, willigt sie nach kurzem Zögern ein, mit Nicki als Junggesellinnenabschied in Schweden wandern zu gehen. Schnell fällt ihr allerdings Nickis seltsames und abweisendes Verhalten auf und als Julia in der Wildnis auf sich allein gestellt ist, beginnt ein wahrer Überlebenskampf.
Die Geschichte ist spannend und konnte mich an mehreren Stellen auf falsche Fährten führen. Dadurch gab es mehrere Überraschungen, die alle gut gemacht sind. Nebenbei wird ein weiteres wichtiges Thema angesprochen, auf das ich hier jedoch nicht näher eingehen möchte, um nicht zu spoilern.
Das Buch ist locker geschrieben und schnell zu lesen. Leider wurde ich mit den Charakteren nicht richtig warm, was dem Lesefluss jedoch keinen Abbruch getan hat.
Ich habe mich hier gut unterhalten gefühlt und kann das Buch von daher empfehlen.

Fazit: Obwohl ich mit den Charakteren nicht richtig warm wurde, halte ich dieses Buch für lesenswert.

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Neuanfang auf einem fremden Planeten

Lyneham
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Inhalt: Als die Erde nicht mehr bewohnbar ist, wird der ferne Planet Perm, ein urzeitlicher Mond, als neuer Lebensraum für die Menschen auserwählt. Der 12-jährige Henry ist mit von der Partie und startet, gemeinsam mit ...

Inhalt: Als die Erde nicht mehr bewohnbar ist, wird der ferne Planet Perm, ein urzeitlicher Mond, als neuer Lebensraum für die Menschen auserwählt. Der 12-jährige Henry ist mit von der Partie und startet, gemeinsam mit seinen Geschwistern und seinem Vater ein neues Leben. Seine Mutter, die mit einem späteren Raumschiff ankommen sollte, wird von ihnen sehnsüchtig erwartet. Doch nach und nach kommen immer mehr Verdachtsfälle auf, die es möglich scheinen lassen, dass sie schon vor langer Zeit hier war und eine Warnung hinterlassen hat.

Meinung: Lyneham ist ein Mix aus Science Fiction und wissenschaftlicher Forschung. Erzählt wird auf zwei Ebenen. Einmal dürfen wir, als Leser, Henry begleiten, der neu auf einem fremden Planeten ankommt und sich, gemeinsam mit seiner Famlie, ein neues Leben aufbauen muss. Hierbei ist vieles fremd und bald haben die Siedler mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen.
Dabei bleibt Henry ein aufgeweckter Junge, der alles hinterfragt und neugierig auf seinen neuen Lebensraum blickt. Ebenso wie sein einfühlsamer Bruder Chester und seine kluge kleine Schwester.
Dann wird noch aus der Sicht von Henrys Mutter Mildred erzählt. Sie ist eine ehrgeizige, intelligente und entschlossene Frau, die nicht nur das Leben auf Perm vorbereiten, sondern vor allem erforschen und verstehen will. Dabei bekommt sie allerlei Gegenwind und muss sich ebenfalls vielen Problemen stellen. Mildred ist ein Genie, das ihresgleichen sucht. Sie ist extrem logisch und direkt, wirkt dabei allerdings auch oft kalt und unnahbar.
Die Geschichte zeigt auf, was ein Neuanfang auf einem neuen Planeten für Schwierigkeiten bringen könnte und beleuchtet dabei den Kampf einer Familie um ihre Zukunft.
Leider bin ich mit den Charakteren nicht richtig warm geworden. Gerade mit Mildred nicht, auch wenn sie die wohl interessanteste Figur im ganzen Buch ist.
Ich habe mich hier gut unterhalten gefühlt und kann die Geschichte Fans des Genres nur empfehlen.

Fazit: Ein gut gemachter Neuanfang auf einem fremden Planeten. Bedauerlicherweise wurde ich mit den Charakteren nicht so richtig warm.

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