unterhaltsam - mit Schwächen
Immortal with your kiss"Immortal with your Kiss" ist der erste Band der 'Immortal-Vampir-Reihe' von Autorin Sara Hill. Es ist mein erstes Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.
Zu Beginn des Buches hatte ich starke Schweirigkeiten ...
"Immortal with your Kiss" ist der erste Band der 'Immortal-Vampir-Reihe' von Autorin Sara Hill. Es ist mein erstes Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.
Zu Beginn des Buches hatte ich starke Schweirigkeiten mit dem Schreibstil, er las sich für mich nicht flüssig, sondern eher hölzern. Es wirkte zwar sehr umgangssprachlich, aber passte vom Sprachbild her nicht zu einer jungen 20-jährigen (Ella). Auch die Dialoge wirkten etwas konstruiert und lasen sich insgesamt wenig flüssig. Im Verlauf habe ich mich dran gewöhnt und habe mich auch nicht mehr so sehr daran gestört, bzw. wurde es vom LEsegefühl auch deutlich flüssiger.
Dadurch habe ich dann auch besser zur eigentlichen Story gefunden. Die gebaute Welt mit Vampiren und Jängern hat mir gut gefallen, vor allem, weil es hier Vampire gibt, die wieder menschliche Eigenschaften annehmen können - unter bestimmten Voraussetzungen. Das ist eine bisher nicht sehr bekannte Erzählweise und hat mich positiv überrascht. Ich hätte mir hierzu mehr Details gewünscht, andererseits lag der Fokus des Buches nicht auf diesen Aspekten.
Ella und Maria sind die beiden Hauptcharaktere des Buches und aus ihrer Perspektive wird die Handlung abwechselnd erzählt, teils gabelt sich die Handlung in mehrere HAndlungslinien auf. Ellas Perspektive wird in der Ich-Perspektive erzählt, die von Maria aus einer personalen Erzählweisen. Dieser Umschwung war zunächst etwas veriwrrend im Lesefluss, unterscheidet beide Erzählweisen jedoch auch klar voneinander. Die Charakterisierung der beiden ist grundsätzlich ok, jedoch vor allem bei Maria wenig realistisch. Maria ist als Vampir seit Jahrhunderten auf der Welt und es ist anzunehmen, dass sie viel Lebenserfahrung und Personenkenntnis hat. Zu Beginn des Buches wird sie als sehr vorsichtig und sorgsam dargestellt. Dadurch habe ich dann im Verlauf nicht so recht fassen können, warum sie anscheinend Entscheidungen trifft ohne mögliche Konsequenzen zu bedenken oder sich vorab nicht versucht in die Gedankengänge anderer, ihr seit Jahrhunderten bekannter Personen einzudenken.
Das fand ich schade und hat die Story für mich damit ein wenig flach wirken lassen.
Alle weiteren Charaktere waren ausreichend aber wenig tiefgründig portraitiert, vor allem Adam fand ich sehr interessant und ich hätte gern mehr über ihn erfahren - kommt dann vielleicht im kommenden Buch der Reihe...
Insgesamt habe ich die Story gern gelesen, sie konnte mich trotz einiger Ungereimtheiten in der Charakterdarstellung und in der sprachlichen Gestaltung unterhalten.