Second Chance
Formula Chance (Rennfieber Teil 2)„Formula Chance“ von Sawyer Bennett ist der zweite Band ihrer Rennfieber Reihe, die in der fiktiven Formel International spielt.
Nach einem grauenhaften Unfall, bei dem ein Fahrer starb und er selbst ...
„Formula Chance“ von Sawyer Bennett ist der zweite Band ihrer Rennfieber Reihe, die in der fiktiven Formel International spielt.
Nach einem grauenhaften Unfall, bei dem ein Fahrer starb und er selbst schwer verletzt wurde, hat sich Nash Sinclair aus der Formel International zurückgezogen. Doch jetzt, drei Jahre später, bietet ihm Brienne Norcross, die neue Teambesitzerin von Titans Racing, die Chance auf ein Comeback an. Brienne räumt den alten Rennstall komplett auf und ist für ihre innovativen Ideen bekannt. Das stößt nicht bei allen auf Begeisterung, vor allem, da sie den Posten des Chefingenieurs für Rennstrategie mit einer Frau besetzt. Bexley Toliver ist eine absolute Expertin auf ihrem Gebiet und hat sich bereits einen Namen gemacht. Der Job ist ihr großer Traum, aber als sie den neuen Fahrer kennenlernt, wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Vor drei Jahren wollten sie und Nash heiraten, aber der Stress ihrer anspruchsvollen Jobs zerstörte ihre Beziehung. Können sie es jetzt besser machen?
Mir hat schon der Auftaktband sehr gefallen und man merkt, dass Sawyer Bennett für ihre Reihe ziemlich gut recherchiert hat. Sie schafft es, die Details aus dem Rennsport aber so gekonnt einzubauen, dass man nie gelangweilt oder überfordert ist. Ich gebe zu, dass dieses Rennfieber fast schon ansteckend ist. Für Fans der Autorin gibt es ein Wiedersehen mit Brienne, die nicht nur die Eishockeyliga rockt, sondern auch die Rennstrecken.
Nash ist ein sympathischer Charakter und es ist schrecklich, was er durchmachen musste. Er hat seine Ängste aber erfolgreich bekämpft und nutzt seine zweite Chance als FI-Fahrer. Ob es auch eine zweite Chance für sein Herz gibt, muss sich noch zeigen, denn die damalige Trennung basierte zum großen Teil auf der Sturheit der beiden Hauptfiguren.
Bexley weiß, dass sie in diesem Job immer doppelt so gut sein muss, wie ein Mann, und bisher war das auch kein Problem. Die Misogynie in ihrem neuen Team zermürbt sie trotzdem und es ist bewundernswert, wie sie trotzdem ruhig und professionell bleibt. Ihre Situation ist leider immer noch authentisch und wird im Buch gut beschrieben.
Die Handlung konnte mich absolut mitreißen und sowohl die vorsichtige Second Chance, als auch die gesamte Hintergrundstory konnten mich überzeugen. Brienne ist und bleibt aber meine Heldin.
Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!