Profilbild von Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne

Lesejury Star
offline

Sonnenblumenkerne ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Sonnenblumenkerne über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2025

Langatmig

Deckname: Bird
0

Der Auftakt zu Deckname: Bird beginnt fulminant. Der Leser erfährt Anfangs sehr wenig, bekommt nur mit, dass die Hauptfigur in großen Schwierigkeiten steckt und von jetzt auf gleich von ihrer Arbeitsstelle ...

Der Auftakt zu Deckname: Bird beginnt fulminant. Der Leser erfährt Anfangs sehr wenig, bekommt nur mit, dass die Hauptfigur in großen Schwierigkeiten steckt und von jetzt auf gleich von ihrer Arbeitsstelle verschwinden und untertauchen muss.
Eine Agentin, die verfolgt wird und untertauchen muss.
Die Flucht ist geplant und das erste Drittel ist ein echter Pageturner. Bird muss sich verwandeln, muss immer wieder die Orte wechseln.
Der Leser erfährt so langsam, welche Fähigkeiten sie besitzt und welche Vorkehrungen sie getroffen hat. Jedoch weiß man nicht so genau, warum sie flieht und vor wem.
Nach dem ersten Drittel finden viele Flashbacks statt, beginnend mit Birds Karriere, bis hin zu ihrem Privatleben, ihren Beziehungen, ihrer Familie.
Ihr ganzer Lebenslauf wird aufbereitet – das hat sich nach einer Weile leider einfach nur noch gezogen und die Spannung war weg.
Ich finde, sie verliert sich sehr in ihren bereits getroffenen Entscheidungen, sie sinniert viel über ihr Leben und befindet sich irgendwie auch in einer Art Sinnkrise.
Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch so weiter geht, wie zu Beginn und wurde daher leider enttäuscht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2025

Lustig, aber sprachlich verbesserungswürdig

Peace, Moms
0

Die Autorin beschreibt ehrlich und ungeschönt, wie der Alltag mit Kindern, vorallem eben kleinen Kindern, aussieht und welchen Veränderungen eine Frau unterliegt, wenn sie zur Mutter wird.
Ich konnte ...

Die Autorin beschreibt ehrlich und ungeschönt, wie der Alltag mit Kindern, vorallem eben kleinen Kindern, aussieht und welchen Veränderungen eine Frau unterliegt, wenn sie zur Mutter wird.
Ich konnte meinen Alltag tatsächlich in vielen Situationen wieder finden und musste auch oft schmunzeln, weil die Situationen auf eine sehr humorvolle Weise dargestellt werden.
Nicht so gefallen hat mir hingegen die Sprache, da sie meist sehr jugendlich slangmäßig wirkt und mich das beim lesen zum Teil auch genervt hat. Dieses betont coole lockere wirkte an vielen Stellen deplatziert und unauthentisch. Schade, denn sonst hätte mir das Buch überaus gut gefallen.
Dennoch holt der Humor vieles wieder raus und es ist ein lustiges kurzweiliges Leseerlebnis, bei welchem (frau) sich gut unterhalten fühlt.
Auch die Aussage passt: Wir sitzen alle im selben Boot, seid nett zu euch selbst und zu anderen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2025

Gemächlich

Faebound
0

Ich bin mit hohen Erwartungen in das Buch gegangen, da ich die Story spannend finde und mich in der Fantasywelt wohl fühle. Das Cover und der Farbschnitt sind richtig schön.

Faebound ist der erste Teil ...

Ich bin mit hohen Erwartungen in das Buch gegangen, da ich die Story spannend finde und mich in der Fantasywelt wohl fühle. Das Cover und der Farbschnitt sind richtig schön.

Faebound ist der erste Teil einer Triologie und handelt von der Elfe Yeeran, die ins Exil geschickt wurde. Ihr ehemaliger Oberst Rayan und ihre Schwester Lettle folgen ihr und alle drei stoßen auf die eigentlich ausgestorbenen grausamen Fae.

Man kommt gut in das Buch, ich hätte mir aber ein bisschen mehr von den Charakteren erwartet. Die Entwicklung fand ich etwas schleppend.
Auch die Einführung in die Fantasiewelt hätte ich mir besser ausgearbeitet gewünscht. Am Anfang und Ende des Buches befindet sich eine wunderschöne farbig gestaltete Karte. Mir fehlt aber ein Glossar, in dem z.B. die „Wesen“ aufgelistet werden. Zu den Obea konnte ich mir lange gar kein richtiges Bild machen.
Die Sprache versucht zwar eine eigene Welt zu schaffen, ich fand es aber im Lesefluss störend, dass teilweise mit „their“ und „them“ pronounciert wurde. Ich hatte dabei eher das Gefühl, dass großer Wert darauf gelegt wurde geschlechtsneutral zu sprechen, um die Vielfältigkeit zu repräsentieren.
Yeeran verliert relativ schnell ihren Posten und befindet sich daraufhin am Rand der Gesellschaft und muss ihren Weg finden. Ich fand es etwas schade, sie so schnell fallen zu sehen und fand den Rest der Geschichte etwas schleppend. Ich mag schnelle Wendungen, Action und Spannung und fand das Buch daher eher etwas gemächlich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2025

Speziell

Blood of Hercules
0

Das Buch startet mit einer kurzen Erklärung zu den Spartanern (Göttern) und Menschen und der Entstehung des römischen Reiches. Es gibt auch einen Stammbaum über die griechischen Götter.

Anschließend ...

Das Buch startet mit einer kurzen Erklärung zu den Spartanern (Göttern) und Menschen und der Entstehung des römischen Reiches. Es gibt auch einen Stammbaum über die griechischen Götter.

Anschließend beginnt die Haupterzählung und man findet sich sehr schnell zurecht.
Alexis ist die Hauptperson in der Geschichte, eine starke Frau, die besondere Fähigkeiten und einen ganz eigenen Charakter hat.
Das Buch wird als Dark-Romantasy beschrieben und darunter verstehe ich ehrlich gesagt mehr Romantik.
Die männlichen Götter sind alle attraktiv, unwiderstehlich, aber eben auch richtige „Bad-Boys“, auf meist unsympathische Art. Die Story ist ab und an richtig brutal und darüber sollte man sich auch bewusst sein, bevor man das Buch liest. Ich fand es manchmal ein bisschen zu viel.
Physische und psychische Gewalt stehen sehr im Vordergrund.
Dennoch wird die Spannung ständig aufrechterhalten und auch der Humor kommt nicht ganz zu kurz.
Weshalb ich das Buch wiederum doch gerne gelesen habe.

Die griechische Mythologie wird auf eine moderne Art und Weise eingebaut. Der Erzählstil ist einfach, passt aber gut zu dem Buch.

Es handelt sich hierbei um den 1.Band einer Triologie.

Wer schwarzen Humor mag und harten Tobak auch gut wegstecken kann, wird seine Freude an dem Buch haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2024

Nicht überzeugend

Signum
0

Bei „Signum“ handelt es sich um den zweiten Teil der Stormland-Triologie von John Ajvide Lindqvist, einem schwedischen Bestseller-Autor.
Im Mittelpunkt steht die ehemalige Polizistin und Krimiautorin Julia ...

Bei „Signum“ handelt es sich um den zweiten Teil der Stormland-Triologie von John Ajvide Lindqvist, einem schwedischen Bestseller-Autor.
Im Mittelpunkt steht die ehemalige Polizistin und Krimiautorin Julia Malmros, sowie ihr On-Off-Partner, der psychisch angeschlagene Kim Ribbing, der eine schlimme Vergangenheit mit sich herum trägt. Kim wurde als Kind von seinem Opa gefoltert und später von dem Arzt Martin Rudbeck auf eine schmerzhafte Art und Weise (u.a. Elektroschocks) therapiert.
Kim beschließt Rudbeck zu entführen, um sich dessen Motive bewusst zu werden und damit einen Teil seiner Vergangenheit aufzuarbeiten. Dabei läuft es jedoch nicht so, wie geplant.
Leider fand ich keine der Figuren recht sympathisch. Kim ist psychisch geschädigt, Julia agiert oft sehr unreif und empfand ich daher als anstrengend. Ihre Beziehung zueinander ist sehr komisch und verkorkst. Hier wäre es vielleicht besser gewesen, keine Liebesgeschichte daraus zu basteln, denn das Verhalten der beiden nervt einfach nur. So richtig hinein versetzen konnte man sich in die Geschichte daher nicht. Auch die Beziehungsgeschichte rund um Julias Exmann hätte es für mich wirklich nicht gebraucht, da zu nebensächlich. Teilweise wurde für mich etwas zuviel um den heißen Brei herum geschrieben. Die Story an sich ist für einen Thriller angemessen und es fanden sich auch die ein oder anderen Spannungselemente, jedoch kein Pageturner.
Auch ohne Teil 1 gelesen zu haben, kommt man gut in die Geschichte hinein und sie ist in sich geschlossen. Mich konnte das Buch jetzt nicht wirklich überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere