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Veröffentlicht am 21.09.2025

Mehr als nur ein Roman

Ein Rezeptbuch fürs Leben
1

Als Nikki erfährt, dass ihr Vater kurz nach der Trennung und Scheidung von ihrer Mutter wieder geheiratet hat, wird ihr regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen. Da sie als Lehrerin gerade ihren ...

Als Nikki erfährt, dass ihr Vater kurz nach der Trennung und Scheidung von ihrer Mutter wieder geheiratet hat, wird ihr regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen. Da sie als Lehrerin gerade ihren letzten Schultag hinter sich hat und die Sommerferien beginnen, setzt sie sich spontan ins Auto und fährt los – ohne Plan und ohne Ziel. So landet sie schließlich bei ihrem Onkel. Dort wird sie ohne viele Fragen aufgenommen und bekommt den Freiraum, den sie so dringend braucht. Als sie beginnt, ihrem Onkel bei der Renovierung des alten Farmhauses ihrer Großeltern zu helfen, entdeckt sie beim Durchsehen einiger Kartons ein altes Rezeptheft – und dieses entpuppt sich als weit mehr als nur eine Sammlung von Rezepten.

Nikki beginnt, sich intensiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, vor allem mit dem Leben ihrer Großmutter und deren Mutter. Dabei merkt sie, dass diese Geschichten ihr helfen, die Gegenwart besser zu verstehen. Auch ihr eigenes Handeln wird für sie nachvollziehbarer, und Schritt für Schritt beginnt sie zu heilen.

Ich bin von diesem Buch sehr angetan. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass eine Trennung oder Scheidung der Eltern auch erwachsenen Kindern sehr zusetzen kann. Gleichzeitig macht die Autorin deutlich, dass letztlich nur Gott helfen kann. Besonders gut hat mir die Botschaft gefallen, dass man die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten sollte – und dass es nicht nur wichtig ist zu vergeben, sondern auch zu verstehen, warum man vergibt. Der Grund dafür ist Jesus.

Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Die Beschreibungen der Gegend und der Orte sind bildreich, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Haupt- und Nebenprotagonistin waren mir sympathisch und authentisch. Den Schmerz und die Aufgewühltheit von Nikki konnte ich deutlich spüren, so als ob es mir selbst passiert wäre.

Wer mehr als nur einen einfachen Roman lesen möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Ein Buch für einen seelischen Kurzurlaub

Eine Pension zum Verlieben
1

Der Schreibstil war für mich wieder einmal genau das, was ich an dieser Reihe so liebe: flüssig, atmosphärisch dicht und voller Bilder, die beim Lesen lebendig werden. Ich habe mich sofort wieder zuhause ...

Der Schreibstil war für mich wieder einmal genau das, was ich an dieser Reihe so liebe: flüssig, atmosphärisch dicht und voller Bilder, die beim Lesen lebendig werden. Ich habe mich sofort wieder zuhause gefühlt. Besonders gefreut hat mich das Wiedersehen mit Floyd & Gladys und natürlich mit Charley, dem Tacos-Stand-Inhaber, der wie immer eine Lebensweisheit nach der anderen bereithält.

In diesem Teil durfte ich Paige & Andrew, Matt und Vienna begleiten. Jeder von ihnen ist so authentisch beschrieben, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, sie persönlich zu kennen. Ihre Sorgen, Hoffnungen und Ängste konnte ich gut nachvollziehen – und oft auch nachempfinden.

Paige und Andrew kämpfen unverschuldet mit finanziellen Sorgen und hoffen in Hope Harbor auf einen Neubeginn. Vienna hat ihren Job verloren, besucht ihre Mutter, die eine Buchhandlung führt – beide lieben sich, doch vom Charakter könnten sie kaum unterschiedlicher sein. Und dann ist da Matt, ein Tierarzt, der mit seelischem Schmerz nach Hope Harbor kommt, nur um eigentlich kurz die Pension seiner Schwester zu hüten. Doch das Haus erweist sich als wahre Baustelle.

Schön fand ich, wie sich die Figuren gegenseitig helfen, ihre Lasten tragen und so Schritt für Schritt leichter werden. Am Ende bleibt dieses warme Gefühl, dass man nie allein durchs Leben gehen muss – auch wenn es im wahren Leben leider nicht immer so einfach ist.

Für mich ist diese Reihe wirklich etwas Besonderes. Jedes Mal, wenn ich ein Buch davon zur Hand nehme, fühlt es sich an wie ein Nach-Hause-Kommen, auch wenn ich nur kurz zu Besuch in Hope Harbor bin. Die christlichen Elemente sind dezent eingearbeitet, genau richtig dosiert, und die kleinen Lebensweisheiten, die in die Geschichte eingeflochten werden, sind für mich jedes Mal wie kleine Schätze.

Ein Zitat möchte ich unbedingt festhalten, weil es mich so sehr berührt hat: „Es ist ein feiner Unterschied zwischen tolerieren und akzeptieren.“

Wer Geschichten über Neubeginn, Heilung, Veränderung und manchmal auch Trauerbewältigung mag, wird hier wieder viele schöne Lesestunden verbringen. Für mich war es einmal mehr eine herzerwärmende Reise nach Hope Harbor.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Pflicht, Glaube und Gefühle

Eine unmögliche Braut
1

Dieses Buch unterscheidet sich spürbar von den bisherigen Romanen, die ich von Jody Hedlund kenne – und doch überzeugt es auf seine ganz eigene Weise. Der Schreibstil ist gewohnt leicht, flüssig und humorvoll, ...

Dieses Buch unterscheidet sich spürbar von den bisherigen Romanen, die ich von Jody Hedlund kenne – und doch überzeugt es auf seine ganz eigene Weise. Der Schreibstil ist gewohnt leicht, flüssig und humorvoll, sodass ich von Anfang an gefesselt war. Schon nach den ersten Seiten hatte ich ein Lächeln im Gesicht und musste beim Lesen immer wieder schmunzeln.

Die Autorin nimmt uns mit ins Jahr 1849, nach St. Louis im Bundesstaat Missouri, und zeichnet ein lebendiges Bild vom Leben irischer Einwanderer in dieser Zeit. Die Atmosphäre wirkte für mich sehr authentisch, und ganz nebenbei konnte ich noch einiges über die Herausforderungen und Lebensumstände des 19. Jahrhunderts lernen. Die Figuren sind sympathisch, glaubwürdig und wachsen einem schnell ans Herz.

Im Mittelpunkt steht Finola, die davon träumt, in einen Orden einzutreten. Ihre Eltern hingegen bestehen darauf, dass sie heiratet – und so versucht sie, alle vom Heiratsvermittler vorgeschlagenen Kandidaten möglichst schnell loszuwerden. Riley wiederum möchte eigentlich keine zweite Ehe eingehen, gibt jedoch seinem schwerkranken Vater das Versprechen, sich noch einmal zu binden. Der Weg führt ihn – natürlich – ebenfalls zum Heiratsvermittler. Wen wundert es, dass er dort auf Finola trifft? Was dann folgt, ist eine charmante und turbulente Geschichte voller Überraschungen.

Jody Hedlund versteht es meisterhaft, Themen wie Mitgefühl, Glaube, gesellschaftliche Erwartungen und persönliche Berufung in eine romantische Handlung einzuflechten.

Für mich war dieser Roman eine rundum vergnügliche, herzerwärmende Lektüre. Ich empfehle ihn allen, die historische Liebesgeschichten mit Witz und Gefühl lieben.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Vorsorgen bevor man als Eltern pflegebedürftig wird

Und plötzlich sind sie alt
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In diesem Buch geht es um das Älterwerden der eigenen Eltern und den Umgang mit ihrer zunehmenden Pflegebedürftigkeit. Es zeigt Wege auf, wie man mit dieser herausfordernden Lebensphase respektvoll und ...

In diesem Buch geht es um das Älterwerden der eigenen Eltern und den Umgang mit ihrer zunehmenden Pflegebedürftigkeit. Es zeigt Wege auf, wie man mit dieser herausfordernden Lebensphase respektvoll und einfühlsam umgehen kann.

Der Ratgeber enthält viele wertvolle Impulse, die meine persönliche Haltung bestärkt haben. Manche Informationen waren mir aus meiner beruflichen Erfahrung bereits bekannt und fanden meine Zustimmung. Andere geschilderte Situationen hingegen haben mir neue Perspektiven eröffnet und mir die Augen geöffnet.

Dorothee Döring schreibt flüssig, verständlich und veranschaulicht ihre Gedanken durch passende Beispiele. Mich sprach es sehr an dass man den alternden Eltern mit Verständnis und Geduld begegnen und – wenn möglich – alte Konflikte vor der Übernahme der Pflege weitgehend klären sollte. Sowie das man ihnen Zeit geben soll, zu akzeptieren dass sie altern und somit Hilfestellungen durch die Kinder benötigen werden, zu gewöhnen.

Ich habe dieses Buch mit großem Interesse gelesen – sowohl aus beruflichem Anlass als auch aus persönlicher Betroffenheit, da ich selbst eine pflegebedürftige Mutter habe.
Wer sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte oder sich auf die Pflege der eigenen Eltern vorbereiten will, wird in diesem Buch sicherlich den ein oder anderen hilfreichen Tipp und wertvollen Denkanstoß finden.

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Veröffentlicht am 02.08.2025

Einfluss auf das eigene Leben

Dein Leben. Dein Impact.
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Humorvoller und zeitgemäßer Schreibstil. Buch aufgeteilt in drei Teile.

Im ersten Teil geht es um das Entspannt sein bzw. werden. Dabei zeigt Lukas auf weshalb der Mensch, sicherlich bei jedem ein anderer ...

Humorvoller und zeitgemäßer Schreibstil. Buch aufgeteilt in drei Teile.

Im ersten Teil geht es um das Entspannt sein bzw. werden. Dabei zeigt Lukas auf weshalb der Mensch, sicherlich bei jedem ein anderer Grund, unentspannt ist. Was mir sehr gefallen hat ist das er aufzeigt das man als Christ gar nichts muss, das man Grenzen haben kann und setzen soll. Auch spricht er darüber das es wichtig ist im Leben einen Rhythmus zu haben und das Leben genießen soll.

Im zweiten Teil widmet er sich dem Thema des Fokussiertheit und beleuchtet diese in 15 kurzen und knappen Kapiteln.

Im letzten Teil verbindet er das Entspannen mit dem Fokus und zeigt in drei Kapiteln auf wie es gelingen kann.

Jedes der drei Teile beendet er mit einem Impuls zum Gebet, indem er einlädt sein aufgeschriebenes Gebet zu beten oder selbst eines zu formulieren. Ich konnte mich in einigen Punkten wieder erkennen und habe das ein oder andere für mich aus diesem Buch herausnehmen können. Mir gefiel der humorvoll und leicht gehaltene Schreibstil, sodass ich direkt gefesselt war und wissen wollte was Lukas den Lesern, in diesem Fall mir, zu sagen und mit zu geben hat.

Ich empfehle es jedem der sich mehr Gelassenheit und Fokus im Leben haben möchte. Es ist aber auch sicherlich für diejenigen was die es schon sind.

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