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Veröffentlicht am 04.09.2025

Faszinierende Story in einem unglaublichen Umfeld

Blackened Blade 1: The Blackened Blade
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Was als Erstes bei diesem Buch ins Auge sticht, ist nicht nur das wunderschöne schwarze Cover, sondern auch die schwarzen Seiten. Gleichzeitig hat mich das aber auch abgeschreckt, weil ich dachte, dass ...

Was als Erstes bei diesem Buch ins Auge sticht, ist nicht nur das wunderschöne schwarze Cover, sondern auch die schwarzen Seiten. Gleichzeitig hat mich das aber auch abgeschreckt, weil ich dachte, dass ich es hier mit einem Roman aus einem anderen Genre zu tun habe und war positiv überrascht, dass es sich um Dark Fantasy handelt 😊

Nachdem Micai gestorben ist, kommt sie als ihr jüngeres, viel schwächeres Ich zurück und scheint die Vergangenheit erneut zu durchleben. Anders als zuvor lässt sie die Mobbingversuche nicht mehr über sich ergehen, sondern beginnt zu trainieren und sich gegen ihre Peiniger aufzulehnen.
Hierbei lernen wir als Leser nicht nur etwas über die Vergangenheit und die Charaktere in ihrem Umfeld, sondern erhalten tiefere Einblicke in Micais Gedankenwelt und ihre Entwicklung. Das fand ich wirklich stark und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Neben Micai mochte ich aber auch Gadriel sehr und hätte mir eine innigere Beziehung zwischen beiden sehr gut vorstellen können – wenn auch in einem späteren Band.

Die Fantasy-Elemente kommen hier nicht zu kurz, denn die Schule, auf die Micai geht ist eine Academy, die von Hexen, Hexenmeistern und Gestaltwandlern besucht wird. Daher gibt es hier einige Schulfächer, die sich mit diesen Themen beschäftigen. Aber auch der Wald um die Schule herum ist sehr vielversprechend und birgt einige Gefahren und Geheimnisse.

Die Geschichte wird größtenteils aus der Perspektive von Micai erzählt und erst am Ende lernen wir gelegentlich andere Sichtweisen kennen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und bauen aufeinander auf, sodass auch nicht das Gefühl entsteht, dass plötzlich etwas abgehackt wurde oder die ‚Kamera‘ auf die nächste Szene schwenkt.

Insgesamt habe ich das Buch sehr gern gelesen, da ich es super spannend fand und sehr gern mehr über Micai und ihre Fähigkeiten erfahren hätte. Deshalb wurde auch schon Band 2 vorbestellt 😉
Allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass ich gern auf die eine oder andere Szene verzichtet hätte. Darunter auch die Elemente der hormongesteuerten Charaktere, die ihren Körper nicht kontrollieren können und was dann etwas detaillierter beschrieben ist (was aber zum Glück nur auf insgesamt 5 bis 8 Seiten vorkommt).

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Ein wahres Meisterwerk - wo das Miträtseln bis zum Schluss spannend bleibt

Und dann gab's keines mehr
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Die Geschichte beginnt damit, dass 10 Personen anhand eines Briefes auf eine einsame Insel gelockt werden. Die Personen kennen sich untereinander nicht und gleich zu Beginn werden alle mit ihren größten ...

Die Geschichte beginnt damit, dass 10 Personen anhand eines Briefes auf eine einsame Insel gelockt werden. Die Personen kennen sich untereinander nicht und gleich zu Beginn werden alle mit ihren größten Verbrechen konfrontiert: dem Mord an jemanden.
Nach und nach findet die Gerechtigkeit ihren Weg, da ein scheinbarer Kinderreim dazu genutzt wird, um sich ihnen zu entledigen.

Die Protagonisten sind so unterschiedlich, wie Menschen nur sein können. Da gibt es unter anderem einen Richter, der die einzelnen Morde und mögliche Verdächtige sehr ruhig und nüchtern zusammenfasst. Oder eine Miss Brent, die ihre Liebe zu Gott gefunden hat und sehr fanatisch wirkt.

Die Geschehnisse sind klar aufgebaut und es sehr interessant, wie schnell die Personen dort ihr wahres Gesicht gezeigt haben und wie schnell sämtliches Vertrauen aufgrund der Ereignisse schwand.

Gleich nachdem der erste Mord geschah, bin ich in den ‚Ermittlermodus‘ gegangen und habe versucht mit zu rätseln, wer diesen und noch weitere begannen haben kann und wie.

Einzig das Ende konnte mich nicht so überzeugen. Denn bis dato war alles sehr nachvollziehbar und klar geschildert. Allerdings war die Auflösung zu konstruiert und unglaubwürdig und manches bleibt leider ungeklärt.

Vielleicht mag ich ein wenig Voreingenommen sein, wenn es um Agatha Christie geht, da ich ihre Bücher sehr schätze – dennoch fand ich dieses Buch absolut großartig!

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Spannender Jugendthriller mit kleineren Schwächen

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Nachdem ich den Klappentext von dem Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt, was mich hier wohl erwarten wird. Denn mal ehrlich…Wie faszinierend ist es, wenn eine Person bei einem Tathergang anwesend ...

Nachdem ich den Klappentext von dem Buch gelesen habe, war ich sehr gespannt, was mich hier wohl erwarten wird. Denn mal ehrlich…Wie faszinierend ist es, wenn eine Person bei einem Tathergang anwesend ist, sich aber an nichts erinnern kann?

Es gibt insgesamt zwei verschiedene Zeitstrahle, in denen die Geschehnisse berichtet werden. Einmal der aktuelle Tag zurück zu dem Tag, wo die Yacht mit den vier Freundinnen in See sticht und einmal die aktuellen Vernehmungen und was sich sonst während dieser Zeit ergibt.
Anfangs hat mich dies ein wenig verwirrt, aber nach gut 30 Seiten wusste ich dann auch, wie diese Zeiten verlaufen und ich konnte mich in der Geschichte fallen lassen.
Ebenfalls wurde alles nochmals über die unterschiedlichen Stile aufgelockert, da wir nicht nur die Vernehmungen haben, sondern auch Briefe von Giselles Mutter oder SMS Nachrichten.

Die Gruppendynamik der vier hat sich zunehmend verändert und ich habe mich immer mehr gefragt, ob es sich hierbei wirklich um Freundinnen handelt oder ob diese nur aufgrund von Status und irgendwelchen vergangenen Fehltritten einen gemeinsamen Umgang haben. Denn wirklich nett ist hier niemand. Gerade das Opfer fand ich unglaublich schrecklich und fand es sehr wunderlich, dass nicht alle gemeinsam diese Person haben über Bord gehen lassen.

Was mich wirklich sehr verblüfft hatte, war das Ende, was ich so nicht habe kommen sehen. Denn die Aufklärung des Falls ist keinesfalls trivial und hat mich so beeindruckt zurückgelassen, dass ich die letzten Seiten erneut lesen musste.
Was dem Buch jedoch ganz gutgetan hätte, wäre ein Ausblick, was aus den Charakteren geworden ist und wie sich diese nach dem Vorfall entwickelt haben bzw. was aus ihren Plänen geworden ist.

Trotz kleinerer Schwächen gibt es an dieser Stelle eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die Jugendthriller mögen.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Wer auch Buch zum Abschalten und Träumen sucht....

How to Feed a Demon
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Stellt euch vor, ihr durchlebt gerade eine schreckliche Trennung und flüchtet euch in ein Haus, was als Hotel angepriesen wird und sehr verwahrlost ausschaut. Doch weil ihr zu müde seid, sucht ihr eines ...

Stellt euch vor, ihr durchlebt gerade eine schreckliche Trennung und flüchtet euch in ein Haus, was als Hotel angepriesen wird und sehr verwahrlost ausschaut. Doch weil ihr zu müde seid, sucht ihr eines der Zimmer auf und legt euch schlafen, wo ihr von Gestalten geweckt werdet, die ihr euch selbst in euren kühnsten Träumen nicht auszumalen traut.

Ich wüsste ja, wie ich reagiert hätte und anders als die Protagonistin wäre ich wohl nicht geblieben. Doch Marie hat sich ihrem Schicksal gestellt und war nicht nur für die dämonischen Besucher da, sondern hat sich auch auf die Suche nach einem besonderen Gegenstand begeben.

Die Geschichte hat einige recht witzige Szenen, was Vieles auflockert und auch perfekt in das Gesamtbild passt. Denn Ziel ist nicht das Fürchten zu lehren, sondern das harmonische Miteinander auch über das Äußere hinweg. Marie löst nicht nur die Probleme ihrer Mitbewohner, sondern hört ihnen zu und baut sie auf.
Manchmal wirkte Marie aber auch ein wenig zu naiv und ihr Verhalten zu undurchdacht. So wurde sie zum Beispiel mehrfach darauf hingewiesen, dass es viele offene Rechnungen und Mahnungen gibt und statt sich einen Überblick zu verschaffen, war sie lediglich auf der Suche nach dem Gegenstand.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Ich mochte die Leichtigkeit darin und da die Kapitel eine perfekte Länge haben, passt es auch perfekt in den Alltag, wenn man gerade mit den Öffis unterwegs ist und eine kurze Auszeit benötigt.

Das Ende vom Buch klingt sehr vielversprechend und schreit geradezu nach einem zweiten Band, um zu erfahren, wie es mit unseren Bewohnern weitergeht.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Tolle Fortsetzung - diesmal aus einer völlig neuen Perspektive

Das Stinktier von Hamburg
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Der vierte Band der Reihe spielt einige Jahr nach den anderen und nachdem Sylvia in den vergangenen Büchern immer wieder eine kleinere Rolle hatte, ist sie in diesem Fall der Hauptcharakter.

Wer Sylvia ...

Der vierte Band der Reihe spielt einige Jahr nach den anderen und nachdem Sylvia in den vergangenen Büchern immer wieder eine kleinere Rolle hatte, ist sie in diesem Fall der Hauptcharakter.

Wer Sylvia aus den vorherigen Büchern kennt weiß, dass sie es nicht immer einfach hatte. Eine Mutter, die sich nicht sonderlich um sie gekümmert hat und der Vater….das ist auch eine ganz eigene Geschichte.
Diesmal erfahren wir, wie sich ihr Leben entwickelt hat und was sich in den vergangenen Jahren zugetragen hat.

Der neue Fall beginnt damit, dass Sylvia und Patrick sich unter etwas ungewöhnlichen Umständen kennenlernen. An dieser Stelle fand ich diese Phase und den daraus resultierenden Entwicklungen etwas zu schnell. Da hätte ich mir gewünscht, dass Patrick nicht ganz so naiv und leichtgläubig handeln würde. Doch im weiteren Lauf, wurde das Tempo gedrosselt und die Beziehung zwischen den beiden immer harmonischer und zuvorkommender.

Die Handlung selbst fand ich sehr spannend. Nach und nach entdecken wir mit den Protagonisten gemeinsam die Hintergründe für die Taten. Wobei auch die Persönlichkeit von Sylvia ihren Großteil dazu beigetragen hat. Denn auch wenn sie mittlerweile 23 Jahre alt ist, ist sie manchen Verhaltensweisen treu geblieben, sodass ich auch als Leser angefangen habe, gewisse Umstände und Aussagen in Frage zu zu stellen. Daher war ich bei der Auflösung umso verblüffter und überraschter, was das Ende bzw. den Ausgang des Buches angeht.

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