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Veröffentlicht am 21.08.2025

Magische kleine Liebesgeschichte

Spookily Yours
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Willow fühlt sich etwas einsam und beschließt dann doch recht spontan, sich eine neue Katze zu holen, damit das Haus nicht mehr so leer ist, nachdem ihre Schwester ausgezogen ist. Im Tierheim fühlt sie ...

Willow fühlt sich etwas einsam und beschließt dann doch recht spontan, sich eine neue Katze zu holen, damit das Haus nicht mehr so leer ist, nachdem ihre Schwester ausgezogen ist. Im Tierheim fühlt sie sofort eine Verbindung zu dem schwarzen Kater Damien, der Dämonenkater genannt wird. Aber als sich dieser als verzauberter Dämon entpuppt, ändert sich die Beziehung zwischen ihnen natürlich schlagartig. Sie möchte ihm schon helfen, sich zurückzuverwandeln, und hinterfragt nicht so sehr, warum Damien überhaupt verflucht wurde.

Damiens primäres Ziel ist es, die permanente Katzengestalt wieder loszuwerden, aber er hat auch noch eine weitere Aufgabe, die ihm unerwartet viele Kopfschmerzen bereitet. Willow wächst ihm schnell ans Herz und er hat es gar nicht so eilig, seine Mission zu erfüllen und die Stadt wieder zu verlassen.

Es ist eine kurze, süße Liebesgeschichte mit Magie, Geheimnissen und Seelenverwandtschaft. Mich konnte das Buch gut unterhalten, auch wenn es mir manchmal zu schnell ging und die Geschichte damit ein klein wenig zu oberflächlich blieb. Es wird auch thematisiert, was die Wünsche und Träume der Protagonisten sind, was mir auch gefallen hat, aber für viel Tiefe war das Buch am Ende vielleicht einfach zu kurz. Ich mochte auch die kleine Hexenstadt, in der die Geschichte spielt. Das Ende hingegen hat sich ein wenig anders entwickelt als ich gedacht hätte und ich fand, dass sich dadurch der Fokus etwas verschoben hat, was ich schade fand. Abgesehen davon bin ich aber zufrieden mit dem Buch und würde vielleicht auch die Fortsetzung irgendwann mal lesen.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Irgendwo zwischen unterhaltsam und albern

Born to perform – Sei das Rad, nicht der Hamster
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Bo ist erst seit kurzem in seinem neuen Job, aber er erregt schnell die Aufmerksamkeit von Topmanager Dr. Thomas Meermann. Bo hofft, dass er von Meermann etwas lernen kann, aber dessen Weisheiten sind ...

Bo ist erst seit kurzem in seinem neuen Job, aber er erregt schnell die Aufmerksamkeit von Topmanager Dr. Thomas Meermann. Bo hofft, dass er von Meermann etwas lernen kann, aber dessen Weisheiten sind ziemlich willkürlich und in kaum hilfreich, bis Bo beginnt, in diesem Wahnsinn eine Methode zu erkennen.

Protagonist Bo lässt sich von anderen die Show stehlen, weil nicht nur Thomas Meermann eine Persönlichkeit hat, die einen starken Eindruck hinterlässt, auch sein Freund Jan hat eine sehr große Klappe. Ich hatte daher schon das Gefühl, dass Bo sich nur durch die Handlung treiben lässt und alle anderen Charaktere mehr tun und dann auch interessanter sind. Am Anfang versucht er noch, ein bisschen aktiv zu sein, aber das gibt er schnell auf und versucht stattdessen auf andere Art, seine Ziele zu erreichen. Seine Arbeit wird durch Meermanns Launen beherrscht, in seiner Freizeit wird er von seinem Kumpel vollgelabert und Bo selbst hat dann höchstens noch ein paar Gedanken zu dem, was die anderen so tun.

Diese intensiven Charaktere fand ich schon witzig, aber ich fand es etwas ablenkend und auch anstrengend, dass es gleich zwei sind, die abwechselnd die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sodass ein konstanter Strom an albernen Weisheiten entsteht. Diese haben in Bos Dating-Leben eigentlich auch kaum eine Rolle gespielt, auch wenn es in der Inhaltsbeschreibung anders klingt.

Den Rest der Handlung fand ich ganz nett: Bo versucht trotz des eher nutzlosen Topmanagers im Job etwas zu erreichen und ist schockverliebt in seine Zahnärztin, die er gerne besser kennenlernen will, und bei beidem kommt es zu unterhaltsamen Komplikationen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn mir der Humor ein bisschen zu erzwungen und albern war.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Netter, aber etwas überladener Abschluss der Dilogie

Iron Empire – Gekrönt vom Feuer der Nacht
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Kae geht es hauptsächlich darum, die Wispernden Wälder zu retten, die Konflikte der Aldan untereinander scheinen sie nicht so sehr zu interessieren. Ich konnte sie schon ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Kae geht es hauptsächlich darum, die Wispernden Wälder zu retten, die Konflikte der Aldan untereinander scheinen sie nicht so sehr zu interessieren. Ich konnte sie schon verstehen, weil ja nicht nur der Lebensraum ihres Volkes bedroht ist; der Wald ist im ständigen Wandel und schadet seit langem durch die Sporen auch dem Eisernen Imperium - natürlich braucht man dringend eine Lösung. Aber während Hunter sich um viele Dinge kümmern muss, ist Kae da ein eher eintöniger Charakter. Sie macht sich meistens einfach Sorgen und beschwert sich darüber, dass ihr Problem nicht die Priorität von jedem ist. Ich habe mich dann sowohl mit ihr als auch über sie geärgert.

Hunter hingegen? Nach seinem Bruder hat er auch seine Mutter verloren, wurde verraten und des Mordes beschuldigt, er versucht einen Krieg zu verhindern und gleichzeitig sowohl das Eiserne Imperium als auch die Wispernden Wälder und ihre Bewohner zu retten, bevor es zu spät ist. Obwohl er nie Kaiser werden wollte, muss er sehr viel Verantwortung übernehmen und viele verschiedene Herausforderungen meistern.

Den ersten Band fand ich etwas besser strukturiert, hier war mir viel zu viel los. Gerade zum Ende hin kamen ein paar neue Aspekte dazu, die die Geschichte verkompliziert haben. Hunters Perspektive fand ich noch ganz spannend, aber bei Kae war es mir etwas zu chaotisch, überladen und es ging mir auch einfach zu schnell.

Das überstürzte Ende der Geschichte fand ich nicht so gut gelungen und damit fand ich die Dilogie insgesamt auch eher durchschnittlich. Die magische Reaktion auf Umweltverschmutzung und auch die Intrigen im Palast fand ich interessant, aber am Ende hat mir das nicht gereicht.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Nettes Fake-Dating auf der Farm

The One I Stood Beside
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Sadie und Jude sind schon ewig beste Freunde und eigentlich haben sie beide Gefühle füreinander, aber keiner von ihnen traut sich, ihre Freundschaft zu gefährden. Als Sadies Vater stirbt und ihre Farm ...

Sadie und Jude sind schon ewig beste Freunde und eigentlich haben sie beide Gefühle füreinander, aber keiner von ihnen traut sich, ihre Freundschaft zu gefährden. Als Sadies Vater stirbt und ihre Farm in Gefahr ist, täuschen die beiden eine Verlobung vor, damit Sadie einen Kredit für ihre Pläne bekommt.

Natürlich kommen sie sich dabei auch körperlich näher, aber auch emotional, weil sie noch einmal sehen, wie sehr sie sich aufeinander verlassen können. Für Jude ist seine Familie sehr wichtig und er sieht Sadie auch als Teil der Familie und da er heimlich verliebt ist, ist es für ihn kein Problem. Nur sein Herz steht auf dem Spiel. Sadie ist die Rettung der Farm wichtig, weil sie auch eigene Wünsche und Pläne für die Zukunft der Farm hat und beweisen will, dass sie keine Außenseiterin in der Kleinstadt ist.

Die Freundschaft der beiden fand ich sehr süß und ihr Fake-Dating unterhaltsam, nur auf die üblichen Kommunikationsprobleme und die daraus resultierenden Missverständnisse könnte ich auch verzichten.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Nette Fortsetzung, aber in der Liebe nicht viel Neues

Belle Morte - Rot wie Liebe
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Nach dem Angriff auf Belle Morte hat sich viel verändert. Renie selbst ist nun zur Vampirin geworden, obwohl sie das nie wollte, während sie immer noch nicht weiß, ob ihre ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Nach dem Angriff auf Belle Morte hat sich viel verändert. Renie selbst ist nun zur Vampirin geworden, obwohl sie das nie wollte, während sie immer noch nicht weiß, ob ihre Schwester June noch zu retten ist. Sie taucht noch tiefer in die Welt der Vampire ein und stößt auf gefährliche Geheimnisse.

So sehr auch alles drunter und drüber geht und auch wenn sie irgendwie ständig in Gefahr sind, eine positive Sache ist da doch: da nun beide Vampire sind, ist die Beziehung zwischen June und Edmond nicht mehr verboten. Sie nutzen jeden freien Augenblick, sich anzuschmachten. Zwischen den beiden passiert nicht mehr viel Neues, daher fand ich die Liebesgeschichte hier nicht mehr so spannend, dabei konnten die beiden mich schon im Vorgänger nicht so ganz überzeugen. Das ist auch schade, weil das Buch trotzdem Romantasy ist und schon viel Zeit für Romantik ist – es ist nur nicht besonders interessant.

Dafür geht es dann wieder mehr um die Vampire, ihre Vergangenheit und ihre Zukunft, und insbesondere um einige Beziehungen untereinander. Renie wurde hintergangen und weiß nicht genau, wem sie trauen kann, wird mit ihren Meinungen und Beobachtungen nicht immer ernstgenommen und nach allem, was passiert ist, stehen auch einige Freundschaften auf der Kippe. Es gibt Action, Verrat und anderes Vampirzeug, sodass schon einiges los ist. So richtig spannend fand ich es aber auch nicht, dafür war mir die Handlung wieder etwas zu vorhersehbar.

Insgesamt ist es eine gute Fortsetzung, aber bei der Liebesgeschichte hätte ich mir etwas mehr gewünscht.

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