Cover-Bild Gaditanos
(5)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 316
  • Ersterscheinung: 25.05.2025
  • ISBN: 9783384546036
Hardy Sauer

Gaditanos

Ein Andalusien-Krimi
In den verwinkelten Gassen von Cádiz wird ein amerikanischer Tourist Opfer eines mysteriösen Unfalls. War es Mord? Inspectora Yolanda Moreno und ihr Partner Hugo Jimenez Cruz tauchen ein in die Schattenseiten der andalusischen Hafenstadt und stoßen bei ihren Ermittlungen auf ein undurchsichtiges Netz aus Betrug, Korruption und organisierter Kriminalität.
Schon bald gerät Yolanda selbst in tödliche Gefahr. Sie muss erkennen, dass hinter dem scheinbar zufälligen Tod des Touristen ein Komplott steckt, das weitreichender und gefährlicher ist, als sie je ahnte.

Und jemand aus ihrer Vergangenheit hält den Schlüssel zu diesem rätselhaften Fall ...

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2025

"Ein undurchsichtiges Netz aus Betrug, Korruption und organisierter Kriminalität“

0

Es ist doch richtig wundersam, dass so etwas immer woanders passiert, aber nie in Deutschland. Nun also Spanien, Andalusien, Cadiz. Wer schon einmal in dieser herrlichen Stadt war, wird sie immer in guter ...

Es ist doch richtig wundersam, dass so etwas immer woanders passiert, aber nie in Deutschland. Nun also Spanien, Andalusien, Cadiz. Wer schon einmal in dieser herrlichen Stadt war, wird sie immer in guter Erinnerung behalten. Sie liegt faktisch im Meer und besitzt alles, was der typische Tourist mag.

Dort wird ein amerikanischer Tourist von einem Taxi angefahren als er fluchtartig durch die engen Gassen zu rennen beginnt. Dieser Tod birgt Rätsel, denn der Flüchtende wurde verfolgt. Von einem Beobachter, der im übertragenden Sinne Schmiere stand, weil sein Kumpan das Hotelzimmer des Amerikaners durchsuchte, und von einem motorisierten Polizisten. Das allerdings weiß nur der aufmerksame Leser, nicht aber die Ermittler in diesem Todesfall.

Mit diesem Wissen sieht man als Leser die Dinge auch im Weiteren anders, zumal man in Figuren eingeweiht wird, die das Folgende immer mehr beschleunigen. Leider kann man darauf hier nicht weiter eingehen, will man die Handlung nicht verraten. Dem Autor jedenfalls gelingt es prächtig die Dinge am Laufen zu halten ohne zu viel zu verraten. Dieser Krimi ist kryptisch bis zum Ende, rasant, ziemlich brutal und hinreichend spannend. Offenbar versteht der Autor sein Fach, was Hoffnung auf weitere Folgen oder ähnliche Bücher macht.

Einzig das Cover und der Titel sind nach meiner Ansicht wenig gelungen. Die vorne eingefügte Karte von Cadiz ist nutzlos, weil man auf ihr rein gar nichts erkennen kann. Und der Titel hat nichts oder nicht viel mit der Handlung zu tun. Ähnlich verhält es sich mit dem Cover. Da ist noch Marketing-Luft nach oben. Ansonsten bleibt nichts zu wünschen übrig. Russenmafia, Korruption bis in höchste Kreise und organisierte Kriminalität sind ein dauerhaft belastbares Themengebiet. Abgesehen von den Russen gilt das wohl auch für Tatorte in Deutschland. Nur Mut.

Aber vielleicht ist Spanien schöner.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2025

Kriminelles Cadiz

0

Mit „Gaditanos“ ist Hardy Sauer ein spannungsreicher Debutroman gelungen.

Kurz zum Inhalt:
Ein amerikanischer Tourist kommt bei einem Unfall ums Leben. Auf den ersten Blick ist es ein Unfall, auf den ...

Mit „Gaditanos“ ist Hardy Sauer ein spannungsreicher Debutroman gelungen.

Kurz zum Inhalt:
Ein amerikanischer Tourist kommt bei einem Unfall ums Leben. Auf den ersten Blick ist es ein Unfall, auf den zweiten Mord. Sein Umfeld ist mysteriös. Die Kriminalbeamtin Yolanda hat in der Folge nicht nur mit äußerst gefährlichen kriminellen Machenschaften zu tun, sondern gerät auch in eine familiäre Zwickmühle.

Ganz ehrlich, obwohl rot eine Signalfarbe ist, mich hätte das Cover nicht angesprochen, aber der Titel hat mich neugierig gemacht. Das Buch erschien 2025. Die Kapitel sind eher kurz gehalten, die Handlung spielt in der nicht näher bestimmten Gegenwart und umfasst einen Zeitraum von vier Tagen. Der Schreibstil ist flüssig, dialogreich. Man ist sofort mitten in der Geschichte, braucht allerdings einige Zeit, um den Überblick über die Vielzahl der Personen zu gewinnen. Das Lokalkolorit wird gut vermittelt, allein schon sprachlich durch spanische Ausdrücke, aber auch durch landschaftliche Beschreibungen, Besonderheiten wie den Küstennebel. Der im Buch vorhandene Stadtplan ist leider zu winzig, kaum lesbar, der QR-Code gut gemeint, aber auch umständlich.

Der Krimi ist exzellent aufgebaut, vom Anfang bis zum Ende spannend. Erzählt wird aus drei Perspektiven: aus Sicht von Yolanda, der Kriminalinspektorin, Arnou, einem Kleinganoven, und Jamie, einer Profikillerin. Durch diese stetigen Wechsel lernt man einerseits die agierenden Personen näher kennen, andererseits gestaltet sich die Handlung dadurch abwechslungs- und temporeich. Die Spannung bleibt stets auf hohem Niveau. Immer wieder ergeben sich auch brenzlige Situationen, actionreiche Szenen. Der Fall gestaltet sich zusehends komplexer. Wer agiert mit- oder gegeneinander? Unerwartete Wendungen überraschen einen immer wieder. Bis zum Ende, das zwar so einiges klärt, aber eindeutig auf eine Fortsetzung hinweist.

Was die Personen anbelangt, so gibt es kein „Schwarz“ und „Weiß“, sondern facettenartige Grautöne in der Charakterisierung, so hegt man durchaus Sympathie für eine Killerin, und die Polizistin handelt ebenfalls nicht immer ganz gesetzeskonform. Generell sind alle, ob gut oder böse, gut vorstellbar beschrieben, manche mehr, manche weniger ausführlich. Insbesondere die beiden Frauen, Yolanda und Jamie bestechen durch (wenn auch seitens Jamie eher kriminelle) Energie, Einfallsreichtum und Durchhaltevermögen. Beide sind in Kampftechniken bestens ausgebildet. Yolanda punktet auch mit Familiensinn und Emotionen. Arnou und Nacho, sind clever und wahre Freunde.

„Gaditanos“ war ein Pageturner, beinhaltete alles, was ich mir von einem Krimi erwarte: eine gewisse Undurchsichtigkeit der Hintergründe, prickelnde Spannung und actionreiche Szenen, sympathische Protagonisten und ein ansprechendes Lokalkolorit. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2025

super spannend

0

Bei „ Gaditanos“ von Hardy Sauer handelt es sich um einen Andalusien-Krimi.

Der Autor beschreibt die Handlungsorte so bildhaft, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Die engen Gassen, die Landschaft ...

Bei „ Gaditanos“ von Hardy Sauer handelt es sich um einen Andalusien-Krimi.

Der Autor beschreibt die Handlungsorte so bildhaft, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Die engen Gassen, die Landschaft usw. - fühlte mich beim Lesen , als ob ich vor Ort sei.

Von der ersten Seite an, ist dieser Krimi spannend. Von Seite zu Seite eröffnen sich neue Handlungsstränge, immer mehr Protagonisten kommen ins Spiel und bis kurz vorm Schluß weiß man als Leser nicht, wie alles zusammenhängt. Seitenfüller kommen hier nicht vor, sodass dieser Krimi wirklich rasant voranschreitet.

Der Fall wird plausibel gelöst, hat sehr viele Wendungen und man kann sich als Leser seine eigenen Gedanken machen.

Durch den tollen Schreibstil des Autors, lässt sich dieser Krimi sehr flüssig lesen, man kommt gut in die Geschichte hinein und kann das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Die Protagonisten agieren authentisch, einige sind sympathisch und andere schwer zu durchschauen.

Ich empfehle diesen Krimi weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2025

Die Elite des Verbrechens zu Gast in Spanien

0

Vorab muss ich gestehen, dass mich das Cover nicht wirklich angesprochen hat, aber umso mehr der Titel. Hätte ich nicht "Gaditanos" gelesen, hätte ich das Buch wohl schlicht und einfach übersehen.
Zum ...

Vorab muss ich gestehen, dass mich das Cover nicht wirklich angesprochen hat, aber umso mehr der Titel. Hätte ich nicht "Gaditanos" gelesen, hätte ich das Buch wohl schlicht und einfach übersehen.
Zum Geschehen: Protagonistin ist Yolanda, ihres Zeichens Kriminalkommissarin im schönen Cadiz in Andalusien. Sie ist tough, sympathisch und hat das Herz am rechten Fleck. Ihr mexikanischer Kollege Hugo ist mir ebenfalls ziemlich schnell ans Herz gewachsen.
Die beiden werden zu einem Verkehrsunfall gerufen, was zumindest Yolanda ziemlich die Laune verdirbt. Hatte sie doch mit einem freien Wochenende gerechnet. Und überhaupt - was soll die Kripo bei einem Verkehrsunfall?
Ziemlich schnell stellt sich heraus, dass die Kripo nicht ohne Grund dazu gerufen wurde. Irgendetwas ist seltsam an dem Unfalltod.
Man bekommt gar nicht wirklich mit, wie rasant dieser Krimi Fahrt aufnimmt. Auf jeden Fall kommt man nicht an die Stelle, an der man das Buch einfach mal weglegen will. Stets wird die Spannung so aufrecht erhalten, dass man einfach viel zu neugierig ist, um eine Pause einzulegen.
Hardy Sauer legt mit seinem Erstlingswerk einen fulminanten Start hin. Besonders gelungen ist in meinen Augen, dass der Roman aus den Blickwinkeln von drei unterschiedlichen Personen erzählt wird, was das Ganze noch einen Tick spannender macht. Auch sind die Kapitel recht kurz gehalten. Blöderweise hilft das nicht. Statt dass man das Buch aus der Hand legt, denkt man eben "Ach, ein Kapitel geht noch. Ist ja kurz."
Kurzum: Der Krimi hat eine durchgehende Spannung zu bieten, ist sprachlich sehr angenehm zu lesen, macht Lust auf Andalusien und hinterlässt dem Leser bzw. der Leserin definitiv die Lust auf Fortsetzung. Und wenn möglich - pronto! Von mir gibt es volle fünf Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.08.2025

Spannendes Andalusien mit kleinen Abstrichen

0

Zunächst möchte ich die Aufmachung des Buches sehr loben, die finde ich sehr schön, auch mit dem passenden Lesezeichen.

Diese Art überdachte Seebrücke mit den Jalousien – wahrscheinlich gibt es sie in ...

Zunächst möchte ich die Aufmachung des Buches sehr loben, die finde ich sehr schön, auch mit dem passenden Lesezeichen.

Diese Art überdachte Seebrücke mit den Jalousien – wahrscheinlich gibt es sie in Cadiz wirklich, die Farbgestaltung in Rot und dezentem Grün, das Einschussloch und der USB-Stick – alles deutet einwandfrei sowohl auf einen Krimi als auch auf den Schauplatz am Meer hin.

Die Personen sind interessant und teilweise sehr skurril, allem voran die Gegenparts: auf der einen Seite eine toughe und kluge Profikillerin, der man offensichtlich übel mitspielen will, die ständig unterschätzt wird und immer weit voraus plant. Ihre Philosophie ist eine Art Krieger-Bibel.

Ihre Gegenspielerin Yolanda, eine ebenfalls toughe Polizistin mit sehr schwerer familiärer Vorgeschichte, die mit einer gewissen Einsamkeit zu kämpfen hat und deshalb anfällig für verschiedene Fallen ist, in die sie gelockt werden soll.

Noch nicht ganz ausgewogen finde ich, dass manche Nebenpersonen sehr detailliert geschildert und charakterisiert werden, die dann gar keine Rolle mehr spielen, während ich mir bei den Hauptfiguren teilweise noch mehr Tiefgang gewünscht hätte.

Die Geschichte mit den Bankschließfächern entspricht m.E. nicht der Realität, wie das gehandhabt wird.

Das Tempo und die Spannung fand ich gut, ich wollte unbedingt immer wissen, wie es weiter geht. Das ist ja das Hauptkriterium bei einem Krimi. Wer da mit welchen Clans klüngelt und warum nicht, hat sich mir allerdings nicht wirklich erschlossen.

Auch das andalusische Ambiente und Lebensgefühl sind nach meinem Empfinden gut getroffen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere