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geerthi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2024

gelungener Krimi

Das Mörderarchiv
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«Das Mörderarchiv - Tante Frances dachte immer, dass sie eines Tages umgebracht wird. Sie hatte recht» ist ein spannender Thriller von Kristen Perrin.
Eines Tages wird Tante Frances Adams ermordet, genau ...

«Das Mörderarchiv - Tante Frances dachte immer, dass sie eines Tages umgebracht wird. Sie hatte recht» ist ein spannender Thriller von Kristen Perrin.
Eines Tages wird Tante Frances Adams ermordet, genau wie eine Wahrsagerin in ihren jungen Jahren bereits gesagt hat. Frances Adams hat fest daran geglaubt und es ist wirklich so passiert.
Zu Beginn lernen wir Annie Adams, die Grossnichte, kennen. Sie ist eine Krimiautorin, die kürzlich ihren Beruf aufgegeben hat. Sie erhält eine Einladung von ihrer exzentrischen Grosstante Frances, einer wohlhabenden Wichtigtuerin, die darauf fixiert ist, ihren zukünftigen Mord aufzuklären, bevor er geschieht. Annie zögert mit der Entscheidung, aber ihre Neugier siegt, und sie macht sich auf den Weg nach Castle Knoll. Als Annie auf Castle Knoll eintrifft, wird ihr klar, dass es ein komplexer Fall ist. Die Erzählung nimmt eine Wendung, als Frances leblos auf dem Boden liegend aufgefunden wird. Es stellt sich die Frage: War es ein natürlicher Tod, oder hat jemand ihre lang gehegten Erwartungen an einen Mord erfüllt? Ob sie diesen Fall lösen wird?
Die Handlung hat mich von Anfang an sofort gefesselt und ich konnte immer bei atemberaubenden Szenen miträtseln.
Die Umsetzung des Krimis ist hervorragend, und ich konnte mich voll und ganz auf die Reise der einzelnen Charaktere einlassen. Ich hoffe auf Fortsetzungen und bin gespannt auf weitere Abenteuer mit der vielversprechenden Amateurdetektivin Annie Adams. Insgesamt ist dieses Buch ein cleverer und wendungsreicher Krimi, der seine 5 Sterne eindeutig verdient hat!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2025

Feindliche Blicke im ewigen Eis

The Penguin Paradox
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Schon das Buchcover «The Penguin Paradox» von Greta Milán hat in mein Auge gecatcht. Da sind Emerie und Beckett von Pinguinen umgeben. Wie könnte ich da als Pinguin-Fan und Romantikliebhaberin widerstehen? ...

Schon das Buchcover «The Penguin Paradox» von Greta Milán hat in mein Auge gecatcht. Da sind Emerie und Beckett von Pinguinen umgeben. Wie könnte ich da als Pinguin-Fan und Romantikliebhaberin widerstehen? Ich wusste, dass ich dieses Buch lesen muss!
Die Geschichte beginnt mit einem wunderbaren Ereignis für die Protagonistin Emerie. Kurzfristig darf sie an einer Expedition teilnehmen, weil ein anderes Teammitglied abgesagt hat. Für sie geht ein Traum in Erfüllung endlich Pinguine in freier Wildbahn beobachten! Doch die Euphorie bekommt schnell einen Dämpfer. Denn sie muss ausgerechnet mit Beckett zusammenarbeiten. Sie kann ihn nämlich nicht ausstehen. Die Zusammenarbeit gestaltet sich schwierig, die Stimmung ist frostig und das liegt nicht nur am Eis unter ihren Füssen.
Greta Milán’s Schreibstil ist leicht zu verstehen, charmant und sehr flüssig geschrieben. Auch die Kapitel sind kurzgehalten und es macht einfach Spass einfach weiter zu lesen. Ich mochte die Geschichte wirklich sehr.
Was mir besonders gefallen hat, ist die emotionale Entwicklung der Figuren. Während Emerie Beckett zunächst von tiefstem Herzen hasst, mochte ich Becket von Anfang an. Und je mehr man über Emeries Vergangenheit erfährt, desto mehr versteht man ihre Abwehrhaltung.
Wer Enemies-to-Lovers-Geschichten liebt, wird dieses Buch verschlingen. Es bietet nicht nur romantisches Knistern, sondern auch spannende Einblicke in die Welt der Forschung, und ein Setting, die zum Träumen einlädt. «The Penguin Paradox» ist das perfekte Buch für kalte (Winter-)Tage, eingekuschelt in eine Decke mit einem Lächeln auf den Lippen und einer Tasse Tee.
Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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Veröffentlicht am 22.09.2025

Wut verstehen

QUID+ Ich will aber!
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«QUID Ich will aber!» von Barbara Franco beinhaltet 14 Vorlesegeschichten rund um das Thema Wut. Schon früh lernen hier die Kinder, ihre brodelnden Gefühle zu erkennen und damit umzugehen. Jede Gescichte ...

«QUID Ich will aber!» von Barbara Franco beinhaltet 14 Vorlesegeschichten rund um das Thema Wut. Schon früh lernen hier die Kinder, ihre brodelnden Gefühle zu erkennen und damit umzugehen. Jede Gescichte wird ergänzt durch Bilder, praxisnahe Theorie und sofort anwendbare Tipps.
Unsere Lieblingsgeschichten waren «Das Wilde Meer» und «Der Basketball-Champion». «Das Wilde Meer» hat uns besonders begeistert. Hier wird ein Boot auf den Bauch gelegt und es wird spielerisch gelernt, wie man die Wut unter Kontrolle bekommt. Auch die Geschichte rund um Basketball-Champion Michael James hat bei uns einen guten Eindruck hinterlassen. Seine Botschaft ist: Ein Champion zu sein, bedeutet nicht, immer zu gewinnen. Es bedeutet, nicht aufzugeben, auch wenn man manchmal verliert. Das sind wertvolle Sätze, die wir mitnehmen können.
Nach den 14 Vorlesegeschichten folgt ein wertvolles Kapitel für Eltern, Erzieherinnen/Erzieher und alle, die Kinder begleiten. Hier wird u. a. erklärt, wie Wut sich körperlich zeigt, z. B. durch geballte Fäuste, Bauchkrämpfe oder verkrampfter Kiefer und wie man in Konfliktsituationen achtsam und klar kommuniziert. Besonders hilfreich finde ich die Übersicht über Sätze, die deeskalieren können und solche, die man besser vermeidet. Dieses Kapitel ist ein echter Schatz für den Familienalltag. Natürlich gibt es noch weitere, spannende Tipps.
Alle 14 Vorlesegeschichten von Barbara Francos sind gut durchdacht, kindgerecht und regen zum Mitmachen an. Selten war das Thema Wut so spielerisch und einfühlsam aufbereitet. Einzig kleine Wiederholungen hätten gestrafft werden können. Insgesamt aber eine absolute Leseempfehlung für Eltern, Erzieherinnen/Erzieher und natürlich alle kleinen Feuerköpfe. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Kleine Köpfe, grosse Fragen

QUID+ Aber warum?
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«Aber warum? Vorlesegeschichten zu den grössten Fragen der Kleinsten» von Barbara Franco ist ein Buch, das eine Sammlung von 27 Vorlesegeschichten für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren präsentiert. Jede ...

«Aber warum? Vorlesegeschichten zu den grössten Fragen der Kleinsten» von Barbara Franco ist ein Buch, das eine Sammlung von 27 Vorlesegeschichten für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren präsentiert. Jede dieser Geschichten ist auf 3 Seiten abgebildet, geprägt mit einer 4. Zusatzseite mit Informationen und wird durch passende Bilder ergänzt.
Die Mehrheit der Fragen ist nicht nur clever formuliert, sondern auch mit Sensibilität umgesetzt. Ich spürte, wie viel Gedanken zu jeder einzelnen Geschichte geflossen ist. Dennoch gibt es zwei Themen, bei denen ich Bedenken hatte. Zum einen wird in Bezug auf die Hautfarbe ein Begriff wie ‘goldfarbiger Fuss’ für einen asiatischen Jungen verwendet. Als eine Person, die selbst asiatische Wurzeln hat, empfinde ich diese Ausdrucksweise als nicht angemessen. Alternativ hätte man andere Begriffe verwenden können, wie z. B. hell-, mittel- und dunkelhäutig oder einfachere Beschreibungen, wie z. B. karamell, beige Farbe wählen können, die respektvoller sind und die Vielfalt der Hauttöne besser widerspiegeln.
Ein weiteres Beispiel, das mich überrascht hat, ist die Erklärung dazu, warum Jungen und Mädchen unterschiedlich aussehen, bei der explizit erwähnt wird, wie ein Baby entsteht. Meiner Meinung nach ist dies für Kinder im Alter von 3 Jahren etwas zu früh und könnte sensibler angegangen werden. Anstatt ins Detail zu gehen, wäre eine spielerische Metapher, wie etwa der Vergleich zwischen Äpfeln und Bananen eine bessere Herangehensweise gewesen um den menschlichen Körper zu erklären.
Besonders positiv hervorzuheben sind die Antworten auf Fragen wie ‘Warum gibt es Tag und Nacht?’, ‘Warum muss Mama zur Arbeit gehen?’ oder ‘Warum habe ich Angst, wenn ich nachts aufwache?’. Diese Fragen wurden genial erklärt. Diese Erklärungen sind nachvollziehbar und kindgerecht formuliert. Auch die Tipps am Ende des Buches, wie man am besten auf die Fragen der Kleinen eingeht und diese formuliert sind sehr wertvoll und zeigen, dass die Autorin die elterliche Perspektive mitbedacht hat.
Insgesamt kann ich sagen, dass die meisten Fragen gut durchdacht sind und mit kindergerechten Beispielen erläutert werden. Das erleichtert den Kindern, die Welt um sich herum besser zu verstehen und sich weiterzuentwickeln. Trotz der angesprochenen Kritikpunkte ist «Aber warum? Vorlesegeschichten zu den grössten Fragen der Kleinsten» ein lehrreiches und ansprechendes Buch. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Erinnerungen im Schatten

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin
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«Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin» von Jodi Lynn Anderson ist der Auftakt zur Buchreihe 13 Witches und erzählt die Geschichte von einem Mädchen namens Rosie Oaks. Rosie stellt sehr früh fest, ...

«Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin» von Jodi Lynn Anderson ist der Auftakt zur Buchreihe 13 Witches und erzählt die Geschichte von einem Mädchen namens Rosie Oaks. Rosie stellt sehr früh fest, dass ihre Beziehung zu ihrer Mutter von emotionaler Kälte geprägt ist. Denn sie zeigt keine Liebe und weiss nichts über ihre Vergangenheit. Erst später erfährt sie, dass eine Hexe alle Erinnerungen ihrer Mutter ausgelöscht und sie deshalb über die Jahre hinweg keine Gefühle gezeigt hat. Als ob das nicht genug wäre, erfährt sie, dass ihre Mutter einst eine gefürchtete Hexenjägerin war. Als Rosie in eine schwierige und gefährliche Lage gerät, wird ihr schnell bewusst, dass sie sich ihren Ängsten stellen und den Mut aufbringen muss, gegen die Hexe zu kämpfen, die ihrer Mutter so viel Schmerz zugefügt hat.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach geschrieben. Ich mochte Rosie’s Charakter, weil sie an der Sache dranblieb und sich nicht ablenken liess. Ihre Entschlossenheit, trotz der Distanz ihrer Mutter immer wieder nach Antworten zu suchen und eine Verbindung zu ihr aufzubauen, ist bemerkenswert. Ihr unermüdlicher Einsatz, die Beziehung zu ihrer Mutter aufrechtzuerhalten trotz der fehlenden Zuneigung zeigt ihre Stärke.
Ebenso beeindruckend ist der Charakter von Keim. Keim steht als treue Freundin an Rosies Seite ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Ehrlich gesagt hätte ich mir gewünscht, dass Rosie in der Sache mit der Hexe ein bisschen mutiger auftrat. Sie entwickelt sich zwar, hätte aber in einigen Momenten entschlossener sein dürfen.
Mir gefiel das erste Band «Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin» sehr und freue mich auf den nächsten Band mit einer neuen Hexenjagd! Ich vergebe ich 4 von 5 Sternen! ⭐️⭐️⭐️⭐️

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