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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2025

Nervig

Single Mom Supper Club
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Nach dem Klappentext und den ersten Seiten dachte ich, dass es ein unterhaltsames Buch sein könnte. Die Frauen sind mir aber zunehmend auf die Nerven gegangen. Fast alles wird negativ kommentiert, sie ...

Nach dem Klappentext und den ersten Seiten dachte ich, dass es ein unterhaltsames Buch sein könnte. Die Frauen sind mir aber zunehmend auf die Nerven gegangen. Fast alles wird negativ kommentiert, sie finden sich teilweise blöd und für mich war nicht nachvollziehbar, warum sie sich treffen. Den Schreibstil fand ich plump und einige Szenen daneben. Und die dauernde Betonung der Vorurteile ohne diese zu hinterfragen geht gar nicht. Mag sein, dass es Leser*innen gibt, deren Humor das genau trifft, aber ich verstehe nicht, warum das Buch auf der Longlist steht.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Enttäuschend

Das Fräulein Buchhändlerin
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Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Ich hatte erwartet, dass wir Amanda auf ihrem Weg zum eigenen Buchladen begleiten. Der beginnt aber überhaupt erst nach einem Drittel des Buches und so richtig ...

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Ich hatte erwartet, dass wir Amanda auf ihrem Weg zum eigenen Buchladen begleiten. Der beginnt aber überhaupt erst nach einem Drittel des Buches und so richtig nah kommt man an Amanda nicht heran. Ich hätte mir mehr Einblicke in ihre Ängste und Gedanken gewünscht. Stattdessen gibt es aus meiner Sicht Einschübe und Wiederholungen, die für die Geschichte nicht notwendig sind (mehrfach wird auf das Cousinen Treffen hingewiesen, dass Amanda Briefe schreibt, Beschreibungen der Stadt/Straßen...). Ihre Gefühle für Gisbert waren für mich auch nicht nachvollziehbar. Er ist in wichtigen Situationen nie an ihrer Seite, aber sie scheint das nicht zu stören.

Und so groß fand ich die Hürden zum eigenen Laden dann letztendlich nicht. Fraglich wie realistisch dies für die Zeit ist. Mir hätte es gut gefallen, wenn die Geschichte nicht mit der Eröffnungsfeier geendet hätte, sondern auch die ersten Wochen noch thematisiert worden wären. Interessant fand ich, wie wenig bzw. gar nicht über die Kriegsverbrechen gesprochen wurde. Das hätte für meinen Geschmack noch genauer erzählt werden können.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Nichts für mich

Abschied
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Mich konnte das Buch leider gar nicht mitreißen. Ich fand es teilweise anstrengend, alle Personen zuzuordnen und den Zeitsprüngen zu folgen. Außerdem fand ich das Verhältnis zwischen Teddy und Erzähler ...

Mich konnte das Buch leider gar nicht mitreißen. Ich fand es teilweise anstrengend, alle Personen zuzuordnen und den Zeitsprüngen zu folgen. Außerdem fand ich das Verhältnis zwischen Teddy und Erzähler etwas merkwürdig. Wenn sie in der Gegenwart Zeit miteinander verbringen, scheint es immer sehr angespannt zu sein und es gibt kaum Momente, in denen sie liebevoll zueinander sind. Mir kam es manchmal vor, als ob nur schnell irgendwelche Dinge aufgezählt werden, ohne dass man als Leser wirklich in die Situation eintauchen kann.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Anstrengend

Die Fletchers von Long Island
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Ich fand das Lesen dieses Buches überwiegend anstrengend und habe mich ziemlich gequält, es zu Ende zu lesen. Es ist sehr langatmig. Die Sätze sind teilweise lang und verschachtelt. An vielen Stellen wäre ...

Ich fand das Lesen dieses Buches überwiegend anstrengend und habe mich ziemlich gequält, es zu Ende zu lesen. Es ist sehr langatmig. Die Sätze sind teilweise lang und verschachtelt. An vielen Stellen wäre weniger mehr gewesen. Der Wechsel in den Zeiten ist (zumindest beim Ebook) nicht gekennzeichnet und war für mich manchmal sehr abrupt. Der angekündigte Humor ist bei mir leider nicht angekommen. Die Charaktere kreisen mehrheitlich um sich selbst und den äußeren Schein und häufig konnte ich über ihr Verhalten und ihre Äußerungen nur den Kopf schütteln. Aus meiner Sicht wurde das Trauma bis zum Ende innerhalb der Familie nicht wirklich thematisiert.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Anders als der Klappentext erwarten lässt

Bei aller Liebe
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Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass es auf der Hochzeit mit vielen Therapeuten zu Verwirrungen und gelüfteten Geheimnissen kommt, die humorvoll erzählt werden. Stattdessen wird aus drei Perspektiven ...

Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass es auf der Hochzeit mit vielen Therapeuten zu Verwirrungen und gelüfteten Geheimnissen kommt, die humorvoll erzählt werden. Stattdessen wird aus drei Perspektiven eine Geschichte erzählt, die durch Affären und Überschneidungen geprägt ist. Manchmal musste ich überlegen, wer noch mal zu wem gehört. Es sind nur drei Therapeuten auf der Hochzeit und nur einer hat eine zentrale Rolle in der Geschichte.

Malcolm überreicht auf der Hochzeit seiner Nichte Agnes einen Brief ihrer verstorbenen Mutter und lüftet somit ein Land gehegtes Geheimnis. Die Kapitel aus Sicht von Malcom (Theologe), Joe (Therapeut) und Agnes (Philosphin) sorgen für Einblicke in die Vergangenheit und aktuelle Entwicklungen. Generell mag ich wechselnde Perspektiven, aber hier fand ich es anstrengend, da manche Kapitel sehr lang sind.

Den Schreibstil fand ich schwierig. Die Sätze sind oft schwülstig und hochgestochen. Die Figuren und ihr Verhalten waren mir unsympathisch. Ich konnte mich nicht für die Geschichte begeistern.

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