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Veröffentlicht am 14.09.2025

Eine Änderung ist möglich

Der Krabbenfischer
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Inhalt:
England 60er Jahre:
Thomas Flett ist Anfang zwanzig und arbeitet wie sein Großvater als Krabbenfischer. Zusammen mit seiner Mutter lebt er in ärmlichen Verhältnisse, fährt morgens früh mit seinem ...

Inhalt:
England 60er Jahre:
Thomas Flett ist Anfang zwanzig und arbeitet wie sein Großvater als Krabbenfischer. Zusammen mit seiner Mutter lebt er in ärmlichen Verhältnisse, fährt morgens früh mit seinem Pferd ins Watt, um so seinen kargen Lebensunterhalt zu verdienen. Die Krabbenfischerei wird über die Jahre immer schwieriger und mangels eines Schulabschlusses ist auch keine Änderung in Aussicht. Das einzige Vergnügen, das er sich leistet ist seine Gitarre, auf der er sich selber das Spielen beibringt.
Erst als der Regisseur Edgar Acheson in seinem Ort auftaucht und jemanden sucht, der sich mit den Bedingungen im Watt auskennt, kommen bei Thomas Hoffnungen auf eine Änderung in seinem Leben auf.

Meine Meinung:

Das Buch ist ein sehr ruhiges Buch, ohne viel Aktion. Aber es hat mich gefangen genommen und ich konnte es beim Lesen nicht mehr aus der Hand legen.
Sehr einfühlsam wird Thomas Leben beschrieben, tolle Landschaftsstimmungen zusammen mit der Beschreibung der harten Arbeit, geben einen eindrücklichen Einblick in Thomas Lebensumstände. Sehr gut wird auch die gewisse Ausweglosigkeit seiner Situation beschrieben. Um so eindrücklicher wirkt das Auftauchen des Regisseurs, der eine ganz andere Stimmung in die Handlung bringt.
Auch wenn Thomas auf den ersten Blick von seiner Lebenssituation etwas abgestumpft wirkt, ist er doch ein Mensch mit Visionen und Hoffnungen, die durch die Möglichkeiten, die ihm der Regisseur bietet zum Leben erwachen.
Auf mich hat das Buch einen optimistischen Eindruck hinterlassen. Auch wenn die aktuelle Situation ausweglos erscheint, gibt es immer auch ein Möglichkeit zur Änderung.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2025

Ein Haus und zwei Frauenschicksale

Duftwickensommer
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Smbergevor einer Minute
Inhalt:



England 1911: Eine grosse englische Zeitung hat einen Wettbewerb um den schönsten Wickenstrauß ausgeschrieben und das ganze Land ist jetzt im Wickenfieber. Auch Anni, ...


Smbergevor einer Minute
Inhalt:



England 1911: Eine grosse englische Zeitung hat einen Wettbewerb um den schönsten Wickenstrauß ausgeschrieben und das ganze Land ist jetzt im Wickenfieber. Auch Anni, die als Vorleserin in einem wohlhabenden Haushalt arbeitet, träumt davon, an dem Wettbewerb teilzunehmen und mit dem Preisgeld eine Weltreise zu unternehmen.

Borkum 2024: Marieke hat sich vor kurzem von ihrem Mann scheiden lassen und ist dabei sich ein neues Leben auf der Insel Borkum aufzubauen. Sie hat sich die „Villa Cupani“ gekauft und ist dabei sich dieses Haus zu renovieren und wohnlich her zu richten. Ihre Nachbarin Alwine lebt schon lange neben diesem Haus und kennt die Geschichte ihrer Vorbesitzer, ein Anni, die in England ihre Liebe zu den Duftwicken entdeckt hat…..

Meine Meinung:

Wie diese Beschreibung schon vermuten läßt, spielt die Handlung dieses Buches auf zwei Zeitebenen. Wir reisen mit Anni in die Vergangenheit und nehmen Teil an ihren Erlebnissen in England, ihrer Begeisterung für den Wickenwettbewerb. Sehr schön werden hier die Standesunterschiede im damaligen England gezeigt, das sorgenfreie Leben der Upperclass und das mühsame Leben der Angestellten in einem großen Herrenhaus. Hierbei sehen wir auch den Standesdünkel und die Unvorstellbarkeit von Beziehungen über Klassengrenzen hinweg.Sehr gut haben wir auch die Ereignisse in der Gegenwart gefallen. Mareike, die sich ihr Leben nach der Scheidung neu organisiert, ihre Probleme mit dem Alleinleben. Sehr schön werden hier die Treffen mit ihrer Nachbarin eingepflochten, die Mareike von den Ereignissen in England im Jahr 1911 erzählt. Insgesamt bietet das Buch ein angenehm zu lesenden Geschichte zweier Frauen in verschieden Zeiten, die verbunden sind durch das Haus in dem sei leben oder lebten. Beide Frauen sind starke Frauen, die ihren Weg durchs Leben suchen und finden, Nebenbei schafft die Autorin auch ein schönes Bild des Lebens in klassischen England zu zeichnen. Ich kann dieses Buch als angenehm zu lesende Geschichte empfehlenl durch den Schreibstil angenehm zu lesen und immer wieder auftretende Überraschungen auch immer sehr abwechslungsreich. Eine klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Eine spannende Reise in die Vergangenheit

Das Lied der Rose
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1096, Regensburg:

Marian, der als Novize in einem Kloster in Regensburg lebt, ist eigentlich mit seinem Leber sehr zufrieden. Erfüllt von dem Klang gregorianscher Gesänge, träumt er davon sein Leben ...

1096, Regensburg:

Marian, der als Novize in einem Kloster in Regensburg lebt, ist eigentlich mit seinem Leber sehr zufrieden. Erfüllt von dem Klang gregorianscher Gesänge, träumt er davon sein Leben mit dem Preisen Gottes zu verbringen. Sein Traum zerplatzt als er einen Juden vor der Zwangstaufe bewart und zur Strafe von seinem Prior auf eine Pilgerfahrt ins ferne Santiage geschickt wird. Auf dieser Reise verschlägt es ihn den Hof von Guillaume IX in Aquitanien, wo er auf die maurische Sängerin Sahar trifft. Ihre Art der Musik nimmt Marian sofort gefangen. Jedoch stehen Kreuzzüge und der Kirchenbann zwischen ihnen.

Meine Meinung:

Ich kannte die Autorin zuvor noch nicht, aber mich hat der Zauber dieses Buches schon auf den erste Seiten gefangen genommen. Zusammen mit den Protagonisten begibt man sich auf eine Reise ins Mittelalter, mit allem was dazu gehört.

Besonders der Kontrast zwischen dem Novizen Marian und der Maurin Sahar gibt dem Buch die besonder Würze, personifizieren diese beiden Charaktere doch die Extreme im damaligen Europa. Schön ist es zu erleben, wie sie sich aufeinander einlassen und damit auch auf die jeweils fremde Kultur.

Leider wir ihr Leben von damaligen Kreuzzügen und dem Kampf der Katholischen Kirche geben die „Ungläubigen“. Gleichzeitig erwacht das damalige Leben in diesem sehr gut recherchierten Roman zum Leben. Die Charaktere werden sehr eingehend beschrieben und man kann sich diese sehr gut vorstellen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut zu lesen.

Ich kann dieses Buch nur jedem Leser empfehlen, der sich für historische Romane interessiert, die in dieser Zeit angesiedelt sind.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Was damals geschah…

Himmelerdenblau
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Inhalt:

Vor 20 Jahren ist Julie Novak verschwunden. Zum Jahrestag beginnen die Betreiber eines Crime Podcasts Liv und Phil mit den Ermittlungen in diesem Fall in der Hoffnung doch noch etwas über Julies ...

Inhalt:

Vor 20 Jahren ist Julie Novak verschwunden. Zum Jahrestag beginnen die Betreiber eines Crime Podcasts Liv und Phil mit den Ermittlungen in diesem Fall in der Hoffnung doch noch etwas über Julies Schicksal zu erfahren. Auch Theo, Julies an Alzheimer leidenden Vater, setzt große Hoffnungen in diese Ermittlungen. Wieder lebt der Verdacht gegen Daniel wieder auf.

Meine Meinung:

Dieser Thriller ist sehr spannend und hält den Leser mit vielen überraschenden Wendungen in Atem. Er lebt stark von seinen Charakteren, allen voran Theo mit seinen Demenzproblemen, aber auch Sophia, seine Tochter und Liv haben mich als Menschen sehr beeindruckt.

Etwas anstrengend fand ich die häufigen Perspektivwechsel, teilweise mitten in einer Handlung. So kommt der Lesefluss etwas ins stocken und man muss sich jedes mal erst wieder neue orientieren und dann gleich wieder in den nächsten Perspektivwechsel geworfen zu werden.

Trotzdem ist dieses Buch sehr lesenswert und bietet viele spannende Lesestunden. Die Charaktere werden mit ihrer Geschichte sehr eindrücklich beschrieben und sortieren sich logisch in die Handlung ein.

Das Ende fügt sich gut in die Geschichte ein, auch wenn es etwas überraschend ist.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

3 Frauen und ihre Geschichten

Die Hummerfrauen
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Inhalt:
Maine in den USA:
3 Frauen leben in einem ruhigen Fischerort und die Hummerfischerei spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben.
Ann ist die älteste der Frauen und lebt seit der Trennung von ...

Inhalt:
Maine in den USA:
3 Frauen leben in einem ruhigen Fischerort und die Hummerfischerei spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben.
Ann ist die älteste der Frauen und lebt seit der Trennung von ihrer Freundin alleine in einem großen Haus. Julie hatte einen schweren Unfall und findet auf ihrem Hummerboot langsam wieder zurück ins Leben. Mina hat einen schweren Verlust in ihrer Familie erlitten und kehrt an der Ort unbeschwerter Kindheitserinnerungen und Familienurlaube.

Meine Meinung:
Ich war zunächst etwas unsicher ob mir das Buch gefallen wird, als ich es zur Hand genommen haben. Aber die Geschichte hat mich sehr schnell gefangen genommen. Zunächst dreht sich die Handlung um das Leben der Frauen in der Gegenwart, aber schon bald gewinnt das Buch an Tiefe und wir erfahren, warum die Frauen sich so verhalten, wie sie es tun.
Dieses Buch ist sehr tiefsinnig und wir gehen als Leser auf eine intensive Reise in die Psyche der Frauen und den Gründen warum sie so wurden, wie sie heute sind. Die Beschreibungen sind voller Wärme und geprägt von tiefer Menschenkenntnis.
Auf dieses Buch muß man sich einlassen und es hat mich an einigen Stellen sehr nachdenklich gemacht. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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