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Veröffentlicht am 09.08.2025

Hat mich nicht ganz überzeugt

No Cure for Love
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Da ich ein riesen Grey's Anatomy Fan bin und schon einige Bücher mit Krankenhaussetting gelesen und geliebt habe, war ich schon sehr gespannt auf no cure for love.

Das Cover sieht in Kombination mit ...

Da ich ein riesen Grey's Anatomy Fan bin und schon einige Bücher mit Krankenhaussetting gelesen und geliebt habe, war ich schon sehr gespannt auf no cure for love.

Das Cover sieht in Kombination mit dem Farbschnitt wunderschön aus und gefällt mir richtig gut. Es passt zum Setting des Buches und zum Beruf der Protagonistin, die Ärztin ist und nun im Krankenhaus St. Elias anfängt. Dort trifft sie auf den Love interest Timo, der ebenfalls als Assistenzarzt dort arbeitet.

Vorweg gefiel mir der Schreibstil der Autorin sehr gut, sie schreibt flüssig, fesselnd und unterhaltsam, sodass ich beim Lesen zügig vorwärts gekommen bin. Es passiert immer wieder etwas, sodass es kaum zu langweiligen Abschnitten kommt. Was mir auch gefallen hat, ist, wie der Berufsalltag dargestellt wird. Da die Autorin selbst Ärztin ist, beschreibt sie die Abläufe und die medizinische Fälle sehr präzise und es wirkt authentisch. Mit der Protagonistin Ellen hatte ich so meine Schwierigkeiten, ich bin mir ihrer sprunghaften Art nicht so wirklich klargekommen, aber mir ist positiv aufgefallen, dass sie im Laufe des Buches eine Entwicklung durchlebt. Währenddessen gefiel mir Timo deutlich besser, er war mir von Anfang an sympathisch und ich fand ihn als book boyfriend wirklich sehr gelungen. Womit ich allerdings ein Problem hatte, war die Beziehung zwischen den beiden. Es ging zu Beginn sehr schnell und es wurde auch schnell körperlich, auch im weiteren Verlauf bin ich mit ihnen als Paar nicht wirklich warmgeworden. Ich konnte das Ganze auf emotionaler Ebene gar nicht nachempfinden und somit habe ich die Gefühle gar nicht mitfühlen können, was ja eigentlich die Intention eines Liebesromanes ist. Zudem gab es ziemlich viel Drama und viele Handlungsstränge, die es für mich an der ein oder anderen Stelle gar nicht gebraucht hätte und somit hinterlässt das Buch eher durchmischen Gefühle in mir.

Insgesamt ein tolles Setting und tolle Beschreibungen des Berufsalltags, aber es gab auch einige Dinge, die mir nicht so zugesagt haben, weshalb es von mir 3 Sterne gibt und eine Empfehlung für alle, die Lust auf eine realistische Krankenhausromance mit ein wenig Drama haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2025

Ein Leben abseits der Konventionen

Happiness Forever
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Happiness forever beinhaltet 256 Seiten. Sylvie macht eine Therapie. Wenn sie eine Sitzung hat, ist sie glücklich. Sie ist in ihre Therapeutin verliebt. Sie denkt ständig an sie. 167 Stunden und 10 Minuten ...

Happiness forever beinhaltet 256 Seiten. Sylvie macht eine Therapie. Wenn sie eine Sitzung hat, ist sie glücklich. Sie ist in ihre Therapeutin verliebt. Sie denkt ständig an sie. 167 Stunden und 10 Minuten pro Woche, hat sie eine Gedankenkarusell. Ihre Hand halten, sie zärtlich berühren, sich küssen und auf dem Boden wälzen. Das alles bleibt ihr als Traum. Sie selbst ist Tierarzthelferin, hat einen Telefon-Freund, Conrad, mit dem sie im Austausch bleibt. Sie hat auch ein lädiertee Hündchen, Curtains, der sie immer wieder ablenkt. Nun, es reicht nicht aus. Sylvie hat es nicht einfach. Eines Tages bekommt sie von ihrer Therapeutin eine niederschmetternde Nachricht, mit der muss sie zurechtkommen. Ihr Leben neu anpassen, neue Lösungen finden und manches überdenken. Sylvie kämpft mit sich.
Ein Roman über das Fräulein abseits der Norm und die Lust außerhalb von Konventionen. Ein leichter, lockerer und unterhaltsamer Schreibstil, mit nicht zu langen Abschnitten, hält den Leser in der Handlung fest. Man bedenkt so manche Momente, die Sylvie so erlebt, hält beim Lesen inne, versucht nachzudenken und zu reflektieren. Die Protagonistin wirkt lebensecht und authentisch.
Ihr Leben gestaltet sich nicht als einfach und problemlos. Sie muss viele Hürden bewältigen, oft kämpfen und ihre eigene Meinung zu vertreten fällt ihr nicht immer einfach. Ihre Emotionen und Gefühle laut aussprechen, das muss sie noch üben. Im Laufe der Sitzungen lernt sie eine junge Frau kennen. Beide benehmen sich ziemlich kindisch und sind keine gegenseitigen Stützen. Diese Begegnungen sind nicht besonders lehrreich für Sylvie.
Diese Erzählung ist wie ein Balanceakt zwischen ersten Patient-Therapeutin-Konflikten. Man muss einen eigenen Weg finden, wie man den gehen soll, um keinen direkt zu verletzen.
Sylvie als Person ist nicht einfach, aber sie versucht auf ihre Art und Weise das Beste aus ihrem Leben zu machen. Eine Freundschaft mit Sylvie kann ich mir nicht so wirklich vorstellen, trotzdem schätze ich sie als Person. Das Cover hat mich auf die Geschichte neugierig gemacht, habe mir aber eine etwas andere Handlung darunter vorgestellt. Aber auch solche Themen müssen angesprochen werden, damit der Leser damit konfrontiert wird, sie wurden gut in die Handlung integriert. Ich vergebe 3 Sterne und eine Weiterempfehlung, für all diejenigen, die Lust auf ein solches Thema haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2025

Leichte Lektüre für den Sommer

Die Superfrauen von Sylt
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Das Buch 'Die Superfrauen von Sylt' beinhaltet 272 Seiten. Es ist der 10te Roman der Autorin. Das Cover strahlt Sommerfeeling aus und hat mich optisch sofort angesprochen. Wenn man auf der Suche nach einem ...

Das Buch 'Die Superfrauen von Sylt' beinhaltet 272 Seiten. Es ist der 10te Roman der Autorin. Das Cover strahlt Sommerfeeling aus und hat mich optisch sofort angesprochen. Wenn man auf der Suche nach einem leichtem, humorvollen Lesestoff ist, dann ist man hier genau richtig.
Evi ist auf einmal allein. Mitten am Strand vom eigenen Ehemann zurückgelassen, nach 31 Jahren Ehe, einfach so, ohne Streit, ohne Vorboten, die Evi ungewöhnlich vorgekommen wären. Er wollte nur trockene Socken holen und dann war er schon weg. Der Mann, der Wohnwagen verschwunden, das Geldkonto leer. Evi steht da und weiß zuerst nicht mehr weiter. Verzweifelt ist sie schon, die Polizei wird eingeschaltet, Bekannte, Freunde, die Zeit vergeht. Evi lässt sich aber nicht unterkriegen, nachdem etwas Zeit vergangen ist, hat sie eine Idee. Sie möchte aktiv werden und Sport treiben, möchte eine Fussballmanschaft gründen, für Frauen so um die 50. Sie schreibt einen Infozettel, hängt ihn bei Edeka aus. Es melden sich 9 Frauen, die genauso wie Evi, etwas verändern wollen. Die Frauen trainieren, so gut sie können, was nicht immer perfekt klappt. Es wird viel geredet, manchmal auch gestritten, aber in Großen und Ganzen funktioniert das Ganze einwandfrei. Nun steht so manches Leben Kopf, Ehemänner wundern sich, neue Liebe entstehen, alte werden beendet, ein paar Überraschungen sind nicht zu verachten. Die Sportsfrauen bekommen einen Trainer, der die Trikots spendiert und ihnen neue Techniken beibringt. Sie sollen erfolgreich an einem Turnier teilnehmen, da muss man etwas mehr tun, als gewöhnlich. Der junge Trainer ist für manche eine Motivation und für manche ein Grund aufzugeben. Aber sie sind eine Gemeinschaft und halten doch zusammen. Sie wollen doch den Pokal der Best-Ager-Meisterschaft gewinnen, kommt was es wolle.
Viele überraschende Wendungen, viel Humor, aber auch etwas Tiefgründiges und eventuell ein Happy End stehen am Ende dieser Geschichte. Der Schreibstil ist leicht, locker, flüssig und sehr unterhaltsam, mit viel Witz und Humor wird die Geschichte erzählt. Die Kapitel sind kurz gehalten, es liest sich ziemlich zügig. Die Charaktere, sind nicht immer ernst zu nehmen, 50+ ist ein Alter, in dem man sich manches erlauben darf, wo man
die Lebenserfahrung gesammelt hat und man sich untereinander gut austauschen kann. Schmunzeln bei Sonnenschein ist mit diesem Buch vorprogrammiert. Vergebe 3 Sterne und eine Weiterempfehlung für ein paar unterhaltsame Lesestunden für den Sommer.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 15.02.2025

Ein okayes Finale

We don’t lie anymore
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Im zweiten und finalen Band der Reihe geht die Geschichte rund um Josephine und Archer weiter. Diese hat Archer ihre Gefühle gestanden, ihr Herz wurde gebrochen und nun ist ein Jahr vergangen. Was sie ...

Im zweiten und finalen Band der Reihe geht die Geschichte rund um Josephine und Archer weiter. Diese hat Archer ihre Gefühle gestanden, ihr Herz wurde gebrochen und nun ist ein Jahr vergangen. Was sie allerdings nicht weiß: Archer hat gelogen, um sie zu schützen und sein Herz liegt genauso in Scherben wie ihres.
Die Geschichte konnte mich auch mit dem zweiten Band nicht umhauen. Es ist nicht wirklich viel passiert und die Geschichte plätscherte so dahin. Das Ende widerrum wurde relativ zügig abgefrühstückt, da hätte ich gerne noch etwas mehr gelesen. Alles in allem ein nachvollziehbares Ende, allerdings konnte mich weder dieses Buch noch die Reihe an sich komplett überzeugen.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Gegensätze ziehen sich an

We don’t talk anymore
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Im ersten Band der Dilogie geht es um Josephine und Archer, die beste Freunde sind, jedoch aus unterschiedlichen Welten stammen. Josephine kommt aus reichem Hause, während Archer in ärmeren Verhältnissen ...

Im ersten Band der Dilogie geht es um Josephine und Archer, die beste Freunde sind, jedoch aus unterschiedlichen Welten stammen. Josephine kommt aus reichem Hause, während Archer in ärmeren Verhältnissen aufgewachsen ist und um alles hart kämpfen musste. Sie besuchen nun zusammen die Exeter Academy und merken, dass sie aus freundschaftlichen Gefühlen langsam romantische entwickeln...
Ich mag das Cover des Buches sehr gerne, obwohl es eher schlicht ist, spricht es mich an. Die Geschichte war ganz nett zu hören, es ist allerdings nicht weltbewegendes gewesen, sondern eher eine gute Geschichte für Zwischendurch. Ein großes Problem an der Geschichte ist für mich die fehlende Kommunikation zwischen den Protagonisten. Es wäre so viel nicht passiert, wenn man denn mal miteinander geredet hätte. Insgesamt also eine ganz nette Geschichte für die ich 3 Sterne vergebe.

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