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Veröffentlicht am 14.09.2025

Eine spannende Reise in die Welt hinter den Worten

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
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Welcher Bücherwurm hat sich nicht schon einmal vorgestellt, wie es wäre, in die eigene Lieblingsgeschichte hautnah einzutauchen, die Welt der Fantasie zu betreten und den Lieblingsfiguren von Angesicht ...

Welcher Bücherwurm hat sich nicht schon einmal vorgestellt, wie es wäre, in die eigene Lieblingsgeschichte hautnah einzutauchen, die Welt der Fantasie zu betreten und den Lieblingsfiguren von Angesicht zu Angesicht zu begegnen?

In dem Buchladen Libronautic Inc., der sich nur auf Anfrage öffnet und ansonsten unscheinbar in den Straßen Londons existiert, lebt Adam bereits seit frühester Kindheit. Er zählt sich unter die wenigen Auserwählten, die es mit der Gabe ihrer Stimme schaffen, sich und andere in Geschichten hineinzulesen. Die sogenannten Libronauten haben ganz klare Regeln, doch als sich eines Tages ein Besucher nicht an diese hält, entdeckt Adam eine geheimnisvolle Tür, die definitiv nicht in die Geschichte hineingehört. Was hat es mit dieser Tür auf sich? Gibt es solche Türen auch in anderen Geschichten und wie lässt sie sich öffnen? Adam macht sich auf die Suche nach der Lösung des Rätsels und muss dabei feststellen, dass er an vieles, an das er geglaubt und vielen, denen er getraut hat, nicht mehr über den Weg trauen kann.

Mit „Die Buchreisenden – Ein Weg aus Tinte und Magie“ beginnt die magische neue Dilogie aus der Feder von Akram El-Bahay.

Bereits das Buchcover ist wunderschön gestaltet und zeigt den faszinierenden Weg, den die Libronauten zusammen mit ihren Kunden in die Bücher gehen.
Der Schreibstil des Autors ist von der ersten Seite an flüssig und leicht zu lesen. Er schafft es, dass ich beim Lesen direkt Bilder im Kopf habe – von der Umgebung, den Wesen, aber auch den Menschen, die die Geschichte ausmachen.

Ein Geheimnis umgibt die Türen, die die Bücherreisenden in den Geschichten entdecken und dass Adam Stück für Stück mehr über sich selbst, die Libronauten und seine neuen Begleiter herausfindet, ist toll zu verfolgen.
Dabei steigt die Spannung kontinuierlich bis sie schlussendlich in einem großen Showdown endet.

Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, ob es Adam, Elisa, William und dem Kobold Luthin gelingt, das Schloss der Türen zu öffnen.
Von mir gibt es daher 5 von 5 Sternen für diesen gelungenen Auftakt der Dilogie und ich bin schon sehr gespannt, wie die fantastischen Abenteuer in der Fortsetzung weiter gehen.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Zweite Chance für die Liebe

Große Träume auf kleinen Pfoten
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„Große Träume auf kleinen Pfoten“ von Molly Blum ist der perfekte Roman für kurzweilige Lesestunden.
Die Journalistin Mina aus London hat erst vor Kurzem ihren Freund und ihren Job verloren. In ihrer neuen ...

„Große Träume auf kleinen Pfoten“ von Molly Blum ist der perfekte Roman für kurzweilige Lesestunden.
Die Journalistin Mina aus London hat erst vor Kurzem ihren Freund und ihren Job verloren. In ihrer neuen Stelle bei der Zeitschrift „Country & Life“ soll sie für eine Reportage nach Cornwall fahren, um dort von einem Tierheim zu berichten, welches aufgrund der neuen Eigentümeransprüche droht geschlossen zu werden. Vor Ort staunt Mina nicht schlecht, denn der Leiter des Tierheims und behandelnder Tierarzt ist kein anderer als Christopher, mit dem sie vor 12 Jahren eine innige Liebesnacht verbracht hat und den sie eigentlich nie wieder treffen wollte. Doch ohne es zu wollen, brechen alte Gefühle an die Oberfläche, die beide nicht ignorieren können.
Neben dem Verarbeiten alter Wunden versucht Mina den vielen Seelen im Tierheim zu helfen.
Der Autorin Molly Blum gelingt von Beginn an ein flüssiger angenehm zu lesender Schreibstil.
Die Atmosphäre im wunderschönen Cornwall mit seinen saftigen Wiesen, den gemütlichen Cottages und den Schafherden konnte ich beim Lesen förmlich spüren.
Die Charaktere waren lebendig und authentisch gezeichnet. Mina und Christopher haben mir dabei in ihrem Umgang sehr gut gefallen. Auch die Nebencharaktere wie die Schwester von Christopher, aber auch die Freundinnen von Mina waren sehr sympathisch und haben die Geschichte bereichert.
Sehr gefallen hat mir, dass die Geschichte sich nicht ausschließlich um die Entwicklung der Liebesgeschichte der beiden Hauptpersonen gedreht hat, sondern es rund um die Rettung des Tierheims spannende Entwicklungen gab.
Die kleinen Lebewesen, allen voran die blinde und taube Dackeldame Lilly, aber auch Hope mit ihren süßen Schlappohren und ihrem wirklich schlimmen Schicksal haben mein Herz zum Schmelzen gebracht.
Fazit:
Es war eine herzerwärmende Geschichte, die mir beim Lesen viel Freude bereitet hat und von mir 5 von 5 Sternen bekommt.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Liebe überwindet jedes Hindernis

Say You’ll Remember Me
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Was ist, wenn du deine große Liebe triffst und diese einen Tag später tausende Kilometer weit weg zieht? Genau so ergeht es Samantha und Xavier in „Say you´ll remember me“. Nach einem perfekten Date mit ...

Was ist, wenn du deine große Liebe triffst und diese einen Tag später tausende Kilometer weit weg zieht? Genau so ergeht es Samantha und Xavier in „Say you´ll remember me“. Nach einem perfekten Date mit dem gut aussehenden sympathischen Tierarzt Xavier zieht Samantha nach Kalifornien, um sich dort um ihre demente Mutter zu kümmern.
Doch auch wenn sie sich fest vorgenommen hat, diesen Mann zu vergessen, gelingt es weder ihr noch Xavier, denn bereits bei ihrem ersten Treffen ist ihnen klar, dass sie perfekt zueinander passen. Nur das Timing hätte nicht schlechter sein können. Werden die beiden es schaffen, trotz der Entfernung und der enormen Hindernisse ihrer Liebe eine Chance zu geben?
Abby Jimenez vereint in ihrer romantischen Komödie nicht nur einen humorvollen Schreibstil mit absolut sympathischen Charakteren, sondern ihr gelingt es auch sehr tiefgründige Themen wie Demenz und deren Auswirkung auf das gesamte Umfeld sowie Kindesmisshandlung geschickt in die Geschichte einzubauen.
Die Protagonisten Samantha und Xavier waren mir von Anfang an sympathisch. Was mir hierbei besonders gut gefallen hat, war, dass Xavier mal nicht dieser typische Bad Guy ist, der in so vielen Liebesgeschichten vorkommt und von einer jungen Frau zum Besseren bekehrt wird. Xavier ist von Anfang an ein herzensguter Mann, der sich richtig viel Mühe gibt und um seine große Liebe kämpft – fast bis zum Rand des finanziellen Ruins und der körperlichen Erschöpfung.
Ich musste in diesem Buch immer wieder herzhaft lachen, aber auch ein paar sehr emotionale Momente haben mich tief berührt – eine perfekte Mischung!

Fazit:
Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und ich möchte sehr gern weitere Geschichten aus ihrer Feder lesen.
Von mir gibt es für diese wunderbare Liebesgeschichte eine klare Leseempfehlung und damit volle 5 von 5 Sternen!!!

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Kampf um Unabhängigkeit und Freiheit

Die Frauen vom Rosenhag. Traum vom Neubeginn
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„Die Frauen vom Rosenhag – Traum vom Neubeginn“ ist Teil 1 der neuen Dilogie von Corina Bomann rund um die beiden Frauen Liv und Marlene, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten, ...

„Die Frauen vom Rosenhag – Traum vom Neubeginn“ ist Teil 1 der neuen Dilogie von Corina Bomann rund um die beiden Frauen Liv und Marlene, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten, doch gemeinsam um Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen.

Corina Bomann erzählt ihre Geschichte in gewohnt anschaulichem flüssigen Schreibstil, der mich sofort in die Atmosphäre um 1910, dem Flair des südschwedischen Küstenorts Karslkrona und die Situation, in der Frauen zur damaligen Zeit gelebt haben, eintauchen lassen hat.

Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Liv, Marlene und Oskar erzählt. So konnte man zu den Hauptpersonen jeweils einen engen Bezug aufbauen und die Geschichte aus den verschiedenen Sichtweisen sehr authentisch miterleben.

Liv ist die Frau des Reeders Sten Boregard und in ihrer lieblosen Ehe, die bisher kinderlos geblieben ist, gefangen. Nicht nur einmal hat sie sich in letzter Zeit gefragt, wo ihr Platz im Leben an der Seite ihres Mannes sein kann. Als sie auf die Arbeiterfrau Marlene Walstedt trifft, die seit dem Tod ihres Mannes von den anderen Seemannsehefrauen in der Stadt angefeindet wird, entsteht zwischen den beiden ungleichen Frauen eine zarte Freundschaft. Als Liv eine unerwartete Erbschaft erhält, kommt ihnen die Idee, Frauen heimlich einen Rückzugsort zu bieten, in dem sie vor Gewalt und Unterwerfung durch Männer sicher sind. Doch ihr Geheimnis birgt eine große Gefahr entdeckt zu werden.

Die Charaktere in diesem Roman haben mir sehr gut gefallen. Sie waren lebensnah und authentisch und konnten mich mit ihren Handlungen und Gefühlen in ihre Lebenswelt mitnehmen.
Besonders Marlene, die nach einem Schiffsunglück nicht nur ihren Ehemann verloren hat, sondern im Anschluss dem Hass der anderen ausgesetzt war, hat mein Herz direkt für sich gewonnen. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sich nicht unterkriegen lässt, sondern für ihre Träume kämpft.

Der Autorin ist es gelungen, eine gute Balance zwischen historischen Hintergründen wie der Situation der Frauen, aber auch der fiktiven Handlung zu schaffen.
Der Spannungsbogen war dabei sehr gut aufgebaut, sodass ich das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Das Ende hat mir dann noch einmal besonders gut gefallen, da es Hoffnung auf den zweiten Band macht, jedoch gleichzeitig aufgrund eines etwas gemeinen Cliffhangers einige Fragen aufwirft.

Von mir gibt es für Teil 1 dieser Dilogie eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Bewegender Familienroman zwischen Hoffnung und Schuld

Maikäferjahre
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„Maikäferjahre“ von Sarah Höflich ist ein beeindruckender Familienroman über die Nachkriegszeit und das Leben, die Liebe und die Schuld in einer zerrütteten Welt.
Die Zwillingsgeschwister Anni und Tristan ...

„Maikäferjahre“ von Sarah Höflich ist ein beeindruckender Familienroman über die Nachkriegszeit und das Leben, die Liebe und die Schuld in einer zerrütteten Welt.
Die Zwillingsgeschwister Anni und Tristan haben seit jüngster Kindheit eine tiefe innere Verbundenheit zueinander. Als der 2. Weltkrieg in den Jahren 1944/45 immer gnadenloser voranschreitet, finden sie sich in unterschiedlichen Situationen wieder, in denen sie allein mit den Widrigkeiten des Krieges zurechtkommen müssen.
Anni muss mit ihrer kleinen Tochter Clara aus dem von Bomben zerstörten Dresden fliehen. Begleitet wird sie dabei vom halbjüdischen Geiger Adam, der ihr auf ihrem Weg nach einer sicheren Zuflucht zu einer unerwarteten Stütze wird.
Tristan hingegen kämpft als Luftwaffenpilot über der britischen Küste und stürzt ab. Schwerverletzt kommt er in britische Kriegsgefangenschaft, bei der er der Krankenschwester Rosalie begegnet, die sich trotz heftiger Anfeindungen aufopferungsvoll um den jungen Mann kümmert.
Der Autorin gelingt durch eine sehr einfühlsame und doch authentische Schreibweise, dass man zu den Protagonisten eine tiefe Verbundenheit spürt.
Man verfolgt auf der einen Seite Anni auf ihrer Flucht durch Deutschland, ihre Angst vor Übergriffen und ihre aufkommenden Gefühle für Adam, obwohl ihr Ehemann Fritz womöglich noch am Leben ist und von der Ostfront zurückkehren könnte. Hoffnung und Schuld sind hier jederzeit präsent.
Die Erlebnisse von Anni und Adam zeigen sehr eindrucksvoll, wie es Menschen nach dem offiziellen Ende des Krieges einerseits gelang, sich als Kriegsgewinnler immer wieder den Hals aus der Schlinge zu ziehen und auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen, was mich beim Lesen richtig wütend gemacht hat. Auf der anderen Seite ist es der Autorin sehr gut gelungen, zu zeigen, dass Gedankengut, welches jahrelang verbreitet wurde nicht einfach so aus den Köpfen der Menschen verschwindet.
Der zweite Erzählstrang um Tristan im britischen Königreich hat mich genauso berührt. Dieser zeigte sehr eindrucksvoll, wie tief Feindschaft sitzt, aber auch wie Menschen über diese Dinge hinwegsehen können und den Menschen, nicht die Politik sehen und verzeihen können. Eine sehr wichtige Botschaft – gerade auch in der heutigen Zeit!
Für mich war Maikäferjahre ein sehr emotionales und beeindruckendes Buch, welches authentisch und sehr anschaulich die Zeit zum Ende und nach dem 2. Weltkrieg veranschaulicht und dabei mehrere Seiten beleuchtet.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen, denn es ist kein kitschiges Happy End, welches in so einem Roman einfach nicht gepasst hätte. Trotzdem bin ich mit dem Ende sehr zufrieden und es lässt Platz für Spekulationen und vielleicht für eine Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

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