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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2025

Die Hoffnung stirbt nie

i fell in love with hope
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Oje, das war mal eine holperige Reise durch eine eigentlich gut gemeinte, emotionale Geschichte über Freundschaft, Tod und Hoffnung, die niemals stirbt. Denn leider konnte mich diese, gerade noch am Anfang, ...

Oje, das war mal eine holperige Reise durch eine eigentlich gut gemeinte, emotionale Geschichte über Freundschaft, Tod und Hoffnung, die niemals stirbt. Denn leider konnte mich diese, gerade noch am Anfang, lange Zeit nicht wirklich für sich einnehmen.

Das lag vor allem an dem zwar einerseits wunderschönen, sehr poetischen Schreibstil, dem dafür aber die Bildhaftigkeit absolut verloren gegangen ist. So ist es mir wahnsinnig schwergefallen, mir ein Bild vom Setting und den Charakteren zu machen. Gleichzeitig war die Geschichte dadurch sehr unübersichtlich und verwirrend. Manchmal ist weniger halt doch mehr. Andererseits hat sich die Geschichte zwischendurch immer mal wieder gezogen, was wohl auch daran lag, dass sie echt verwirrend war und ich deshalb öfters mal den Faden verloren habe. Dennoch war die Geschichte sehr emotional, voller Abenteuer vierer Jugendlichen, die dem Tode geweiht sind, sich davon aber nicht unterkriegen lassen wollen. Ebenso fand ich die Idee des neutralen Erzählers sehr interessant, doch teilweise auch etwas verwirrend. Erst am Ende erfährt man nämlich, worum, beziehungsweise um wen, es sich bei Sam tatsächlich handelt. Bis dahin ist gerade seine/ihre Figur aber sehr undurchsichtig.

Die anderen Charaktere waren aber allesamt wirklich gut geschrieben. Ich mochte vor allem die lebhafte, aufgeschlossene Sony sehr. Sie ist sozusagen die Anführerin der Clique, weil sie aber auch eine Führungsnatur besitzt, immer die richtigen Worte auf den Lippen und trotz fehlendem Lungenflügel nicht zu stoppen. Das komplette Gegenteil ist der mürrische, aber sehr poetische Neo, der unter seinem strengen Vater und an Magersucht leidet. Coeur ist ein großer, eigentlich starker Junge mit einem sehr lieben, wenn auch kaputten Herzen. Er ist der Ruhepol der Clique. Zu diesem Team kommt Hikari, bei welcher nie wirklich erwähnt wird, an welcher Krankheit sie leidet. Doch nach und nach erfährt man, was mit ihr los ist und vor allem kommt es zwischen ihr und Sam zu einer Art Liebesgeschichte.

Alles in allem hätte dieses Buch super werden können, doch leider hat sich die Autorin mit ihrem zu gewollt poetischen Schreibstil selbst manipuliert und damit für zu viel Verwirrung gesorgt. Und dennoch hat mich die Geschichte letztendlich nicht in Ruhe gelassen und ich musste sie einfach zu Ende hören, zumal sie auch gut vertont wurde.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Nicht ganz so spannend wie die Vorgänger

Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
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Ich muss schon zugeben, dass ich die Reihe bisher echt gut fand und auch dieser Band ist nicht schlecht, hatte aber einige Längen. Im Grunde geht es darum, Blake bei einem gefährlichen Plan zu helfen, ...

Ich muss schon zugeben, dass ich die Reihe bisher echt gut fand und auch dieser Band ist nicht schlecht, hatte aber einige Längen. Im Grunde geht es darum, Blake bei einem gefährlichen Plan zu helfen, der auch für die Blacks vom Vorteil wäre, doch bis tatsächlich hinsichtlich dieser Unternehmung etwas geschieht, dauert es, mit kurzen Unterbrechungen, gefühlt ewig. Zwar geschieht auch wieder viel Geplänkel hier und da und die Beziehung zwischen Katy und Daemon wird immer intensiver, während sich Dee von Katy distanziert, doch der gewisse Knall hat irgendwie gefehlt. Erst zum Schluss hin wurde es noch einmal richtig rasant und auch zwischendrin gab es trotz allem ein paar überraschende Wendungen.

Insgesamt war dieser dritte Band auch wieder recht gut, konnte aber mit den vorherigen Bänden leider nicht ganz mithalten. Dennoch freue ich mich auf Band vier und werde die Reihe sicher auch beenden, denn inzwischen bin ich in der Materie wirklich tief drin und auch die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Aber vor allem will ich wissen, wie es mit Katy und Daemon, sowie den anderen Charakteren, weitergeht.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Typischer Mittelband

The Hunted Heir (Die Veiled-Kingdom-Serie 2)
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Ganz ehrlich, habe ich die ganze Zeit gedacht, dass es sich hier um eine Dilogie handelt, musste nun aber feststellen, dass es doch noch einen dritten Band geben wird. Wann dieser allerdings erscheint, ...

Ganz ehrlich, habe ich die ganze Zeit gedacht, dass es sich hier um eine Dilogie handelt, musste nun aber feststellen, dass es doch noch einen dritten Band geben wird. Wann dieser allerdings erscheint, ist nicht ersichtlich. Irgendwie schade, zumal auch dieser zweite Band wieder mit einem riesigen Cliffhanger endet.

Bis dahin geschieht aber gar nicht mal so viel auf den rund dreihundert Seiten. Man bekommt also einen typischen Mittelband. Nyra, die eigentlich Verena heißt, ist auf der Flucht und die Fronten haben sich wieder etwas verhärtet. Trotzdem muss man einmal mehr nicht auf Spice verzichten, denn irgendwann stoßen Verena und Dacre wieder aufeinander. Bis dahin weiß man nicht so recht, wer ihr eigentlich Gutes will und wer nicht. Die Spannung hielt sich dabei allerdings auf Mittelmaß. Dafür lernt man aber die Charaktere noch etwas besser kennen, vor allem auch Dacres herzlos wirkenden Vater und bekommt weitere Einblicke in die Hintergründe und Pläne der Rebellen.

Alles in allem bekommt man hier, wie gesagt, einen typischen Mittelband mit relativ wenig Handlung, der aber dennoch gespannt auf das Finale macht, weshalb ich mir den letzten Band auf Englisch gekauft habe. Mal sehen, wann ich diesen lesen werde oder ob ich dann doch auf Band drei warte.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Unterhaltsam, aber ansonsten nicht mein Ding

Things We Left Behind (Knockemout 3)
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Wenn ich ganz ehrlich bin, dann hatte mich der Thrilleranteil in dieser Reihe schon im zweiten Band nicht mehr und hier war es genauso. Ich konnte damit absolut nichts mehr anfangen und war eher verwirrt, ...

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann hatte mich der Thrilleranteil in dieser Reihe schon im zweiten Band nicht mehr und hier war es genauso. Ich konnte damit absolut nichts mehr anfangen und war eher verwirrt, wer, wie und was. Spannend war das Ganze aber für mich nicht mehr. Umso mehr hatte ich mich auf die Liebesgeschichte von Lucian und Sloane gefreut, die es aber auch nicht mehr so richtig rausreißen konnte.

Vor allem wurde mir bis zum Schluss nicht so richtig klar, warum die beiden eigentlich so im Clinch miteinander liegen. Trotzdem waren ihre Streitereien bis zu einem bestimmten Punkt echt unterhaltsam. Ansonsten besteht die Geschichte von Lucian und Sloane größtenteils aus Sex. Die Sexszenen sind dabei zwar wirklich gut und prickelnd geschrieben, aber dem einen oder anderen könnte es dann doch etwas zu viel werden. Gut gefallen haben mir jedoch die Beziehungen der verschiedenen Charaktere untereinander, die Freundschaft zwischen Naomi, Lina und Sloane, ebenfalls zwischen Knox, Nash und Lucian. Genauso schön ist, wie die Kinder hier mit eingebunden wurden, vor allem Waylay, die immer mal wieder ihren kleinen Auftritt bekommt. Auch das Ende fand ich wirklich schön und es hat die Reihe wirklich gut abgerundet.

Die Charaktere fand ich okay. Zwar wird mir wahrscheinlich keiner davon ewig im Gedächtnis bleiben, aber das müssen sie auch nicht unbedingt. Lucian war in diesem Band allerdings mein Favorit, auch, wenn ich ihn alles andere als sympathisch fand, doch irgendwie ist er wirklich charismatisch und heiß. Sloane hingegen fand ich relativ langweilig. Doch auch das ist okay, denn es gibt nun mal auch im realen Leben eher langweilige Menschen.

Alles in allem fand ich auch diesen Band nur eher okay. Er hat mich, wie schon Band zwei, nicht vom Hocker gerissen, aber dennoch für zwischendurch ganz gut unterhalten und als Hörbuch ist er auch gut vertont.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Konnte mich nicht wirklich abholen

Things We Hide From The Light (Knockemout 2)
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Dieser Band der Trilogie setzt da an, wo der erste Band noch vor dem Epilog endet. Man weiß also schon aus dem Epilog von Band eins ein bisschen, was geschieht, aber wirklich nur minimal und nicht so, ...

Dieser Band der Trilogie setzt da an, wo der erste Band noch vor dem Epilog endet. Man weiß also schon aus dem Epilog von Band eins ein bisschen, was geschieht, aber wirklich nur minimal und nicht so, dass es die Geschichte hier beeinflussen würde. Dennoch fand ich die Geschichte von Lina und Nash nicht ganz so toll, wie die von Naomi und Knox, was vor allem daran lag, dass sie mich nicht wirklich packen konnte.

An sich ist die Geschichte wieder unterhaltsam und es gibt einmal mehr einen spannenden Part. Auch Spice gibt es ausreichend und zwischendrin immer wieder recht witzige Szenen. Genauso fand ich schön, dass es ein Wiedersehen mit den beiden Protagonisten und anderen Charakteren aus Band eins gibt. Doch leider war es zwischendrin etwas langatmig und nicht so interessant, wie ich es erhofft hatte. Die Liebesgeschichte selbst fand ich aber ganz in Ordnung, ebenso die Chemie der Charaktere untereinander. Warum es hier am Ende allerdings ähnliche Szenen gibt, wie am Ende von Band eins, kann ich mir nicht so ganz erklären. Für mich wirkte das etwas zu erzwungen.

Die Charaktere fand ich okay, wobei mir Lina am besten gefallen hat. Sie war nämlich ziemlich tough und ließ sich nichts so schnell vormachen. Nash fand ich ganz süß, aber auch etwas langweilig. Ansonsten gibt es hier ein paar Charaktere, mit denen ich nicht wirklich viel anfangen konnte, weil ich sie nicht so richtig zuordnen konnte. Das liegt wahrscheinlich aber auch daran, dass mich die Geschichte, vor allem, was den Thrillerpart angeht, nicht wirklich mitreißen konnte.

Alles in allem fand ich die Geschichte ganz okay, aber das gewisse Etwas hat mir einfach gefehlt. Die Liebesgeschichte zwischen Lina und Nash ist zwar ganz süß, hat mich allerdings auch nicht vom Hocker gerissen. Schade.

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