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Veröffentlicht am 09.08.2025

Wer lügt denn da am besten

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Als Sloane in ihrer Mittagspause in den Park geht, trifft sie auf einen Vater, Jay, der mit seiner Tochter Harper, dort auf einem Spielplatz spielt. Als Harper in einen Wespenstachel tritt, hilft sie den ...

Als Sloane in ihrer Mittagspause in den Park geht, trifft sie auf einen Vater, Jay, der mit seiner Tochter Harper, dort auf einem Spielplatz spielt. Als Harper in einen Wespenstachel tritt, hilft sie den beiden. Doch sie gibt sich als Krankenschwester aus und nennt sich Caitlin. Sie ist ein professionelle Lügnerin, eigentlich nur, um sich interessanter zu machen. Sie arbeitet in einem Nagelstudio und lebt mit ihrer Mutter zusammen. Da sie Jay interessant findet geht sie nun öfter in den Park und trifft dort auf Jays Frau Violet und freundet sich mit ihr an. Die Frauen kommen sich näher und Violet bietet Sloane an, sie als Kindermädchen zu unterstützen. Es wird sich allerdings bald herausstellen, dass auch Violet nicht immer die Wahrheit sagt.
„Eine falsche Lüge“ von Sophie Stava ist ein sehr ungewöhnlicher, aber auch sehr interessanter Thriller. Das Cover finde ich ein bisschen nichts sagend, aber das ist im Auge des Betrachter auch sehr subjektiv, denn vielleicht lässt sich ja doch ein Bezug zum Inhalt darstellen. In diesem Thriller geht es hauptsächlich um drei Personen und das Mädchen Harper, dass irgendwie im Mittelpunkt steht. Der Thriller ist in drei Teile geteilt und es wird die Story aus der Sicht von Sloane, Violet und Jay beschrieben. Wobei die beiden Frauen die tragenden Rollen spielen. Die Tochter von Jay und Violet ist eigentlich in allen Teilen beteiligt und spielt auch eine wichtige Rolle. Die Story ist sehr geschickt aufgebaut und auch wird auch sehr gut erzählt. Es sind Stilmittel, die den Thriller sehr interessant gestalten und den Leser durch die Wendungen immer nah am Roman hält. Die Spannung baut sich immer wieder von Neuem auf. Für mich waren die Wendungen, die mich gefesselt haben, da sie sehr unerwartet auf mich zu kamen. Das allerdings hat das Interesse gesteigert und auch den Spannungsbogen, den die Autorin aufgebaut hat, mich bis zum Ende in Atem gehalten hat.
Ich habe eine ganze Zeit gebraucht, um in diesen Thriller hineinzukommen und es waren am Anfang schon Fragezeichen in meinem Kopf, doch nach und nach haben sie sich zu Ausrufezeichen umgewandelt und ich finde den Thriller äußerst spannend und empfehlenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2025

Die Macht der Drachen

Funken – The Secrets of Dracon Rock
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Alyssa ist eine Doktorandin, die mit ihrer Kollegin Darla an einer Verbesserung des Schutzes der Reiter von Dracon Rock arbeitet. Ihr Doktorvater Sullivan setzt alles daran, dass dieser Auftrag so schnell ...

Alyssa ist eine Doktorandin, die mit ihrer Kollegin Darla an einer Verbesserung des Schutzes der Reiter von Dracon Rock arbeitet. Ihr Doktorvater Sullivan setzt alles daran, dass dieser Auftrag so schnell wie möglich erledigt wird. Als die Reiter zur Anprobe erscheinen spürt Alyssa eine Zuneigung zu ihrem Anführer Rowan, doch sie möchte diese nicht an sich heranlassen, da sie unter falschem Namen lebt. Ihr Vater war ein Rebell gegen den Drachenstaat und ist bei einer Rebellion vor 15 Jahren getötet worden. Doch wie sie merkt, kann sie sich nicht so einfach vor ihren Gefühlen verschließen und sie baut ein Lügengebilde um sich herum auf. Als es einen Angriff auf sie gibt, wird Rowan ihr ständiger Begleiter. Ob sie sich nun in Lügen verstrickt oder ihren Gefühlen freien Lauf lässt, wird sie für sich klären müssen.
„Funken – The Secrets of Dracon Rock“ von Vanessa Golnik ist ein Fantasy und New Age Roman, der sich sehr gut liest. Manchmal bin ich über die Gargoyles gestolpert, aber noch einigen Seiten ging das schon deutlich besser. Das Cover ist schon sehr ausdrucksstark und gefällt mir sehr gut. Der grüne Drache, der in dem Cover schwebt, erinnert mich auch an einen Drachen, der eine wichtige Rolle spielt. Die Hauptcharaktere sind gut aufgebaut und ihre Story auch sehr gut nachzuvollziehen. Alyssa, die Wissenschaftlerin, die zwei Herzen in ihrer Brust schlagen hört. Einmal ihren Vater, der ihr als Anführer der Rebellen schon früh einiges beigebracht hat und dann die Situation um ihre Gefühle zu einem Erzfeind, dem Reiter Rowan. Der wiederum ist auch noch der Sohn einer Generalin der Reiter. Interessant finde ich die Zusammensetzung der Reiter, die von einem Drachen ausgesucht werden und so wie ein Paar zusammen auf die Jagd gehen. Zu Rowans Drachen entwickelt sich ein direkter Zugang, der auch in Gesprächen dargestellt wird. Es ist ein sehr gut erzählte Beziehungsgeschichte, die mit sehr viel Romantik untermalt ist und deshalb auch sehr leicht verdaulich ist. Die Spannung steigt im Laufe das Romans sehr gut an, wenn Alyssa mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird.
Ich finde diesen Roman überraschend sehr gut. Es ist mein erster Fantasie Roman und aus der New Age Literatur habe ich auch schon das eine oder andere gelesen und ich muss feststellen, dass ab und zu das Genre wechseln auch Spaß machen kann. Den hatte ich in diesem Roman und gut unterhalten hat er mich auch und deshalb gibt es von mir auch eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Ein mysteriöser Unfall

Gefährliche Aussicht
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Patricia Batteau und ihr Mann Christian haben in Saint-André-du-Perigord ein altes Haus erworben und lassen es gerade wiederherstellen, bis Patricia einen Unfall erleidet und aus dem Dachgeschoss stürzt ...

Patricia Batteau und ihr Mann Christian haben in Saint-André-du-Perigord ein altes Haus erworben und lassen es gerade wiederherstellen, bis Patricia einen Unfall erleidet und aus dem Dachgeschoss stürzt und sich schwer verletzt. Da sie auch noch schwanger war, gilt die Sorge der Frau und ihrem Ungeborenen. Natürlich ist es Ortsgespräch und so erfährt auch Marie Mercier von diesem Unfall. Sie und Michel freuen sich auf ein entspanntes Wochenende bei ihrer Großtante Leonie. Am Abend soll es ein Festmenü geben, denn der ehemalige Knecht des Hauses möchte eine Ansage machen und so bereiten sich alle auf ein großes Essen vor. Marie soll auch Leonie helfen, doch dann erfährt sie vom Tod der jungen Frau und so dreht sich alles um einen eventuellen Mord. Die Ruhe in Saint-André ist dahin.
„Gefährliche Aussicht“ von Julie Dubois ist ein weiterer Perigord-Krimi mit der Kommissarin Marie Mercier im schönen Saint-André-du-Perigord. Das Cover zeigt ein wunderschönes Landhaus, wie es aussehen kann, wenn die Batteaus erst mal ihres fertiggestellt haben. Die Autorin zeichnet mal wieder ein Bild des kleinen Ortes im Perigord, das eigentlich eine Idylle darstellt und diese dann durch den Unfall gestört wird. Ein ganz einfacher Start in diesen Krimi, mit allen Beteiligten, die auch schon in den vorherigen Romanen beteiligt waren, Marie und ihr Lebensgefährte Michel, ihre Großtante Leonie, Georges mit seinen Trüffelschweinen und die Nachbarin Rose und natürlich ihr Kollege Richard und Familie. Alles da für einen entspannten Mordfall und den beschreibt die Autorin, wie kein Zweite. Die Ermittlungen werden ganz entspannt angegangen, da es auch weder Motiv noch Verdächtigen gibt. Natürlich zeichnet die Autorin ein ganz normales Bild von Fremdenfeindlichkeit, auch in diesem kleinen Dorf, gegen den sie aber ihren Hauptcharakter angehen lässt. Julie Dubois beschreibt sehr akribisch die Ermittlungen und die Gefühle ihrer handelnden Personen und das ist in meinem Augen auch eine Stärke dieses Romans. Es geht immer auch um Emotionen um Liebe, aber auch um Mitgefühl und Einfühlungsvermögen. Die Story, die die Autorin erzählt ist auch gut nachvollziehbar und die Sprache sehr bildhaft. Der Spannungsbogen ist gut bis zum Ende aufgebaut und es gibt immer mal wieder nette Überraschungen im Buch.
Ich mag diese Krimireihe, da sie immer wieder neben der spannenden Story auch die Region und ihre Besonderheiten in den Fokus nimmt. Dadurch fühle ich mich immer wieder gut unterhalten. Klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 27.07.2025

Geheime Operation in Wien

Gesetz des Midas – Wiener Abgründe
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Der Sonderermittler Leonard Kern wird nach einem Attentat auf den Zar zur Verhinderung eines Attentats auf die Hochzeit des Erzherzog Rudolf eingesetzt. Der Hofrat Marx braucht seinen besten Mann, um die ...

Der Sonderermittler Leonard Kern wird nach einem Attentat auf den Zar zur Verhinderung eines Attentats auf die Hochzeit des Erzherzog Rudolf eingesetzt. Der Hofrat Marx braucht seinen besten Mann, um die Umsturzversuche der Sozialisten zu unterbinden. Leonard Kern hat ein Disziplinarverfahren am Hals, so dass der Hofrat ihn leichter zu solchen eher delikaten Einsätzen benutzen kann. Der Sonderermittler will sich in die Ziegelwerke am Wienerberg einschleusen, um zu Arbeitern Kontakt aufzunehmen. In den Ziegelwerken arbeiten hauptsächlich Ziegelböhmer unter erschwerten Bedingungen und es sieht so aus, dass hier eine Unruhe leicht einzurichten ist. Kern bekommt unerwartet Hilfe von Johan Artner, einem ehemaligen Diener, der ihm helfen möchte. Doch die Ermittlungen werden immer schwerer und auch gefährlicher.
Der Krimi „Gesetz des Midas – Wiener Abgründe“ von Peter Lorath spielt im Wien des Jahres 1881 und zeigt die großen Abgründe zwischen den Arbeitern und den Unternehmern und Adeligen der Zeit. Das Cover zeigt ganz in schwarz-weiß den Sonderermittler Kern auf dem Weg zu den Ziegelfabriken von Wien. Dort arbeiten hauptsächlich Ziegelböhmer, die das untere Ende der arbeiterkette bilden. Sie sind fast Leibeigene, da sie auch in einer eigenen Währung entlohnt werden, die sie nur auf dem Wienerberg einlösen können. Da sie sehr arm sind können Aufwiegler diese Menschen leicht erreichen. Als ein Mord geschieht, ist lange nicht klar, wer das Opfer ist und dann wird langsam deutlich, was das Motiv hinter diesem Mord ist. Der Autor lässt seinen Sonderermittler an den Abgründen der Gesellschaft ermitteln, wo Polizeigewalt und Willkür der Sicherheitsleute der Unternehmer an der Tagesordnung sind. Der Krimi ist sehr gut aufgebaut und die Spannung nimmt langsam zu und endet in einem sehr guten Spannungsbogen, der auf den Punkt getimt ist. Die Sprache ist ganz der Zeit angepasst und hat natürlich auch eine Menge Wiener Begriffe inkludiert. Das macht dieses Buch sehr authentisch und einige Ausdrücke sind echt aus der Zeit gefallen.
Ich finde diesen historischen Krimi, der auch die soziale Situation der Menschen in der Zeit beleuchtet sehr informativ, auch wenn es sehr gewalttätig zugeht, ist es trotz alledem passend, da Menschenleben keine große Rolle spielten in der Zeit. Da der Krimi spannend, informativ und unterhaltsam ist, kann ich ihn sehr gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Morde ohne Motiv

Mörderfinder – Die Macht des Täters
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Eine junge Frau wird mit mehreren Messerstichen ermordet aufgefunden. Die Polizei hat auch sofort einen Täter, Leon Kehler, der am Tatort gesehen wurde und auch Spuren an der Leiche wurden von ihm gefunden. ...

Eine junge Frau wird mit mehreren Messerstichen ermordet aufgefunden. Die Polizei hat auch sofort einen Täter, Leon Kehler, der am Tatort gesehen wurde und auch Spuren an der Leiche wurden von ihm gefunden. Dieser hatte sich aber im Gefängnis aufgehängt, da ihm keiner glaubte, dass er es nicht war. Doch seine Tante, die Kripobeamtin Katharina Baumann glaubte an seine Unschuld und hat sich an Max Bischoff gewandt, der ihr von ihrem Kollegen Horst Böhmer empfohlen wurde. Bevor sich Max mit dem Fall auseinandersetzen möchte, bat er Horst um seine Meinung, doch die war klar. Der Täter wurde eindeutig überführt. Doch für Max waren noch Fragen offen, vor allem nach dem Motiv. Zu allem Überfluss gab es auch schon sehr bald eine neue Leiche. Waren die Zweifel von Max gerechtfertigt, diese Frage galt es nun zu beantworten.
Der Thriller "Mörderfinder - Die Macht Des Täters" von Arno Strobel ist der zweite Band in der Serie der Mörderfinder. Es handelt sich in diesem Band wieder um die Ermittlungen des ehemaligen Polizisten Max Bischoff, der mit seiner Expertise, der Polizei bei der Aufklärung von Morden hilft, was nicht jedem gefällt. Der Autor hat diese Figur am Rande der Behörden angesiedelt, allerdings mit gut internen Kontakten ausgestattet. Doch diesmal gibt es eine interne Gegenspielerin, die Polizeidirektorin, die es zu überzeugen gilt. Das gelingt Max, auch mir Hilfe seines Ex-Kollegen Horst Böhmer, sehr gut. Die Figuren sind sehr gut dargestellt und entwickelt, ebenso wie die Person des Täters und auch die Plausibilität passt. Es ist fast ein Katz und Maus Spiel mit einer Reihe von Unbekannten, das sich hier entwickelt. Gerade die Morde ohne Motiv sind gut ausgearbeitet. Die Sprache, die der Autor benutzt ist gut nachvollziehbar und das Geschehen ist spannend geschrieben. Die Spannung wird immer wieder durch die kursiv gedruckten Botschaften des Täters erhöht. Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut und hält die Spannung bis zum Ende hoch.
Es war für mich bisher der erste Band dieses Autors, aber gewiss nicht der Letzte. Ich mag es wie er seine Figuren entwickelt und sie dadurch sehr lebendig erscheinen lässt. Das Geschehen ist sehr gut aufgebaut und konsequent bis zum Ende durchgehalten worden. Der Thriller hat alles, was zu einer guten Unterhaltung gehört, Daher auch eine ganz klare Empfehlung.

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