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Veröffentlicht am 10.08.2025

italienisches Flair im beschaulichen Bayern und ein kaltblütiger Mord mit vielen Verdächtigen

Mörderische Delikatessen
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"Mörderische Delikatessen" ist der erste Fall für die Italienerin Emma Ferrari. Sie selbst steht im Mittelpunkt - nicht nur als Ermittlerin, sondern auch als Hauptverdächtige. Schließlich wurde der Tote ...

"Mörderische Delikatessen" ist der erste Fall für die Italienerin Emma Ferrari. Sie selbst steht im Mittelpunkt - nicht nur als Ermittlerin, sondern auch als Hauptverdächtige. Schließlich wurde der Tote in ihrem hübschen Lädchen aufgefunden. Um sich gegenüber dem Kommissar als unschuldig zu erweisen, ermittelt sie mit Hilfe ihrer Freundinnen auf eigene Faust.

Der Autorin Sabine Steck ist mit ihrem Kriminalroman rund um die sympathische Emma ein ansprechender Auftakt zu dieser Reihe gelungen. Sprachlich wie auch inhaltlich spannt sich ein runder Bogen vom Anfang bis zum Ende. Langweilig werden die Ermittlungen dabei nicht, denn durch die vielen verschiedenen Verdächtigen tauchen sehr unterschiedliche Charaktere auf. Auch wenn sich nach und nach eine Vorahnung auf den/die Täter/in ergibt, so gelingt es Sabine Steck die Spannung bis zum Ende hoch zu halten.

Das Cover ist sehr ansprechend und detailliert gestaltet. Es spiegelt sehr schön den Mittelpunkt der Geschichte wider: Bayern, Emmas hübsches Lädchen und die italienischen Delikatessen.

Das Lesen dieses sommerlich leichten Kriminalromans kann ich empfehlen und freue mich bereits auf den zweiten Band.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Sonniges entspannendes Lesevergnügen mit Nordseebrise

Muschelglück und Meeresrauschen
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Den Nordseeroman "Muschelglück und Meeresrauschen" von Leonie Zenk habe ich an einem gemütlichen, sonnigen Lesetag durchgelesen.

Das Cover ist bunt und verspielt und greift den Titel des Romans perfekt ...

Den Nordseeroman "Muschelglück und Meeresrauschen" von Leonie Zenk habe ich an einem gemütlichen, sonnigen Lesetag durchgelesen.

Das Cover ist bunt und verspielt und greift den Titel des Romans perfekt auf. Beides zusammen - Titel und Cover - vermitteln schon beim ersten Blick, was das Buch auch hält: ein schöner doppelter Liebesroman zwischen Muscheln und dem Rauschen der See. Schließlich endet nicht nur für die sympathische Hauptprotagonistin Christin, sondern auch für ihre herzerwärmende Oma Rosi alles im Guten.
Bis dahin sind einiger Schmerz, Verwirrungen, unausgesprochene Zwischentöne und ein Muschelladen, den es zu retten gilt, Thema. Auch die Bedeutung von langjährigen Freundschaften und Zusammenhalt wird deutlich gemacht und hinterlässt ein wohliges Gefühl. Wer wünscht sich nicht eine Beke und einen Willi?

Ein wunderbar entspannender Roman, der durch einige Wendungen und Umwege nicht langweilig wird und trotzdem leicht und schnell zu lesen ist. Eine klare Leseempfehlung für sonnige Stunden - egal ob am Meer, im Garten, in den Bergen oder auf der Couch. Darauf einen leckeren Sanddornlikör (der im Buch eine nette Nebenrolle spielt)!

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Oifach subbr (=Einfach super)

Schwäbisch für Engel
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Wunderbar lustig aber mit Tiefgang lässt Elisabeth Kabatek praktisch kein Klischee rund um eine schwäbische Bürgermeisterwahl aus.
Im Buch ist es Anna aus dem hohen Norden, die sich den schwäbischen Einwohnern ...

Wunderbar lustig aber mit Tiefgang lässt Elisabeth Kabatek praktisch kein Klischee rund um eine schwäbische Bürgermeisterwahl aus.
Im Buch ist es Anna aus dem hohen Norden, die sich den schwäbischen Einwohnern des Städtchens Schwäbingen wie auch deren Eigenheiten und Besonderheiten stellt. Von der anfänglichen Ablehnung ist es ein leicht zu lesender, aber spannungsvoller Bogen mit vielen Details, bis am Ende die Heldin und der Held Lukas zusammenfinden.

Könnte man meinen, dass durch die Bedienung der vielen Klischees von Landfrauen über Feuerwehrler bis hin zu den klüngelnden "weißen Männern" das Buch überfrachtet wirkt oder die Geschichte unglaubhaft, so beweist Elisabeth Kabatek mit "Schwäbisch für Engel" eindeutig das Gegenteil. Selbst den schwulen Beamten lässt sie ebenso wenig aus wie die thailändische Ehefrau oder den türkischen Kioskbesitzer.
Doch hat man selbst einige kleine und größere schwäbische Dörfer und Städte kennen und lieben gelernt, so kann man mit Recht behaupten: so isches wirglich (=so ist es wirklich).
Besonders machen dieses Buch auch die leisen Töne, wie die Demenzerkrankung des Opas und die gefühlvolle Beschreibung der Entwicklung von Rosemarie (man unterschätze NIE den Dickkopf und den damit verbundenen Willen einer schwäbischen Frau jenseits der 60).

Es bleibt nur eines: eine ganz klare Leseempfehlung für dieses tolle Buch!

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Veröffentlicht am 08.07.2025

kleine Auszeit

Herzklopfen in der Bergpraxis
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Schon das Cover des Buches "Herzklopfen in der Bergpraxis" verspricht Naturnähe und Romantik.
Das Städtchen und seine Bewohner sind wunderbar gezeichnet und die Allgäuer Mentalität toll wiedergegeben. ...

Schon das Cover des Buches "Herzklopfen in der Bergpraxis" verspricht Naturnähe und Romantik.
Das Städtchen und seine Bewohner sind wunderbar gezeichnet und die Allgäuer Mentalität toll wiedergegeben. Kennt man diese, so muss man gleich an mehreren Stellen schmunzeln oder mit dem Kopf nicken.
Mit den Hauptfiguren kann man wunderbar mitfühlen und auch die Nebencharaktere sind bereichernd, wenn auch vielzählig. Aber so erhöht sich die Spannung, wer in den nächsten Bänden jeweils zur Hauptfigur wird.
Besonders berührend war die Figur Leon, die nicht nur Mats zum Nachdenken bringt.
Dass im Buch die Kombination von Schulmedizin mit alternativen Heilmethoden thematisiert wird ist nicht nur für den Handlungsstrang, sondern auch für den Leser ein klares Plus.

Das Buch beschert eine tolle kleine Auszeit vom Alltag und macht Freude auf das zweite Band der Trilogie.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Wenn die Fäden der Vergangenheit und Zukunft zu einem wunderschönen Bild werden

Fäden des Glücks
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Bekannt ist Autorin Marit Warncke vielen als DIY-YouTuberin. Mit „Fäden des Glücks“ legt sie einen gefühlvollen Roman vor.

Unternehmensberaterin Karla verliert wegen einer Unachtsamkeit ihren Job. Als ...

Bekannt ist Autorin Marit Warncke vielen als DIY-YouTuberin. Mit „Fäden des Glücks“ legt sie einen gefühlvollen Roman vor.

Unternehmensberaterin Karla verliert wegen einer Unachtsamkeit ihren Job. Als dann auch noch ein Brief des Finanzamts eintrifft, der eine hohe Forderung wegen eines Erbes enthält, beschließt sie, das alte Gutshaus der Familie zu verkaufen. So reist sie ins beschauliche Lüttenbü, das in ihrer Kindheit und Jugend ihr Ankerort war. Verbrachte sie dort doch alle Ferien, bis ihre Eltern sich scheiden ließen und das Haus dem Verfall preisgaben. Deshalb will Karla ein paar oberflächliche Renovierungen vornehmen und das Objekt schnellstmöglich auf den Markt bringen. Doch sie hat die Rechnung ohne den tatsächlichen Zustand des Hauses gemacht. Und dass sie ausgerechnet Rasmus über den Weg läuft, der ihr vor rund 10 Jahren das Herz gebrochen hat, war auch nicht eingeplant.

Das Cover mit seinen fröhlichen Farben und seiner Helligkeit hat mich sofort angesprochen. Ein antiker Nähtisch mit ebensolcher Nähmaschine und einem Stuhl stehen vor einer holzvertäfelten Wand, Stoffe liegen auf dem Nähtisch. Nähutensilien wie Fingerhut, Schere und Nadelkissen sind zudem als Symbole auf dem Cover verteilt. Das zusammen verströmt auf den ersten Blick neben dem Thema "Nähen" eine heimelige und fröhliche Atmosphäre, die gute Laune macht

Sehr positiv hervorzuheben ist die Authentizität der Figuren. Als Leser begleitet man die sympathische Hauptprotagonistin Karla in ihrer Entwicklung. Diese ist absolut nachvollziehbar dargestellt und beinhaltet deren eigene Vergangenheit ebenso wie die weiterer Personen. So entspinnt sich eine berührende Geschichte, in der Karla viele verworrene Fäden langsam aber sicher aufdröselt und diese sich zu einem wunderschönen Bild verknüpfen.

Durch den atmosphärischen und warmherzigen Schreibstil der Autorin taucht man direkt ab in die unterhaltsame Geschichte, die neben Romantik auch eine gehörige Portion Kreativität beinhaltet. Diese spiegelt sich zum Einen im Thema Renovierung und Denkmalschutz wider, zum Anderen im Thema Nähen. Deshalb ist die Nähanleitung für eine Kissenhülle am Ende des Buches ein schöner Abschluss. Zudem gefällt mir, dass die Kapitel tagebuchmäßig mit Wochentag und Datumsangabe überschrieben sind, so dass man sich problemlos auf den verschiedenen Ebenen des Buches zurechtfindet.

Einfach toll, wie Marit Warncke aus den Fäden der Vergangenheit und der Zukunft einen gefühlvollen Roman knüpft. Ich konnte diesen Wohlfühlroman kaum aus der Hand legen und empfehle ihn gerne weiter – auch für Nicht-Nähbegeisterte.

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