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Veröffentlicht am 11.08.2025

liebevoll aus Sicht des Katers Louis geschrieben, mit einer großen Portion Humor und Abenteuern einer charakterlich bunten Katzenfamilie

So ein Theater mit dem (Muskel-) Kater
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Mit „So ein Theater mit dem (Muskel-) Kater!“ legt Ina Rom, das Pseudonym der Autorin, ein humorvolles Buch vor, in dessen Mittelpunkt der charmante Kater Louis steht. Aus seiner Sicht ist das Buch geschrieben ...

Mit „So ein Theater mit dem (Muskel-) Kater!“ legt Ina Rom, das Pseudonym der Autorin, ein humorvolles Buch vor, in dessen Mittelpunkt der charmante Kater Louis steht. Aus seiner Sicht ist das Buch geschrieben und es wird schnell klar, dass er, seine Katzenfamilie sowie sein Freund eine absolut unterhaltsame Truppe sind. Auch wenn sie bei dem einen oder anderen Nachbarn aufgrund ihrer teils spektakulären Aktionen nicht immer ganz so willkommen sind. Echte Stars sind sie, wenn sie ihre Besitzerin Doris bei deren Pilatesstunden unterstützen und für reichlich Abwechslung sorgen. Und wie es sich für eine echte Familie gehört: wenn es drauf ankommt, stehen die Katzen füreinander ein, wie in einigen zu Herzen gehenden Abenteuern deutlich wird.

Wunderbar flüssig und leicht liest man sich durch die Kapitel und ist gespannt, was die Vierbeiner als nächstes Erleben. Nicht nur ein Mal musste ich herzhaft lachen.
Ein schöner Nebeneffekt ist, dass ich sogar etwas über Pilates gelernt habe, denn bisher wusste ich nicht, dass dies mit Hilfe von Geräten praktiziert wird. So erschließt sich auch das Cover, das in der Gestaltung für mich ebenso doppeldeutig ist wie der Titel. Zunächst hatte ich angenommen, dass die fünf Katzen, deren unterschiedliche Charaktere wunderbar abzulesen sind, eine sportbegeisterte Dame mit Fisch und Hilfe beim korrekten Ausrichten des Kopfes, in ihre Mausefalle locken. Auch wenn die vermeintliche Mausefalle ein Pilatesgerät ist – dass dieses Buch zum Lachen animiert, ist nicht nur am Cover sondern auch am Titel erkennbar. Das Spiel mit den Worten Muskelkater, der den achtlosen Sportler ereilen kann, und muskulösem Kater, für den sich Louis zweifelsfrei hält, ist sehr gelungen. Im Inneren des Buches finde ich es toll, dass jedes Kapitel unter der Überschrift mit einem Katzenkopf versehen ist.

Für dieses humorvolle und charmante Buch spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus – und das nicht nur für Katzenfreunde und –liebhaber. Besonders geeignet finde ich es als kleines Geschenk zu Nikolaus oder Weihnachten. Der perfekten Zeit, sich gemütlich einzukuscheln und sich von den einfallsreichen Katzen zum Lachen bringen zu lassen.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

italienisches Flair im beschaulichen Bayern und ein kaltblütiger Mord mit vielen Verdächtigen

Mörderische Delikatessen
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"Mörderische Delikatessen" ist der erste Fall für die Italienerin Emma Ferrari. Sie selbst steht im Mittelpunkt - nicht nur als Ermittlerin, sondern auch als Hauptverdächtige. Schließlich wurde der Tote ...

"Mörderische Delikatessen" ist der erste Fall für die Italienerin Emma Ferrari. Sie selbst steht im Mittelpunkt - nicht nur als Ermittlerin, sondern auch als Hauptverdächtige. Schließlich wurde der Tote in ihrem hübschen Lädchen aufgefunden. Um sich gegenüber dem Kommissar als unschuldig zu erweisen, ermittelt sie mit Hilfe ihrer Freundinnen auf eigene Faust.

Der Autorin Sabine Steck ist mit ihrem Kriminalroman rund um die sympathische Emma ein ansprechender Auftakt zu dieser Reihe gelungen. Sprachlich wie auch inhaltlich spannt sich ein runder Bogen vom Anfang bis zum Ende. Langweilig werden die Ermittlungen dabei nicht, denn durch die vielen verschiedenen Verdächtigen tauchen sehr unterschiedliche Charaktere auf. Auch wenn sich nach und nach eine Vorahnung auf den/die Täter/in ergibt, so gelingt es Sabine Steck die Spannung bis zum Ende hoch zu halten.

Das Cover ist sehr ansprechend und detailliert gestaltet. Es spiegelt sehr schön den Mittelpunkt der Geschichte wider: Bayern, Emmas hübsches Lädchen und die italienischen Delikatessen.

Das Lesen dieses sommerlich leichten Kriminalromans kann ich empfehlen und freue mich bereits auf den zweiten Band.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Sonniges entspannendes Lesevergnügen mit Nordseebrise

Muschelglück und Meeresrauschen
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Den Nordseeroman "Muschelglück und Meeresrauschen" von Leonie Zenk habe ich an einem gemütlichen, sonnigen Lesetag durchgelesen.

Das Cover ist bunt und verspielt und greift den Titel des Romans perfekt ...

Den Nordseeroman "Muschelglück und Meeresrauschen" von Leonie Zenk habe ich an einem gemütlichen, sonnigen Lesetag durchgelesen.

Das Cover ist bunt und verspielt und greift den Titel des Romans perfekt auf. Beides zusammen - Titel und Cover - vermitteln schon beim ersten Blick, was das Buch auch hält: ein schöner doppelter Liebesroman zwischen Muscheln und dem Rauschen der See. Schließlich endet nicht nur für die sympathische Hauptprotagonistin Christin, sondern auch für ihre herzerwärmende Oma Rosi alles im Guten.
Bis dahin sind einiger Schmerz, Verwirrungen, unausgesprochene Zwischentöne und ein Muschelladen, den es zu retten gilt, Thema. Auch die Bedeutung von langjährigen Freundschaften und Zusammenhalt wird deutlich gemacht und hinterlässt ein wohliges Gefühl. Wer wünscht sich nicht eine Beke und einen Willi?

Ein wunderbar entspannender Roman, der durch einige Wendungen und Umwege nicht langweilig wird und trotzdem leicht und schnell zu lesen ist. Eine klare Leseempfehlung für sonnige Stunden - egal ob am Meer, im Garten, in den Bergen oder auf der Couch. Darauf einen leckeren Sanddornlikör (der im Buch eine nette Nebenrolle spielt)!

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Oifach subbr (=Einfach super)

Schwäbisch für Engel
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Wunderbar lustig aber mit Tiefgang lässt Elisabeth Kabatek praktisch kein Klischee rund um eine schwäbische Bürgermeisterwahl aus.
Im Buch ist es Anna aus dem hohen Norden, die sich den schwäbischen Einwohnern ...

Wunderbar lustig aber mit Tiefgang lässt Elisabeth Kabatek praktisch kein Klischee rund um eine schwäbische Bürgermeisterwahl aus.
Im Buch ist es Anna aus dem hohen Norden, die sich den schwäbischen Einwohnern des Städtchens Schwäbingen wie auch deren Eigenheiten und Besonderheiten stellt. Von der anfänglichen Ablehnung ist es ein leicht zu lesender, aber spannungsvoller Bogen mit vielen Details, bis am Ende die Heldin und der Held Lukas zusammenfinden.

Könnte man meinen, dass durch die Bedienung der vielen Klischees von Landfrauen über Feuerwehrler bis hin zu den klüngelnden "weißen Männern" das Buch überfrachtet wirkt oder die Geschichte unglaubhaft, so beweist Elisabeth Kabatek mit "Schwäbisch für Engel" eindeutig das Gegenteil. Selbst den schwulen Beamten lässt sie ebenso wenig aus wie die thailändische Ehefrau oder den türkischen Kioskbesitzer.
Doch hat man selbst einige kleine und größere schwäbische Dörfer und Städte kennen und lieben gelernt, so kann man mit Recht behaupten: so isches wirglich (=so ist es wirklich).
Besonders machen dieses Buch auch die leisen Töne, wie die Demenzerkrankung des Opas und die gefühlvolle Beschreibung der Entwicklung von Rosemarie (man unterschätze NIE den Dickkopf und den damit verbundenen Willen einer schwäbischen Frau jenseits der 60).

Es bleibt nur eines: eine ganz klare Leseempfehlung für dieses tolle Buch!

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Veröffentlicht am 08.07.2025

kleine Auszeit

Herzklopfen in der Bergpraxis
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Schon das Cover des Buches "Herzklopfen in der Bergpraxis" verspricht Naturnähe und Romantik.
Das Städtchen und seine Bewohner sind wunderbar gezeichnet und die Allgäuer Mentalität toll wiedergegeben. ...

Schon das Cover des Buches "Herzklopfen in der Bergpraxis" verspricht Naturnähe und Romantik.
Das Städtchen und seine Bewohner sind wunderbar gezeichnet und die Allgäuer Mentalität toll wiedergegeben. Kennt man diese, so muss man gleich an mehreren Stellen schmunzeln oder mit dem Kopf nicken.
Mit den Hauptfiguren kann man wunderbar mitfühlen und auch die Nebencharaktere sind bereichernd, wenn auch vielzählig. Aber so erhöht sich die Spannung, wer in den nächsten Bänden jeweils zur Hauptfigur wird.
Besonders berührend war die Figur Leon, die nicht nur Mats zum Nachdenken bringt.
Dass im Buch die Kombination von Schulmedizin mit alternativen Heilmethoden thematisiert wird ist nicht nur für den Handlungsstrang, sondern auch für den Leser ein klares Plus.

Das Buch beschert eine tolle kleine Auszeit vom Alltag und macht Freude auf das zweite Band der Trilogie.

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