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Veröffentlicht am 04.10.2025

Achtsamkeit, Ruhe und Erholung findet man nicht nur in den Bergen sondern vor allem bei sich selbst

Die kleine Auszeit in den Bergen
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In ihrem Roman "Die kleine Auszeit in den Bergen" greift Sabina Brack ein aktuelles Thema auf. Deshalb spielen die Suche nach Erholung und Ruhe ebenso eine Rolle wie das Thema Achtsamkeit. Diese dafür ...

In ihrem Roman "Die kleine Auszeit in den Bergen" greift Sabina Brack ein aktuelles Thema auf. Deshalb spielen die Suche nach Erholung und Ruhe ebenso eine Rolle wie das Thema Achtsamkeit. Diese dafür nötige Auszeit will Lena in ihrer Alphütte in den Bergen mit Hilfe ihrer Schwester Pia schaffen. Diese beiden führen jedoch eine Geschwisterbeziehung die vorbelastet ist.

Ein dichter Roman, der den unterschiedlichsten Gefühlen Raum gibt. Die Tiefgründigkeit kommt dabei nicht nur in Bezug auf die Schwestern zu tragen. Auch die sehr unterschiedlichen Teilnehmer des Selbstfindungs-Retreats werden sehr einfühlsam beschrieben. Dabei merkt der Leser zunehmend, dass Achtsamkeit für jeden Menschen etwas individuelles ist und der Weg dorthin, sowie zu sich selbst, sowieso. Zwischenmenschliche Beziehungen gibt es in vielfältiger Weise und können als Bereicherung im Leben angesehen werden.

Das Setting wird liebevoll und eindrücklich beschrieben. Dabei ist das Buch sehr angenehm zu lesen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich dem Thema Achtsamkeit nähern möchten, ohne dabei von der Moralkeule erschlagen zu werden.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

gemütliche Lesestunden mit einer warmherzigen Geschichte

Weihnachten in Applemore
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In diesem vierten Band der Reihe rund um das Dörfchen Applemore und seine Bewohner, stehen Hotelbesitzer Harry und die sympathische Polly im Mittelpunkt des Geschehens. Dabei spielen auch die Influencerin ...

In diesem vierten Band der Reihe rund um das Dörfchen Applemore und seine Bewohner, stehen Hotelbesitzer Harry und die sympathische Polly im Mittelpunkt des Geschehens. Dabei spielen auch die Influencerin Ivy und deren Freund Ben mit ihrer Suche nach Vergangenheit und Zukunft eine wichtige und teils tiefgründige Rolle.

Rachael Lucas versteht es einmal mehr, das charmante Dorfleben mit seinen teils eigenwilligen aber authentischen Bewohnern in den schottischen Highlands, zum Leben zu erwecken. Fein zeichnet sie die verschiedenen Charaktere und man freut sich, Figuren aus den vorangegangenen Romanen wiederzutreffen. Hat man die ersten drei Bände der Reihe noch nicht gelesen, so erhält man trotzdem einen schnellen und guten Überblick über die familiären und freundschaftlichen Zusammenhänge. Gekonnt führt Lucas den Leser durch diese warmherzige Geschichte mit einem schönen Spannungsbogen und unerwarteten Überraschungen bis zum Ende und den Fragen: Kann aus Freundschaft Liebe werden? Wird die Hochzeit stattfinden können?

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, die Figuren und das Setting entstehen durch die bildhaften Beschreibungen wunderbar vor Augen. Besonders die Beschreibung des Weihnachtsmarktes und dessen einzigartiger Atmosphäre haben mir sehr gefallen. Ich fühlte mich mittendrin und konnte ganz in die weihnachtliche Szenerie eintauchen.

So hält das Cover genau was es verspricht: eine romantische weihnachtliche Liebesgeschichte im winterlich verschneiten Schottland.

Für mich eine runde und gelungene Geschichte voller Herz, die gemütliche Lesestunden garantiert. Deshalb empfehle ich „Weihnachten in Applemore – Das Erbe von Applemore“ von Rachael Lucas sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

berührender Roman mit authentischen Charakteren und bewegenden Schicksalen

Das St. Alex - Tagmond
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"Tagmond" ist der zweite Band der Reihe um das St. Alex von Autorin Anne Lück. Bereits der erste Teil hatte mich begeistert, so dass ich gespannt war, ob der Zweite dies ebenfalls schafft. Mit ihrem einfühlsamen ...

"Tagmond" ist der zweite Band der Reihe um das St. Alex von Autorin Anne Lück. Bereits der erste Teil hatte mich begeistert, so dass ich gespannt war, ob der Zweite dies ebenfalls schafft. Mit ihrem einfühlsamen Schreibstil gelang es der Autorin ein weiteres Mal, mich in den Bann zu ziehen.

Im Mittelpunkt dieses Bandes steht Tessa. Ihre Erlebnisse auf der Kinderonkologie-Station sind sehr eindrücklich beschrieben. Es blieb an mancher Stelle eine Träne nicht aus und der Respekt, der Mitarbeitern dieser Stationen gelten sollte, ist hoch.
Weniger überzeugt war ich von der Entwicklung der Geschichte mit Martin. Sie bildete aber einen Kontrast zu den Liebes-Geschehnissen aus dem ersten Band, so dass ich dies so stehen lassen konnte.

Schön finde ich, dass "Tagmond" so geschrieben ist, dass man den Vorgängerroman nicht gelesen haben muss. Hat man dies getan, so trifft man viele bekannte Charaktere wieder.

Von mir erhält dieser Roman eine klare Leseempfehlung für alle St. Alex-Fans und die, die eine Liebesgeschichte, mit berührenden Schicksalen gemischt, mögen.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Schöner winterlicher Abschluss der Lütteby-Reihe

Der Winter zaubert Träume am Meer
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"Der Winter zaubert Träume am Meer" ist der Vierte und damit abschließende Band der Lütteby-Reihe von Gabriella Engelmann.

Der Wiedererkennungseffekt des Covers ist auch diesmal gegeben und es spricht ...

"Der Winter zaubert Träume am Meer" ist der Vierte und damit abschließende Band der Lütteby-Reihe von Gabriella Engelmann.

Der Wiedererkennungseffekt des Covers ist auch diesmal gegeben und es spricht mit seinen hübschen Farben direkt an.

In diesem Band werden einige lose Fäden zu Ende gebracht und dafür gesorgt, dass auch die verbliebenen Figuren einen Abschluss finden. Dies finde ich sehr gut, denn nach Band 3 waren für mich doch noch einige Fragen offen. Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und angenehm zu lesen. Etwas schwierig finde ich die vielen verschiedenen Zeitblenden, die aber nötig sind um die vielen Geschehnisse in einen annehmbaren Guss zu bringen.

Von mir eine klare Leseemfehlung für alle, die die ersten drei Bände der Serie "Zauberhaftes Lütteby" bereits gelesen haben.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

abwechslungsreicher Kriminalroman und mit spannenden Wendungen - Emma Ferrari ermittelt wieder

Mord nach Rezept
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"Mord nach Rezept" ist der zweite Band in der Reihe rund um Emma Ferrari von Autorin Sabine Steck. Ermittelte sie im ersten Fall noch um sich selbst vom Mordverdacht zu befreien, so steht diesmal ihre ...

"Mord nach Rezept" ist der zweite Band in der Reihe rund um Emma Ferrari von Autorin Sabine Steck. Ermittelte sie im ersten Fall noch um sich selbst vom Mordverdacht zu befreien, so steht diesmal ihre Freundin Konstanze von Hohenfels im Mittelpunkt. Sie ist Hauptverdächtige ihre Mutter, die sie Zeit ihres Lebens bevormundet hat, während eines Kochwettbewerbs ermordet zu haben. Emma und ihre Freundinnen setzen alles daran den wahren Mörder zu finden. Doch immer wieder drängt sich ihnen auch der Gedanke auf: was, wenn Konstanze doch die Mörderin ist?

Abwechslungsreich und spannend begleitet der Leser Emma, ihre Freundinnen und natürlich Kommissar Gieseking bei ihren Ermittlungen. Verdächtige ergeben sich nach und nach genügend, so dass es nicht langweilig wird und man gespannt ist, wer wie und mit welchen Hintergründen in den Fall verwickelt ist.

Die Charaktere zeichnet Sabine Steck wieder charmant, authentisch und mit viel Feingefühl. Das Setting im beschaulichen Bayern, das nicht immer so heimelig ist, wie es auf den ersten Blick wirkt, ist gut gewählt, so dass mit den Unterschieden zu Emmas italienischer Herkunft gekonnt gespielt wird.

Das Cover ist detailreich gestaltet und gibt auf den ersten Blick gekonnt die wesentlichen Inhalte des Buches wider. So macht es direkt neugierig aufs Lesen.

Gerne spreche ich eine Leseempfehlung für "Mord nach Rezept" aus. Sabine Steck ist ein schöner Kriminalroman mit Lokalkolorit gelungen, bei dem man miträtseln und -fiebern kann. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, die eine wichtige Rolle spielen, sind authentisch dargestellt und halten abwechslungsreiche Wendungen bereit. So haben viele Verdächtige ein Motiv, doch der wahre Mörder findet sich erst am Schluss.

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