Übernatürliches Drama mit starkem Finale
Blackened Blade 1: The Blackened BladeMal abgesehen vom Inhalt: Die schwarzen Seiten hatten auf mich einen unbewussten Nebeneffekt. Die Geschichte wirkte dadurch automatisch noch düsterer, und ich konnte den bösen Vibe regelrecht spüren. Perfektes ...
Mal abgesehen vom Inhalt: Die schwarzen Seiten hatten auf mich einen unbewussten Nebeneffekt. Die Geschichte wirkte dadurch automatisch noch düsterer, und ich konnte den bösen Vibe regelrecht spüren. Perfektes Zusammenspiel, würde ich sagen.
Doch „Blackened Blade“ ist mehr als nur seine Optik. Die Story erinnert ein wenig an die Serie Revenge, nur dass das Buch deutlich düsterer und zugleich prickelnder ist. Der Hass, die Gehässigkeit und auch die Frustration der Figuren ist regelrecht spürbar, auch wenn ich mir bei den Antagonistin noch ein aussagekräftigeres Motiv gewünscht hätte.
Isla Davons Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und detailreich, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Kombination aus Second-Chance-Plot, Broken-Heroine-Trope und der düsteren Academy-Atmosphäre machten das Buch zu einem echten Pageturner für mich.
Die Protagonistin Micai ist stark, klug und unerschrocken, auch wenn ihr Kampf mit der Vergangenheit immer wieder präsent ist. Persönlich empfand ich es allerdings etwas repetitiv, dass ihre Gedanken oft betonen, dass sie kein Opfer mehr ist.
Besonders interessant fand ich die männlichen Protagonisten: Sie sind alle sehr unterschiedlich und werden erst nach und nach näher enthüllt – viele Geheimnisse bleiben noch ungeklärt, aber dafür gibt es ja Fortsetzungen :)
„Blackened Blade“ ist ein düsteres, spannendes Leseerlebnis mit starken Charakteren, nervenaufreibenden Wendungen und einer Prise Romantik, das ich jedem Fan von Dark Academy und übernatürlichen Geschichten wärmstens empfehlen kann.