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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Darkthorn Archives 1: Bite the Bride
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Hm, ich fand das Buch anfangs noch ganz ok, aber nach dem ersten Drittel hat es mich dann echt verloren.
Der Plot ist schon nach den ersten Absätzen offensichtlich, Charakterentwicklung gab es eigentlich ...

Hm, ich fand das Buch anfangs noch ganz ok, aber nach dem ersten Drittel hat es mich dann echt verloren.
Der Plot ist schon nach den ersten Absätzen offensichtlich, Charakterentwicklung gab es eigentlich überhaupt nicht und das Wouldbuilding war auch eher non existent. Klingt sehr hart, wäre für mich aber einzeln noch verschmerzbar gewesen. Denn meine Ansprüche waren nicht hoch an das Buch. Ich wollte lediglich gut unterhalten werden mit dem Hörbuch.
Aber die Mischung macht es dann doch und mir mangelte es dann doch an etlichen Stellen.
Katherine fand ich zu Beginn eigentlich echt gut als Protagonistin. Sie kämpft sich durch und hat ihren eigenen Willen und Weg. Aber dann passiert, was häufig passiert: der male love interest betritt die Bühne und die Protagonistin wird entgegen ihrer Art, wie sie der Leserschaft gegenüber aufgebaut wurde, zu einer devoten, von der Meinung des Mannes abhängigen Frau. Schade, Katherine hätte durchaus Potential gehabt. Ethan habe ich um ehrlich zu sein gleich wieder aus meinem Gedächtnis gelöscht, da er doch sehr im Einheitsbrei der Book Boyfriends verloren geht.
Dark Academia und 1920er wurden auch nur auf den Klappentext gedruckt, um von Anfang an eine Atmosphäre zu schaffen, die dann im Buch selber jedoch nie ausgebaut und vertieft wurde. Das fällt für mich schon leicht in die Kategorie "lazy writing".

Was mir unglaublich negativ aufgefallen ist, ist der ableistische Sprachgebrauch. Ich versuche in meiner Wortwahl sehr darauf zu achten, bestimmte Begriffe nicht mehr zu nutzen und werde hier nur kurz ein Beispiel anführen, um meinen Punkt zu verdeutlichen: "schwachsinnig" wird wiederholt als Synonym für eine blöde Idee genutzt, so wie weitere Bezeichnungen, die leicht durch andere Begriffe hätten ersetzt werden können.
Ich verstehe nicht, wie solche Begriffe in einem lektorierten Buch vorkommen können! Wobei Cove sogar zu Carlsen und damit einem wirklich großen Verlag gehört.

Veröffentlicht am 09.09.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Snehild - Die Seherin von Midgard
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Hätte es sich nicht um ein Rezensionsexemplar gehandelt, hätte ich das Hörbuch nach 20% abgebrochen.
Auf Grund des Klappentextes und des Covers habe ich das Buch gedanklich automatisch in eine eher junge ...

Hätte es sich nicht um ein Rezensionsexemplar gehandelt, hätte ich das Hörbuch nach 20% abgebrochen.
Auf Grund des Klappentextes und des Covers habe ich das Buch gedanklich automatisch in eine eher junge YA-Richtung eingeordnet. Das erste Drittel passte eigentlich noch ganz gut zu diese Einordnung, doch danach gab es vermehrt sehr explizite Szenen im Buch, weshalb ich das Buch eher als Fantasy ab NA einstufen würde. Ich glaube, dass diese Fehleinschätzung meinerseits überhaupt nicht aufgekommen wäre, wenn der Klappentext nicht so zielgerichtet auf die 12-jährige Snehild angespielt hätte. Das "junge Frau" habe ich wirklich mehr als heranwachsende Frau interpretiert. Aber das beiseite, ich wurde generell einfach nicht warm mit der Geschichte.
An sich dreht sich die Handlung um das Aufwachsen und Leben von Snehild, erzählt wird sie aber in unterschiedlichen Perspektiven. Das finde ich eigentlich immer toll, weil ich es sehr mag, die Welt aus den Augen der in der Handlung vorkommenden Charaktere kennenzulernen. Hier führten die vielen handelnden Personen aber nur dazu, dass keine von ihnen vernünftig aufgebaut wurde. Alle blieben sehr oberflächlich mit wenig Tiefe, Sympathie wurde auch für keine geweckt - außer für wirklich am Rande vorkommende Nebencharaktere.
Auch die Handlung fühlte sich sehr flach und wahnsinnig vorhersehbar an. Wirkliche Spannung kam nicht auf und das Ende war sehr abzusehen. Ein wenig Vorwissen über die nordische Mythologie sollte man mitbringen, denn viele Erklärungen gibt es nicht. Ich bin eher firm in der griechischen Mythologie, daher fand ich es doch mal ganz spannend mehr in die nordische abzutauchen. Geholfen hat mir aber mein wirklich lückenhaftes Vorwissen aus diversen Filmen, Serien und Büchern, um wenigstens grob bestimmte Namen einordnen zu können.
Während mir die Verflechtung der Mythologieaspekte gut gefallen hat, fand ich das Worldbuilding unheimlich schwach. Gefühlt spielt sich der Großteil an einem Ort ab und selbst dieser blieb für mich nicht greifbar, sehr stereotyp beladen und generisch.
Ich habe mich echt sehr durch das Hörbuch gekämpft und ärgere mich zum einen für mich, zum anderen für das Buch. Wir haben einfach nicht gut zueinander gepasst, aber vielleicht passt es für andere, denn die Meinungen zu diesem Buch gehen ja doch etwas auseinander. ​

Veröffentlicht am 11.08.2025

Grundidee toll, aber Umsetzung nicht gelungen

Wolke Sieben ganz nah
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Mich konnte das Buch leider nicht ganz überzeugen und das finde ich einfach sehr schade. Denn die Ausgangsidee und Prämisse des Buches fand ich echt toll. Ich kann die Rezension leider nicht vollkommen ...

Mich konnte das Buch leider nicht ganz überzeugen und das finde ich einfach sehr schade. Denn die Ausgangsidee und Prämisse des Buches fand ich echt toll. Ich kann die Rezension leider nicht vollkommen frei von Spoilern schreiben, da ich in einem Punkt etwas näher auf die Beziehung der Charaktere eingehen muss.
Aber ich wurde einfach mit Delphie überhaupt nicht warm. Sie agierten teilweise vollkommen konträr zu dem Bild von ihr, was zu Beginn des Buches gezeichnet wurde. Sie ist unheimlich egozentrisch, grundlos gemein und überzogen zu anderen Charakteren (was ich vor allem nicht nachvollziehen kann, weil sie in ihrer Schulzeit gemobbt wurde und dementsprechend auch die andere Seite kennt) und wirklich sehr selbstmitleidig. Puh, es war wirklich schwer, ihr zu folgen. Ich hätte die Geschichte ganz anders wahrgenommen, wenn ich das Gefühl gehabt hätte, dass Delphie mit Absicht so gezeichnet wurde, damit dann eine große Charakterentwicklung stattfinden könnte. Das gab es auch in Grenzen, aber für mich absolut nicht nachvollziehbar. Wenn jemand mir gegenüber jahrelang grundlos gehässig wäre, wäre ich natürlich immer offen für ein Gespräch, aber ich würde nicht von innerhalb 10 Tagen eine romantische oder freundschaftliche Beziehung zu dieser Person eingehen können.

Ich fand die Charaktere aber generell sehr schwierig. Die männlichen Nebencharaktere sind entweder unglaublich heiß oder ein Nachbar, der schon älter ist. Die weiblichen Nebencharaktere haben fast alle sehr überzogene und negative Charaktermerkmale. Eine egoistische, abwesende Mutter; die Ex-Beste-Freundin, die zur Mobberin wurde; die neue Freundin, die aber vollkommen überdreht und schrill ist; Kolleginnen, die anfangs ja nicht nett sein dürfen, weil sie sich schminken, zur Maniküre gehen und viel Zeit in Äußerlichkeiten stecken.
Den männlichen Nebencharakteren, die viel Raum einnehmen, wird einfach zugestanden heiß zu sein. Weibliche Nebencharakteren wird teilweise erst im weiteren Verlauf der Handlung zugesprochen neben "negativen" Charaktereigenschaften auch positivere zu haben. Zugegeben, das steht jetzt nicht so im Vordergrund, aber mir ist das extrem unangenehm aufgefallen beim Lesen.

Das Ende fand ich deutlich besser als den Mittelteil, das ist aber auch nicht überraschend. Denn es werden hier alle Enden zusammengeführt und etwas sehr überzuckert zum Abschluss gebracht.
Alles in allem aber leider ein Buch von dem ich mir deutlich mehr erhofft hatte.

Veröffentlicht am 13.04.2025

Nach Bridge Kingdom enttäuschend

A Fate inked in Blood (Skaland-Saga 1)
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Ich mochte Bridge Kingdom von Danielle L. Jensen an sich ganz gerne, weshalb ich sehr gespannt war auf weitere Veröffentlichungen von ihr.
Und auch wenn ich die griechische Mythologie wirklich sehr liebe, ...

Ich mochte Bridge Kingdom von Danielle L. Jensen an sich ganz gerne, weshalb ich sehr gespannt war auf weitere Veröffentlichungen von ihr.
Und auch wenn ich die griechische Mythologie wirklich sehr liebe, war ich doch auch bereit für und gespannt auf das nordische Setting. Dies gibt es ja in Jugendbüchern eher selten.
Den Anfang fand ich unheimlich gut und ich habe mich richtig gefreut, mehr in die Geschichte einzutauchen. Aber leider flachte mein Interesse immer mehr ab. Die Prämisse und der starke Start hatten in mir deutlich andere Erwartungen geweckt als das Buch dann letztendlich halten konnte. Während ich Freya anfangs interessant fand, weil sie sehr gegen das ihr auferlegte Schicksal kämpfte, wurde sie immer unerträglicher und egozentrischer je weiter der Plot fortfuhr. Und das, obwohl mir als Hörerin weisgemacht werden sollte, dass Freya ja so verdammt selbstlos ist und sich für ihre Familie und Umgebung aufopfert.
Generell hatte ich viel zu häufig das Gefühl, dass Emotionen in der Hörer- und Leserschaft geweckt werden sollten, indem fortwährend betont wurde, wie sehr Freya Schicksal XY am Herzen liegen würde. Aber es wurde eben nur betont, nie durch Handlungen belegt. So trifft Freya zum Beispiel auf eine Kriegerin, mit der sie erst nicht interagieren will, dann zum Training "gezwungen" wird, minimalst Zeit mit ihr verbringt und plötzlich beim Tod dieser vollkommen durchdreht a la "wie konntet ihr es wagen, mir sie [aka diese beste, tollste Freundin meines Lebens] zu nehmen". Es war jedoch vorher keine Verbundenheit, Chemie, Freundschaft in irgendeiner Weise spürbar.
Und genau so verhält es sich mit Freyas Beziehung zu allen anderen Charakteren. Durch Handlungen werden keinerlei Emotionen begründet, sie werden durch die Ich-Perspektive lediglich diktiert.
Ich habe überhaupt keine Emotionen gespürt - das ganze Buch über. Mir könnten Charaktere wirklich nicht egaler sein als in diesem Buch. Und dabei hat die Geschichte wirklich so gut angefangen!
Über den männlichen Hauptprotagonisten verliere ich mal kein Wort, der ist so austauschbar wie immer und beschrieben wie in jedem x-beliebigen Romantasybuch.
Das Ende fand ich wie den Rest des Buches - leider wirklich sehr vorhersehbar. Weil man es schon zur Genüge gelesen hat. Ja, gerade im Jugendbuch und Romantasy Feld funktioniert vieles nach Schema F, aber hier war wirklich nichts originell und so eine Schablone. Es muss nicht jedes Werk hochliterarisch sein, aber wenn ich das Abziehbild eines Abziehbildes als Buch präsentiert bekomme, reicht es mir einfach. Wer immer wieder dieselben Tropes nach demselben Muster mit denselben Charakteren nur mit anderen Namen in einem etwas anderen Setting lesen möchte: Go for it.

Ich finde die Idee mit den von den Göttern gesegneten Menschen eigentlich echt spannend und mit den Fähigkeit dieser hätte die Geschichte echt interessant sein können. Leider wurde aber hier das eigentliche Potential nicht ausgeschöpft. Schade.

Veröffentlicht am 08.09.2024

Nicht überzeugend

Raiders of the Lost Heart
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Da ich auf Instagram und Tiktok dieses Buch schon häufig gesehen habe und Creator:innen es als sehr gut beschrieben, war ich schon ganz gespannt auf das Buch.
Und den Plot finde ich einfach auch toll: ...

Da ich auf Instagram und Tiktok dieses Buch schon häufig gesehen habe und Creator:innen es als sehr gut beschrieben, war ich schon ganz gespannt auf das Buch.
Und den Plot finde ich einfach auch toll: Enemies to lovers, Archäologie, Dschungel und Ausgrabung?
Das klang einfach zu gut. Ich mag vor allem rivalisierende enemies to lovers Bücher, gerne im akademischen Setting wie die Bücher von Ali Hazelwood. Und ich bin mit der Erwartungshaltung an das Buch herangegangen, dass es ähnlich wie Ali Hazelwoods Bücher wäre - mit Indiana Jones Vibes als Kirsche obendrauf.
Das Buch konnte meine Erwartungen, die durch den Klappentext und Social Media geschürt wurden, aber einfach nicht erfüllen.

Ich muss leider ein wenig spoilern in der Rezension, um die Bewertung gut zu begründen, wer sich nicht spoilern lassen möchte, hier eine Kurzfassung: zu wenig Plot, zu viele Szenen, die die Geschichte nicht vorangebracht haben, zu viele Klischees, Wiederholungen, nicht ausgebaute Charaktere mit wenig Tiefe.

Corrie könnte eine wirklich tolle Protagonistin sein, da ist wirklich viel Potential für vorhanden. Leider ist sie aber zu überzogen dargestellt.
Die Frau kann nämlich einfach alles, weiß alles und hat eigentlich alles. Beworben wurde das Buch unter anderem als „Lara Croft trifft Indiana Jones“ und
Ich mochte jedoch durchaus die Art, wie Corrie geschrieben war. Sie ist wirklich witzig, nicht auf den Kopf gefallen und hätte als Figur einen so viel besseren Roman verdient. Es ist spürbar, dass viele Gedanken in die Erstellung der Figur geflossen sind und einige Charakterzüge fand ich wirklich toll. Ich mochte auch die sexpositive, sehr offene Art von Corrie.
Was mich aber im Nachhinein stört ist, dass mehrmals betont wurde, wie sehr Corrie darunter leidet und es sie nervt, dass sie immer nur auf ihr Äußeres reduziert wird, nur um an wirklich jeder Stelle und von jedem Charakter ebendarauf reduziert zu werden. Zum Beispiel stört es Corrie (absolut verständlicher Weise), dass sie in der Fachwelt eher in Bezug zu ihrem Äußerem und weniger auf ihre wissenschaftlichen Errungenschaften besprochen wird. Nur ein paar Seiten später aber werden eben diese äußeren Merkmale sehr stark betont. Für mich steht das Schreiben der Figur durch die Autorin etwas konträr zu dem Schreiben über die Figur. Das ist mir aber mehr im Nachhinein aufgefallen, beim Lesen ist mir das nicht so stark aufgefallen.
Dennoch fand ich Corrie als Hauptcharakter wirklich gut.

Ford darf eigentlich nur existieren, um „knallhart“ Corrie einen Partner an die Seite zu stellen, weil schließlich kann sie selbst als starke, sexpositive Frau nur mit einem Mann an ihrer Seite vollends glücklich werden. Der muss aber natürlich super heiß sein (aber weiß nichts von seiner Wirkung auf Frauen). Um ihm ein wenig mehr Tiefe zu geben, gibt es dann natürlich Familiendramen, so soll er wenigstens nicht mehr eindimensional wirken. Aber wirkliche Tiefe oder eine Entwicklung des Charakters gibt es nicht.

Die Chemie zwischen den beiden war durchaus vorhanden, aber mir ging das alles viel zu schnell. Ab dem dritten Kapitel

Und generell weiß ich nicht, wofür man das Buch ab dem vierten Kapitel überhaupt weiterlesen sollte. Es ist von Anfang an vollkommen klar, in welche Richtung es gehen wird. Da ist einfach nichts mit knisternder Leidenschaft, dem hin- und hergerissen sein, wie man denn Gefühle für eine Person entwickeln kann, die man eigentlich nicht mag, es gibt kein Herzrasen und Mitfiebern. Es fehlt einfach ein vernünftiger Aufbau der Beziehung zwischen den beiden.
Das Buch hätte auf 100 Seiten eingedämpft werden können und hätte trotzdem noch genug Füllseiten gehabt, weil einfach nichts passiert. Ich habe, soweit ich mich erinnern kann, noch nie ein so inhaltsloses Buch gelesen. Gefüllt werden die Seiten mit Spice und noch mehr Spice. Man kommt ja gerade im Romance Bereich nicht mehr um solche Szenen rum, ich finde es jetzt nicht unbedingt schlecht, solange die Szenen gut geschrieben sind. Hier hatte ich aber teilweise das Gefühl, eine (schlechte) Wattpad Fanfiction von Lara Croft und Indiana Jones zu lesen.
Und das ist so verdammt schade, weil das Buch sich eigentlich gut gelesen hat und ich durchaus das Können der Autorin mitunter gesehen habe.

Auf den Archäologieaspekt habe ich mich eigentlich am meisten gefreut. Vor allem, weil ich die Anmerkungen der Autorin zuerst gelesen habe und dadurch mit noch anderen Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin. Leider ist von Anfang an klar, dass hier nicht viel Vorwissen oder Recherche in das Buch geflossen ist, sondern die Ausgrabung einzig und allein als Rahmenwerk funktionieren muss, um das Buch von anderen Büchern abzuheben. Ja, Archäologie wird total romantisiert und ich habe keine wissenschaftliche Abhandlung erwartet. Aber der Rahmen gerät ins Schwanken, wenn man mal versucht, einen Blick dahinter zu werfen. Warum ist das Messer so bedeutend? Warum sind die Knochen nach so vielen Jahren noch erhalten? Das ergibt einfach keinen Sinn!
Hier fehlt mir extrem der Kontext und die Einordnung der Ereignisse, das wäre Aufgabe der Autorin gewesen.
(Und ich finde nicht, dass man als Autor:in nur über Dinge schreiben darf, die man kennt. Aber ich erwarte eine fundierte Recherche und einen logischen Aufbau der Ereignisse. Das ist einfach lazy work so.)

Ich war sehr hin und her gerissen, welche Bewertung ich dem Buch geben könnte. Während des Lesens hätte es alles zwischen einem und drei Sternen sein können. Es hat meine Erwartungen einfach nicht erfüllt, der Plot ist viel zu wenig, dafür gibt es viel zu viele unnötige spice Szenen.
Es wird einen weiteren Band geben, der den Fokus auf einen Nebencharakter aus diesem Buch legt, den werde ich aber getrost auslassen.