bewegendes Werk
Die Stunde des HerzensMeine Meinung
Ich habe "Die Stunde des Herzens" gelesen, weil mich Irvin D. Yalom schon mit anderen Werken und seinem Schreibstil begeistern konnte. Sein nun neustes Werk hat mich sofort berührt, weil ...
Meine Meinung
Ich habe "Die Stunde des Herzens" gelesen, weil mich Irvin D. Yalom schon mit anderen Werken und seinem Schreibstil begeistern konnte. Sein nun neustes Werk hat mich sofort berührt, weil es Yalom in einer Lebensphase zeigt, in der er selbst verletzlich ist. Er ist alt geworden, sein Gedächtnis lässt nach und er trägt die Trauer um seine verstorbene Frau in sich. Genau diese Offenheit macht das Buch für mich so besonders.
Die kurzen Sitzungen, die er beschreibt, wirken zunächst ungewohnt. Es sind einzelne Stunden mit Menschen, die er nur einmal sieht. Trotzdem entsteht in diesen Momenten eine Tiefe, die mich überrascht hat. Jede Begegnung fühlt sich wirklich besonders an. Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten.
Das Buh strahlt eine beeindruckende Ruhe aus und viel Menschlichkeit.
Für mich ist "Die Stunde des Herzens" ein stilles und berührendes Werk, über das man sicher gerne nochmal nachdenken wird. Es erinnert daran, wie kostbar Zeit ist und wie viel Bedeutung eine einzige Stunde haben kann.
Über den Autor
Irvin D. Yalom wird 1931 als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer geboren. Seine Familie wanderte kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs von Celtz in die USA aus. Yalom studiert in Washington, D.C. und Boston. 1956 wird ihm der Doktorgrad der Medizin verliehen. Als Autor veröffentlichte er verschiedene psychotherapeutische Standardwerke, Geschichten und Romane. Er gilt als bedeutendster lebender Vertreter der existentiellen Psychotherapie und unterrichtete als Professor für Psychiatrie an der Stanford Universität. 2009 erhält er den Internationalen Sigmund-Freud-Preis für Psychotherapie. Mit seiner Frau, der Autorin und Wissenschaftlerin Marilyn Yalom, hat er vier Kinder. Yalom lebt in Palo Alto, Kalifornien.
Quelle Lovelybooks