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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2025

Cozy-Hexen-Setting mit viel Banter.

The Deadly Side of Love
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Als die Hexe Dee aus Versehen einen sehr attraktiven Dämon an sich bindet, beginnt eine witzige Story rund um einen magischen Schädel, viele liebenswerte Schattenwesen, eine beste Freundin mit einem süßen ...

Als die Hexe Dee aus Versehen einen sehr attraktiven Dämon an sich bindet, beginnt eine witzige Story rund um einen magischen Schädel, viele liebenswerte Schattenwesen, eine beste Freundin mit einem süßen Otter und einen Buchladen, den es zu retten gilt 📚

Das Setting in dem magischen Städtchen mit all seinen unterschiedlichen Kreaturen und dem alten Buchladen hat mir sehr gut gefallen. Dee verarbeitet außerdem in der Geschichte die Zurückweisung ihres Schwarms aufgrund ihrer Körperform.
Die Themen Body- Shaming bzw. Body-Positivity hier einzubauen fand ich echt stark.
Auch das selbstgestaltete Cover ist toll! 😍

Für meinen Geschmack war das Buch allerdings etwas zu sehr von den anzüglichen Gedanken der beiden geprägt.
Es gab nur wenige Momente, in denen die sexuelle Spannung keine Rolle gespielt hat. Dadurch entstand zwar eine stark lustgetriebene Anziehung, eine romantische Verbindung war jedoch nur in Ansätzen zu spüren.
Für mich hätte die Lust gerne etwas weniger Raum einnehmen dürfen. Stattdessen hätte ich mich darüber gefreut, mehr über das Städtchen und seine BewohnerInnen, Dees Freundin, Gilbert und den Zirkel zu erfahren.

Vielleicht tauchen wir ja mit dem zweiten Band „The Lovely Side of Death“, der am 21.04.2026 erscheint, hier noch etwas tiefer ein 😊

Wen es nicht stört, dass das sexuelle Interesse der beiden im Vordergrund steht, der bekommt eine nette, unterhaltsame Story, die gut in die aktuelle Jahreszeit passt.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Mein persönlicher Einstieg ins Kosmeer 🤯

Elantris
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Was für eine komplexe und detaillierte Welt Brandon Sanderson hier bereits mit seinem Debütroman ausgetüftelt hat - WAHNSINN! 😱
Mehrere Religionen, Kulturen, unterschiedliche Sprachen und in eigenes Magiesystem, ...

Was für eine komplexe und detaillierte Welt Brandon Sanderson hier bereits mit seinem Debütroman ausgetüftelt hat - WAHNSINN! 😱
Mehrere Religionen, Kulturen, unterschiedliche Sprachen und in eigenes Magiesystem, dass ein wenig an die Fortschrittlichkeit von Atlantis erinnert (vielleicht deswegen die Namensgebung Elantris?) ✍🏻

Zusammengefasst geht es um eine untergegangene Hochkultur, religiösen Fanatismus und politische Intrigen.
Auch die Emanzipation von Frauen und Fantasy-Rassismus spielen eine Rolle.

Besonders gut gefallen hat mir, dass dabei deutlich wurde, dass Hoffnung einen unfassbar großen Einfluss auf die mentale und körperliche Gesundheit hat. 🙌🏻

Wir bekommen hier zwar kein episches Abenteuer, jedoch werden die einzelnen Geschehnisse mit so einem eindrücklichen Tiefgang erzählt, dass sie einfach neugierig auf mehr machen.
Sehen wir es als „Appetizer“ für sein nachfolgendes Werk. 😉

Ich freue mich schon sehr darauf, in den weiteren Bänden tiefer in das Kosmeer einzutauchen, denn wenn Brandon Sanderson eins kann, dann ist es einzigartige Fantasy-Geschichten zu erschaffen!✨

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, doch leider hat es mich insgesamt zu sehr an eine Telenovela erinnert.

Not Quite Dead Yet
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In „Not Quite Dead Yet“ versucht Jet den Mord an sich selbst aufzuklären. Bei einem Überfall wird sie niedergeschlagen und überlebt im ersten Moment. Die Ärzte stellen jedoch fest, dass sie in sieben Tagen ...

In „Not Quite Dead Yet“ versucht Jet den Mord an sich selbst aufzuklären. Bei einem Überfall wird sie niedergeschlagen und überlebt im ersten Moment. Die Ärzte stellen jedoch fest, dass sie in sieben Tagen an einem Hirn-Aneurysma versterben wird.

Die Grundidee der Geschichte war definitiv neu und habe ich so noch nicht gelesen.
Es gab sehr viel Drama um die Firma des Vaters, Geld, Familiengeheimnisse und Intrigen. Besonders die Mutter war sehr anstrengend und total übergriffig gegenüber Jet. Das Ende des Buches war meiner Meinung nach überdramatisiert.
Insgesamt einfach irgendwie nicht mein Vibe.

Der Geschichtsstrang rund um Jet und ihren besten Freund Billy hat mir hingegen sehr gut gefallen, genauso wie die Charakterentwicklung der beiden.

„Not Quite Dead Yet“ wurde als erster Erwachsenenthriller der Autorin deklariert. Dem kann ich leider nicht zustimmen. Obwohl Jet bereits 27 Jahre alt ist, benimmt sie sich eher wie ein Teenager. Und ich würde das Buch eher im Genre „Krimi“ verorten.

Am meisten gestört hat mich jedoch, dass die Handlung teilweise absolut unrealistisch war.
In einer Szene stemmt Jet bspw. ein Betonfundament mit einem Vorschlaghammer auf.
Wer würde das mit dieser Kopfverletzung tun?

Wen die Grundidee des Buches anspricht, auf Ermittlungsarbeit steht und nicht ganz so viel wert auf Realismus legt, für den könnte das Buch jedoch ganz unterhaltsam sein.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Lernen zu vergessen

Splitter
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Lernen zu vergessen - das ist das Motto in diesem Buch.
Und was man hier definitiv vergessen kann ist, bei der Hälfte des Buches immer noch einen klaren Durchblick zu haben was Realität ist und was nicht. ...

Lernen zu vergessen - das ist das Motto in diesem Buch.
Und was man hier definitiv vergessen kann ist, bei der Hälfte des Buches immer noch einen klaren Durchblick zu haben was Realität ist und was nicht.
Selbst die Verwirrung war verwirrt. 😵‍💫
Machen wir uns nichts vor, das hat Fitzek einfach drauf!

Der Anfang startete stark und hat mich direkt neugierig auf die Geschichte gemacht.
Es geht um ein Amnesie-Experiment, bei dem Freiwillige ihre Traumata oder schlimmen Erinnerungen aus ihren Gedächtnis löschen lassen können. 💭
Marc Lucas hat seine schwangere Frau bei einem Autounfall verloren. Er wird auf das Experiment aufmerksam, informiert sich darüber und entscheidet sich letztlich doch gegen eine Teilnahme.

Aber irgendwas scheint mit seinem Leben seit seinem Besuch in der Klinik nicht mehr zu stimmen….
Hat er vielleicht unfreiwillig an dem Experiment teilgenommen? 🤯

Ab der Hälfte zog es sich für mich ein bisschen und die letzten 50 Seiten waren so:
„Echt jetzt? Das war jetzt der Grund für alles?“ 🤦🏻‍♀️
Mich hat die Auflösung am Ende leider nicht wirklich abgeholt.
Alles in allem ein solider Thriller aber kein Highlight.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

Magisches Female Empowerment

Lessons of Hearts and Magic
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Die Idee dieser feministischen Fantasygeschichte ist wirklich mal was Anderes.

Es hat mir sehr gut gefallen, dass sich die Hauptprotagonistin Lou im Verlauf dieses Buches in ihrem inneren Monolog all ...

Die Idee dieser feministischen Fantasygeschichte ist wirklich mal was Anderes.

Es hat mir sehr gut gefallen, dass sich die Hauptprotagonistin Lou im Verlauf dieses Buches in ihrem inneren Monolog all die Fragen stellt, die sich die Lesenden vermutlich auch stellen würden. Dadurch hatte man die Gelegenheit intensiv an ihren Überlegungen, Ängsten und Wünschen teilzuhaben. Trotzdem war das Buch stellenweise etwas vorhersehbar.

Mit Sievern der Elster haben wir übrigens einen recht ungewöhnlichen Sidekick. Ein Vogel mit Attitüde und einer Vorliebe für glitzernde Süßigkeiten 🍬✨

Spice in Büchern ist ja immer so eine Sache. Für all diejenigen, die sowas gar nicht gerne lesen: In diesem Buch wird nichts zu explizit beschrieben. Im Gegenteil. Ich finde Marion Meister hat hier fast schon eine poetische Beschreibung der körperlichen Vereinigung gewählt, die mir ausgesprochen gut gefallen hat und auch stilistisch sehr gut zur Geschichte gepasst hat.
Schön fand ich außerdem, dass Marion Meister in ihrer Danksagung gemeinsames Co-working mit @anabellestehl erwähnt hat.

Das Ende der Geschichte konnte mich leider nicht zu 100% überzeugen. Im Verhältnis zum Rest der Geschichte wirkte es auf mich einerseits zu dramatisch und andererseits etwas abrupt und unvollständig.
Aus meiner Sicht ist dieses Buch sehr gut für eine Young Adult Zielgruppe geeignet, um mit dem Thema „Female Empowernent“ niedrigschwellig in Berührung zu kommen.

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