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Veröffentlicht am 11.02.2026

Eher enttäuschend - nur die Vergangenheit war interessant

Death at Morning House
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Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hat mich hier sofort das Setting angesprochen: eine abgelegene Insel mit einer alten Villa, wo ein Mord vor langer Zeit passierte.
Nun gilt es natürlich herauszufinden, ...

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hat mich hier sofort das Setting angesprochen: eine abgelegene Insel mit einer alten Villa, wo ein Mord vor langer Zeit passierte.
Nun gilt es natürlich herauszufinden, was damals geschah und nachdem auch noch eine weitere Person vermisst wird, stellt sich die Frage, ob diese Fälle etwas miteinander zu tun haben oder ob es doch alles nur Zufall ist.

Was mir hier besonders gut gefallen hatte, waren die Rückblicke in die 30er Jahre, wo wir immer mehr über die Familie, die in der alten Villa lebte, kennenlernen und wie sich ihr Tagesablauf gestaltete. Sehr schnell war bei mir der Punkt erreicht, an dem ich immer mehr aus der vergangenen Zeit wissen wollte und mich die Gegenwart so gar nicht mehr interessiert hatte. Das lag nicht nur an der Erzählperspektive, sondern auch an den Charakteren und dem Spannungseffekt.
In der Gegenwart erfahren wir alles aus Sicht der Protagonistin Marlowe, die eigentlich schon 14 ist, aber oftmals Erklärungen liefert, als wäre sie noch im Grundschulalter. Gleiches gilt für ihre Interaktionen. Die Gedankenwelt, in der wir uns befanden, fand ich irgendwann nur noch abstoßend. Denn alle weiblichen Wesen, die Marlowe begegnen sind unglaublich gutaussehend und potentielle Kandidatinnen für sie – das war mir schlichtweg einfach zu viel. Denn niemand läuft durch die Welt und denkt sich bei jedem Gegenüber ‚dich will ich küssen‘ und ‚dich will ich küssen‘ und ‚oha…diese wunderbaren Augen und diese Hände. Sie müssen mich berühren‘.
Ebenfalls entzog es sich mir, warum die Teenager plötzlich alleine auf der Insel verbleiben, nachdem ein Erwachsener verschwunden ist und keiner sich wirklich darum zu kümmern scheint.

An alle, die ebenfalls das Buch gelesen haben: Habt ihr jetzt auch eine innige Faszination mit dem Thousand Island Dressing, welches gefühlt 10 Mal in jedem Kapitel erwähnt wird??

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Leider traf das Buch so gar nicht meine Erwartungen

Tragödie in drei Akten
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Dem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, ...

Dem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, dass beide in Zusammenhang stehen oder täuscht er sich?

Wie der Name schon sagt, ist das Buch selbst in drei verschiedene Akte unterteilt.
In den ersten geschehen die Morde, im Mittelteil wird ermittelt und im dritten Akt wird nach und nach die Auflösung herbeigeführt. Oder geleitet? Oder konstruiert?
Um ehrlich zu sein, kann ich das bei diesem Buch nicht genau sagen. Denn die Auflösung ließ mich nicht nur sehr enttäuscht, sondern auch unglaublich fassungslos zurück. Das liegt nicht unbedingt an Poirots Art und Weise die Fälle zu klären, sondern wie die Morde im Zusammenhang stehen, welches Motiv sich dahinter verbirgt und was genau geschehen ist.
Es war einfach ein bisschen zu viel und was mich genau hieran stört kann ich nicht sagen, ohne die Auflösung zu verraten.

Die Ausdrucksweise fand ich dieses Mal auch wieder sehr harsch. Entweder sind die Frauen in diesem Buch unglaublich hässlich oder aber so schön, dass die Männer dieser in Scharen hinterherlaufen müssen. Ebenso wurde das Frauenbild hier so dargestellt, dass diese viel öfters ihre Männer töten, als anders herum – ist dem wirklich so? Nun….Überlegen wir mal, warum das so ist 😉
Aber Spaß beiseite, mich konnte das Buch irgendwie nicht so ganz abholen und auch die Ermittlungen bzw. Befragungen von Zeugen und potentiellen Verdächtigen fand ich nicht wirklich gelungen.
Einzig Poirot hat es wieder rausgerissen mit seinen Bemerkungen, die ich manchmal ziemlich witzig fand, dann aber auch sehr schickierend.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Bin ich vielleicht zu alt ??

Kiss the Right Bride
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Genau diese Frage habe ich mir beim Lesen mehr als nur einmal gestellt.
Doch fangen wir lieber vorn an…

In dem Buch geht es um June, die mit ihren Freundinnen zusammen eine Hochzeitsfirma hat. Eines Tages ...

Genau diese Frage habe ich mir beim Lesen mehr als nur einmal gestellt.
Doch fangen wir lieber vorn an…

In dem Buch geht es um June, die mit ihren Freundinnen zusammen eine Hochzeitsfirma hat. Eines Tages erhält sie einen Auftrag aus der High Society, wo sie über Umstände ihrer alten Liebe begegnet – denn er ist nämlich der Bräutigam.
Tja…Hier kann man wohl so ungefähr erahnen, wie dieses Buch ausgehen wird. Dennoch klang es irgendwie witzig und ich wollte dem Ganzen eine Chance geben.

Was anfangs recht witzig begann, wurde im Laufe des Buches irgendwie ein wenig…nervig…
Denn immer wieder begegnen sich June und Ryder inmitten New York. Anfangs noch zufällig, später dann geplant. Was Ryder jedoch von Anfang an nicht ist: ehrlich. Denn er verheimlicht es June, dass er der ‚Glückliche‘ ist, der demnächst heiraten wird und Junes Kundin seine Braut ist.

Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen: einmal in der aktuellen Zeit und einmal in der Zeit von vor 8 Jahren, wo es zum Bruch der beiden kam.
Damals wie heute agieren beide für mich vollkommen kindlich. Denn statt offen miteinander zu reden, wird vieles totgeschwiegen. Beide laufen lieber vor den Problemen davon, statt sich diesen zu stellen und daran zu wachsen.
Als Ryder seiner Verlobten dann auch noch fremdgeht, ist es für mich kein Zeichen von wahrer Liebe, sondern eher ein Zeichen von einem schwachen Charakter, da er zu keinem Zeitpunkt ehrlich ist. Das wird aber auch klar, als die Geschichte zwischen ihm und Charlene näher beleuchtet wird.
Es wurde leider auch nicht besser, als versucht wurde, mit einigen lustigen Szenen wie dem Fotoshooting zu zeigen, dass Charlene eine verzogene und egoistische Göre ist. Im Gegenteil: Viel mehr habe ich mir die Frage gestellt, warum das eigentlich und wo hier das tatsächliche Interesse der Bindung lag.

Von mir gibt es an dieser Stelle ein ganz klares No No!

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Das Buch konnte mich nicht so ganz überzeugen

Killer Potential
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Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weshalb ich dieses Buch unbedingt lesen musste.
Hierbei geht es um Evie, die den Kindern von reichen Familien Nachhilfe gibt. Eines Tages kommt sie jedoch zu ...

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weshalb ich dieses Buch unbedingt lesen musste.
Hierbei geht es um Evie, die den Kindern von reichen Familien Nachhilfe gibt. Eines Tages kommt sie jedoch zu ihrer Stunde und findet das Elternpaar tot in ihrem Heim auf und findet dabei auch eine gefesselte Frau…

Anfangs war ich vollkommen begeistert von dem Buch. Gerade die Beschreibungen von Gefühlen, der Umgebung und den Gedanken haben mir hier sehr gut gefallen. Dadurch konnte ich mir diese Szenerie sehr gut vorstellen – wobei ich hier trotz des Missgeschicks anders gehandelt hätte, aber irgendwie muss die Geschichte ja ins Rollen kommen.

Mit voranschreiten des Buches hat meine anfängliche Faszination sehr schnell nachgelassen. Denn die Handlung der Protagonistin wurden immer kurioser und für mich absolut nicht nachvollziehbar. Eher kam sie mir so vor, als würde sie unter einem Verfolgungswahn leiden und die gefundene Frau in ihr Verderben mitziehen.
Mir persönlich war es einfach nicht ersichtlich, warum plötzlich beide Frauen auf der Flucht sind und auf Biegen und Brechen ihr Schicksal teilen möchten.
Gleiches gilt für die entstehende Romanze zwischen den beiden. Vom Gefühl her war diese einfach da, ohne dass sich etwas entwickelt hat. Erst hat die Gefangene (angeblich misshandelte Frau) ewige Zeiten nicht gesprochen und kurz darauf wird sehr detailliert beschrieben, wie scharf sie aufeinander sind und was sie miteinander machen.
Das habe ich nicht verstanden.

Auch das Ende wirkte für mich eher etwas herbeigezaubert. Der plötzliche Umschwung von ‚wir gegen alle bis zum Ende der Welt‘ wechselte für mich zu schnell in das Gegenteil.

Alles in allem etwas, was man lesen kann, aber definitiv nicht muss.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Die Figuren und deren Handlungen konnten mich nicht überzeugen

Not Quite Dead Yet
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Nachdem ich zunehmend auf die Rezensionen zum neuesten Werk von der Autorin gestoßen bin, wollte auch ich diesem eine Chance geben und habe das Buch gelesen.

Anfangen möchte ich bei der Protagonistin ...

Nachdem ich zunehmend auf die Rezensionen zum neuesten Werk von der Autorin gestoßen bin, wollte auch ich diesem eine Chance geben und habe das Buch gelesen.

Anfangen möchte ich bei der Protagonistin Jet, die aufgrund eines tätlichen Angriffs eine schwerwiegende Kopfverletzung hat, wodurch sie nur noch wenige Tage zu leben hat. Ihr oberstes Ziel wird es dabei sein, ihren eigenen Mord aufzuklären, wenn sie es in der besagten Zeit noch schafft.
Klingt an und für sich erstmal ganz interessant, auch wenn man sich überlegt, wie schwierig es sein kann, wenn der kurze Zeitrahmen berücksichtigt wird.
Die detektivische Arbeit, die Jet und ihr bester Kindheitsfreund Billy hier leisten, fand ich super geschildert. Gemeinsam gehen sie verschiedene Punkte durch, unterstützen sich gegenseitig und haben dadurch eine schöne Zeit zusammen. Mir gefällt die Logik, mit der sie hier vorgehen und wie sie ihre Puzzleteile zusammensetzen, um die Fragen zu beantworten.
Die Lösungen waren nicht ganz so einfach und vorhersehbar und daher kam manches überraschend, anderes wiederum blieb ungeklärt.

Allerdings hat die hier beschriebene Person nicht so ganz zu der Person gepasst, die sie verkörpert. Denn beschrieben wird Jet als eine 27-Jährige, die nichts zu Ende bringt und eher in den Tag hineinlebt. Während des Lesens hatte ich einen Teenager vor mir, der äußerst zickig, frech und willensstark ist. Das wird gerade durch die Unternehmungen verdeutlicht.
Was mir auch ein bisschen sehr auf den Keks ging, waren die ständigen Hinweise, wie viel Zeit ihr noch bleibt (und obwohl sie so schwer krank ist und sich ein Aneurysma bildet, ist sie in der Lage höchste körperliche Leistungen zu erbringen). Immerhin wusste jeder, dass sie nur noch eine begrenzte Zeit zu leben hat, aber in gefühlt jedem Kapitel hat sie ihre Mitmenschen darauf hingewiesen und dies als Ausrede für alle ihre Taten genutzt. Denn immerhin konnte sie ja nichts mehr verlieren, oder?
Was sich hier ebenfalls vehement wiedergespiegelt hat, was ihr Egoismus. Denn ihre Familie – besonders die Mutter – sehnt sich nach einigen letzten Augenblicken mit ihrer Tochter und möchte die Zeit nutzen. Aber wirklich zusammengefunden und Mühe gegeben hatten sich beide Seiten nicht.

Zusammenfassend kann ich sagen, war ganz nett, aber hat mich absolut nicht überzeugt.

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