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Jessica_BF95

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Richtige Herbststimmung!

Falling Like Leaves
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Das Buchcover fand ich zuckersüß und hat mich schon richtig in eine herbstliche Stimmung gebracht.

Ellis, eine Jugendliche aus New York, wird in ihrem letzten Schuljahr vorübergehend aus ihrem Zuhause ...

Das Buchcover fand ich zuckersüß und hat mich schon richtig in eine herbstliche Stimmung gebracht.

Ellis, eine Jugendliche aus New York, wird in ihrem letzten Schuljahr vorübergehend aus ihrem Zuhause gerissen und muss ihre Mutter nach Bramble Falls zu ihrer Familie begleiten, da ihre Eltern eine Pause voneinander brauchen. Dabei trifft sie auf ihren damals besten Freund Cooper, der allerdings gar nicht gut auf sie zu sprechen ist und sie sich keinen Reim darauf machen kann woran es liegt.


Das Buch "Falling like leaves" habe ich in einem Rutsch durchgelesen und könnte auch es gar nicht weglegen. Ich fand sehr angenehm zu lesen und fand den Schreibstil flüssig. Die Herbststimmung wurde perfekt wiedergegeben, man hat richtig Lust bekommen ebenfalls die Herbstzeit in Bramble Falls zu verbringen.

Ellis, Sloane und Cooper und Jake waren mir sehr sympathisch, ich konnte mich bei allen total in die Gefühlslage rein versetzen und mitfühlen. Nur bei Ellis fand ich es ab und zu schwer zu verstehen warum sie so unüberlegt handelt und andere Menschen dabei verletzt und es sich nicht bewusst ist.
Anfangs hat man das Knistern auch total gefühlt aber zum Ende hin fand ich, dass die Gefühle nicht mehr so gut rüber kamen.

Die Haupthandlung ist im Grunde Ellis innere Entwicklung, ob sie weiterhin daran festhält ihren Vater stolz zu machen und mit dem Journalismus-Studium in seine Fußstapfen zu treten oder ob sie sich doch wieder an die Nähmaschine setzt und ihr altes Hobby wieder lieben lernt. Dabei fand ich die Gespräche zwischen ihr und ihrer Mutter wirklich wertvoll und schön.

Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen und mich schon in Herbststimmung versetzt und ich fände es gar nicht schlecht wenn es in einem zweiten Teil vielleicht um Jake gehen würde.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Total romantisch!

Say You’ll Remember Me
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In "Say you'll remember me" von Abby Jimenez geht es um Samantha, die ein kleines Kitten ohne Po-Loch findet und auf Xavier in seiner Tierarztpraxis trifft. Er hält eine Op für zu kostspielig und risikoreich ...

In "Say you'll remember me" von Abby Jimenez geht es um Samantha, die ein kleines Kitten ohne Po-Loch findet und auf Xavier in seiner Tierarztpraxis trifft. Er hält eine Op für zu kostspielig und risikoreich und rät ihr das Tier einschläfern zu lassen. Seine ruppige Art und seine Zweifeln wecken in Sam allerdings ihren Kampfgeist das Geld zusammen zu treiben und es im zu zeigen, dass die und das Kitten es schaffen können.

Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil war super angenehm und die einzelnen Kapitel auch nicht zu lang.
Samantha und Xavier waren mir sehr sympathisch, und den Start ihrer Geschichte fand ich super süß und romantisch. Gefehlt hat mir hier allerdings die "tension", das Knistern zwischen den beiden. Was sehr gut beschrieben war, war die Schwere der Beziehung zwischen den beiden, die Sehnsucht und das lange Warten.

Mich hat es etwas gestört, dass trotz der fehlenden finanziellen Mittel auf beiden Seiten, man den Eindruck bekommen hat, das sich vor allem nur eine Person mehr bemüht hat.

Ich fand Xavier's Hintergrundgeschichte gut, um seinen Charakter besser zu verstehen und auch das Ende rundete seine Geschichte nochmal ab. Ich fand es allerdings nicht so detailliert erzählt, ein Rückblick aus der Zeit hätte einen nochmal mehr gepackt.

Vor dem Thema Demenz hatte ich großen Respekt und hatte erwartet, dass es sehr emotional und tränenreich beim Lesen sein wird, allerdings war das für mich persönlich nicht der Fall. Ich fand es in einem guten Maße beschrieben, vor allem wie es dir Beziehung in der Familie verändert und das nicht unbedingt zum Positiven.

Insgesamt fand ich das Buch gut, Xavier und Samantha waren mir sehr sympathisch, genau wie ihre Freunde und Familie und man hat die ganze Zeit mit den beiden mitgefiebert.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Wunderschöne Geschichte

Maybe this is how it starts
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In "Maybe this is how it starts" von Sarah Adler geht es um Millie, die sich mit der Asche ihrer verstorbenen Nachbarin im Gepäck, auf eine Reise begibt. Sie sucht die große Liebe ihrer Nachbarin und Freundin ...

In "Maybe this is how it starts" von Sarah Adler geht es um Millie, die sich mit der Asche ihrer verstorbenen Nachbarin im Gepäck, auf eine Reise begibt. Sie sucht die große Liebe ihrer Nachbarin und Freundin Rose.
Als ein technischer Defekt den Flugverkehr lahm legt, entscheidet sie sich bei einem alten Bekannten, Hollis, mitzufahren, der in die gleiche Richtung fährt. In diesem Buch begleitet man die beiden bei ihrem Roadtrip und dabei gleichzeitig im Kampf gegen die Zeit.

Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen als ich erstmal in der Geschichte drin war. Millie und Hollis waren mir total sympathisch, da sie total der Sonnenschein war und er eher der grummelige Typ.
Durch die gemeinsame Zeit entwickelten sich ihre Charakter gut weiter.

Angenehm fand ich auch, dass es zwischendurch Rückblenden gab, in denen es um das Kennenlernen und die Liebe zwischen Rose und Elsie ging.
Es war total süß geschrieben und man konnte sich jede Handlung bildlich vorstellen. Allerdings hätte ich gerne noch mehr über die beiden Frauen gelesen, das fand ich im Gegensatz zum Teil mit Millie und Hollis deutlich zu kurz, obwohl es ja vor allem um Rose und Elsie gehen sollte und sie der Grund für die Reise waren.

Zum Ende hin fand ich bestimmte Missverständnisse eher etwas anstrengend aber insgesamt fand ich die Handlung wirklich schön und kann das Buch definitiv weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Guter Start in die Reihe

A City of Flames
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In City of Flames von Rina Vasquez geht es um Naralía, die schon ewig davon träumt Venatorin zu werden und den Tod ihres Vaters, durch einen Drachen, zu rächen.

Die Leseprobe fand ich schon total spannend ...

In City of Flames von Rina Vasquez geht es um Naralía, die schon ewig davon träumt Venatorin zu werden und den Tod ihres Vaters, durch einen Drachen, zu rächen.

Die Leseprobe fand ich schon total spannend und das Cover ist sehr schön gestaltet, da hat mein Romantasy Herz direkt höher geschlagen. Den Schreibstil fand ich auch sehr flüssig und angenehm, ich habe das Buch an einem Tag verschlungen.

Die einzelnen Charaktere schließt man auch direkt ins Herz wie beispielsweise Nara und ihre neuen Freunde Freya, Link und Ryder. Auf sie kann sich Nara immer verlassen. Bei anderen Charakteren ist man sich als Leser gar nicht so sicher wie z. B. bei Lorcan. Er hat sie zu den Venatoren rekrutiert und ihr damit einen Traum erfüllt, ist ihr gegenüber aber nicht sehr aufgeschlossen. Man stellt sich oft die Frage: Wem kann Nara überhaupt trauen? Manche Charaktere wirken auf ihre Weise vertrauenswürdig aber so einfach wie es scheint, ist es nicht.
Die Handlung an sich ist auch total spannend, man hat mit zahlreichen verschiedenen Wesen zu tun, ihre Beziehung zueinander und letztendlich die Politik und Geschichte dahinter.

Das ein oder andere fand ich etwas vorhersehbar aber insgesamt fand ich es sehr gut gelungen. Man konnte der Geschichte gut folgen, dass World building war nicht zu kompliziert und man hat wirklich mit gefühlt und fand die Charaktere sympathisch. Die Geschichte an sich fand ich auch abwechslungsreich und mal was anderes. Ich bin sehr gespannt wie es im nächsten Band weitergeht, da jetzt alles offen geblieben ist.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Spannender historischer Roman

Sisters in Blood - Der Schwur
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In diesem historischen Roman treffen wir auf nordische Mythologie, eine Neuerzählung der isländischen Saga von Gunnhild und Erik.

Das Buch spielt in den frühen 900er Jahren in Norwegen. Wir lernen die ...

In diesem historischen Roman treffen wir auf nordische Mythologie, eine Neuerzählung der isländischen Saga von Gunnhild und Erik.

Das Buch spielt in den frühen 900er Jahren in Norwegen. Wir lernen die jungen Mädchen Gunnhild und ihre Freundinnen Oddny und Signy kennen, die bei einem Fest durch eine Seherin etwas dunkles über ihre Zukunft erfahren. Daraufhin werden die drei Schwurschwestern. Da Gunnhild nicht weiter Zuhause leben kann und möchte, geht sie mit der Seherin mit und lässt sich von ihr ausbilden.

Einige Jahre später wird das Dorf der Schwestern Oddny und Signy überfallen, viele Menschen sterben und Signy wird von den Wikingern entführt.
Gunnhild hat dies mitbekommen und tut alles in ihrer Macht, um sie wieder zu finden.

Das Cover fand ich wirklich wunderschön, der Farbschnitt ist auch sehr schön gestaltet. Den Schreibstil fand ich auch gut, man hat nicht gestockt und es war einfach zu lesen. Für mich war's der erste historische Roman über nordische Mythologie und insgesamt hat es mir sehr gut gefallen.
Mir hat Gunnhilds Werdegang gut gefallen und die Beschreibung der Magie, die Suche nach Signy und ihre Beziehung zu König Erik.

Den letzten Abschnitt fand ich aber etwas zu kurz, da hätte einiges noch ausführlicher beschrieben werden können.
Über Signy hätte mehr geschrieben werden können, und auch die Zeremonie und die Art wie diese abgelaufen ist, fand ich zu "einfach". Es klang nach zu wenig Hindernissen, daher war da die Spannung schnell weg.

Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen!

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