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Marli_04

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.08.2025

Ein Herbstbuch zum Wohlfühlen

Falling Like Leaves
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Schon das Cover hat mich sofort begeistert. Es strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus und verspricht genau die richtige Stimmung für den Herbst. Mit einer Tasse Tee in der Hand habe ich mich direkt nach Bramble ...

Schon das Cover hat mich sofort begeistert. Es strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus und verspricht genau die richtige Stimmung für den Herbst. Mit einer Tasse Tee in der Hand habe ich mich direkt nach Bramble Falls versetzen lassen, in diese kleine, bunte Welt voller Kürbisse, Herbstlaub und Festivalstimmung.

Ellis als Protagonistin hat mir gut gefallen. Sie wirkt am Anfang sehr verloren, weil ihre Pläne für die Zukunft plötzlich nicht mehr aufgehen, doch gerade dadurch war sie für mich greifbar und authentisch. In Bramble Falls stößt sie nicht nur auf liebenswerte Nebenfiguren, sondern begegnet auch Cooper wieder – ihrem Jugendfreund und ersten Kuss. Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam und glaubwürdig, was ich sehr schön fand.

Misty Wilsons Schreibstil ist flüssig, bildhaft und voller kleiner Details, die diese besondere Atmosphäre ausmachen. Auch wenn die Handlung an manchen Stellen vorhersehbar war, hat das meinen Lesegenuss überhaupt nicht geschmälert. Im Gegenteil: ich habe es genossen, mich einfach fallen zu lassen und dieses Cozy-Gefühl aufzusaugen.

Mein Fazit: Falling Like Leaves ist ein herzerwärmender Roman über Neuanfänge, erste Liebe und den Zauber kleiner Momente. Ein perfektes Herbstbuch, das man am liebsten eingekuschelt auf der Couch mit einem Pumpkin Spice Latte lesen möchte.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Berührend

Die Hummerfrauen
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Das Cover mit dem auffälligen Hummermotiv hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt und lässt bereits erahnen, dass die Geschichte eng mit dem Leben an der Küste verbunden ist. Bereits auf den ersten Seiten ...

Das Cover mit dem auffälligen Hummermotiv hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt und lässt bereits erahnen, dass die Geschichte eng mit dem Leben an der Küste verbunden ist. Bereits auf den ersten Seiten war ich in der Welt des kleinen Küstenortes Stone Harbor angekommen.

Im Mittelpunkt stehen drei bemerkenswerte Frauen: Ann, die 72 jährige Hummerfischerin, die ihren Alltag mit viel Erfahrung und einer großen Portion Sarkasmus bewältigt. Julie, die nach einem schweren Unfall einen neuen Anfang sucht. Und Mina, die nach einem persönlichen Verlust an den Ort ihrer Kindheitssommer zurückkehrt und dort Sam begegnet, den sie aus dieser Zeit kennt.

Beatrix Gerstberger verwebt die Geschichten dieser drei Frauen behutsam. Durch Rückblenden und Gespräche erfahren wir mehr über ihre Vergangenheiten, Verluste und Hoffnungen. Besonders gelungen fand ich die Beschreibungen der Landschaft von Maine, die sowohl Schönheit als auch Härte des Lebens an der Küste spürbar machen.

„Die Hummerfrauen“ ist kein leichter Ferienroman, sondern eine ruhige, feinfühlige Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Neuanfänge und damit eine Lektüre, die nachdenklich stimmt und im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Eine charmante RomCom mit besonderem Thema

Hello Stranger
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Sadie ist eine junge Künstlerin, deren Leben nicht gerade glatt verläuft. Finanziell kämpft sie sich irgendwie durch, familiär fehlt ihr der Rückhalt. Zum Glück stehen ihr ihre beste Freundin und deren ...

Sadie ist eine junge Künstlerin, deren Leben nicht gerade glatt verläuft. Finanziell kämpft sie sich irgendwie durch, familiär fehlt ihr der Rückhalt. Zum Glück stehen ihr ihre beste Freundin und deren Familie unterstützend zur Seite. Als sich ihr endlich eine große berufliche Chance bietet, wird plötzlich alles anders. Eine seltene neurologische Erkrankung bringt nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihren Alltag ins Wanken.

Was Hello Stranger so besonders macht, ist die Mischung aus herzerwärmendem Humor, einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte und einem Thema, das in Romanen eher selten vorkommt: Gesichtsblindheit. Katherine Center gelingt es, auf sehr zugängliche und einfühlsame Weise zu zeigen, wie einschneidend diese Diagnose für Sadie ist, insbesondere als Porträtzeichnerin. Dabei bleibt die Geschichte trotz aller Ernsthaftigkeit immer leicht und lebendig erzählt.

Sadies Stimme ist authentisch, ihre selbstironische Art, ihre Verletzlichkeit und ihr Mut machen sie zu einer starken Hauptfigur, mit der man gerne mitfühlt. Die romantischen Elemente sind fein dosiert und fügen sich stimmig in die Handlung ein. Es gibt viele schöne und berührende Szenen, auch die Beziehung zu ihrem Hund Peanut verleiht der Geschichte eine warme, liebevolle Note.

Natürlich gibt es kleinere Schwächen. Manche Wendungen sind vorhersehbar, und nicht alle Situationen wirken völlig realistisch. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Die Figuren sind sympathisch, die Atmosphäre ist stimmig, und die Botschaft ist klar und ehrlich.

Ein unterhaltsamer und berührender Roman, den ich sehr gern weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Ein Wohlfühlroman

Neuanfang in Notting Hill
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Schon der Titel hat mich als London-Fan neugierig gemacht, und das Cover passt wunderbar zur warmherzigen Stimmung des Buches. Jess’ und Joans Lebenswege kreuzen sich auf unerwartete Weise, als die junge, ...

Schon der Titel hat mich als London-Fan neugierig gemacht, und das Cover passt wunderbar zur warmherzigen Stimmung des Buches. Jess’ und Joans Lebenswege kreuzen sich auf unerwartete Weise, als die junge, vom Leben gebeutelte Jess durch eine Zeitungsannonce bei der 80-jährigen Joan einzieht. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein – und gerade das macht den Zauber ihrer Freundschaft aus. Besonders gefallen hat mir, wie sie sich gegenseitig unterstützen, voneinander lernen und gemeinsam über sich hinauswachsen. Der Perspektivwechsel zwischen Jess und Joan ermöglicht es, beide Figuren intensiv kennenzulernen und ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen. Norie Clarkes Schreibstil ist flüssig, charmant und voller Wärme, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Die Geschichte ist vielleicht nicht voller überraschender Wendungen, dafür aber umso herzerwärmender und authentisch. Für mich ein perfektes Buch für entspannte Lesestunden, das Mut macht und Lust auf einen eigenen Neuanfang weckt. Ich kann es allen empfehlen, die Geschichten über Freundschaft, zweite Chancen und das Leben lieben.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Ein Leseerlebnis voller Emotionen

The Summer We Fell
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Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Elizabeth O’Roarks Schreibstil ist angenehm und einfühlsam, und es gelingt ihr, eine tiefe emotionale Verbindung zu den Figuren herzustellen. Besonders Juliet ...

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Elizabeth O’Roarks Schreibstil ist angenehm und einfühlsam, und es gelingt ihr, eine tiefe emotionale Verbindung zu den Figuren herzustellen. Besonders Juliet hat mich mit ihrer Mischung aus Verletzlichkeit und innerer Stärke nachhaltig beeindruckt. Die abwechselnden Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgen für Spannung und lassen die Entwicklung der Beziehungen realistisch und greifbar wirken.

Die Dynamik zwischen Juliet und Luke ist von Anfang an spürbar und mitreißend. Die Geschichte ist eine emotionale Achterbahnfahrt, bei der ich bis zum Schluss mitgefiebert habe. Besonders das Ende hat mich sehr berührt, da ich zwischendurch wirklich Angst hatte, dass es kein glückliches Finale geben würde. Die festgefahrenen Ansichten mancher Figuren haben mich oft fassungslos gemacht – und gerade das hat die Authentizität der Geschichte noch verstärkt.

Ich freue mich schon jetzt auf weitere Werke der Autorin.

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