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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2025

Überraschend gut

Bite Risk – Kein Entkommen
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Nach der Leseprobe war ich sehr gespannt auf das Buch "Bite Risk" von S.J. Wills, da ich die Idee, dass sich Erwachsene bei Vollmond in Werwölfe, sogenannte Ripper verwandeln und die Teenager diese einsperren ...

Nach der Leseprobe war ich sehr gespannt auf das Buch "Bite Risk" von S.J. Wills, da ich die Idee, dass sich Erwachsene bei Vollmond in Werwölfe, sogenannte Ripper verwandeln und die Teenager diese einsperren und beschützen mal was ganz anderes. Aber ist auch alles so wie es scheint?

Die Autorin verwebt Urängste , wie Werwölfe mit modernen Ängsten, wie Überwachung durch Drohnen gekonnt und zaubert daraus ein spannendes Buch mit vielen Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Es ist sehr atmosphärisch, gruselig und spannend. Dabei geht es auch um Freundschaft und Zusammenhalt.

Ich lese immer mal wieder gerne ein Jugendbuch und freu mich wenn es mich dann so begeistern kann. Für mich hätte es auch gerne noch etwas ausführlicher sein können, besonders gegen Ende. Dennoch kann ich das Buch empfehlen. Vielleicht auch gerade jetzt für den Herbst bzw. Halloween. Da passt es hervorragend.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Was geschah im Museum?

Im Finsterwald
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Bei einem Besuch des Naturhistorischen Museums in Göteborg verschwindet die neunjährige Alice spurlos. Sie besuchte mit ihrem Kindermädchen Maj und ihren Geschwistern wie schon so oft das Museum. Als sie ...

Bei einem Besuch des Naturhistorischen Museums in Göteborg verschwindet die neunjährige Alice spurlos. Sie besuchte mit ihrem Kindermädchen Maj und ihren Geschwistern wie schon so oft das Museum. Als sie nach Hause gehen möchten, läuft Alice im Museum weg und wird nicht mehr gefunden.

Hauptwachtmeister Nils Gunnarsson übernimmt die Ermittlungen. Dabei wird er von seiner ehemaligen Freundin und Journalistin Ellen unterstützt. Sie stoßen auf eine seltsame Familie, mysteriöse Vorkommnisse im Museum und Geheimnisse. Schaffen sie es das Mädchen zu retten?

Das Buch ist Teil einer Reihe, kann allerdings auch eigenständig gelesen werden. Ich habe die anderen auch nicht gelesen und es hat mich nicht gestört.

Wer auf leise Krimis steht mit einem tollen außergewöhnlichen Setting der sollte dieses Buch lesen. Für alle die auf Action und viel Spannung stehen ist der Kriminalroman nicht zu empfehlen.

Mir hat "Im Finsterwald" sehr gefallen. Es war kein Highlight, dazu hatte es dann doch ein paar Längen, aber ich habe es sehr gerne gelesen. Ich mochte die meisten Charaktere sehr und ich finde die Autorin hat es geschafft, das man sich in die Zeit der 20er Jahre hineinversetzen kann. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und hat mich überrascht. Genau so soll ein Krimi sein. Das Setting im Museum war mal etwas neues. Da ich ein großer Fan von Naturkundemuseen bin, haben mich die Beschreibungen begeistert und ich habe mir das Museum in Internet angeschaut.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Nachdenkliche Liebesgeschichte

Die Geschichte des Klangs
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Ich wurde ja durch das tolle Retro Cover auf das Buch aufmerksam. Der Klappentext klang interessant und als ich sah, das dass Buch nur um die 100 Seiten hat, wollte ich noch mehr wissen wie der Autor ...

Ich wurde ja durch das tolle Retro Cover auf das Buch aufmerksam. Der Klappentext klang interessant und als ich sah, das dass Buch nur um die 100 Seiten hat, wollte ich noch mehr wissen wie der Autor es schafft in so wenig Seiten eine tolle Geschichte zu verpacken.

Das Buch ist in zwei Abschnitte eingeteilt. Im ersten begleiten wir Lionel und David bei ihrer Reise durch Amerika kurz nach dem ersten Weltkrieg. Sie reisen gemeinsam durchs Land um Volkslieder zu sammeln, welche sie auf Wachszylinder aufnehmen.
Bei der zweiten Geschichte geht es um Annie, welche in einer unglücklichen Ehe steckt und nun auch noch ihrem Mann zu liebe in ein neues Haus zieht. Dort entdeckt sie beim aufräumen die Wachszylinder.
Wie die beiden Geschichten miteinander verbunden sind muss jeder selbst erfahren.

Der Schreibstil ist wundervoll und sehr poetisch. Die Geschichte leise und dennoch sehr ausdrucksstark. Man liest das Buch in einem Ruck durch, weil man es gar nicht zur Seite legen möchte.

Mir hat das Buch sehr gefallen aber irgendwie hat mir doch etwas gefehlt. So ein paar Seiten mehr hätten es für mich daher noch sein dürfen. Dennoch kann ich es von Herzen weiterempfehlen. Man denkt noch lange darüber nach und es liest sich wirklich sehr schnell.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Alte Wunden

Die unsichtbare Hand
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In "Die unsichtbare Hand" von Julie Clark geht es um die Ghostwriterin Olivia Dumont, die engagiert wird für den gefeierten Schriftsteller Vincent Tylor ein Buch zu schreiben. Was niemand weiß, Vincent ...

In "Die unsichtbare Hand" von Julie Clark geht es um die Ghostwriterin Olivia Dumont, die engagiert wird für den gefeierten Schriftsteller Vincent Tylor ein Buch zu schreiben. Was niemand weiß, Vincent Taylor ist ihr Vater zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Diese wird beschuldigt als Teenager seine Geschwister ermordet zu haben und möchte nun Olivia und auch allen anderen mit dem Buch die Wahrheit über die Tat erzählen.

Mich hat das Buch von Anfang an begeistert. Ich mag es wenn eine Geschichte in verschiedenen Zeiten spielt. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich konnte vor allem Olivia sehr verstehen. Besonders gefallen hat mir, das wir den Fall Stück für Stück präsentiert bekommen haben und man sich zu den einzelnen Abschnitten seine eigenen Gedanken machen konnte. Auch wenn ich zwischendurch ein paar Vermutungen hatte, kam es am Ende doch ganz anders.

Man sollte auch bedenken das es sich hier um einen Roman handelt und nicht wie bei den anderen beiden Büchern von Julie Clark um einen Thriller.

Das Cover ist wundervoll. Es passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte.

Für mich ein lesenswerter Ermittlungsroman mit einer tragischen Familiengeschichte.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Sink or Swim

Das Licht in den Wellen
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"Sink or Swim" das ist das Lebensmotto der fast 100 jährigen Inge. Aufgewachsen auf Föhr in bescheidenen Verhältnissen. Mit Anfang zwanzig flüchtet sie nach New York, wo sie bei anderen Auswanderern aus ...

"Sink or Swim" das ist das Lebensmotto der fast 100 jährigen Inge. Aufgewachsen auf Föhr in bescheidenen Verhältnissen. Mit Anfang zwanzig flüchtet sie nach New York, wo sie bei anderen Auswanderern aus Föhr Einstellung in einem Delikatessen Laden findet. Dort wird sie mit ihrem besonderen Kartoffelsalat berühmt, der ihr viele Türen öffnet. Ihr Lebensende verbringt sie mit ihrer Familie wieder auf ihrer Heimatinsel.
Kurz vor ihrem 100. Geburtstag beschließt Inge das sie noch einmal nach New York möchte und bucht für sich und ihre Urenkelin eine Schifffahrt dahin. Auf der Reise schildert sie ihrer Enkelin Swantje ihr Leben.

Mir ist Inge direkt ans Herz gewachsen. Janne Mommsen schafft es eine berührende Geschichte zu schildern ohne viel Aufregung oder Spannung und dennoch kann man nicht aufhören zu lesen. Mir hat es gut gefallen das er immer wieder den Föhrer Dialekt eingebaut hat, das machte das Buch noch authentischer. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung nächstes Jahr.

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