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Veröffentlicht am 13.08.2025

Ein Roadtrip, der noch lange nachhallt

Paradise Garden
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Paradise Garden hat mich direkt vom ersten Satz an gekriegt – und zwar so richtig. Billie ist so ein Charakter, der einem nicht nur ins Herz kriecht, sondern da auch noch die Möbel umstellt. Ihre Welt ...

Paradise Garden hat mich direkt vom ersten Satz an gekriegt – und zwar so richtig. Billie ist so ein Charakter, der einem nicht nur ins Herz kriecht, sondern da auch noch die Möbel umstellt. Ihre Welt ist alles andere als glamourös, aber durch die Art, wie sie erzählt, fühlt sich sogar Nudeln-mit-Ketchup wie ein kulinarisches Abenteuer an. Marika, ihre Mutter, ist einfach großartig – chaotisch, herzlich, und mit einer Fantasie, die jeden grauen Hochhaushimmel bunt anmalt.

Dann platzt die Großmutter ins Leben, als hätte jemand versehentlich den falschen Film eingelegt – und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Was danach passiert, ist eine Mischung aus Coming-of-Age-Roadtrip, Herzschmerz und einer Prise „Was zur Hölle?“. Billies Reise in dem alten Nissan ist nicht nur eine Fahrt zu ihrem Vater, sondern auch eine Reise zu sich selbst – und manchmal musste ich laut lachen, manchmal hatte ich diesen Kloß im Hals, der sich hartnäckig weigert zu verschwinden.

Elena Fischer hat einen Schreibstil, der gleichzeitig leichtfüßig und tiefgründig ist, ohne dabei kitschig zu werden. Die Dialoge knistern vor Witz und Ehrlichkeit, und Billies Gedankenwelt ist so lebendig, dass man meint, selbst neben ihr auf dem Beifahrersitz zu sitzen. Besonders mochte ich, dass das Buch nie ins Überdramatische abrutscht, sondern auch in ernsten Momenten diesen leicht schrägen Humor behält.

Das Meer als wiederkehrendes Motiv hat mich total gepackt – es schwebt über der Geschichte wie ein Versprechen, das man unbedingt einlösen will. Jede Seite hat mich weiter reingezogen, und am Ende wollte ich Billie gar nicht gehen lassen. Paradise Garden ist für mich so eine Geschichte, die leise anfängt, dann aber tief ins Herz rauscht und noch lange nachhallt. Eine echte Entdeckung – und ja, volle fünf Sterne, weil weniger hier einfach nicht passen würde.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Abenteuer, Visionen und jede Menge Charme in Bildern

Jules Verne
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Dieses Buch hat mich regelrecht ins All katapultiert – und das, obwohl ich beim Lesen gemütlich auf dem Sofa saß. Olivier Sauzereau, Wyllow und C. M. C. Di Naso haben hier nicht nur ein Stück Literaturgeschichte ...

Dieses Buch hat mich regelrecht ins All katapultiert – und das, obwohl ich beim Lesen gemütlich auf dem Sofa saß. Olivier Sauzereau, Wyllow und C. M. C. Di Naso haben hier nicht nur ein Stück Literaturgeschichte in Bilder gepackt, sondern auch jede Menge Herzblut und Humor zwischen die Seiten gezaubert.

Jules Verne wird nicht wie ein staubiges Denkmal präsentiert, sondern wie ein lebendiger Kerl mit Visionen, Träumen und einer ordentlichen Portion Sturheit. Die Zeichnungen sind ein Fest für die Augen – detailreich, stimmungsvoll und so abwechslungsreich, dass man fast vergisst, dass es „nur“ Papier ist.

Dazu die Mischung aus Comic, historischen Fotos und Hintergrundinfos – das fühlt sich an, als würde man in eine Zeitmaschine steigen. Besonders gefällt mir, wie nahbar der Mensch Jules Verne gezeigt wird, inklusive seiner kleinen Schwächen. Man spürt förmlich den Drang, Neues zu entdecken, Grenzen zu sprengen und über den Tellerrand hinauszuschauen.

Wer dachte, er kennt Verne schon, wird hier angenehm überrascht. Die Dialoge sind lebendig und oft mit einem Augenzwinkern versehen, sodass man nicht nur staunt, sondern auch schmunzelt. Jede Seite ist ein Abenteuer, das Lust macht, noch tiefer in seine Bücher einzutauchen.

Die Recherche ist gründlich, ohne trocken zu wirken – ein Spagat, den nicht viele schaffen. Dazu diese elegante Übersetzung von Ingrid Ickler, die den Ton perfekt trifft. Die Graphic Novel liest sich leicht weg, bleibt aber lange im Kopf.

Kurz gesagt: Ein visueller und inhaltlicher Leckerbissen, der zeigt, dass große Geschichten nicht nur mit Worten, sondern auch mit Bildern erzählt werden können. Wer sich auf diese Reise einlässt, kommt garantiert inspiriert zurück.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Wenn Lernen wie ein Ausritt ins Glück ist

memo Wissen. Pferde
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Schon beim Aufschlagen war klar: Das ist kein trockenes Sachbuch, das ist eine Stallparty zwischen zwei Buchdeckeln. Wir haben uns direkt aufs Sofa geschmissen – Tochter mit Kuscheldecke, ich mit Kaffee ...

Schon beim Aufschlagen war klar: Das ist kein trockenes Sachbuch, das ist eine Stallparty zwischen zwei Buchdeckeln. Wir haben uns direkt aufs Sofa geschmissen – Tochter mit Kuscheldecke, ich mit Kaffee – und schon ging’s los: von wilden Mustangs bis zu den knuffigsten Shettys der Welt. Bei jedem Bild musste sie grinsen und meinte ständig: „Den will ich auch!“ Ich habe versucht, sie daran zu erinnern, dass wir ja schon ein Pferd haben, aber na ja … Träume dürfen galoppieren.

Die Mischung aus knackigen Fakten, genialen Fotos und diesen Infografiken ist einfach ein Volltreffer. Man lernt, ohne dass es sich wie Lernen anfühlt – und das sage ich, der sonst bei Infotexten manchmal abschaltet. Wir haben uns gegenseitig vorgelesen und dabei kleine Quizzes gemacht, wer sich die verrücktesten Pferderassen am besten merken kann. Spoiler: Sie hat gewonnen.

Besonders cool fand ich, wie die Geschichte der Pferde erzählt wird – vom Urpferdchen bis zu heutigen Sportchampions. Meine Tochter war total fasziniert davon, dass Kaltblüter echte Muskelpakete sind und nicht nur „langsame Dicke“, wie sie vorher dachte. Zwischendurch sind wir sogar zum Stall rübergegangen, um bei unserem Pferd zu überprüfen, ob es vielleicht doch heimlich ein Araber ist. Ergebnis: eindeutig nein, aber ein bisschen beleidigt hat es schon geschaut.

Das Buch ist wie gemacht für kleine und große Pferdefans, die gemeinsam staunen wollen. Selbst wenn man schon viel über Pferde weiß, gibt es hier ständig Aha-Momente. Wir haben so viel gelacht, gelernt und geblättert, dass wir glatt die Zeit vergessen haben. Und ja – die kahoot!-Fragen haben wir natürlich auch ausprobiert. Ganz klar: 5 Sterne von uns beiden, und wenn es ginge, würde unser Pferd vermutlich auch noch ein Hufeisen dazu vergeben.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Wenn ein Buch schöner ist als jede Schatztruhe

Die Schöne und das Biest
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Dieses Buch hat mich komplett verzaubert – und zwar vom ersten Aufschlagen bis zum letzten interaktiven Element. Schon das Cover mit seiner Leinenstruktur und den goldenen Verzierungen schreit förmlich: ...

Dieses Buch hat mich komplett verzaubert – und zwar vom ersten Aufschlagen bis zum letzten interaktiven Element. Schon das Cover mit seiner Leinenstruktur und den goldenen Verzierungen schreit förmlich: „Nimm mich in die Hand und verliere dich in meiner Welt!“ Die Illustrationen von MinaLima sind so detailverliebt, dass man fast meint, man würde gleich selbst durchs Schloss des Biests spazieren. Die interaktiven Extras sind nicht nur Spielerei, sondern wahre kleine Kunstwerke – jedes Pop-up, jeder Schieber sorgt dafür, dass man tiefer in die Geschichte eintaucht.

Die Übersetzung von Sonja Häussler liest sich flüssig, elegant und gleichzeitig so lebendig, dass man die Emotionen der Figuren förmlich spüren kann. Die Schöne wirkt hier klug und mutig, das Biest geheimnisvoll und verletzlich – genau so muss es sein. Jeder Dialog, jede Szene entfaltet diesen zeitlosen Zauber, der seit Jahrhunderten Herzen höher schlagen lässt.

Besonders gefallen hat mir, wie hier Romantik und märchenhafte Spannung perfekt im Gleichgewicht sind. Man liest nicht einfach nur, man erlebt – und plötzlich duftet es nach alten Büchern, Rosen und ein klein wenig nach Abenteuer. Die Ausstattung ist so edel, dass es fast zu schade wäre, das Buch ins Regal zu stellen, statt es offen liegen zu lassen, damit jeder es bewundern kann.

Es ist keine moderne Nacherzählung, sondern die ursprüngliche, ausführliche Fassung – und genau das macht sie so besonders. Die Erzählweise ist gemächlich, aber nie langweilig, eher wie ein Glas guter Wein, den man in Ruhe genießt. Dieses Buch ist nicht nur ein Lesegenuss, sondern auch ein Schmuckstück, das man am liebsten vererben würde.

Kurz gesagt: Hier steckt Magie zwischen den Seiten, und ich bin restlos begeistert. Wer sich verzaubern lassen will, kommt an dieser Ausgabe nicht vorbei.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Mit Vollgas in die Zukunft – Ein Lesespaß für kleine und große Visionäre

Einmal Zukunft und zurück
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Schon beim Aufschlagen des Buches hat mein Neffe mich mit einem breiten Grinsen angeschaut – und ich wusste, das wird keine langweilige Lesestunde. Christoph Drösser entführt einen nicht nur in ferne Zukunftswelten, ...

Schon beim Aufschlagen des Buches hat mein Neffe mich mit einem breiten Grinsen angeschaut – und ich wusste, das wird keine langweilige Lesestunde. Christoph Drösser entführt einen nicht nur in ferne Zukunftswelten, sondern stellt gleich die fiese Frage: „Was, wenn alles ganz anders kommt?“ Genau unser Humor! Zwischen den Seiten verstecken sich so viele abgefahrene Ideen, dass wir manchmal laut losgelacht haben. Wer hätte gedacht, dass Zukunftsforschung so unterhaltsam sein kann?

Gareth Ryans Illustrationen setzen dem Ganzen die Krone auf – bunt, detailreich und mit so viel Witz, dass man selbst beim dritten Durchblättern noch neue Kleinigkeiten entdeckt. Besonders cool fand mein Neffe die Szenarien, die von echten Schulklassen erdacht wurden. Das fühlt sich nicht nach trockener Theorie an, sondern nach einer spannenden Spielwiese für die Fantasie.

Manchmal haben wir beim Lesen sogar diskutiert, ob wir in 20 Jahren wohl im Weltraum frühstücken oder Roboter unsere Hausaufgaben machen. Spoiler: Er glaubt an Roboter, ich setze auf Frühstück im All. Was mich beeindruckt hat, ist die Mischung aus Fakten, Zukunftsvisionen und einem Augenzwinkern – genau so holt man Kinder (und Erwachsene mit kindlichem Kopfkino) ab.

Das Buch lädt nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Mitspinnen ein. Wir haben danach noch eine halbe Stunde unsere eigenen Zukunftsideen erfunden – mein Favorit: selbstreinigende Kühlschränke. Mein Neffe wollte lieber Teleportations-Haustiere. Kurz gesagt: Dieses Buch macht neugierig, lacht mit einem und gibt der Fantasie so richtig Futter. Wer sich auf eine kleine Zeitreise einlassen will, bekommt hier einen genialen Reiseführer in die Welt von morgen.

Wenn Christoph Drösser wirklich recht behält, werde ich eines Tages mit einem Jetpack zur Arbeit fliegen. Und falls nicht – hatten wir wenigstens verdammt viel Spaß beim Lesen.

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