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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2025

Eine starke Frau in der Politik der 70er Jahre

Die Frau der Stunde
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Die Autorin Heike Specht hat einen flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Ihr lebendiger Erzählstil ist klar und angenehm zu lesen. Die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben.

Die Geschichte ...

Die Autorin Heike Specht hat einen flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Ihr lebendiger Erzählstil ist klar und angenehm zu lesen. Die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben.

Die Geschichte spielt in den Jahren 1978 - 1979. Die Liberale Catharina Cornelius ist stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses. Überraschend muss sie den Posten der Außenministerin und Vizekanzlerin übernehmen, da der Vorgänger zurücktreten musste. Eine Frau auf diesem Posten ist in dieser Bonner-Zeit der politischen Männerdomäne undenkbar.
Ihre Freundin Arzadeh stammt aus Iran. In Deutschland wird ständig über die iranische Revolution berichtet. Arzadeh fliegt deshalb nach Iran, um die Frauen vor Ort zu unterstützen und für ihre Rechte zu kämpfen.

Die Geschichte hat mich in den Bann gezogen und beeindruckt. Die historischen und politischen Ereignisse hat die Autorin gut recherchiert und in die fiktive Story eingebunden.
Das schlichte Cover passt sehr gut zu dem Roman.

Lesenswert!

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Dramatische Familiengeschichte

Meine Mutter
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Der Schreibstil von Bettina Flitner ist wieder großartig, sehr flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist gefühlvoll und gut zu lesen.
Das schlichte schwarz-weiß Cover wirkt emotional und passt gut zum Thema.

Bettina ...

Der Schreibstil von Bettina Flitner ist wieder großartig, sehr flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist gefühlvoll und gut zu lesen.
Das schlichte schwarz-weiß Cover wirkt emotional und passt gut zum Thema.

Bettina Flitner ist für eine Lesung ihres Buches "Meine Schwester" nach Celle gekommen. Dort wurde ihre Mutter vor 40 Jahren beerdigt, als sie mit 47 Jahren Suizid begangen hat. Nun möchte Bettina doch Antworten auf die offenen Fragen zu dem Suizid ihrer Mutter erhalten. Auch schon ihre Urgroßeltern haben Suizid begangen, ebenso Bettinas Schwester vor einigen Jahren.
So begibt sie sich auf Spurensuche nach Wölfelsgrund im damaligen Niederschlesien, Recherche mit Aufzeichnungen ihres Großvaters und Vaters, Tagebüchern, Briefen und Fotos. Die Familiengeschichte reicht bis zum Jahr 1884 zurück. Sie erzählt sie im Wechsel von der Vergangenheit und Gegenwart.

Ein gelungener Biografie-Roman voller Geheimnisse und Emotionen, der feinfühlig, aber schonungslos geschrieben ist und mich tief berührt hat.
Ein schweres Thema, das zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Interessante und fesselnde Familiensaga

Lázár
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Der Schreibstil von Nelio Biedermann ist flüssig und mitreißend. Sein detaillierter lebendiger Erzählstil ist klar und angenehm zu lesen.
Das Cover mit dem Schimmel gefällt mir gut.

"Lázár“ von Nelio ...

Der Schreibstil von Nelio Biedermann ist flüssig und mitreißend. Sein detaillierter lebendiger Erzählstil ist klar und angenehm zu lesen.
Das Cover mit dem Schimmel gefällt mir gut.

"Lázár“ von Nelio Biedermann ist ein Familienroman, der die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie im 20. Jahrhundert von mehreren Generationen erzählt. Es beginnt mit der Geburt von Lajos von Lázár im abgelegenen Waldschloss seiner Familie. Lajos und seine Kinder Eva und Pista erleben die Zerbrechlichkeit ihrer Welt und müssen lernen, sich den neuen und politischen Herausforderungen zu stellen. Die politischen Umbrüche und der Untergang des Habsburgerreichs werden beeindruckend geschildert.

Es ist eine tiefgründige und bewegende Geschichte, die mich gefesselt hat.

Mit "Lázár“ ist Nelio Biedermann ein meisterlicher Debütroman gelungen. Historische Ereignisse sind gut recherchiert und mit den Schicksalen der Familie Lázár gelungen verwoben.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Sehr berührend

Was du siehst
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Der Schreibstil von Laura Maaß ist sehr flüssig. Ihr mitreißender Erzählstil ist feinfühlig, für mich angenehm zu lesen. Man ist gleich mitten drin im Mecklenburgischen Landleben, das bildhaft beschrieben ...

Der Schreibstil von Laura Maaß ist sehr flüssig. Ihr mitreißender Erzählstil ist feinfühlig, für mich angenehm zu lesen. Man ist gleich mitten drin im Mecklenburgischen Landleben, das bildhaft beschrieben ist.

Das Cover gefällt mir gut. Es ist passend zu dem Roman.

1967. Ruth lebt in Ost-Berlin und ist schwanger von Tom, der plötzlich nicht mehr in die Wohnung zurückkommt. Ihr Vater nimmt sie nicht auf, sondern schickt sie zu seinem Bruder in ein Dorf in Mecklenburg. Dort lernt sie Hannah kennen, die ebenfalls schwanger ist. Ruth wird sofort liebevoll in die Gemeinschaft integriert.
Julie und Andi, die Kinder von Ruth und Hannah, wachsen zusammen auf. Es entsteht tiefe Freundschaft, dann Liebe …
Nach dem Mauerfall hat Jule nur ein Ziel, sie will unbedingt ihren Vater Tom finden und beginnt ihre lange Suche.

Die gefühlvolle Geschichte hat mich berührt. Der Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart gefällt mir gut und man bekommt einen tiefen Einblick in das Leben aller Beteiligten.

Die politischen Ereignisse der Nachkriegszeit und auch der Mauerfall sind gut in diesem Roman eingebunden.
Ein Buch mit deutscher Zeitgeschichte, das zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Bretonische Familiengeschichte – geheimnisvoll und fesselnd

Rückkehr nach St. Malo
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Der Schreibstil der Autorin Hélène Gestern ist sehr flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist gefühlvoll und angenehm zu lesen. Ausgesprochen bildhaft ist die Landschaft beschrieben. Dazu passt das Cover ...

Der Schreibstil der Autorin Hélène Gestern ist sehr flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist gefühlvoll und angenehm zu lesen. Ausgesprochen bildhaft ist die Landschaft beschrieben. Dazu passt das Cover mit den tosenden Wellen wunderbar.
Die Geschichte wird uns einfühlsam aus unterschiedlichen Zeitebenen und Perspektiven geschildert.

Der Historiker Yann Kérambrun zieht nach dem Tod seines Vaters in die alte Villa in Saint-Malo, gegenüber liegt die Insel Cézembre. Saint-Malo ist ein Ort, an dem die Erinnerungen an seine Kindheit und seinen Zwillingsbruder wieder aufleben. In der Villa entdeckt er das Familienarchiv seines Urgroßvaters Octave, das ihn neugierig macht. Als er feststellt, dass einige Dokumente fehlen, gräbt er immer weiter, um die Geheimnisse zu entschlüsseln.

Die bewegende Geschichte hat mich sehr berührt. Man denkt häufig, man wäre dem dunklen Geheimnis auf der Spur.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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