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Kathi084

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2026

Im Namen der Götter

Flut aus schwarzem Stahl
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Jahrzehnte sind vergangen seit die Märtyrerkönigin Evadine Courlain besiegt wurde. Seit dem leben die Reiche mehr oder weniger in Frieden. Doch nun zieht ein neuer Feind am Himmel auf. Ein Feind, ...

Jahrzehnte sind vergangen seit die Märtyrerkönigin Evadine Courlain besiegt wurde. Seit dem leben die Reiche mehr oder weniger in Frieden. Doch nun zieht ein neuer Feind am Himmel auf. Ein Feind, der mit Schiffen über das Meer kommt. Schiffe mit roten Segeln und seltsamen Symbolen. Sie suchen die Küsten von Ascarlia heim, Morden und Plündern ohne Gnade. Doch woher kommen die Schiffe? Kommen sie wirklich aus einem Land hinter den Feuerbergen? Und was haben sie mit einem uralten Kult zu tun, der plötzlich wieder ans Licht tritt?

Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass Anthony Ryan mit seiner neuen Reihe zurück in die Welt vom Stählernen Bund reist. Und mir hat der erste Band der neuen Reihe sogar viel besser gefallen, als der erste Handlungsstrang. Mir hat die ganze Kultur der Ascarlianer unglaublich gut gefallen und fand sie sehr viel spannender und facettenreicher als die der Albermainer. Was mir auch gut gefallen hat, waren die Hauptpersonen, die ja nun extrem unterschiedlich sind - aber die ich alle ins Herz geschlossen haben. Vor allem Ruhlin finde ich ja extrem spannend. Durch die ständigen Wechsel in den Personen wird das Buch auch nie langweilig. Ganz besonders begeistert hat mich das letzte Drittel des Buches. Ich fand da hat das alles eine solch rasante Fahrt aufgenommen, dass einem fast schwindelig wurde. Und was da dann auch alles ans Licht gekommen ist! Von einigen Dinge war ich sehr überrascht, bei anderen Dinge habe ich es vermutet. Und trotzdem bleibt noch vieles im Dunkeln und ich kann es nicht erwarten weiterzulesen. Ich hoffe, der zweite Band lässt nicht zu lange auf sich warten!

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Blutige Zeichen

Schwüre, die wir brechen
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Es ist ein grausamer Anblick, der sich Svea und Jon bietet: die Leiche eines Mannes, der statt seines eigenen Kopfes den eines Krokodils auf dem Hals trägt. Trotz Jons schlechtem Gefühl übernimmt er mit ...

Es ist ein grausamer Anblick, der sich Svea und Jon bietet: die Leiche eines Mannes, der statt seines eigenen Kopfes den eines Krokodils auf dem Hals trägt. Trotz Jons schlechtem Gefühl übernimmt er mit Svea und seinem Team den Fall. Bald stellt sich heraus, dass Jons Ahnung ihn nicht getrogen hat, denn eine zweite Leiche taucht auf. Auch diesmal mit dem Kopf eines Tieres auf den Schultern und zudem übersät mit ägyptisch anmutenden Hieroglyphen. Als dann auch noch eine Schülerin verschwindet und ähnliche Zeichen vor Ort zu finden sind, beginnt der Fall zu einem wahren Alptraum zu mutieren. Jon und Svea müssen all ihre Kräfte aufbieten, um den Serienmörder zu stoppen, ehe noch mehr Menschen ihr Leben verlieren.



Ich habe Band eins nicht gelesen (noch nicht), was aber nicht weiter gestört hat. Man bekommt im Laufe des wirklich sehr intensiv und gut geschriebenen Buches immer wieder Hinweise, was vorher passiert ist und lernt die Charaktere gut kennen. Svea und Jon sind zwei extrem spannende Charaktere, die es beide nicht einfach haben. Grade der arme Jon kann einem nur leid tun. Der Tod seiner Frau ist schon schlimm genug, aber die merkwürdigen Umstände, unter denen sie ums Leben kam sind natürlich noch mal extra hart. Ich hoffe sehr, dass man in weiteren Bänden noch mehr erfährt. Und das gilt natürlich auch für Sveas Geschichte, die mindestens genauso spannend ist. Denn da scheint auf ihrer alten Dienststelle ja einiges nicht koscher zu sein. Aber das sind quasi nur kleine Nebenstränge. Der Hauptfall an sich ist wirklich spektakulär und - wie ich finde - sehr unheimlich. Ich möchte mir das mit den Tierköpfen auf den Körpern gar nicht so genau vorstellen. Gruselig! Mich hat die Story jedenfalls sehr in Atem gehalten und jedes neue Detail hat einen auf eine neue Spur geführt. Aber erst am Ende hat man dann wirklich das komplette Bild gesehen. Ein sehr guter Thriller und ich werde aufjedenfall Band 1 schnell lesen um dann auf Band 3 zu warten

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Spannung bis zur letzten Seite

Aschesommer
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Eine seltsame Todesanzeige führt Jakob und Mila zu einem einsamen, unbewohnten Hof. Auf den ersten Blick erscheint dieser leer, doch dann finden sie eine Luke im Boden. Und dort, unter der Erde, ...

Eine seltsame Todesanzeige führt Jakob und Mila zu einem einsamen, unbewohnten Hof. Auf den ersten Blick erscheint dieser leer, doch dann finden sie eine Luke im Boden. Und dort, unter der Erde, wartet ein schrecklicher Anblick auf sie: zwei tiefgefrorene Leichen. An der Wand der Kammer findet sich außerdem eine kryptische Botschaft. Eine Botschaft, die Angst macht. Denn es scheint, als wäre der Mörder noch nicht fertig.

Der zweite Fall von Mila und Jakob beginnt genauso spannend und verstörend wie in Krähentage. Auch wenn das Buch etwas langsam beginnt, zieht es einen sofort in seinen Bann. Das liegt am tollen Schreibstil und vor allem auch dem Team von Gruppe 4. Mich hat das Team schon in Band 1 sehr begeistert und das hat sich nach Teil 2 nicht geändert. Ich mag ja vor allem Tuure sehr gern. Der Fall rund um das "erste Sterben" und alles was damit zusammenhängt ist mega spannend und - zumindest fand ich das - auch sehr beängstigend und verstörend. Grade Bode ist ein Charakter, der mir kalte Schauer über den Rücken gejagt hat. Wie manipulativ und vorausschauend er war kann einem Angst machen. Ich musste da an einigen Stellen an verschiedene reale Serienmörder denken, was den Gruselfaktor nochmal erhöht hat. Wirklich schlimm fand ich die ganze Sache mit dem Reporter. Das war hart zu lesen und darüber möchte ich auch gar nicht genauer nachdenken. Was Lena erlebt hat, war auch schlimm, aber das mit Torge hat mich wirklich mitgenommen (obwohl ich den Typ absolut nicht leiden konnte). Sehr überraschend kam dann für mich auch die Auflösung. Ganz ehrlich hatte ich damit so überhaupt nicht gerechnet.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Spannung bis zum Schluss!

The Killer Profile
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Midnight würde alles für ihre Schwester Dawn tun. Deshalb ist ihr der Job bei Necto auch so wichtig. Außerdem macht es ihr Spaß, Profile zu erstellen. Doch das ändert sich schlagartig als sie ...

Midnight würde alles für ihre Schwester Dawn tun. Deshalb ist ihr der Job bei Necto auch so wichtig. Außerdem macht es ihr Spaß, Profile zu erstellen. Doch das ändert sich schlagartig als sie die Testergebnisse eines ganz bestimmten Nutzers erhält. Ergebnisse, wie sie ihr noch nie untergekommen sind - und die es laut der Firma so auch gar nicht gibt. Und so beginnt sie Fragen zu stellen und tiefer zu forschen - und stößt auf Dinge, die sie sich nie hatte vorstellen können.

Mich hatte schon "The Institution" von Helen Fields sehr gepackt und das trifft definitiv auch auf diesen Teil zu. Das Buch zieht einen sofort in seinen Bann und es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Gut gefallen hat mir, dass es auch immer wieder Kapitel aus Sicht des "Bewerbers" gab und man so einen Blick in seine Vergangenheit und Beweggründe hatte - die ziemlich gruselig waren und mir die ein oder andere Gänsehaut beschert haben. Gruselig finde ich ehrlich gesagt aber auch Necto und was die alles mit ihrer Technik anstellen können. Ich frage mich da immer, ob sowas nicht irgendwo auf der Welt nicht doch schon so gemacht wird.
Midnight hat mir als Hauptperson auch richtig gut gefallen. Wie sie sich um Dawn gekümmert hat, das war einfach nur unglaublich. Ich bewundere solche Menschen sehr und hoffe immer, dass ich das in deren Situation auch so könnte. Das Verhalten der Eltern allerdings, dazu hab ich keine Worte. Das hat mich auch immer wieder ziemlich aufgeregt.
Das Highlight waren dann aber natürlich die Telefonate mit Connie. Connie ist einfach großartig und ich hab mich total gefreut, dass sie zumindest einen Gastauftritt hatte. Und nach dem Ende hoffe ich natürlich, dass es in der Richtung auch weiter geht.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Die schmutzigen Tage

Tage einer Hexe
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Eine Mauer trennt die beiden Städte Chernograd und Belograd. Während es in Belograd warm und farbenfroh ist, haben es die Menschen in Chernograd nicht so leicht. Denn Chernograd ist voller Magie ...

Eine Mauer trennt die beiden Städte Chernograd und Belograd. Während es in Belograd warm und farbenfroh ist, haben es die Menschen in Chernograd nicht so leicht. Denn Chernograd ist voller Magie - und Monster. Vor allem an den 12 Tagen nach Neujahr. An den "Schmutzigen Tagen" streifen die Monster frei umher und die Menschen leben in großer Angst. Genau in dieser Zeit verliert Kosara ihren Schatten und damit ihre Magie. Mit der Hilfe von Asen kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die viel größer und gefährlicher ist, als geahnt.

Das Buch ist von außen wunderschön. Ein toller Einband, dessen Muster sich im grünen Schnitt wiederfindet. Und genauso schön wie das äußere ist auch das Innere. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Von der ersten Seite bis zum Schluss bin ich völlig in die Geschichte eingetaucht. Der Schreibstil von Genoveva Dimova macht viel spaß, liest sich flüssig und sehr modern. Besonders gut haben mir die vielen verschiedenen und toll gestalteten Monster gefallen. Einige kennt man aus slawischen Märchen, andere waren mir völlig neu. Und auch die Idee, die Magie der Hexe in ihren Schatten zu stecken, fand ich großartig. Kosara und Asen waren mir auch auf Anhieb sympathisch. Ich möchte die kleinen - und großen - Sticheleien sehr und musste auch an der ein oder andern Stelle schmunzeln. Für mich ist das Buch fast so was wie ein modernes Märchen, und Märchen mochte ich als Kind schon. Deshalb hoffe, dass es weiter geht mit Kosara und Asen und der wundervoll magischen Welt, die von Dimova erschaffen wurde.

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