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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2025

Zwischen DDR und dem Westen

Was du siehst
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Als die Fotografin Ruth 1967 schwanger wird, verschwindet ihr geliebter Tom spurlos. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als aus Ostberlin zu ihrem Onkel Arthur an die Elbe zu gehen und um Unterschlupf ...



Als die Fotografin Ruth 1967 schwanger wird, verschwindet ihr geliebter Tom spurlos. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als aus Ostberlin zu ihrem Onkel Arthur an die Elbe zu gehen und um Unterschlupf zu bitten. Sie lernt Hannah kennen und Frieda. Frieda, die seit Jahren mit Arthur befreundet ist. Ruths Tochter Jule kommt zur Welt und wächst mit Hannahs Sohn Andi mit einer engen Freundschaft auf. Alle rechnen damit, dass die beiden heiraten, da bricht Jule auf, um ihren Vater Tom zu suchen, von dem es seit dem Verschwinden keine Spur gibt. Sie verfolgt Hinweise bin nach New York und schreibt Andi von überall her Postkarten. Immer beginnen sie mit den Worten ihres Lieblingskinderspieles. Ich sehe was, was du nicht siehst...Andi kann seine grosse Liebe nicht vergessen und hofft auch nach Jahren noch, dass sie zu ihm zurück kommt. Wird Jule Tom finden? Wird sie zu Andi zurück kommen?

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Junge Leute im Krieg

Wir sehen uns wieder am Meer
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Das fröhliche Cover der drei jungen Frauen am Meer könnte nicht gegensätzlicher sein als der Inhalt dieses bewegendes Buches. Birgit ist eine junge Krankenschwester, die sich freiwillig zu Dienst im ...



Das fröhliche Cover der drei jungen Frauen am Meer könnte nicht gegensätzlicher sein als der Inhalt dieses bewegendes Buches. Birgit ist eine junge Krankenschwester, die sich freiwillig zu Dienst im Krankenhaus meldet und so in Kontakt kommt mit ukrainischen Zwangsarbeiterinnen, die unter schlimmsten Bedingungen in der Fischfabrik arbeiten müssen. Sogar Schwangere werden nicht geschont. So lernt sie Nadia und Daria kennen und versucht zu helfen. Daria kann sie nicht retten, aber für Nadia kann sie etwas tun. Ebenso für den Russen Sascha, in den sie sich verliebt, den sie doch ziehen lassen muss. Birgit gerät in den Widerstand, wird geschnappt, gefoltert und gibt doch nicht auf, wird zur Agentin. Hier kann man sehr anschaulich miterleben, wie Traumata entstehen, wie junge Leute im Krieg einen ganz anderen Weg gehen als geplant, wie Freundschaften entstehen und Leben retten können. Das Buch hat mich sehr bewegt und beeindruckt.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Ein Kind verschwindet - ein Kind taucht auf

Das Geschenk des Meeres
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Das Cover gefällt mir sehr gut und während des Lesens merkte ich, wie gut es wirklich zu der Geschichte passt. Dorothy kam als junge Lehrerin um 1900 in das Dorf in Cornwall, wo das Leben zu dieser ...



Das Cover gefällt mir sehr gut und während des Lesens merkte ich, wie gut es wirklich zu der Geschichte passt. Dorothy kam als junge Lehrerin um 1900 in das Dorf in Cornwall, wo das Leben zu dieser Zeit geprägt ist von Arbeit, Zurückhaltung, Ernsthaftigkeit, Geheimniswahren. Da sie von ihrer Mutter gelehrt wurde, Gefühle zu verbergen, gilt sie im Dorf als hochnäsig und distanziert. So bleibt sie immer eine Außenseiterin, auch als sie heiratet und ihren Sohn Moses bekommt. Moses verschwindet eines Tages bei einem Sturm spurlos. Als ein kleiner Junge nach einem Sturm an den Strand gespült wird, findet ihn der Fischer Joseph und bringt ihn in Sicherheit. Die Dorfbewohner sind geschockt, gleicht er doch dem vor Jahren verschwundenen Moses aufs Haar. Er kommt schließlich zu Dorothy, die sich um ihn kümmern will, bis seine Elten gefunden sind. Ich habe eine mysthische Geschichte um das Verschwinden von Moses, erwartet, aber es geht um Gefühle und die Aufarbeitung alter Verletzungen und Geheimnisse. In Heute und Früher wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das Buch hat mich sehr berührt.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Bedrückend

Das Echo der Sommer
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Inga lebt mit ihrer Mutter Ravdna und ihrer Tante Anne das ärmliche, tradtionelle Leben der Ureinwohner in Lappland. Im Sommer wandern sie mit ihren Rentieren ins Sommerland an einem See, im Winter zurück ...

Inga lebt mit ihrer Mutter Ravdna und ihrer Tante Anne das ärmliche, tradtionelle Leben der Ureinwohner in Lappland. Im Sommer wandern sie mit ihren Rentieren ins Sommerland an einem See, im Winter zurück ins Winterquartier. Sie leben vom Anfertigen von Kunsthandwerk wie Schuhen und Brieföffnern und von der Fischerei. Das Leben ist einfach und hart, aber sie kennen es nicht anderes und sind zufrieden. Dann wird ihr Dorf geflutet und sie verlieren ihre Hütten und das Wenige, was sie besessen haben. Die Regierung baut einen Staudamm zur Energiegewinnung, ohne den Bewohnern des Dorfes eine Entschädigung oder eine andere Unterkunft zu stellen. Das passiert mehrmals. Ravdna versucht, einen Kredit zu bekommen, um ein Haus zu bauen und sesshaft zu werden. Aber das wird abgelehnt, sie sei als Frau nicht geschäftsfähig und müsse das Leben des wandernden Volkes führen. Aber sie gibt nicht auf.
Das Buch ist etwas schwierig zu lesen, aber sehr stimmungsvoll. Viele Wörter wie Toftkote, Gákti, Fjäll, joiken und immer wieder eingestreute wörtliche Rede hätten eine Übersetzung gebraucht. Auch die fremden Namen machen es nicht ganz einfach. Aber das Leben dieser einfachen Leute berührt.

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Darauf hab ich gewartet

Dein ADHS-Wohlfühl-Guide
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Das Cover passt schon sehr gut zum Thema. Verschiedene Schriften, Farben, mittendrin eine meditierende Frau. Der Klappentext verspricht ADHSlerinnen-freundliche Textportionen und ausser Hintergrundwissen ...


Das Cover passt schon sehr gut zum Thema. Verschiedene Schriften, Farben, mittendrin eine meditierende Frau. Der Klappentext verspricht ADHSlerinnen-freundliche Textportionen und ausser Hintergrundwissen auch Anleitungen und Strategien für den Alltag. Das ist genau das, was ADHS-Betroffene brauchen. Keine langatmigen Texte und langweilige Ausführungen.
Als Betroffene habe ich mich fast überall wiedererkannt und einige neue Erkenntnisse gewonnen. Z.B.: Der immer wieder auftretende Social Overload, den ich mir nie erklären konnte, hat jetzt eine Erklärung und hat auch mit ADS zu tun. Es gibt gute Tipps gegen fast alle auftretenden Situationen wie Overthinking, Skills für Überforderungssituationen und sogar Meditationen für schnell gelangweilt. Wie versprochen, alles in gut verdaulichen Portionen. Ich habe schon einige Tipps für mich ausprobiert und einiges notiert für später. Dieses Buch werde ich immer wieder zur Hand nehmen. Sehr zu empfehlen!

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