Hat alles was ich an einer Romantasy mag
A Tale of Foxes and MoonsEine Urban Romantasy, in der die Protagonistin Swiftie ist, mit spice, einem absolut nicht-toxischen Book-Boyfriend, dass in Japan spielt und einige überraschende Plottwists hat? Nein, ich hab mir das ...
Eine Urban Romantasy, in der die Protagonistin Swiftie ist, mit spice, einem absolut nicht-toxischen Book-Boyfriend, dass in Japan spielt und einige überraschende Plottwists hat? Nein, ich hab mir das Buch weder herbei fantasiert, noch bei der Autorin in Auftrag gegeben, aber es beinhaltet doch schon überraschend viel von den Dingen, die ich sehr gerne mag.
Rebecca Humpert beweist einmal mehr, warum sie für mich die unangefochtene Königin der Einzelbände, überraschenden Plottwists und bittersüßen Enden ist. Schon ab der ersten Seite zieht einen das Buch mit seiner faszinierenden Atmosphäre und Mythologie in den Bann.
Für mich hatte das Buch insgesamt starke Ōkami-Vibes (Fans des Videospiels wissen, was ich meine!) und auch einen gewissen Anime-Charme. Nicht nur wegen des Settings in Japan, sondern auch durch die überdramatischen, emotionsgeladenen Szenen, bei denen ich mir mehrfach dachte: „Macht da bitte einen Anime draus! Ich würde ihn sofort schauen!“
Besonders gelungen fand ich die vielen Anspielungen auf japanische Popkultur und Urban Legends. Die Protagonistin ist obendrein ein Swiftie (yay <3 ), was sie mir sofort sympathisch gemacht hat.
Und dann ist da noch der männliche Protagonist… Kein Hauch von toxischer „Bad Boy“-Attitüde, ein wohltuender Kontrast zu vielen typischen Love Interests in vergleichbaren Büchern. Nach einem eher schwierigen Leseerlebnis im gleichen Monat war dieser Charakter für mich die reinste Erholung. Er hatte am Anfang vielleicht zwei mal böse geschaut und war für den Rest des Buches einfach komplett süß.
Wie bei Rebecca Humpert üblich, warten zahlreiche überraschende Wendungen auf die Lesenden – und ich habe keinen einzigen komplett vorhergesehen. Die Spannung bleibt konstant hoch, und manchmal fand ich es echt gruselig. Mein persönliches Grusel-o-Meter schlägt allerdings schnell aus.
Insgesamt ein wunderbar geschriebenes, emotionales und spannendes Buch, das mich absolut begeistert hat. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!