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Veröffentlicht am 18.08.2025

Für alle Cosplay-Nerds!

Cosplay saves the Multiverse
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Der Titel sagt genau das aus, worum es in diesem Buch geht – und ich liebe alles daran. Eine Geschichte, in der Cosplayer das Multiversum retten, weil sie so gut in ihrem Hobby sind? Das ist einfach ein ...

Der Titel sagt genau das aus, worum es in diesem Buch geht – und ich liebe alles daran. Eine Geschichte, in der Cosplayer das Multiversum retten, weil sie so gut in ihrem Hobby sind? Das ist einfach ein Traum für jeden Nerd.

Für mich war dieses Buch ein absoluter Homerun. Ich habe wirklich jede Anspielung verstanden – jedes Fandom, jede Cosplay-Referenz, alles hat mich mitten ins Herz getroffen. Es ist nicht nur eine klassische Found Family-Story, sondern eine wunderschöne Ode an Nerd-Freundschaften. ❤️

Was ich besonders schätze: Die Vielfalt der Cosplayer. Sie sind nicht nur unterschiedlich in ihren Jobs – von Erzieherin bis Business-Profi –, sondern auch in ihrem Aussehen. Von mollig bis durchtrainiert ist alles dabei. Das spiegelt die Realität der Cosplay-Community wunderbar wider. Oft wird dieses Hobby von außen belächelt, dabei ist es ein echtes Handwerk, das so viel Kreativität und Können erfordert.

Objektiv bin ich nicht – mein Herz hängt einfach an diesem Thema. Wenn ich Kritik äußern müsste, dann vielleicht am Cover. Ich hätte mir Symbole gewünscht, damit sich jeder die Charaktere und ihre Cosplays selbst vorstellen kann. Die gezeichneten Figuren wirken zu jung, und die mollige Person ist leider nicht wirklich mollig.

Aber das sind Kleinigkeiten. Unterm Strich? Ein absolutes Must-Read für alle, die Cosplay und Nerdkultur lieben!


Eckdaten:
Genre Portal Fantasy
Alter Ab 14 Jahren
Bände Einzelbamd
Setting Deutschland + Multiversum
Erzähler Personale Erzählweise (abwechselnd aus der Sicht der Hauptfiguren)
Tropes Prophezeiung, Doppelgänger
Diversity LGBTQ+, Mollige Protagonistin

Für Fans von:
Cosplay
Nerd-Kultur
Multiversum-Abenteuern
Portal Fantasy
Humor & Fandom-Referenzen
Found Family

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Glamouröse Romantasy

Kiss of the Nightingale
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Es ist immer etwas Besonderes, wenn eine Autorin über ein Thema schreibt, von dem sie wirklich Ahnung hat – und genau das merkt man diesem Buch an. Hier erzählt eine Opernsängerin von einer Opernsängerin, ...

Es ist immer etwas Besonderes, wenn eine Autorin über ein Thema schreibt, von dem sie wirklich Ahnung hat – und genau das merkt man diesem Buch an. Hier erzählt eine Opernsängerin von einer Opernsängerin, und das verleiht der Geschichte eine spürbare Tiefe und Authentizität..

Die Protagonistin steckt in einer Lage, in der es fast unmöglich ist, die „richtige“ Entscheidung zu treffen, und jedes Mal, wenn sie einen Fehler macht, wusste ich: Das wird noch Konsequenzen haben! Daher war es streckenweise unangenehm, weiter zu lesen,

Die Geschichte war überraschend saphisch, was ich vorher nicht so auf dem Schirm hatte.

Und obwohl es für die Protagonistin zwischendurch wirklich nicht leicht war, hat sie am Ende noch die Kurve bekommen, was ich sehr gelungen fand.

Abzug in der B-Note bekommt das Buch von mir für die teilweise Stereotypischen Darstellungen von Frauen. Die zickige Diva, die sich auf den zweiten Platz gedrängt fühlt (wobei das ja durchaus vorkommen kann, schließlich ist die Autorin Opernsängerin und nicht ich) und die Antagonistinnen, die ich jetzt nicht Spoilern möchte.

Für mich funktioniert das Buch hervorragend als Einzelband, auch wenn man sich eine kleine Tür für eine mögliche Fortsetzung offengelassen hat.

Alles in allem ein kurzweiliges Lesevergnügen. Wer Romantasy mag, sich für Nähen und/oder Opern interessiert, wird hier auf seine Kosten kommen.

Eckdaten:
Genre Romantasy
Alter New Adult (etwas spice)
Bände Einzelband
Setting Frankreich, Belle Époque
Erzähler Ich-Perspektive
Diversity LGBTQ+

Für Fans von:
Romantasy
Oper & Musik
historischem Flair (Belle Époque)
Magie-System mit magischen Talenten
Saphischen Szenen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Tödliche Spiele in Asiatischem Urban Fantasy Setting

Immortal Longings
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Chloe Gong entführt uns mit Immortal Longings, dem Auftakt ihrer neuen Fantasy-Trilogie, in eine Welt voller Intrigen und Machtspiele.

Inspiriert von Shakespeares Antony and Cleopatra erzählt sie die ...

Chloe Gong entführt uns mit Immortal Longings, dem Auftakt ihrer neuen Fantasy-Trilogie, in eine Welt voller Intrigen und Machtspiele.

Inspiriert von Shakespeares Antony and Cleopatra erzählt sie die Geschichte von Calla und Anton, zwei Figuren, deren Schicksale auf gefährliche Weise miteinander verwoben sind.

Die Zwillingsstadt San-Er ist düster und hatte für mich starke Matrix-Vibes: lange Ledermäntel, entsprechende Technik – nur eben keine Schusswaffen, sondern Schwerter und Dolche. Mit einem bestimmten Gen kann man in andere Körper springen – nur die Augenfarbe bleibt die gleiche.

Obwohl die Geschichte von Shakespeares Antony und Cleopatra inspiriert ist, muss ich zugeben, dass ich das Original nicht gelesen habe (Sorry, Bildungslücke) und deshalb keinen Vergleich ziehen kann. Das Worldbuilding fand ich etwas unausgeglichen. Die Stadt, die wie ein vierter Hauptcharakter wirkt, wurde extrem detailreich beschrieben, aber ich bin nicht gut im räumlichen Vorstellen – da hat mir das alles nichts genutzt. Die restliche Welt, z. B. die Kleidung, wurde dagegen fast gar nicht beschrieben.

Bei einer Handlung mit tödlichen Spielen kommt natürlich schnell der „Hunger Games“-Vergleich in den Sinn, aber ich würde eher einen Vergleich mit Squid Game ziehen.

Im letzten Drittel wurde es so richtig spannend – das merke ich immer, wenn ich in der Bahn fast den Ausstieg vor lauter Lesen verpasse. Der Schluss macht auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Teil.

Eckdaten:
Genre Urban Fantasy
Alter Erwachsene (!)
Bände Geplante Trilogie
Setting Stadt inspiriert vom alten Hong Kong
Erzähler Allwissender Erzähler

Für Fans von:
Battle Royal Geschichten
Shakespeares Antony und Cleopatra
Actionreichen Urban Fantasy
Dystopischen Settings
Rache-Storys
moralisch ambivalenten Charakteren

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2025

Guter Abschluss, leider unter den Erwartungen

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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Nachdem der erste Band für mich eines der größten Überraschungs-Highlights dieses Jahres war, waren meine Erwartungen an den abschließenden zweiten Teil entsprechend hoch. Der Abschluss ist solide geraten, ...

Nachdem der erste Band für mich eines der größten Überraschungs-Highlights dieses Jahres war, waren meine Erwartungen an den abschließenden zweiten Teil entsprechend hoch. Der Abschluss ist solide geraten, erreicht aber nicht ganz die – zugegeben sehr hohen – Erwartungen, die der Reihenauftakt geweckt hat.

Besonders gelungen finde ich weiterhin die moralische Grauzone, in der sich die Geschichte bewegt. Weder Hexen noch Rebellen nehmen eine eindeutig „gute“ Rolle ein, und das Buch zeigt überzeugend, dass ein gestürztes System nicht automatisch bedeutet, dass das Neue besser ist. Diese Ambivalenz ist für mich einer der stärksten Aspekte der Dilogie.

Auch das komplizierte Vertrauensverhältnis der beiden Hauptfiguren bleibt bestehen. Wie bereits in Band eins können sie sich nicht vollständig aufeinander verlassen und versuchen immer wieder, sich gegenseitig auszuspielen. Das sorgt dafür, dass das Erzähltempo gerade im ersten Drittel recht gemächlich ist. Viele Gedankenspiele, „Was wäre, wenn“-Szenarien und doppelt erklärte Pläne (auch zum Ende hin) bremsen die Handlung merklich aus.

In einer Situation gibt es eine "romantische" Szene, in der die beiden Figuren echt dringend andere Dinge zu tun hätten und das bringt mich ehrlich gesagt immer etwas auf die Palme. Immerhin kommentiert die Protagonistin selbst, wie unpassend der Moment ist.
Auch der magischer Anteil bleibt hinter seinem Potenzial zurück. Über beide Bände hinweg kommen nur wenige verschiedene konkrete Zauber vor. Hier hätte ich mir mehr Vielfalt und Präsenz der Magie gewünscht.

Was mir jedoch sehr gut gefallen hat – auch wenn es nicht allen Lesenden gefallen dürfte –, ist die Entwicklung der Protagonistin. Sie startet als jemand, der die Situation meist unter Kontrolle hat und viel Mut beweist. In diesem Band wächst ihr die Lage jedoch über den Kopf, sie verliert zeitweise ihren Halt und zeigt Schwäche. Ich finde das erst einmal passend, mit allem was ihr in der Zwischenzeit passiert ist und auch für mich einleuchtender, als eine dauernd mutig-starke-visionäre Protagonistin.

Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, auch wenn der finale Band für mich nicht das erhoffte fulminante Ende bietet. Den ersten Teil hätte ich bedenkenlos auch Lesenden empfohlen, die normalerweise keine Romantasy lesen; beim Abschlussband wäre ich damit vorsichtiger. Fans des Genres und der Reihe werden aber dennoch auf ihre Kosten kommen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Ägypten-Flair

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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Dieses Buch wird als Romantasy vermarktet, was gewisse Erwartungen weckt – doch wer auf eine mitreißende Liebesgeschichte mit starkem Fantasy-Fokus hofft, könnte enttäuscht werden. Stattdessen entfaltet ...

Dieses Buch wird als Romantasy vermarktet, was gewisse Erwartungen weckt – doch wer auf eine mitreißende Liebesgeschichte mit starkem Fantasy-Fokus hofft, könnte enttäuscht werden. Stattdessen entfaltet sich eher ein historisch angehauchter Krimi/Thriller mit einem leisen mystischen Unterton und einer zarten, zurückhaltenden Liebesgeschichte.

Der Einstieg ist recht gemächlich, das Tempo zieht erst im späteren Verlauf an und verlangt daher etwas Geduld. Einige Wendungen sind vorhersehbar, andere wiederum überraschen durchaus. Was man allerdings mögen muss, ist eine große Portion Geheimniskrämerei: Die Protagonistin tappt lange im Dunkeln, wird von ihrem Umfeld bewusst im Unklaren gelassen – das kann mitunter frustrierend sein, trägt jedoch wesentlich zur Atmosphäre der Geschichte bei.

Spürbar ist die Faszination für Ägypten, Geschichte und Archäologie, die dem Buch eine besondere Note verleiht.

Gegen Ende nimmt die Handlung dann überraschend brutale Züge an – ein starker Kontrast zum sanften Einstieg. Das offene Ende hat mich trotz einiger Kritikpunkte neugierig genug gemacht, um zum zweiten Band greifen zu wollen, denn längst nicht alle Geheimnisse sind gelüftet.

Insgesamt richtet sich das Buch eher an Lesende historischer Krimis mit einem Hauch Mystik – klassische Romantasy-Fans könnten hier fehl am Platz sein.


Eckdaten:
Genre Historische Fantasy
Alter Ab 14 Jahren
Bände Dilogie
Setting 19. Jahrhundert, Ägypten
Erzähler Ich-Perspektive, aus Sicht der Protagonistin

Für Fans von:
Historischer Fantasy
Zarter Lovestorys
Ägypten-Settings
Archäologischen Abenteuern
Slow Burn Romance
Geheimniskrämerei
Unreliable Allies

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere