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Veröffentlicht am 25.08.2025

eine Liebe in Schottland

Zeit der Pfingstrosen
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Kathy hat sich von ihrem Partner getrennt, sie möchte nun auch nicht mehr in London leben.
In der Blumenstadt Aberdeen beginnt sie ein neuen Leben. Hier betreut sie einen an Demenz erkrankten Mann.
Zusammen ...

Kathy hat sich von ihrem Partner getrennt, sie möchte nun auch nicht mehr in London leben.
In der Blumenstadt Aberdeen beginnt sie ein neuen Leben. Hier betreut sie einen an Demenz erkrankten Mann.
Zusammen mit seinem Neffen Aidem helfen sie dem Mann, sich an seine Liebe zu erinnern. Aber auch zwischen Kathy und Aidem entwickeln sich Gefühle.

Eine bittersüße Liebesgeschichte in zweit Zeitebenen. Der gefühlvolle Roman spielt in Schottland.

Ich konnte mich beim Lesen direkt in die Blumenstadt träumen. Sehr realistischer Schreibstil.
Der Roman baut sich allmählich auf und ich habe das Lesen sehr genossen.
Aber es geht hier nicht nur im Blumen, der Roman ist ebenso dramatisch wie feinfühlig, beschreibt eine aufrichtige Liebe, die leider im Krieg erschüttert wird.

Klares: Daumen hoch und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

sehr emotional

Der Sommer am Ende der Welt
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Die Romane von Eva Völler lese ich sehr, sehr gerne. So habe ich bereits ihren Schreibstil Ruhrpott-Saga sowie der Trilogie Dorfschullehrerin bewundert.
In ihrem neuesten Roman „Der Sommer am Ende der ...

Die Romane von Eva Völler lese ich sehr, sehr gerne. So habe ich bereits ihren Schreibstil Ruhrpott-Saga sowie der Trilogie Dorfschullehrerin bewundert.
In ihrem neuesten Roman „Der Sommer am Ende der Welt“ nimmt sie uns auf eine Reise nach Borkum mit.
Leider ist diese Reise keine Vergnügungsreise und mit einem Stück düsterer Vergangenheit Deutschlands behaftet. Es geht in diesem Roman um die schrecklichen und teils traumatischen Erlebnisse von Verschickungskindern in der Nachkriegszeit.

Hanna, 40 Jahre alt, reist nach Borkum um im Hotel Dünenschloss zu recherchieren, das Hotel diente in den 1960er Jahren als Heim für Verschickungskinder, in dem auch ihre Mutter für einige Wochen gelebt hat. Ihre 16jährige Tochter begleitet sie auf der Reise. Es ist natürlich verständlich, dass im Hotel nicht viel von den Recherchen gehalten wird.
Leider stößt Hanna bei den Recherchen auf zwei Kriminalfälle…

Im Buch wird der Leser immer wieder ins Heute und ins Jahr 1963 gelenkt.
Ich finde es sehr bewegend. Eva Völler hat gut recherchiert, aber sie geht nicht zu sehr in die Tiefe, dennoch sehr emotional. Ich finde es sogar sehr gut, dass nicht zu sehr das Leid der betroffenen Kinder im Vordergrund steht und offenbart wird. Somit wird ihre Privatsphäre der Betroffenen geschützt und respektiert. Wer sich weitergehend mit dem Thema Verschickungskinder beschäftigen möchte, kann dafür andere Literatur und Quellen nutzen. Ich betrachte das Buch als Unterhaltungsroman, der Denkanstöße bietet.
Der Roman liest sich flüssig und einfühlsam.
Das Buch kann ich vorbehaltlos weiterempfehlen und freue mich auf weiter Romane der Autorin.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

wunderschöne Sommerlektüre

Sommersehnsucht und Meeresglitzern
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Allein schon das Cover stimmt micht auf Urlaub ein, blaues Meer, leichter Wind...

Ich fand das Buch "Sommersehnsucht und Meeresglitern" sehr angenehm zu lesen, eine schöne leichte Urlaubslektüre. Es ist ...

Allein schon das Cover stimmt micht auf Urlaub ein, blaues Meer, leichter Wind...

Ich fand das Buch "Sommersehnsucht und Meeresglitern" sehr angenehm zu lesen, eine schöne leichte Urlaubslektüre. Es ist Band 2 der Capri-Reihe, Band eins habe ich nicht gelesen, habe mich aber gut reingefunden. Werde aber Band 1 noch nachholen.

Ich würde das Buch ohne weiteres einer Freundin empfehlen.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Wendezeit aus Kinderaugen

Adlergestell
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Laura Laabs nimmt uns in dem Roman "Adlergestell" auf eine Reise in die Vergangenheit mit. Wir dürfen mit ihr die Wendezeit 1990 nochmals erleben, und zwar aus Kinderaugen. Beginnend mit der Einschulung.

Das ...

Laura Laabs nimmt uns in dem Roman "Adlergestell" auf eine Reise in die Vergangenheit mit. Wir dürfen mit ihr die Wendezeit 1990 nochmals erleben, und zwar aus Kinderaugen. Beginnend mit der Einschulung.

Das Cover kommt auf den ersten Blick unscheinbar daher, aber liest man das Buch, passt es wunderbar dazu. Das leuchtende Stickergespenst im Jumbo-Format in den schnöden Bauten im Berliner Vorort.

Jeder hat die Wendezeit anders erlebt, aber hat sich schon mal jemand intensiv damit beschäftigt und diese Zeit aus Kindersicht Revue passieren zu lassen? Wie haben die Kinder diese Zeit empfunden? Wir dürfen hier nicht nur Kinderstreiche miterleben, nein, das Buch beschreibt auch die Sorgen, Ängste und Nöte der Kinder der 1990er. Und manche Kindersteiche sind schon recht grenzwertig. Passend zur wilden Zeit.

3 Mädels eroben die neue, freie Welt, scheinen sich dieser schnell anzupassen. Die Eltern dabei etwas unsicher im neuen Leben, die Großeltern hängen an alten Zeiten... Diese Mischung macht das Buch für mich sehr spannend.

Sehr schön finde ich, dass vor jedem Kapitel eine Werbung aus der damaligen Zeit "rezensiert" wird. Garantiert kann sich jede/r an diese Werbung zurückerinnern.

Das Buch hat sich jedoch nicht ganz so flüssig lesen lassen, aber es ist generell nicht schlecht. Mich hat es jedenfalls zum Nachdenken angeregt und ich würde es bedenkenlos weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Schöne Geschichten

halb angekommen
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Das Buch hat mir schon vom Format her unheimlich zugesagt, klein und Kompakt, ein toller Einband und eine schön illustrierte Karte als Lesezeichen. Ein kleines Bändchen ebenso als Lesezeichen. Ich finde ...

Das Buch hat mir schon vom Format her unheimlich zugesagt, klein und Kompakt, ein toller Einband und eine schön illustrierte Karte als Lesezeichen. Ein kleines Bändchen ebenso als Lesezeichen. Ich finde das Buch hat damit auch die besten Voraussetzungen als Geschenk liebevoll verpackt zu werden.

Auf sehr weißem Papier gedruckt, aber die Schrift hätte gern etwas größer sein können.

Es ist ein Buch, dann man, wie ich finde, nicht in einem Zug durchliest und immer wieder einmal zu Hand nimmt, um darin eine Geschichte zu lesen.

Die Geschichten regen zum Nachdenken an. "Halb angekommen" ist für mich keine halbe Sache.

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