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Veröffentlicht am 21.08.2025

Nicht so stark wie die Francis Ackerman Reihe

Spectrum
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Buchdaten:
Titel Spectrum
Autor: Ethan Cross
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 21.07.2017
Ausgabe: Taschenbuch
Seitenanzahl (Hauptgeschichte): 491 Seiten

Inhaltsangabe:
„August Burke ist anders. ...

Buchdaten:
Titel Spectrum
Autor: Ethan Cross
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 21.07.2017
Ausgabe: Taschenbuch
Seitenanzahl (Hauptgeschichte): 491 Seiten

Inhaltsangabe:
„August Burke ist anders. Irgendwie seltsam, geradezu wunderlich. Doch Burke ist auch ein Genie: Er erkennt Zusammenhänge, die allen anderen verborgen bleiben. Als es in einer Bank zu einer Geiselnahme kommt, wendet das FBI sich an ihn. Denn die Täter verhalten sich extrem ungewöhnlich und verschwinden schließlich sogar unbemerkt aus dem umstellten Gebäude. Mit Burkes Hilfe entdeckt das FBI den Zugang zu einem Geheimlabor unter der Bank - das eigentliche Ziel des Überfalls. Was haben die Räuber dort gesucht? Und haben sie es gefunden? Zusammen mit Special Agent Carter folgt Burke ihrer Spur - und bekommt es mit einem Feind zu tun, der bereit ist, tausende Menschenleben zu opfern.“

Cover:
Das Cover ist schwarz und düster. Lediglich der Titel „Spectrum“ Leuchtet in verschiedenen Farben. Es wirkt auf der einen Seite so, als hätte der Titel „Risse“, es könnte aber auch Stoff sein, der in Bewegung ist und deswegen der Titel „überlappt“. Der Buchschnitt ist blau.

Meinung:
Der Einstieg viel mir leider sehr schwer. Wir gelangen direkt in ein sehr brutales Massaker. Dieses lässt auf einen sehr kalten und brutalen Thriller hoffen, jedoch wird man erst einmal etwas enttäuscht.
Man lernt zuerst die verschiedenen Personen kennen. Die Kapitel sind eher kurz und wechseln sehr häufig. Dies war auch einer der Punkte warum mir der Einstieg sehr schwer viel. Ich konnte häufig nicht zu ordnen, wer nochmal wer war und um wen es in dem Kapitel geht, bis der Name genannt wurde. Hier hätte mir eine kleine Überschrift über den Kapiteln geholfen. Leider konnte ich so auch sehr spät erst, wenn überhaupt, Bindungen zu den Charakteren aufbauen.
Die ersten 100 Seiten passiert dann auch eher, für mich, unspektakuläres. Es gibt einen Überfall. Unsere Täter, unter denen Krüger ist, der wohl an Schizophrenie leidet und mal der Kaltblütige Killer ist und dann auf einmal Gefühle hat und an seinen Taten zweifelt, foltern hier und da mal jemanden und bringen jemanden um….. Aber im Ganzen fand ich das irgendwie eher nicht so spannend. Es gibt viel drum herum Gerede und vieles wird manchmal auch zu detailliert (ja das kann auch manchmal eher nach hinten losgehen…) erklärt. Ich musste mich wirklich durch die Seiten und Kapitel quälen, obwohl diese so kurz sind und ich mit anderen Büchern von Ethan Cross nicht solche Probleme hatte. Viele Handlungen und Taten, waren für mich eher nicht nachvollziehbar. Darunter gehört z.B. die Szene von Isabel im Flugzeug. Allgemein weiß ich nicht so Recht was diese Figur in dem Buch zu suchen hat. Das Ende kam irgendwie überraschend und irgendwie auch nicht. Ohne zu viel zu verraten, erinnerte es mich ziemlich stark an die „Shepherd-Reihe“. Allgemein fand ich das der Autor in manchen Hinsichten versucht hat, eben diese Reihe und deren Erfolg ran zukommen. Leider hat es in meinen Augen nicht funktioniert. Ich hoffe nicht (ACHTUNG SPOILER WENN JEMAND NOCH NICHT DIE SHEPHERD REIHE GELESEN HAT) das Krüger in weiteren Bänden, wie unser Ackermann Jr. „gut“ wird. Und auf die „gute Seite“ wechselt.
Ich musste zum Schluss wirklich über die Seiten fliegen, da ich keinen Nerv hatte und mir meine Zeit irgendwie zu schade war... ich hatte keinen Spaß und für mich war es, hart ausgedrückt, eine Qual. Ich bin froh das ich das Buch wegpacken kann und werde die Reihe definitiv nicht weiter verfolgen.
Ich gebe, nichts desto trotz, nett gemeinte 2 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Eher ein Roman mit Krimi-Elementen. Zieht sich etwas in die Länge. Hat mir leider nicht besonders gefallen. Für zwischendurch war es aber ok

Alle Augen auf dich
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Alle Augen auf dich.....

Inhaltsangabe:
„Eine Entführung, die online übertragen wird; Lösegeld, das per Crowdfunding finanziert werden muss – Gina Mayer erzählt einen spannenden psychologischen Thriller ...

Alle Augen auf dich.....

Inhaltsangabe:
„Eine Entführung, die online übertragen wird; Lösegeld, das per Crowdfunding finanziert werden muss – Gina Mayer erzählt einen spannenden psychologischen Thriller über das Verbrechen im Zeitalter von YouTube und Facebook. Myriam Bellinger, Star der Internetserie Missing, wurde entführt. Die Täter hinterlassen keine Spuren, und Hauptkommissarin Amelie Fröhlich, die die Ermittlungen leitet, tappt völlig im Dunkeln. Da erscheint auf der Fanpage der Serie ein Videoblog. Man sieht – Myriam Bellinger, gefesselt, misshandelt und gefangen in einer winzigen Zelle. Tag für Tag kann die schockierte Öffentlichkeit Myriams Leiden nun online mitverfolgen. Dabei scheint sie sich zunehmend in einen ihrer Entführer zu verlieben. Die Kommentare der Internetgemeinde werden immer emotionaler, und die Klickzahlen schießen in die Höhe. Erst recht, als die erste Lösegeldforderung eintrifft: Zwei Millionen Euro, zu finanzieren über Crowdfunding!“

Buchdetails:
Erscheinungstermin 21.07.2014
Verlag Script5
Ausgabe Broschiert
ISBN 9783839001653
Seitenanzahl 336 Seiten

Cover:
Das Cover ist überwiegend rot, womit es sehr ins Auge sticht. Der Titel steht relativ Zentral und drum herum sind in einem Kreis Personen im Comic-Stil gedruckt. Eine Weibliche Figur ist schwarz, alle anderen weiß, mit Sprechblasen. Ich schätze dass die hervorgehobene weibliche Person eventuell Myriam darstellen soll. Der Einband hat eine „gerillte“ Struktur.

Schreibstil:
Frau Mayer hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich sehr flüssig und einfach lesen lässt. Manchmal hab ich mir aber gewünscht, dass es noch bessere Beschreibungen und dadurch mehr Action gegeben hätte. Ich habe mich manchmal beim Lesen sehr gelangweilt.

Meinung:
Wir steigen mit Jo ein, der einer unserer Protagonisten ist. Er ist ein junger Erwachsener, der ein paar Probleme hat und mal mit seine Freundin in den Urlaub wollte. Jedoch kommt es nicht dazu. Denn seine Freundin Myriam, Schauspielerin einer gut laufenden Internetserie, wurde entführt. Das mysteriöse: In der Serie, in der Mim (so wird sie von Jo genannt) die Hauptrolle spielt, geht es um eine Entführung. Um Mim´s Entführung. Nun kommen die Kommissare in Spiel. Ich finde sie total flach…Die Ermittlungen werden sooo in die Länge gezogen… So kam es mir zumindest vor.
m Tatverdacht stehen: Jo, Lily (Mim´s Mitbewohnerin und Schauspielkollegin), Mim´s Regisseur Erik und über 700 Fan´s. Aber auch Mim´s Eltern benehmen sich irgendwie seltsam bei der Befragung. Die ersten 100 Seiten passiert so gut wie nichts...
Die Entführung „erleben“ wir nicht mit, sondern nur das danach. Ein wirklicher thrill kam bis hier nicht auf. Eher ein normaler Roman mit Krimi-Elementen. Dann kam das erste Zeichen der Entführer. Ein Video mit einer Lösegeldsumme von 2Mio.€ an den Produzenten über Crowdfunding. So rückt Erik immer weiter im Verdacht, Myriam entführt zu haben, umso ab mehr Geld zu kommen. Und so geht es dann die ganze Zeit weiter. Die Kommissare befragen weiter die Verdächtigen, es kommen Videos von Myriam Online. So geht es wirklich weit über die Hälfte des Buches. Erst kurz vor Schluss passiert etwas womit ich nicht gerechnet hab. Da wurde es dann spannend und erst da kamen unsere Kommissare so langsam näher an die Richtige Spur. Wirklich klick gemacht hat es aber erst auf den letzten Seiten. Mir war ehrlich gesagt von Anfang an klar, wer der Täter ist. Da mir dieser schon etwas unsympathisch und nicht ganz geheuer war.

Ich fand es wirklich gut, dass die jungen Erwachsenen mit all Ihren Fehlern gezeigt wurden und man sie so mehr verstehen und kennenlernen konnte. Jedoch war das drum herum einfach was „too much“, da das Hauptthema an vielen Stellen so verloren ging. Auch der ganze Privatkram der Kommissarin… Ja, auf der einen Seite gut, da man Sie auch besser kennen gelernt hat, aber mir kam das Gefühl, das sie in den Ermittlungen sogar nicht vorankamen, sondern sie sich doch fast nur Gedanklich auf Privates gelenkt hat…


Fazit:
Kein wirklicher Thriller, eher ein Roman, mit Krimi-Elementen. Für zwischendurch, wenn man keine hohen Erwartungen hat und nicht viel Thrill erwartet, für den ist das Buch geeignet.
Mir hat es eher so lala gefallen. Ich bin froh das Buch von meinem SuB streichen zu können ☺

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Konnte mich leider nicht in seinen Bann ziehen. Ich fand die Geschichte komisch und merkwürdig.

Magonia
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Inhalt:
„Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt ...

Inhalt:
„Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …“

Cover:
Das Cover ist wirklich ein Traum und sticht im Geschäft direkt ins Auge. Ich mag Federn sowieso sehr gerne und war direkt angetan als ich das Cover sah und musste es unbedingt haben. Die Farbe unterm Schutzumschlag hätte ich mir lieber in blau gewünscht, aber halb so wild, da es ja nie ohne Schutzumschlag im Regal stehen wird.

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich irgendwie gewöhnungsbedürftig. Ich musste viele Sätze mehrmals lesen. Dies liegt wohl an der Wortwahl und den Satzstellungen in diesen Sätzen.

Prolog:
Den Prolog fand ich Mysteriös und spannend und hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht

Meinung:
Die Stimmung am Anfang finde ich sehr düster, deprimierend und traurig. Man lernt Aza, ihre Krankheit und ihre Einstellung zu dieser kennen. Aza wirkt sehr negativ gestimmt. Was auf der einen Seite verständlich ist, da es mit so einer „Krankheit“ nicht einfach ist. Aber auf der anderen Seite finde ich, dass man trotzdem immer das Beste aus allem machen sollte und sich nicht runterziehen sollte. Vor allem hat diese Stimmung und Einstellung mich beim Lesen auch sehr runter gezogen.
Die Stimmung zwischen Aza und Jason passt jedoch gut, wie ich finde. Man merkt das die beiden gut miteinander auskommen und sich ergänzen. Die Szene im Keller war auch sehr süß.

Achtung ab hier gibt es Spoiler!

Als jedoch die Szene folgt, in der Aza vor ihrem Fenster steht und die ganzen Vögel dort sitzen, wird es noch Merkwürdiger als zuvor mit der kleinen Feder die in Azas Lunge gefunden wurde. Das plötzlich ein Vogel in ihren Mund schießt und dort runter in ihre Lunge wandert… War mir persönlich einfach „too much“ und viel zu verrückt.

Als Aza stirbt, war das wirklich ergreifend und ich war gespannt was nun kommt.
Sie erwacht in eine neuen Welt. Die Idee mit der Stadt in den Wolken gefiel mir gut. Das war aber auch alles was mir an der Idee des Buches gefiel…
Die plötzliche Wandlung von Aza war auch einfach viel zu krass. Natürlich, sie ist jetzt quasi zu Hause und ihr geht es wieder gut, aber ihr Charakter hat sich komplett gedreht.
Jason fällt ziemlich schnell aus ihren Gedanken und sie bündelt mir viel zu schnell mit Dai an.
Das passt alles nicht zur Aza auf der Erde.
Ihre leibliche Mutter war mir auch von Anfang an nicht geheuer…
Auch das die Leute in dem Reich einen Vogel in ihrer Brust sitzen haben….. fand ich einfach nur Merkwürdig.

Groß mehr zu dem Ablauf möchte ich nicht sagen. Außer das mir alles viel zu schnell ging und wie schnell immer alles akzeptiert wurde, ohne sich mal nach dem Warum zu fragen.

Das Ende, wie Aza mit Jason (natürlich haben die beiden zum Schluss doch zusammen gefunden), vor der Türe ihrer Familie stehen, war wirklich süß. Auch ich hatte eine mini Träne im Augenwinkel. Was Aza vorbereitet hatte um zu „beweisen“ dass sie wirklich sie ist (denn schließlich ist Aza ja auf der Erde gestorben“, hat mich schon berührt.

Nichts destotrotz muss ich sagen, dass ich froh war als das ‚Buch zu Ende war. Für mich war es ein kleiner Kampf und ich hätte am liebsten nach 5 Seiten, wo ich immer wieder angefangen hab zu lesen, das Buch wieder weggelegt.

Vielleicht liegt es aber auch einfach an dem Thema. Ich muss gestehen, das mir „Himmelsfern“ von Jennifer Benkau auch so gar nicht zugesagt hat.
Auch mit der Raven Boy´s Reihe, werde ich nicht 100 warm. Und überall geht es um Vögel oder hat irgendwie damit zu tun….. Das scheint nicht so ganz mein Bereich zu sein….

Falls es einen 2ten Teil geben sollte, wäre ich jetzt noch sehr unentschlossen, ob ich ihn lesen würde oder nicht. Würde aber eher Momentan zu „nicht lesen“ tendieren.

Das Buch hat von mir, dank der Gestaltung und den wenigen Szenen die mir gefallen haben, 2 Sterne bekommen.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Die Kinder der Kirschblüte – Teil 1&2 - Konnte mich leider nicht überzeugen...

Die Kinder der Kirschblüte - Teil 1 & 2
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Die Kinder der Kirschblüte – Teil 1&2


Inhalt:
Hanna ist einsam. Sie hasst ihr Leben, die Welt, sich selbst. Nur im Internet findet sie Freunde und Verständnis. Als ihre Online Clique plant ein Zeichen ...

Die Kinder der Kirschblüte – Teil 1&2


Inhalt:
Hanna ist einsam. Sie hasst ihr Leben, die Welt, sich selbst. Nur im Internet findet sie Freunde und Verständnis. Als ihre Online Clique plant ein Zeichen zu setzen, sich zu wehren, gegen all die verfickten Arschlöcher und Mobber da draußen, da geraten die Dinge sehr schnell außer Kontrolle. Doch Hanna hat eine ganz besondere Gabe, eine Kraft von der sie bisher nichts wusste. Als diese Gabe durch Zufall in Hanna erwacht, ist nichts mehr wie es einmal war. Gejagt von der Polizei und einem mächtigen, unbekannten Feind, geht es plötzlich um Alles - und es gibt kein Zurück mehr. Die Kinder der Kirschblüte sind erwacht.



Schreibstil:

Mit dem Schreibstil komme ich leider nicht wirklich klar.... Ich weiß leider nicht mehr wie man es nennt, aber es sind sooo viele Sätze aneinander gereiht.... Und auch die vielen Steigerungen und Dramatisierungen (ist das ein Wort? ?) finde ich nach einer gewissen Zeit anstrengend....

Auch die Umgangssprache unserer Charaktere hat mich gestört. Bei den Teenagern war es noch okay... (auch wenn mich Wörter wie „ham“ statt „haben“ auch hier gestört haben) , aber das unsere Ermittler auch so sprechen...? Fand ich eher nicht so passend.



Meinung:

Mit Hanna konnte ich mich halb anfreunden. Ich konnte mich gut in Ihre Lage und die der Kinder im Forum hineinversetzen. Ich wurde als Kind selber etwas gemobbt, zum Glück nicht so schlimm, das ich genau das durch gemach habe. Eine Freundin allerdings hat genau das durchgemacht. Durch ihre Homosexualität im frühen Alter und das sie dazu auch keine Unterstützung der Eltern bekommen hat. Das hat mich wieder ziemlich aufgewühlt und an damals erinnert.

Nun weiter zur Geschichte. Trotz das ich mich gut in in ihre Lage hineinversetzen konnte, fand ich andere Verhaltensweisen von ihr nicht nachvollziehbar. Hätte ich entdeckt, das ich solche Fähigkeiten besitze, würde ich nicht ruhig bleiben, sonder erst mal total ausflippen...Die Idee finde ich gut mit den Fähigkeiten und allem, jedoch hat mir die Umsetzung nicht ganz zugesagt. Mir passiert alles viel zu schnell. Sven ist mir von Anfang an irgendwie suspekt. Die Sache mit dem Gift und danach mit der Handgranate.... Da mochte ich ihn schon nicht wirklich. Zu den anderen Charakteren: Nicole mag ich schon eher. Andrej und Anastasia waren mir im ersten Teil nicht ganz geheuer, was sich aber später bei Andrej schon mal verflüchtigt. Sven wird dafür im zweiten Teil noch unsympathischer als vorher durch seine Art und sein Verhalten...

Nun erst mal genug zu den Charakteren an sich.

Es gibt plötzlich im ersten Teil einen Perspektiven-Wechsel. Ich war total verwirrt darüber. Hier hätte mir eine Überschrift weiter geholfen und eine kurze Vorstellung der Personen. Sarah zum Beispiel. Man erfährt erst im letzten Teil des zweiten Bandes warum wir die Geschichte von ihr erzählt bekommen und welche Bedeutung Sarah hat. So lange im ungewissen zu bleiben hat mir nicht gefallen. Es hat zwar etwas die Spannung gehalten.... aber das war auch schon die ganze Spannung für mich in diesem Buch.



Ich muss sagen, von den Handlungen und allem hat mir die Story von Sarah sowieso viel besser gefallen. Sie und Sandrine waren nicht so krasse typische Teenager. Das fand ich gut.

Allgemein fand ich den zweiten Teil schon besser. Aber hier das selbe Problem natürlich mit dem Schreibstil. Hier wurde die Handlung unserer Hauptstory auch ein bisschen spannender und Action reicher. Aber trotzdem konnte mich das Buch nicht überzeugen :( Ich musste mich regelrecht durch die letzten Seiten durchkämpfen. Vieles war so vorhersehbar. Auch was sich unsere Truppe „Die Kinder der Kirschblüte“ bei ihrem Rachefeldzug gedacht haben....Sie waren somit keinen deut besser als die „Täter“...... Also wie ihr seht hat mir mehr nicht gefallen als gefallen....Ich werde den dritten Teil daher nicht mehr lesen. Ich möchte jetzt auch nicht noch genauer auf die Geschichte, die Charaktere etc eingehen .Ich weiß das viele die Reihe gut finden. Ich bin wahrscheinlich etwas zu einfach gestrickt und komme mit so einem Schreibstil und allem drum und dran nicht so gut klar....

Probieren geht über studieren. Lest das Buch, wenn euch die Thematik anspricht. Lest vielleicht vorher eine Leseprobe, ob ihr mit dem Schreibstil zurecht kommt.

Noch etwas: Die beiden Teile haben fiese Cliffhanger...muss ich schon sagen. So heftige hab ich noch nie erlebt :D



Zur Gestaltung des Buches möchte ich auch noch was sagen. Die finde ich nämlich echt schön. Düster, schlicht und nicht zuu viele Details. Die Kirschblüten auf den Seiten fand ich sehr hübsch. Ich mag diese Blüten total gerne ♥

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Zweilicht ...oder Zwielicht?

Zweilicht
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Kurz Rezension/Meinung



Ich hatte damals das Buch "Wolfszeit" von Nina Blazon gelesen und dieses hatte mir sehr gut gefallen. Die Story hat mich mit gerissen und der Schreibstil war gut.

Zweilicht ...

Kurz Rezension/Meinung



Ich hatte damals das Buch "Wolfszeit" von Nina Blazon gelesen und dieses hatte mir sehr gut gefallen. Die Story hat mich mit gerissen und der Schreibstil war gut.

Zweilicht konnte ich sehr günstig ergattern und dachte mir, komm, nimmst´s einfach mit. Auch wenn du keine Rezensionen oder Bewertungen gelesen hast. Den Klappentext habe ich auch nicht gelesen gehabt. Dies sollte sich als Fehler herausstellen....



Ich konnte mit der Geschichte überhaupt nichts anfangen... Ich das ganze Buch fast nur verwirrt und wusste zum Teil nicht worum es geht.... . Was unheimlich hilfreich gewesen wäre, wären Überschriften der Einzelnen Abschnitte gewesen, da aus 3 Sichten erzählt wurde. Einmal aus der Sicht, natürlich, unseres Protagonisten Jay, dann das Mondmädchen Mo und Ivy. Ich dachte die ganze Zeit über Mo wäre Ivy..... keine Ahnung warum, aber ich meine mich daran zu erinnern am Anfang gelesen zu haben, das Mo und ihre Schwester Cinna sich anders nennen müssen, da man ihre richtigen Namen nicht wissen durfte..... Tja war nicht so. Entweder war das schon direkt wieder aus meinem Kopf raus, das Mo und Cinna eigentlich Madison und Jenna waren, weil die Story mich von Anfang an gelangweilt hat oder ich habe einfach nur nicht richtig gelesen und mir was zusammen gesponnen..... Ich weiß es nicht.

Auch die Trugwelt und alles drum und dran, das Menschen in einen Jahre langen Schlaf gefallen sind so im Jahr 2012 und erst im 22 Jahrhundert irgendwann, der Jay durch das Mondmädchen wieder wach wurde. Und ja, ich weiß gar nicht, ob ich mehr über das Buch reden und erzählen mag. Bin immer noch verwirrt... Ich bin auf jeden Fall froh, dass das Buch so günstig war und ich es jetzt endlich abhacken und auf Seite legen kann.....



Nichts desto trotz, war der Schreibstil wieder gut, nur was mich gestört hat waren doppelte Worte in einem Satz.... da bin ich öfters in dem Buch drüber gestolpert.... was aber eher an der Übersetzung liegt und nicht an Nina Blazon´s Schreibstil. Allgemein musste ich manche Sätze und Abschnitte öfters lesen, weil ich nicht mit und klar kam.... Was aber auch nichts mit dem Schreibstil zu tun hatte, sonder wirklich damit das ich die Geschichte absolut nicht mochte....



Dennoch werde ich mich an weiteren Büchern der Autorin versuchen, wenn es sich ergibt.

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