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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2025

Leichter Roman

Eine unmögliche Braut
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Missouri im Jahr 1849: Der Leser darf zwei junge Menschen begleiten, die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen, von ihren Charakteren sehr unterschiedlich sind, beider aber wissen, was sie ...

Missouri im Jahr 1849: Der Leser darf zwei junge Menschen begleiten, die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen, von ihren Charakteren sehr unterschiedlich sind, beider aber wissen, was sie wollen.

Finola, Tochter der reichen Oberschicht hat ein Ziel vor Augen: sie will mit aller Macht in den Orden der barmherzigen Schwestern eintreten. Doch ihre Familie sieht das anders, denn sie möchten sie als Ehefrau eines Mannes sehen. Ein Heiratsvermittler wird eingeschaltet, aber mit so einer Rebellin hat er nicht gerechnet.

Riley Rafferty scheint der geeignete Mann für Finola zu sein. Doch gelingt es ihm Finolas Herz zu gewinnen oder gibt er auch nach zwei Tagen auf, wie seine zahlreichen Vorgänger? Ein Katz- und Maus Spiel beginnt. Doch wo wird es enden?

Voller Vorfreude habe ich mit dem Lesen begonnen und war sehr gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt. Besonders die Wohltätigkeitsarbeit von Finola fand ich ehrenwert, denn es ist schon ein Opfer, sich mit Cholera Kranken zu befassen. Trotzdem war mir das Geplänkel zwischen Finola und Riley zu viel und teilweise zu kitschig.

Der Glaube war kein fester Bestandteil im Leben der einzelnen Protagonisten. Mir fehlte das intensive Gebet für den richtigen Ehepartner, denn das ist der Grundstein für eine Ehe.

Geschehnisse aus der Vergangenheit und Eigenwille wollen aufgearbeitet werden, wobei die jeweiligen Familien sich als sehr nützlich und hilfsbereit gezeigt haben.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Spannende Jagd nach Kunstdieben

Nur ein falscher Schritt
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Wie der Klappentext schon verrät geht es um eine Serie von Kunstdiebstählen, die die Ermittler in Atem hält. Durch rätselhafte Botschaften, die immer wieder auftauchen wird zu einem "Spiel" eingeladen. ...

Wie der Klappentext schon verrät geht es um eine Serie von Kunstdiebstählen, die die Ermittler in Atem hält. Durch rätselhafte Botschaften, die immer wieder auftauchen wird zu einem "Spiel" eingeladen. Das es sich dabei um kein gewöhnliches Spiel handelt ist allen schnell klar.

Christian O´Brady, Sicherheitsexperte und Andi Forester, Versicherungsermittlerin wollen den Fall um jeden Preis aufdecken. Doch sind die beiden überhaupt in der Lage zusammenzuarbeiten? Schwebt doch über beider Vergangenheit eine dunkle Wolke, womit jeder noch nicht fertig ist. Vertrauen ist für sie schon fast zum Fremdwort geworden. Aber jetzt heißt es "Augen zu und durch", denn die Täter sind brutal und schrecken vor nichts zurück. Kommen die beiden ohne Schrammen aus dem Fall und gelingt es ihrem scharfsinnigen Verstand den Tätern auf die Schliche zu kommen?

Der Schreibstil der Autorin ist sehr spannend. Was mir beim Lesen zu schaffen gemacht hat, waren die unzähligen Namen, die es zuzuordnen galt. Ich habe mir alle notiert, um den Überblick zu behalten. Da es mehrere Ermittler gibt, schwenkt die Kamera mal auf das Team und dann auf das andere.

Unter den Protagonisten finden sich die unterschiedlichsten Charaktere von ruhig bis quirlig, was das Buch sehr unterhaltsam macht.

Der Glaube spielt eher eine untergeordnete Rolle. Es wurden zwar ernstgemeinte Gebete, z.B. um Führung Gottes gesprochen, aber die Taten zeigten teilweise eine andere Sprache. Es gibt romatische Augenblicke, die in meinen Augen aber viel zu früh waren.

Die Geschichte ist beeindruckend und durch die vielen Wendungen sehr voll. Etwas weniger, wäre sicher mehr gewesen.

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Veröffentlicht am 13.12.2024

Kein schöner Geburtstag

Die Kaminski-Kids: Happy Birthday
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Die Kaminski-Kids sind vielen sicherlich ein Begriff. Dazu gehören die drei Geschwister Simon, Debora und Raffi. Nicht zu vergessen ist Zwockel der Hund.

Im vorliegenden Band geht es um Deboras Geburtstagsfeier, ...

Die Kaminski-Kids sind vielen sicherlich ein Begriff. Dazu gehören die drei Geschwister Simon, Debora und Raffi. Nicht zu vergessen ist Zwockel der Hund.

Im vorliegenden Band geht es um Deboras Geburtstagsfeier, zu der im großen Stil incl. Übernachtung eingeladen wurde. Die Party ist in vollem Gang, doch plötzlich bemerkt jemand, das ein wertvolles Geschenk weg ist. Alle sind sich merkwürdigerweise einig, dass es nur Manfred gewesen sein kann, denn seine Vergangenheit ist ja nicht gerade rosig. War er es wirklich?

Für mich ist es das erste Buch der Kaminski-Kids, was ich gelesen habe. Die ganze Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Vorne werden die Kaminski-Kids als Steckbrief mit Bild vorgestellt. Ihre Freunde folgen mit Foto.

Die einzelnen Kapitel sind mit Zeichnungen untermalt, die alles auflockern. Der Schreibstil ist spannend und gut verständlich. Was mich im Leseflusss gestört hat, ist der ständige Hinweis auf andere Kaminski-Kids Bücher in der Fußnote. Der christliche Glaube fällt leider hintenrüber und es wird nichts erwähnt.

Dafür geht es aber um moralische Werte, die jeden auszeichnen sollten. Gerade wenn es in der Geschichte um Manfred geht, können Kinder sehr grausam sein. Es wird hinter dem Rücken schlecht über ihn geredet, er wird in nichts einbezogen und dann des Diebstahls verdächtigt. Gut finde ich, dass die Kinder sich noch entschuldigen können, als es um die Aufklärung ging.

Hinten im Buch sind noch als Bonus drei Extras eingebracht. Dort können die Kinder selbst kreativ werden.

Nette Geschichte, die mich aber nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Gelingt ein Neuanfang?

Finding North - Mein Pfad zu Dir
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Pfadpfinder kennt mit Sicherheit jeder, aber die christlichen Pfadfinder Royal Rangers, da hatte ich noch nichts von gehört.

Vor uns haben wir einen Debütroman einer jungen Autorin, die selbst begeistert ...

Pfadpfinder kennt mit Sicherheit jeder, aber die christlichen Pfadfinder Royal Rangers, da hatte ich noch nichts von gehört.

Vor uns haben wir einen Debütroman einer jungen Autorin, die selbst begeistert bei den Royal Rangern ist, was in dem Buch sehr spürbar ist.

Auch Ella, die Hauptprotagonistin war einst mit ihrem Bruder dort aktiv, bis ein schreckliches Unglück Ella an den Rand der Verzweiflung und ständiger Anklage gegen Gott bringt. Sie flüchtet weit weg von zuhause, bricht jeglichen Kontakt zu den Eltern ab und beginnt in Erlstadt ein Jurastudium.

Innerlich kaputt, haltlos und wütend begegnet sie Zacharias, einem Studenten, der ihr nur einen Flyer schenkt. Aber dort steht ein Bibelvers drauf, der das Fass zum Überlaufen bringt. Warum stellt sich Gott ihr wieder in den Weg? Er hat sie doch klar verlassen.

Mit solchen traurigen Gedanken beginnt ihr erster Unitag. Sie lernt im Laufe der Zeit viele Menschen kennen. Manche tun ihr nicht gut, manche opfern sich für sie auf. Und dann ist da Gott, der ihr immer auf unterschiedlichste Weise in den Weg tritt. Wird sie innere Heilung erfahren oder stolpert sich ihren eigenen Weg weiter ohne ihn? Doch das lest am besten selbst.

Ich möchte gar nicht viel schreiben, denn leider hat mich das Buch nicht ganz überzeugen können. Die Hauptprotagonistin war mir zu unreif, zu sprunghaft und leider ohne Fundament. So gerne ich es wollte, ich habe keinen Zugang zu ihr gefunden.

Manche vulgären Ausdrücke mag ich in einem christlichen Buch einfach nicht und bewusstes Lügen, was nicht aufgeklärt wird schreckt mich ab. Zacharias hat vieles erlebt, was ihn positiv geprägt hat und der Glaube hat ihn gestärkt. Das hat mir gut gefallen.

Der Schreibstil war mir teilweise zu langatmig, dafür wurde es am Ende aber spannend. Der Einblick in die Arbeit der Royal Rancher war klasse und sehr informativ.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Kloster ja oder nein?

Flucht aus dem Kloster
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Welche junge Frau möchte schon gerne ins Kloster, obwohl das "normale" Leben soviel Spannendes bereithält?

Für Klara ist der Weg von Geburt an vorgezeichnet. Ihre Mutter hat ein Gelübde geleistet, falls ...

Welche junge Frau möchte schon gerne ins Kloster, obwohl das "normale" Leben soviel Spannendes bereithält?

Für Klara ist der Weg von Geburt an vorgezeichnet. Ihre Mutter hat ein Gelübde geleistet, falls sie und ihr Kind die Geburt überleben. Doch Klara ist lebensfroh und ahnt noch nichts. Ihre Mutter bereitet sie insgeheim durch Klosterbesuche, Wohltätigkeiten etc. darauf vor.

Klara lernt einen jungen Mann kennen und lieben. Das Kloster rückt für sie in weite Ferne, bis sie eine herbe Enttäuschung erfährt, die ihre Grundfeste erschüttern. Plötzlich gibt es nur noch einen Weg: so schnell wie möglich ins Kloster. Findet sie inneren Frieden und Heilung für ihr wundes Herz?

Der Schreibstil der Autorin ist von Anfang an fesselnd und packend. Die Charaktere greifbar und die Neugierde auf den Verlauf der Geschichte bleibt.

In diesem Buch findet man eine grundsätzliche Gottesfurcht. Das beschriebene Glaubensleben stützt sich jedoch auf Menschen und leider nicht auf Gott.

Der Leser bekommt einen guten Einblick in die alte Zeit und mit wieviel Mühe und Arbeit der Alltag einherging.

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