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Veröffentlicht am 07.11.2025

Toller Romantasy-Auftakt mit starken Charakteren

Blood and Steel
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Helen Scheuerer hat mit Blood & Steel eine Romantasy-Reihe geschaffen, die mich begeistern konnte.

Der Plot: Thea ist ungewollt Alchemistin, weil ihr und allen anderen Frauen das kämpfen aufgrund einer ...

Helen Scheuerer hat mit Blood & Steel eine Romantasy-Reihe geschaffen, die mich begeistern konnte.

Der Plot: Thea ist ungewollt Alchemistin, weil ihr und allen anderen Frauen das kämpfen aufgrund einer Weisssagung verboten wurde. Das möchte sie jedoch nicht hinnehmen und trainiert heimlich im Wald. Dabei wird sie von dem Schwertmeister Wilder entdeckt. Der Plot konnte mich von Anfang an catchen. Ich liebe willensstarke Charaktere, die ihren eigenen Weg gehen und sich nicht aufhalten lassen. Die Geschichte war bis zum Ende spannend, mit mal mehr und mal weniger vorhersehbaren Wendungen.

Die Charaktere: Ich hatte vor dem Lesen die Befürchtung, dass die Geschichte nur Thea als starke Frau mit Willen darstellt, während sich die anderen unterordnen. Zum Glück war das nicht der Fall. Die weiblichen Charaktere im Buch haben Eigenheiten und Stärke, besonders Theas Schwester Wren. Auch die männlichen Charaktere waren mal mehr mal weniger spannend. Nur mit Wilder konnte ich am Anfang nicht warm werden, weil er zunächst an den typischen großen schweigsamen Krieger aus so vielen anderen Romantasy-Büchern erinnerte. Im Laufe des Buches gewann er dann zum Glück an Tiefe. Meine liebsten Charaktere bleiben in diesem Band dann aber doch klar Kipp und Cal. Kipp ist ein sehr witziger Charakter, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.

Allgemein konnte mich das Buch begeistern, vor allem da der Fokus auf Theas Entwicklung lag und die Liebesgeschichte nebenher gut funktionierte, ohne der einzige Plot zu sein. Für die fünf Sterne fehlt mir hier die Innovation, da ich Geschichten mit ähnlichen Prämissen aus dem Romantasy-Genre kenne.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Belastende Geschichte in einem beeindruckenden Universum

Am Ende will doch einer sterben (Todesboten #3)
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Das ist mein erster Band, den ich von der Reihe gelesen habe und was soll ich sagen: Was für ein fantastisches Universum.

Schreibstil: Adam Silveras Schreibstil und das World Building des Buches haben ...

Das ist mein erster Band, den ich von der Reihe gelesen habe und was soll ich sagen: Was für ein fantastisches Universum.

Schreibstil: Adam Silveras Schreibstil und das World Building des Buches haben mir total gut gefallen. Es ist sehr detailliert und durchdacht geschrieben.

Paz und Alano: Beide sind Charaktere, die mit ihrem Leben zu kämpfen haben. Persönlich konnte ich mehr mit Paz als mit Alano fühlen. Beide POV's waren bereichernd für das Buch. Besonders die Stimmungswechsel von Paz waren sehr gut beschrieben und verdeutlichten seine Diagnose gut.

Die Story: Zu Beginn des Buches fiel mir das Lesen sehr schwer. Es werden viele triggernde Inhalte detailliert beschrieben, teilweise über zig Seiten. Teilweise war das Buch etwas schleppend, was nicht an der fehlenden Handlung, sondern eher an den aufeinanderfolgenden Rückschlägen lag. Was ich ganz klar sagen kann: für mich ist das keine Liebesgeschichte. Beide Charaktere sind eher abhängig voneinander, als dass sie eine Beziehung eingehen könnten.

Triggernde Inhalte: Für mich hätten die triggernden Inhalte deutlicher vermarktet werden sollen. Ja, es gibt zwei Hinweise im Buch, aber vermarktet wird es doch eher als normales Jugendbuch. Gerade dafür war die Fülle an Inhalten meiner Meinung nach extrem und teilweise kaum auszuhalten. Das sollte für jeden potenziellen Leser*in sofort sichtbar sein.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Wohlfühl-Geschichte mit leichter Handlung

Old-fashioned Cupcake 1
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3,5/5 Sterne

"Old-fashioned Cupcake" ist ein leichter Manga über zwei Büroangestellte, die das Jungsein durch Café-Dates entdecken.

Die Idee der Geschichte ist wirklich schön und hat Potential, wichtige ...

3,5/5 Sterne

"Old-fashioned Cupcake" ist ein leichter Manga über zwei Büroangestellte, die das Jungsein durch Café-Dates entdecken.

Die Idee der Geschichte ist wirklich schön und hat Potential, wichtige Themen einer queeren Geschichte zu verpacken. Es geht um Arbeitskultur, Einsamkeit, Älterwerden und die Zuschreibungen, mit denen man lebt.

Zunächst kann ich positiv sagen, dass der Manga wirklich wunderschön gezeichnet ist. Die einzelnen Panel und Charaktere sind sehr detailliert aufbereitet. Vor allem das Essen, ein Star des Mangas, ist mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet. Sagan Sagan hat da wirklich viel Arbeit reingesteckt, sodass das Lesen wirklich Spaß macht.

Die Handlung finde ich an sich auch sehr schön und leicht. Die Beziehung zwischen Nozue und Togawa war sehr schön anzusehen. Nozue war zu Beginn des Mangas ein ausgebrannter Büroangestellter und hat sich im Laufe das Mangas weiterentwickelt. Auch Togawa war ein interessanter Charakter. Ein großer Kritikpunkt liegt für mich darin, dass die ganze Geschichte innerhalb eines Bands erzählt wurde, was bedeutete, dass bestimmte Handlungsstränge sehr schnell abgearbeitet werden. Ich hätte mich sehr gefreut, wenn die Geschichte in mehreren Bänden und somit detaillierter erzählt worden wäre.

Leider habe ich einen weiteren Kritikpunkt, der mich beim Lesen sehr beschäftigt hat und das ist das Frauenbild, dass in dem Manga vermittelt wurde. Nozue erwähnt im Band sehr oft, wie sehr er junge Frauen beneidet, die lachend mit ihren Freundinnen in Cafés gehen und das Leben genießen. Mehrmals im Buch wurde so oder in ähnlicher weise über Frauen geschrieben, so als ob sie keine Sorgen hätten. Gerade in einer stark patriarchalen Gesellschaft wie Japan haben Frauen* jedoch sehr zu kämpfen, um Ernst genommen zu werden und beruflich erfolgreich zu sein. Auch die Kolleginnen von Nozue und Togawa wurde oft nur als Frauen dargestellt, die von Männern schwärmen. Ich hätte mir ein differenzierten Blick auf die Frauen in dem Manga gewünscht, was in der Geschwindigkeit der Handlung jedoch schwieirg war.

Der Manga hat mir trotzdem sehr gefallen und ich bin gespannt, ob es noch einen zweiten geben wird!

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Schöne Idee mit Schwächen in der Umsetzung

An Education in Malice: Verlangen. Intrigen. Blut.
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3/5 Sterne

In "An Education in Malice" wechselt Laura an eine Frauenuniversität mit einem Kurs für literarisches Schreiben, wo Sie die selbstbewusste Carmilla und die geheimnisvolle Lehrerin De Sheridan ...

3/5 Sterne

In "An Education in Malice" wechselt Laura an eine Frauenuniversität mit einem Kurs für literarisches Schreiben, wo Sie die selbstbewusste Carmilla und die geheimnisvolle Lehrerin De Sheridan kennenlernt.

Ich wollte die Geschichte so gerne lieben, doch je weiter ich im Buch kam, desto mehr Fragen und störende Momente kamen auf. Die Idee der Geschichte ist toll: Eine religiös aufgewachsene junge Frau kommt an eine Uni und verliebt sich dort in eine mysteriöse Mitschülerin. Die beiden sind zudem akademische Rivalinnen und kämpfen um das Ansehen durch die Lehrerin De Sheridan.

Besonders gefallen hat mir an dem Buch die Spannung zwischen Laura und Carmilla. Die Momente zwischen den beiden wurden sehr poetisch beschrieben und haben für eine sinnliche Stimmung gesorgt. Diese Sinnlichkeit wurde dann immer wieder durch die Lehrerin De Sheridan unterbrochen.

Auch die Beschreibungen von Orten und Szenen waren insgesamt sehr detailliert und sorgten für eine düstere und sinnliche Stimmung. Das Genre Dark Academia wurde hier sehr schön umgesetzt.

Hier ein möglicher Spoiler

Leider hat mir der Umgang mit der Beziehung zwischen den Schülerinnen und der Lehrerin nicht gefallen. Zu Anfang war Laura noch sehr kritisch gegenüber der Beziehung von Carmilla und De Sheridan. Sie war wie eine moralische Stimme, die die toxische Beziehung einordnet. Leider hatte ich das Gefühl, dass Laura dann sehr plötzlich ihre Meinung ändert ohne für mich ersichtlichen Grund. Auf einmal findet sie die Beziehung doch in Ordnung und kann Carmilla teilen. Vielleich habe ich das überlesen, aber diese Wendung kam für mich zu plötzlich und war daher nicht glaubwürdig.

Spoiler Ende

Was mich jedoch am meisten gestört hat war zum Teil die Sprache. Während der Schreibstil wirklich schön und teilweise poetisch war, hat mich die Erwähnung von "Mädchen" und "Jungen" vor allem in den expliziten Szenen wirklich gestört. Ich weiß nicht, ob das ein Übersetzungsfehler war oder ein stilistisches Mittel, aber mir hat das leider jegliche Lust an den sonst sehr sinnlichen Szenen genommen. Außerdem wurden in der gleichen Szene PoC-Charaktere mit einer veralteten Wort beschrieben. Ich habe daraufhin nochmal recherchiert, weil ich mir unsicher über die Nutzung des Wortes war, und es ist wirklich exotisierend und veraltet. Ich nenne das Wort bewusst nicht, da ich es nicht reproduzieren möchte.

Das ist wirklich so schade, da es nur kleine Änderungen in der Sprache gebraucht hätte, damit ich dem Buch vier Sterne gegeben hätte. Vielleicht könnten die Wörter in einer zweiten Auflage geändert werden. Das würde meiner Meinung nach dem Leseerlebnis nichts nehmen.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Gothic-Romance mit Längen in der Erzählung

The Deathless One
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Da das mein erster Roman von Emma Hamm war, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut. Der Klappentext klang vielversprechend: düstere Gothic-Romance mit einem Revenge-Plot.

Leider konnte mich das ...

Da das mein erster Roman von Emma Hamm war, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut. Der Klappentext klang vielversprechend: düstere Gothic-Romance mit einem Revenge-Plot.

Leider konnte mich das Buch in den ersten 2/3 nicht wirklich abholen, da mir der Schreibstil nicht gefiel. Im Buch wechseln die POVs zwischen Jessamine und dem Gottlosen, was an sich eine tolle Idee ist. Leider fand ich die Umsetzung nicht gelungen. Man verbringt viel Zeit in der Gedankenwelt des Gottlosen, die sich gefühlt immer wiederholt. Gedanken und Gefühle werden innerhalb der Kapitel angerissen, aber nicht vertieft. Dafür tauchen sie in leicht veränderter Art und Weise in den nächsten Kapiteln wieder auf. Das hat mir das Lesen deutlich erschwert.

Die Story bekommt dafür im letzten Drittel deutlich an Fahrtwind. Viele wichtige Ereignisse spielen sich in diesem Teil des Buches ab, was mich etwas verwundert. Ich hätte es besser gefunden, die Geschehnisse des letzten Drittels nach vorne zu ziehen und dafür noch detaillierter auszubauen, um der Geschichte mehr Tiefe zu geben.

Die beiden Protagonist*innen sind interessant, durch den Erzählstil für mich aber leider nicht sehr nahbar. Ich hoffe, dass sich das für mich mit dem Folgeband ändern wird.

Allgemein fand ich die Idee der Geschichte toll, die Umsetzung war jedoch nicht mein Fall. Ich hoffe der zweite Band wird mehr von der Spannung des letzten Drittels fortführen!

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