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Veröffentlicht am 22.08.2025

Belastende Geschichte in einem beeindruckenden Universum

Am Ende will doch einer sterben (Todesboten #3)
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Das ist mein erster Band, den ich von der Reihe gelesen habe und was soll ich sagen: Was für ein fantastisches Universum.

Schreibstil: Adam Silveras Schreibstil und das World Building des Buches haben ...

Das ist mein erster Band, den ich von der Reihe gelesen habe und was soll ich sagen: Was für ein fantastisches Universum.

Schreibstil: Adam Silveras Schreibstil und das World Building des Buches haben mir total gut gefallen. Es ist sehr detailliert und durchdacht geschrieben.

Paz und Alano: Beide sind Charaktere, die mit ihrem Leben zu kämpfen haben. Persönlich konnte ich mehr mit Paz als mit Alano fühlen. Beide POV's waren bereichernd für das Buch. Besonders die Stimmungswechsel von Paz waren sehr gut beschrieben und verdeutlichten seine Diagnose gut.

Die Story: Zu Beginn des Buches fiel mir das Lesen sehr schwer. Es werden viele triggernde Inhalte detailliert beschrieben, teilweise über zig Seiten. Teilweise war das Buch etwas schleppend, was nicht an der fehlenden Handlung, sondern eher an den aufeinanderfolgenden Rückschlägen lag. Was ich ganz klar sagen kann: für mich ist das keine Liebesgeschichte. Beide Charaktere sind eher abhängig voneinander, als dass sie eine Beziehung eingehen könnten.

Triggernde Inhalte: Für mich hätten die triggernden Inhalte deutlicher vermarktet werden sollen. Ja, es gibt zwei Hinweise im Buch, aber vermarktet wird es doch eher als normales Jugendbuch. Gerade dafür war die Fülle an Inhalten meiner Meinung nach extrem und teilweise kaum auszuhalten. Das sollte für jeden potenziellen Leser*in sofort sichtbar sein.

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Veröffentlicht am 27.11.2025

Gothic-Romance mit Längen in der Erzählung

The Deathless One
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Da das mein erster Roman von Emma Hamm war, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut. Der Klappentext klang vielversprechend: düstere Gothic-Romance mit einem Revenge-Plot.

Leider konnte mich das ...

Da das mein erster Roman von Emma Hamm war, habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut. Der Klappentext klang vielversprechend: düstere Gothic-Romance mit einem Revenge-Plot.

Leider konnte mich das Buch in den ersten 2/3 nicht wirklich abholen, da mir der Schreibstil nicht gefiel. Im Buch wechseln die POVs zwischen Jessamine und dem Gottlosen, was an sich eine tolle Idee ist. Leider fand ich die Umsetzung nicht gelungen. Man verbringt viel Zeit in der Gedankenwelt des Gottlosen, die sich gefühlt immer wiederholt. Gedanken und Gefühle werden innerhalb der Kapitel angerissen, aber nicht vertieft. Dafür tauchen sie in leicht veränderter Art und Weise in den nächsten Kapiteln wieder auf. Das hat mir das Lesen deutlich erschwert.

Die Story bekommt dafür im letzten Drittel deutlich an Fahrtwind. Viele wichtige Ereignisse spielen sich in diesem Teil des Buches ab, was mich etwas verwundert. Ich hätte es besser gefunden, die Geschehnisse des letzten Drittels nach vorne zu ziehen und dafür noch detaillierter auszubauen, um der Geschichte mehr Tiefe zu geben.

Die beiden Protagonist*innen sind interessant, durch den Erzählstil für mich aber leider nicht sehr nahbar. Ich hoffe, dass sich das für mich mit dem Folgeband ändern wird.

Allgemein fand ich die Idee der Geschichte toll, die Umsetzung war jedoch nicht mein Fall. Ich hoffe der zweite Band wird mehr von der Spannung des letzten Drittels fortführen!

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