Cover-Bild Nur ein Sterbenswort
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Saga Egmont Bücher
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 05.08.2025
  • ISBN: 9783987500800
Britt Reißmann

Nur ein Sterbenswort

Kriminalroman. Meike Masur ermittelt 1 | Ein Psycho-Krimi der Erfolgsautorin – schockierend real, voller unerwarteter Twists

Wenn Gewalt unsichtbare Narben hinterlässt …

Ihr erster Fall in Stuttgart bringt die Stralsunder Kommissarin Meike Masur an ihre Grenzen: Die Theaterstudentin Katie liegt stranguliert in ihrer Wohnung – eine intime Form von Gewalt, doch es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Ihre Ermittlungen führen Meike ans Set einer erfolgreichen Serie, in der Katies Rolle hart umkämpft schien. In der ersten Staffel war sie noch durch eine andere Studentin besetzt, die aber zu alldem schweigt. Hat es etwas mit dem Unidozenten zu tun, der angeblich für gefragte Rollen gewisse Gefälligkeiten erwartete?
Bald verhärtet sich allerdings Meikes Verdacht, dass die Frauen gar nicht wissen, was mit ihnen geschah – und wer anzuklagen ist. Die Kommissarin muss einen Balanceakt wagen, auch mit dem zuständigen Staatsanwalt … 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2025

Eine Norddeutsche im Schwabenland

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Ich mag die Krimis von Britt Reißmann, so auch ihren neuen Krimi "Nur ein Sterbenswort", den ich als Hörbuch gehört habe. Es ist der erste Band um Kommissarin Meike Masur.

Kommissarin Meike Masur kommt ...

Ich mag die Krimis von Britt Reißmann, so auch ihren neuen Krimi "Nur ein Sterbenswort", den ich als Hörbuch gehört habe. Es ist der erste Band um Kommissarin Meike Masur.

Kommissarin Meike Masur kommt aus Stralsund und hat ihre neue Stelle in Stuttgart angetreten. Sie hat Heimweh, kommt mit der schwäbischen Sprache nicht klar, stürzt sich aber trotz allem mit vollem Einsatz in ihren neuen Fall. Eine Schauspielstudentin wird in ihrer Wohnung erdrosselt aufgefunden, es gibt keine Hinweise auf einen möglichen Täter oder eine Täterin. So erforscht Meike das Umfeld des Opfers Katie und stößt dabei auf ein Synchronstudio, eine ehemalige Besetzung von Katies Rolle, einen Universitätsprofessor mit Vergangenheit und viel Schweigen.

Der Schreibstil von Britt Reißmann ist wie gewohnt gut zu lesen. Sie schildert die Perspektiven aus der Sicht von Meike und der eines Unbekannten, der in seiner Kindheit Schreckliches erlebt hat. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und bietet immer wieder Überraschungen. Eine Protagonistin hätte ich immer wieder gerne mal geschüttelt, weil sie so naiv war. Mehr kann und will ich nicht zum Inhalt sagen, sonst wäre die Spannung weg. Das Ende und damit die (logische) Auflösung kam für mich dann doch überraschend. Gut dargestellt wird die mühsame Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei.

Katja Pilaski liest das Hörbuch mit angenehmer Stimme und gibt den Charakteren dadurch Leben. Abgesehen davon, dass ihr Schwäbisch noch verbesserungswürdig ist, hat es mir Spaß gemacht, ihr zuzuhören. Daher habe ich das Hörbuch in recht kurzer Zeit durchgehört.

Auf jeden Fall eine Hörempfehlung, nicht nur für Fans von Britt Reißmann und sehr gute 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Spannender Kriminalroman aus Stuttgart

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Mit diesem Buch legt die Autorin Britt Reißmann den ersten Band einer neuen Reihe um die Kommissarin Meike Masur vor, der mich gleich gut und spannend unterhalten konnte.

Meike Masur hat sich gerade ...

Mit diesem Buch legt die Autorin Britt Reißmann den ersten Band einer neuen Reihe um die Kommissarin Meike Masur vor, der mich gleich gut und spannend unterhalten konnte.

Meike Masur hat sich gerade erst aus Stralsund nach Stuttgart versetzen lassen, um dort einen beruflichen und privaten Neustart zu wagen. Dabei tut sie sich noch etwas schwer, sich an die Gepflogen- und Eigenheiten ihrer neuen Heimat zu gewöhnen, obwohl sie als Unterstützung ihren Cousin Severin Scholl an ihrer Seite hat, der schon vor Jahren in den Süden gezogen ist und ebenfalls bei der Stuttgarter Kriminalpolizei arbeitet. Als die Schauspielstudentin Katie tot in ihrer Wohnung aufgefunden wird, übernimmt Meike ihre erste Mordermittlung. Ist das Motiv für den Mord eher an der Schauspielschule oder im Umfeld einer Produktionsfirma zu finden, für die Katie eine Sprechrolle in einer erfolgreichen Zeichentrickserie übernommen hat ?

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran, garniert sie dabei mit jeder Menge Lokalkolorit aus Stuttgart und bietet am Ende eine verblüffende Auflösung des ziemlich verzwickten Falles, die völlig überraschend, aber dennoch absolut schlüssig daherkommt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dabei erleben wir die Geschichte im Wesentlichen durch die Augen von Meike. Zusätzliche Passagen aus der Perspektive eines zunächst unbekannten Ich-Erzählers, sorgen für zusätzliche Spannung, ohne bereits zu viel über die Bedeutung dieser Rückblenden zu verraten, auch das Geschlecht der Person bleibt lange Zeit unklar. Die Übergänge zwischen diesen Passagen und der Hauptgeschichte erfolgen im E-Book allerdings ohne sichtbare Trennung, dies hätte man deutlich besser gestalten können bzw. eigentlich sogar müssen. Der übliche Spagat eines Auftaktbandes, zum einen eine interessante Geschichte zu erzählen, die Lust auf weitere Bände macht, und zum anderen das Setting und die Protagonisten, die diese Geschichten tragen sollen, sorgfältig einzuführen, gelingt ganz hervorragend. Als Bonbon für Leser, die bereits frühere Bücher der Autorin gelesen haben, wirken hier mit Verena Sander und Thea Engel zwei ehemalige Hauptfiguren in tragenden Nebenrollen als Teil der Ermittlungsteam mit.

Wer auf spannende Kriminalromane aus dem Ländle steht, wird hier gut bedient und unterhalten. Für die weiteren Bände bleibt aber durchaus noch etwas Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Nur der Papagei sah zu

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Die Kommissarin Meike Mansur will ihre privaten Probleme hinter sich lassen und zieht von Stralsund nach Stuttgart, wo sie direkt die Leitung einer Mordermittlung übernehmen kann. Eine junge Schauspielschülerin ...

Die Kommissarin Meike Mansur will ihre privaten Probleme hinter sich lassen und zieht von Stralsund nach Stuttgart, wo sie direkt die Leitung einer Mordermittlung übernehmen kann. Eine junge Schauspielschülerin ist erdrosselt worden. Das Business ist hart, die Konkurrenz ist groß. Manch einer kämpft für seine Karriere mit unsauberen Methoden, weswegen der Kreis der Verdächtigen anfangs noch recht groß ist.
Der Plot wird schlüssig erzählt, die Charaktere sind glaubhaft. Alles in allem haben wir hier einen grundsoliden Regionalkrimi vor uns, der sich gut lesen lässt, aber vielleicht einen Hauch mehr Spannung und etwas weniger Privatleben der Kommissarin vertragen hätte.
Die Sprecherin Katja Pilaski hat mir nicht so gut gefallen, denn sie liest einfach zu überambitioniert.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Nur ein Sterbenswort

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"Nur ein Sterbenswort" ist der Auftakt zum neuen Ermittlerduo in Stuttgart und eine packende Kriminalgeschichte, die von der ersten Seite an fesselt. Die Stralsunder Kommissarin Meike Masur muss sich in ...

"Nur ein Sterbenswort" ist der Auftakt zum neuen Ermittlerduo in Stuttgart und eine packende Kriminalgeschichte, die von der ersten Seite an fesselt. Die Stralsunder Kommissarin Meike Masur muss sich in ihrer neuen Heimatstadt beweisen, und der Fall, mit dem sie es zu tun bekommt, ist von Anfang an hochspannend und vielschichtig.

Der Roman schafft es, den Leser tief in die Handlung eintauchen zu lassen. Die kriminelle Geschichte ist komplex und voller unerwarteter Wendungen, die den Spannungsbogen durchgehend aufrechterhalten. Man wird aktiv zum Miträtseln animiert und kann sich kaum der Sogwirkung des Falles entziehen.

Was diese Geschichte besonders macht, ist der starke regionale Bezug zu Stuttgart. Das Buch vermittelt eine authentische Atmosphäre und gibt interessante Einblicke in die Besonderheiten der Stadt. Auch das kulinarische Lokalkolorit sowie die ausgeprägte Kaffeekultur der Schwaben sind charmant in die Handlung integriert. Diese Details machen Stuttgart zu einem lebendigen Schauplatz und verleihen der Geschichte eine zusätzliche Ebene.

Neben dem Kriminalfall überzeugt der Roman durch die gelungene Integration psychologischer Themen. Kindheitstrauma, Kindesmissbrauch, Narzissmus und Egoismus sind tief in der Geschichte verwoben und machen die Charaktere und ihre Motivationen nachvollziehbar. Die vielschichtigen psychologischen Elemente verleihen dem Krimi eine besondere Tiefe und heben ihn von vielen Genre-Kollegen ab.

Insgesamt ist "Nur ein Sterbenswort" ein gelungener Auftakt, der mit einem durchdachten Plot, einem authentischen Setting und interessanten Charakteren überzeugt. Ein Muss für alle Fans von spannungsgeladenen Kriminalromanen.

Veröffentlicht am 13.08.2025

Zwischen Scheinwerferlicht und Schatten

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Der erste Fall der frisch nach Stuttgart versetzten Kommissarin Meike Masur führt mitten in die Theater- und Filmszene, wo hinter dem Glamour tiefgreifende Rivalitäten und Machtmissbrauch lauern.

Britt ...

Der erste Fall der frisch nach Stuttgart versetzten Kommissarin Meike Masur führt mitten in die Theater- und Filmszene, wo hinter dem Glamour tiefgreifende Rivalitäten und Machtmissbrauch lauern.

Britt Reißmann gelingt es, diese Welt sowohl faszinierend als auch beklemmend darzustellen. Besonders Meike und ihr Kollege Severin wirken als Ermittlerteam glaubwürdig und greifbar. Ich mochte, wie die Autorin nicht nur den Kriminalfall, sondern auch Meikes persönliche Herausforderungen einwebt – auch wenn manche familiären Passagen das Tempo minimal bremsten. Die psychologischen Aspekte, insbesondere Manipulation und Verdrängung, ziehen sich wie ein leiser, bedrückender Unterton durch die Handlung. Der Bezug zu Stuttgart mit seinen Schauplätzen und Eigenheiten fügte sich für mich stimmig ins Gesamtbild ein. Die Spannung blieb bis zum Schluss erhalten, auch weil fast alle Verdächtigen glaubhafte Motive hatten. Das Ende hat mich kalt erwischt, war aber völlig schlüssig.

Für mich ist dies ein gelungener, atmosphärischer Auftakt einer Reihe, der sowohl inhaltlich als auch charakterlich überzeugt.

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