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Veröffentlicht am 30.08.2025

Theo wird großer Bruder

Mein liebstes Kuscheltier & ich. Theo bekommt ein Geschwisterchen
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Theo freut sich schon sehr auf den Ausflug mit Mama und Papa zum Hexenloch. Doch leider geht es Mama heute gar nicht gut und er geht allein mit Papa. Doch der Tag war trotzdem super und als sie abends ...

Theo freut sich schon sehr auf den Ausflug mit Mama und Papa zum Hexenloch. Doch leider geht es Mama heute gar nicht gut und er geht allein mit Papa. Doch der Tag war trotzdem super und als sie abends nach Hause kommen, hat Mama eine Lasagne gekocht und Theo erfährt, warum es Mama so oft nicht gut geht - er bekommt nämlich ein Geschwisterchen! Theo weiß nicht so genau, ob er sich darüber freuen soll, aber im Kindergarten am nächsten Tag erzählen die anderen Kinder von ihren Geschwistern und Theo fängt an, sich zu freuen. Auch im Freibad, als er Tian, seinen kleinen Bruder Bo und dessen Mama sieht, dass ein Baby wirklich toll sein kann, vorallem wenn er dann auch mal das Fläschchen geben darf. Doch als es dann endlich soweit ist und nicht Mama oder Papa ihn vom Kindergarten abholen, sondern die Mama von Zoé ihn mit zu sich nach Hause nimmt, da ist er schon ein wenig aufgeregt. Da schmeckt nicht mal mehr das Eis! Aber auch Oma und Opa sind sehr nervös, weshalb ihnen ein Missgeschick nach dem anderen passiert. Gut, dass Theo am nächsten Morgen schon von der Hupe von Papas Auto aufwacht und er sein kleines Geschwisterchen kennenlernen darf.

Die Autorin Susanne Böse hat gemeinsam mit Illustratorin Marie Zippel einen weiteren Band der Reihe "Mein liebstes Kuscheltier & ich" geschaffen, indem sie nun alles um das Thema Schwangerschaft und Baby geht. Sie sprechen die Schwangerschaft auf sehr realistische Weise an und zeigen hier, dass es Müttern gerade in der Frühschwangerschaft häufig nicht gut geht, aber auch dass Mamas immer noch vieles gemeinsam mit den Kindern tun können und sie sich nicht davor fürchten müssen, ihre Mama an das neue Baby zu verlieren. Die Illustrationen sind gewohnt detailreich und farbenfroh und sprechen Kinder so sofort an. Auch die Texte sind von angenehmer Länge und lassen sich dank der einfachen, kindgerechten Sprache sehr gut und flüssig vorlesen.

Meine Tochter und ich sind mittlerweile große Fans der Reihe und finden das Buch absolut gelungen. Wir finden die Geschichte wurde wunderschön erzählt und zeigt, dass niemand Angst vor einem kleinen Geschwisterchen haben muss.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Sadies neues Leben

Hello Stranger
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Sadie Montgomery ist überglücklich, denn gerade hat sie den Einzug in das Finale des berühmten Wettbewerbs der North American Portrait Society geschafft und somit eintausendneunhundertneunzig andere Bewerber ...

Sadie Montgomery ist überglücklich, denn gerade hat sie den Einzug in das Finale des berühmten Wettbewerbs der North American Portrait Society geschafft und somit eintausendneunhundertneunzig andere Bewerber hinter sich gelassen. Das muss gefeiert werden findet auch ihre beste Freundin Sue, weshalb Sadie noch unbedingt billigen Wein und Hundeleckerli für ihren Hund Peanut besorgen muss. Doch auf dem Weg nach Hause geschieht es und sie wacht im Krankenhaus wieder auf. Dort teilt man ihr mit, dass sie nur mit Glück dem Zusammenstoß mit einem VW Käfer entgangen ist und in ihrem Kopf ein Kavernom in der Größe einer Himbeere existiert. Sie soll es baldmöglichst operieren lassen, worauf auch ihr Vater, den sie sonst nie zu Gesicht bekommt, plötzlich erstaunlich beharrlich pocht. Nur wegen ihm und seinen Hintergründen lässt sie sich tatsächlich schon wenige Tage nach dem Vorfall operieren. Doch was nach der Operation geschieht, ist noch schlimmer als ihr allerschrecklichster Albtraum. Sadie stellt fest, dass sie keine Gesichter mehr erkennen kann und somit in einer Welt voller Fremder leben soll. Die Aufmunterungsversuche, dass es sich vielleicht nur als kurze Folge der Operation handeln könnte, helfen Sadie leider gar nichts, denn ihre Haupteinkommensquelle ist die Porträtmalerei und auch der Wettbewerb rückt so in weite Ferne. Einzig ihr nerviger, unsympathischer Nachbar Joe und der Tierarzt Oliver zeigen ihr, dass es nicht schadet, die Wohnung zu verlassen und ihr Leben weiterzuleben.

Katherine Center hat diese Strangers-to-Lovers-Romance wunderschön erzählt und neben der Liebe auch die Themen Kavernom, Gesichtsblindheit, Trauer, Geld- und Familienprobleme in die Handlung eingebunden. So sorgt sie für eine unterhaltsame Story mit durchaus ernsten Momenten, die zum Nachdenken anregen. Da ihre Erzählweise kurzweilig und flüssig ist, liest sich der Roman sehr schnell.

Dieses Buch hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen, denn Sadie ist mir schnell ans Herz gewachsen. Mag ich doch ihre Art, sich durchs Leben zu hangeln, auch wenn das Geld knapp, die Familie uninteressiert und der Ex-Freund ein Narzist ist. Obwohl sie niemals auf Hilfe von anderen angewiesen sein will, schafft Joe es, sich in ihr Leben zu schummeln und ihr auf seine Weise zu helfen. Das hat mir nur zu gut gefallen. So ist Katherine Center die Mischung aus lustigen und tiefgängigen Situationen im ganzen Roman perfekt gelungen! Daher eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 24.08.2025

... denn Frauen und Männer können niemals nur befreundet sein!

Betting on you
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Dieser Überzeugung ist Charlie schon immer, vorallem seit er merkt, wie seine Ex-Freundin Becca ihm immer noch schreibt und er deshalb immer wieder an sie denken muss und so nie von ihr loskommt. Für sie ...

Dieser Überzeugung ist Charlie schon immer, vorallem seit er merkt, wie seine Ex-Freundin Becca ihm immer noch schreibt und er deshalb immer wieder an sie denken muss und so nie von ihr loskommt. Für sie ist es harmlos, für ihn die Hölle. Darum will er auch sein Herz nie mehr an eine Frau verschenken, denn das geht eh nie gut, wie er auch bei seinen Eltern gesehen hat. Als Bailey vor drei Jahren zum ersten Mal bei ihrem ersten Langstreckenflug auf den zynischen und irgendwie nervigen Charlie trifft, weiß dieser zwar noch nichts von seiner zukünftigen Ex-Freundin Becca, ist aber trotzdem schon der Meinung, dass Männer und Frauen niemals einfach nur miteinander befreundet sein können und er niemals sein Herz an eine Frau verschenken wird. Bailey sieht das komplett anders und vergisst den nervigen Sitznachbar von damals nie so ganz. Umso überraschter ist sie, als sie ihm bei ihrem neuen Job in einem absoluten verrückten Hotel begegnet und sich auf Anhieb mit ihm versteht. Denn obwohl er häufig sarkastisch und abweisend ist, erkennt sie den hilfsbereiten Charlie hinter dessen Fassade. Dass sie aber jemals mehr für ihn empfinden könnte, kann sie sich nicht vorstellen. Doch das kann sich bekanntlich ja schnell ändern...

Lynn Painter hat in diesem Roman sehr junge Protagonisten mit nur siebzehn Jahren gewählt, sodass es sich um eine Young Adult-Romance handelt. Trotzdem sind die Beiden nie unreif oder gar nervig pubertär, sondern verhalten sich ihrem Alter entsprechend reif und entdecken die Welt aus ihrer, manchmal noch etwas naiven Sichtweise. Da sich der Schreibstil der Autorin sehr flüssig liest und die Handlung nie langweilig ist, fliegen die Seiten nur so dahin.

Obwohl ich anfangs etwas skeptisch den jungen Protagonisten gegenüber war, wurde ich schnell eines Besseren belehrt und habe den Roman voller Begeisterung gelesen. Charlie und Bailey sind so grundverschieden und doch so liebenswürdig, dass ich sie einfach mögen musste, weshalb ich auch kaum mehr aufhören konnte zu lesen. Natürlich war schnell klar, dass die Beiden irgendwann Gefühle füreinander entwickeln würden, aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan und ich war tatsächlich ein wenig traurig, als ich am Ende des Buches angelangt war. Dieser Roman war definitiv nicht mein letzter von Lynn Painter.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Eine ganz besondere Freundschaft

Am Ende der Welt
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Vera lebt auf der Halbinsel Kamtschatka. Ihre Mama findet, dass es wirklich beinahe das Ende der Welt ist. Aber das stimmt natürlich nicht, denn die Erde ist rund und irgendwann kommt Chile, wenn man immer ...

Vera lebt auf der Halbinsel Kamtschatka. Ihre Mama findet, dass es wirklich beinahe das Ende der Welt ist. Aber das stimmt natürlich nicht, denn die Erde ist rund und irgendwann kommt Chile, wenn man immer geradeaus gehen würde. Leider hat Vera keinen richtigen Freund und wünscht sich sehr, irgendwann einen zu finden, denn gerade an den Nachmittagen ist sie oft allein. Als sie dann am Abend mit ihrer Mama und ihrer Taschenlampe an den Strand geht und mit ihrer Taschenlampe "Hallo, ich bin Vera" morst und tatsächlich eine Antwort bekommt, ist sie begeistert. Denn am anderen Ende des Ozeans, in einer kleinen Stadt in Chile, steht Lucas am Strand und wünscht sich ebenfalls einen Freund. Denn seit er in der neuen Stadt lebt, hat er noch keinen Freund gefunden und gerade beim Fußball spielen ist das wirklich blöd. Umso mehr freut er sich über Veras Morsezeichen und antwortet ihr voller Freude.

Anna Desnitskaya erzählt in diesem Wendebilderbuch über gleich zwei Jugendliche, die sich einsam fühlen, da sie keine Freunde haben. Doch dank ihrer Morse-Kenntnisse finden sie einen Freund am anderen Ende des Meeres, was ein toller Schluss dieser Geschichte ist. Da sich der Erzählstil der Autorin sehr flüssig liest, ist man leider schnell am Ende angelangt, darf dann das Buch aber umdrehen und nochmals so viel lesen. So dürfen Vera und Lucas ihre Geschichte erzählen. Da die Autorin ihr Bilderbuch aber auch selbst illustriert hat, passen die Bilder, die Handlung und die Gedanken, die hinter der Geschichte stecken, perfekt zusammen.

Meine Tochter und ich finden das Buch wunderschön und mögen auch diese ganz besondere Freundschafts-Geschichte sehr gerne. Spiegelt sie doch leider ein häufiges Problem unter den Jugendlichen heutzutage wieder - die Einsamkeit. So enthält die Geschichte nicht nur eine unterhaltsame Geschichte, sondern spricht auch ein gesellschaftliches Problem sehr gelungen und feinfühlig an.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Ein toller Tag bei der Feuerwehr

Mein liebstes Kuscheltier & ich. Zoé besucht die Feuerwehr
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Zoé ist schon fünf Jahre alt und besucht gemeinsam mit ihren Freunden die Kindergartengruppe "Die Grünen Hüpfer". Doch ihr allerbester Freund ist Kuscheleisbär Siro, der sie überallhin begleitet und ihr ...

Zoé ist schon fünf Jahre alt und besucht gemeinsam mit ihren Freunden die Kindergartengruppe "Die Grünen Hüpfer". Doch ihr allerbester Freund ist Kuscheleisbär Siro, der sie überallhin begleitet und ihr Mut zuspricht, wenn sie Angst bekommt. Denn als die Erzieherinnen Lara und Olli verkünden, dass sie bald einmal gemeinsam die Feuerwehr besuchen möchten, finden alle das toll, nur Zoé hat Angst vor diesem Ausflug. Denn die Erfahrungen, die sie mit der Feuerwehr bisher gemacht hat, waren nicht so schön. Doch Mama und Siro sprechen ihr Mut zu und am Ende war der Tag wirklich interessant. Schließlich durften die Kinder in die Leitstelle der Feuerwehr schauen, eine Atemschutzmaske aufprobieren und sogar in einem großen Feuerwehrauto sitzen.

Autorin Susanne Böse erzählt in diesem Buch der Reihe "Mein liebstes Kuscheltier & ich" über die fünfjährige Zoé, die ein wenig verängstigt die Feuerwehr besucht, am Ende aber sagen kann, dass der Tag wirklich schön und interessant war. Gemeinsam mit den Illustrationen von Marie Zippel wird das Buch perfekt und ist auch schon interessant, wenn der Text nicht vorgelesen wird.

Da meine achtjährige Tochter unheimlich gerne liest, haben wir heute einmal die Rollen getauscht und sie hat mir das Buch vorgelesen. Daher bin ich begeistert, wie toll die Autorin geschrieben hat und mit einfachen Worten und kurzen Sätzen eine kindgerechte Geschichte verfasst hat, die meine Tochter ohne zu stolpern flüssig vorlesen konnte. Diese Reihe gefällt uns beiden sehr gut, weshalb auch dieser Band super ankam und wir uns noch weitere Teile der Reihe wünschen würden.

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