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Veröffentlicht am 25.08.2025

Schließe niemals einen Pakt mit dem Teufel, niemals!

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Addie LaRue ist in einem französischen Dorf im 18.Jahrhundert geboren worden. Sie ist anders als ihre Mitmenschen, weil sie ruhelos und neugierig ist. Sie möchte die Welt bereisen und viele Orte kennenlernen, ...

Addie LaRue ist in einem französischen Dorf im 18.Jahrhundert geboren worden. Sie ist anders als ihre Mitmenschen, weil sie ruhelos und neugierig ist. Sie möchte die Welt bereisen und viele Orte kennenlernen, bevor die Zeit sie erlischt. Doch ihre konservativen und traditionellen Eltern haben andere Pläne für Addie. Sie muss einen ihr fremden Mann heiraten, Kinder gebären und für den Haushalt sorgen. Doch sie will nichts davon wissen und flieht am Tag ihrer Zwangshochzeit und betet zu den Göttern, in der Hoffnung, dass sie von ihrem Elend befreit wird. Doch eine dunkle Macht erhört sie und sie schließen einen Pakt. Er schenkt ihr die gewünschte Freiheit und ein ewiges Leben und im Gegenzug bekommt er Addies Seele. Doch er trickst sie aus, weil er dafür sorgt, dass niemand sich an Addie erinnern kann und sie für allen Menschen immer eine Fremde sein wird. Doch nach vielen, langen Jahren begegnet sie Henry, der sich an Addie erinnert.

,,Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" ist mein erstes Buch der Autorin. Ich habe viel Gutes von V.E Schwab gelesen, dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen an sie gehabt. Leider sind sie nur teilweise erfüllt worden. Mir hat ihr Schreibstil sehr gefallen, weil sie sehr poetisch und flüssig geschrieben hat. Ich mag auch die Grundidee der Geschichte, nur hätte man mehr aus dieser machen können. Ebenso gefallen haben mir die Zeitsprünge, denn dadurch habe ich mehr über die Vergangenheit der Charaktere erfahren können. Auch wenn die Zeitsprünge viel über die Figuren preisgegeben haben, hat es mich gestört, dass diese bis zum Ende des Buches von der Autorin benutzt wurde. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung durch die ewigen Zeitsprünge in die Länge gezogen wurde. Dadurch wurde es mir zu langatmig und nicht spannend genug.

Ich mag sowohl die Protagonisten als auch den Antagonist. Jede Figur ist auf seine Weise besonders und jeder hat ein Päckchen zu tragen. Addie ist der Inbegriff für Stärke, Mut, Willenskraft und Durchhaltevermögen. In vielen Situationen musste ich mitleiden, weil Addie viel Unrecht getan wurde. Doch sie ist immer wieder aufgestanden und hat jedem die Stirn geboten. Auch dem Teufel höchstpersönlich. Addie hat auf jeden Fall meinen Respekt.

Vorsicht, Spoiler!

Obwohl Luc der Teufel ist, mag ich ihn trotzdem gerne. Er ist raffiniert, clever und nicht zu unterschätzen! Er scheint unnahbar zu sein, aber süße Momente mit Addie haben mir das Gegenteil gezeigt. Sein Sarkasmus und Humor haben mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht :) Die Vergangenheit zeigt auch, dass Luc es ebenfalls nicht immer leicht hat. Er muss genau wie Addie mit der Einsamkeit kämpfen.

Spoiler, Ende

Und zu guter Letzt kommt Henry :) Ich habe ihn von Anfang an sehr gemocht, weil er ein herzensguter Mensch ist, der mit der Druck der Gesellschaft zu kämpfen hat. Er möchte akzeptiert werden, ohne das er sich verstellen muss. Umso mehr hat es mich gefreut, dass Henry Addie erkannt hat.

Das Buch zeigt mir, dass wir uns glücklich schätzen sollen, Menschen an unserer Seite zu haben, die sich an uns erinnern können und uns, so wie wir sind, schätzen und lieben. Ich gebe dem Buch drei von fünf Sternen, weil ich die Grundidee und die Charaktere mag. Aber da mir die Spannung fehlt und die Handlung durch die zu vielen Zeitsprünge in die Länge gezogen wurde, ziehe ich zwei Sterne ab.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Eine mutige Frau, dessen tapferer Begleiter ihr Kampfgeist ist

One True Queen, Band 2 - Aus Schatten geschmiedet
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Mailin ist mit Nathaniel zurück in ihre Welt zurückgekehrt und müsste eigentlich ausgelassen und zufrieden sein, weil sie vor ihrem schrecklichen Schicksal aus Lyaskye entfliehen konnte. Nur ist sie alles ...

Mailin ist mit Nathaniel zurück in ihre Welt zurückgekehrt und müsste eigentlich ausgelassen und zufrieden sein, weil sie vor ihrem schrecklichen Schicksal aus Lyaskye entfliehen konnte. Nur ist sie alles andere als glücklich, weil sie Liam schrecklich vermisst. Hinzu kommt, dass die beiden durch ihren Zauber miteinander verbunden sind und sie seine Alpträume jede Nacht miterlebt. Sie spürt, dass es ihm sehr schlecht geht und versucht, einen Weg zu ihm zurückzufinden. Auf der Suche nach einem Weg entdeckt sie noch viele weitere Geheimnisse, die ihren Preis verlangen. Wird Mailin mit ihrem tückischen Schicksal zurechtkommen oder daran zugrunde gehen?

Der zweite Teil setzt nahtlos an dem ersten Band an und man ist somit direkt im Geschehen. Dennoch hat die Autorin bis zu den nächsten spannenden Handlungen in einem mäßigen Tempo geschrieben. Es gibt viele Nebenhandlungen, die mir nicht gefallen oder mich teilweise gelangweilt haben. So habe ich mich leider nicht ausnahmslos in die Welt von Lyaskye entführen lassen. Es ist schade, weil der erste Teil von vielen spannenden Ereignissen und Wendepunkten gefüllt ist.

Aber umso mehr haben mich die Charaktere begeistern können. Ich habe nicht nur die Protagonisten ins Herz geschlossen, sondern auch die Nebencharaktere wie Nathaniel, Alys oder Zara. Vor allem bin ich von Nathaniel begeistert. Er ist ein loyaler und hilfsbereiter Freund, der dir auch in schwersten Zeiten den Rücken stärkt. Mailin soll sich glücklich schätzen, ihn einen Freund nennen zu dürfen.

Auch in diesem Teil ist es schwer, hinter Liams Fassade zublicken. Das macht ihn in meinen Augen interessanter. Er hat mich auch mit seinen Entscheidungen immer wieder überrascht. Wenn ich der Meinung gewesen bin, dass ich seine Beweggründe herausgefunden und verstanden habe, haben mich die Ausgangssituationen total sprachlos zurückgelassen. Liam ist ein ungewöhnlicher Charakter, den niemand leicht unterschätzen sollte. Genauso ist auch Mailin nicht zu unterschätzen. Sie ist eine willensstarke und selbstlose Frau, die sich keiner Gefahr zu schade ist. Ich mag sie, weil sie sich nicht von einem machtgierigen, sadistischen und zynischen König hat unterkriegen lassen.

Dadurch, dass es wenige spannende Handlungen gegeben hat, hat die Geschichte darunter leiden müssen, sodass es an einigen Stellen zu langatmig geworden ist. Da haben auch die tollen Charaktere nicht viel machen können.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Ich habe mehr erwartet

Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
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>>>Rezension enthält Spoiler> 2,5 Sterne

>>>Rezension enthält Spoiler<<<


>>> 2,5 Sterne<<<

Ich habe schon von Ali Hazelwood ,,The Love Hypothesis‘‘ gelesen und ich kann mich daran erinnern, dass ich damals nicht wirklich begeistert von dem Buch gewesen bin. Es war total overhyped und dieses Buch ist meiner Meinung nach auch leider überbewertet. Ich schätze, es liegt daran, dass ich mit dem Schreibstil und mit der Erzählart der Autorin nicht klar komme. Das Buch war insgesamt für mich etwas zu langatmig und mit den Charakteren bin ich leider nicht warm geworden.

Die ersten hundert Seiten haben mir noch Spaß gemacht, weil ich mit der Sportart Turm/Brettsprung keine Berührungspunkte hatte und alles interessant gewesen ist und mir Scarlett aufgrund ihrer Verletzung und mentalen Blockade leid getan hat. Es wurde leider ab Mitte des Buches langweilig für mich. Scarlett und Lukas haben den gleichen Geschmack im Schlafzimmer, haben diese aber nicht wirklich ausgelebt. Sie haben eine Liste für den jeweils anderen erstellt, um ihre Vorlieben aufzuzeigen, welche aber nicht umgesetzt worden sind. Es ist sinnlos, bestimmte Vorlieben in der Triggerwarnung aufzuzählen.

Scarlett hat mich ab einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich nur noch genervt. Ebenso wie ihre angeblich beste Freundin Pen. Scarlett ist in Lukas verliebt, gesteht sich das aber nicht ein, nur weil sie die Gefühle ihrer Freundin nicht verletzen möchte, welche vorher mit Lukas zusammen gewesen ist. Auf eine Art kann ich das verstehen, aber bis zum Ende hin sollte Scarlett doch den Mut haben, Pen über ihre wahren Gefühle in Kenntnis zu setzen, da sie seit längerer Zeit getrennt sind und Lukas offensichtlich keine romantische Gefühle mehr für Pen hat. Scarlett hat sich und Lukas nur noch unnötigerweise verletzt. Pen ist mir auch von Anfang unsympathisch gewesen, weil sie ihren Exfreund und ihre Freudin dazu ,,gedrängt‘‘ hat, miteinander zu schlafen, nur weil sie die selben Vorlieben teilen. Sie hat sich am Ende sehr kindisch verhalten, als sie gesehen hat, dass ihr Ex und ihre Freundin sich lieben, welche SIE selber die beiden zusammengebracht hat und sie währenddessen mit anderen Männern etwas am Laufen hatte. Von Lukas bin ich auch nicht wirklich begeistert gewesen. Er hat sich viel zu oft von Pen beeinflussen lassen und hat auch dabei Scarlett verletzt. Er ist mir zu perfekt, weil er keine Makel hat und keine wirkliche Charakterentwicklung stattgefunden hat. Was ich mir noch wünsche, ist ein anderer Epilog mit mehr emotionaler Tiefe, da das eigentliche Ende nichts sagend ist und leider langweilig ist. Ich werde in der Zukunft keine Bücher mehr von Ali Hazelwood lesen, weil ich mit ihren Büchern leider nicht warm werde.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Holpriger Start in eine neue Serie

Trial of the Sun Queen
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Der Anfang und das Ende, die Hilfsbereitschaft und Unerschütterlichkeit von Lor, sowie die kleinen lustigen Szene und Gabriel haben mir gut gefallen. Der Mittelteil war mir etwas zu langweilig und ohne ...

Der Anfang und das Ende, die Hilfsbereitschaft und Unerschütterlichkeit von Lor, sowie die kleinen lustigen Szene und Gabriel haben mir gut gefallen. Der Mittelteil war mir etwas zu langweilig und ohne richtige Spannung. Die Prüfungen waren nicht spannend genug geschrieben worden, aber die Kapitel mit Nadir haben mir ebenso gut gefallen

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Vorhersehbare Geschichte, die nicht mit Spannung oder Tiefe punkten kann

Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1 (Prickelnde New-Adult-Romance auf der glamourösen Golden Isles Academy. Für alle Fans von KISS ME ONCE.)
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Die Geschichte handelt von May Russell, die neu nach Golden Isles gezogen ist, nachdem sie in ihrem alten zu Hause einen Schlussstrich gezogen hat, und von Felix James, der nach einem schweren Ereignis ...

Die Geschichte handelt von May Russell, die neu nach Golden Isles gezogen ist, nachdem sie in ihrem alten zu Hause einen Schlussstrich gezogen hat, und von Felix James, der nach einem schweren Ereignis nicht mehr der ist, der er einmal war. Die beiden leben in unterschiedlichen Schichten und haben im ersten Anschein keine Gemeinsamkeiten, doch je näher sie sich kennenlernen, sind sie sich ähnlicher, als sie dachten.

Zu aller erst muss ich das wunderschöne Cover ansprechen. Die Farben harmonieren miteinander und der Titel liegt im Fokus, was mir sehr gefällt. Ein weiterer Aspekt, weshalb mir das Cover gefällt, ist die passende Farbe zum Untertitel ,,Golden Campus". Man sieht die liebevolle Mühe, die man sich beim Erstellen des Covers gemacht hat. Was mir ebenfalls gefällt, ist, dass der Klappentext nicht zu viel von der Geschichte verrät, so das ich mit einigen Überraschungen nicht gerechnet habe. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und die Kapiteln sind nicht allzu lang, weshalb ich das Buch schnell beendet habe. Zusätzlich sind die Kapiteln abwechselnd aus der Perspektive von May und Felix geschrieben, womit ich einen guten Einblick von beiden Charaktere kriegen konnte.

Was mir an dem Buch nicht gefallen hat, sind die fehlende Spannungen und Wendepunkte. Die Geschichte um May und Felix hat kein Spannungsbogen, weil sie meiner Meinung nach viel zu schnell ihren Lauf genommen hat. Es ist am Anfang vorhersehbar gewesen, was am Ende passiert. Ich finde es schade, weil dies die Spannung zusätzlich beeinträchtigt hat. Auch die Tiefe fehlt, denn es wurden Themen aufgegriffen, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.

Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, ist die mir zu schnell entwickelte Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren. Ich finde es unrealistisch, dass Sophie, die kleine Schwester von Felix, sich direkt mit May versteht, wenn sie doch Monate lang niemanden an sich rangelassen und nur Ärger gebaut hat. Oder das Felix, der von May vorher nichts gewusst hat, sich sofort zu ihr hingezogen fühlt, nur weil sie ihn in einer Situation kurz ausgelacht hat. Deswegen konnte ich mich nicht in die Charaktere hineinversetzen und mitfühlen oder mitfiebern. Ich finde es schade, weil ich gerne May und die anderen gemocht hätte.

Mein Fazit ist, dass ich der Geschichte nur zwei Sterne geben kann, weil sie mich nicht gefesselt hat. Es fehlt an Spannung, Überraschungen und knisternde Momente zwischen den Hauptcharakteren. Ich werde die Trilogie nicht weiterlesen.

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