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Veröffentlicht am 15.02.2026

Zweite Chance für die wahre Liebe

Regency Roses. Der Lord ohne Lächeln
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Auch dieser Teil hat mir gut gefallen. Es war schön zu hören, dass Elias und Cleopatra sich von Anfang schon geliebt haben, aber sie ihre Liebe erst Jahre später zugegeben und ausgelebt haben. Cleopatra ...

Auch dieser Teil hat mir gut gefallen. Es war schön zu hören, dass Elias und Cleopatra sich von Anfang schon geliebt haben, aber sie ihre Liebe erst Jahre später zugegeben und ausgelebt haben. Cleopatra ist eine graue Maus, die alles für ihre Familie tut, auch wenn sie dabei ihre Träume und Wünsche aufgeben muss. Was sie leider auch getan hat und den falschen Mann geheiratet hat, der sie in der kurzen Ehe sehr schlimm misshandelt hat.

Nach dem Trauerjahr möchte die verwitwete Cleo ihre Schwester nach London begleiten, damit sie ihren Debüt machen und einen geeigneten Ehemann finden kann. Sie bietet sich an, weil sie insgeheim Elias Caine treffen und sich bei ihm entschuldigen möchte, weil sie ihn beim ihrem ersten öffentlichen Aufeinandertreffen hintergangen hat. Jedoch hat Elias sich verändert und ist nicht mehr der einfache Kaufmann, sondern durch seine harte Arbeit ein Earl. Er kann ihr nicht verzeihen und begegnet sie mit kalter Zurückweisung.
Aber gewisse Ereignisse zwingen sie, sich zusammen zu tun, sodass sie sich immer näher kommen und auch irgendwann Elias erkennt, dass Cleo eine liebenswerte Frau ist, die damals nicht den Mut hatte, ihrer Mutter zu widersprechen, ihn nicht zu heiraten.

Jedoch hat sie eine bemerkenswerte Charakterentwicklung durchgemacht, was mich stolz auf Cleopatra macht, weil sie ihrer Mutter nicht mehr die Macht gibt über ihr Leben zu bestimmen. Sie bietet auch Elias die Stirn, als dieser sie immer wieder grob behandelt hat.

Ich musste mit Elias erst warm werden, weil er sehr voreingenommen ist und andere Meinungen nicht toleriert. Aber er ist ein Beschützer und lieber lässt er sich wegsperren und zu Tode verklagen, als das jemand seine geliebten Menschen verletzt. Am Ende ist alles gut gegangen und die beiden konnten auch ohne Baron Effertons heimliche Hilfe zueinander finden und heiraten, was ihn traurig gemacht hat, da es seine selbst auferlegte Aufgabe ist, Paare zu verkuppeln ;)

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Wahre Schönheit kommt von innen

Regency Roses. Eine Lady in Not
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Es war eine tolle Hörgeschichte von Dana Graham und die Sprecherin Katja Eberhardt hat tolle Arbeit geleistet, die den Figuren Leben geschenkt hat.

Ich mag Emma Morten, weil sie mit ihrer Intelligenz ...

Es war eine tolle Hörgeschichte von Dana Graham und die Sprecherin Katja Eberhardt hat tolle Arbeit geleistet, die den Figuren Leben geschenkt hat.

Ich mag Emma Morten, weil sie mit ihrer Intelligenz und ihrem Scharfsinn eine liebliche Protagonisten ist, welche sich der Londoner Gesellschaft trotz ihrer ,,äußerlichen Makel“ und ihrer niedrigen Herkunft behaupten konnte. Sie ist ihren Überzeugungen standhaft geblieben. Das erste Aufeinandertreffen der beiden hat mich ebenso schockiert wie Emma, als William sie öffentlich gedemütigt hat. Umso mehr mag ich Emma, weil sie in den nächsten Kapiteln William vor einem gesellschaftlichen Ruin bewahrt hat, obwohl er sie schlecht behandelt hat, was sehr viel über ihr gutherziges Herz preisgibt.

William war anfangs ein schlecht gelaunter Junggeselle, der in der Vergangenheit von seiner ersten großen Liebe hintergangen wurde, weshalb er nicht mehr heiraten möchte. Aber nach mehrere Ereignissen mit Emma und einigen Missverständnissen und Hürden, hat er sich in Emma verliebt, weil sie keine langweilige Jungfer war, die sich nur für die neueste Mode und Skandale der anderen interessiert. Jedoch hat er ihre wahre Schönheit erst erkannt, als es fast schon zu spät war, weil er sich von einer anderen attraktiven Frau hat blenden lassen, die sich nur für sein Vermögen interessiert hat.
Meiner Meinung nach hat Emma ihm viel zu schnell verziehen, was mich sehr gestört hat. Er hat ihr sehr wehgetan mit ekligen Worten und seiner oberflächlichen Art, da hätte er mehr um sie kämpfen sollen.

Aber insgesamt hatte ich viel Spaß beim Hören und kann die Reihe an jeden weiterempfehlen, der ebenso wie ich von aufgeweckten und cleveren Frauen begeistert ist.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Man muss für seine Liebe kämpfen!

Die unpassende Braut des Herzogs
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>>>Rezension enthält Spoiler

>>>Rezension enthält Spoiler<<<



Da dieses Buch der erste Teil der Reihe ,,Unpredictable Brides’‘ ist, rate ich dazu, die Reihenfolge einzuhalten, weil ich den zweiten Teil vorgezogen habe und ich mich tatsächlich ein wenig gespoilert habe.

Was für eine süße Geschichte! Ich hatte große Freude beim Lesen und bin mit dem Buch in einem Rutsch fertig geworden, sosehr flogen die Seiten dahin. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen, was für einen angenehmen Lesefluss gesorgt hat. Ich mag Emma total gerne, weil sie eine bodenständige, liebenswerte Frau ist, die sich nicht unter ihrem Wert verkauft. Das hat sie total sympathisch gemacht. Was sie für mich realer gemacht hat, sind ihre zwiegespaltene Gefühle für ihre Zwillingsschwester. In vielen Büchern wird die Liebe zwischen Geschwistern immer unkompliziert dargestellt, was in der realen Welt nicht der Fall ist. Emma liebt Violet, aber sie hätte ihre Schwester auch gerne geschüttelt und sie zurecht gewiesen, weil sie in einigen Situationen sehr egoistisch und unbesonnen gehandelt hat. Deswegen mag ich die Zwillingsschwester nicht, weil sie ihre Familie in eine ungünstige Lage gebracht hat und Emma indirekt zu einer Ehe mit ihrem ehemaligen Verlobten gezwungen hat. Auch wenn die Vernunftehe gut ausgegangen ist, war der Grundbaustein das Gegenteil.

Vaughan ist ein introvertierter und ruhiger Herzog, der nur eine Ehefrau sucht, um einen Erben zu zeugen und keine Liebesheirat möchte. Ich musste erst mit ihm warm werden, weil er durch seine Kommunikation anfangs kaltherzig wirkte und mit seinem Verhalten Emma oft (ungewollt) verletzt hat. Aber ich habe mit der Zeit gemerkt, dass er ein ganz lieber und fürsorglicher Mann ist und sich mehr und mehr zu Emma hingezogen fühlt, bis er am Ende seine Liebe zu ihr eingestehen konnte. Es ist total süß von ihm, wie er zum Schluss Emma umworben hat mit Ball,- und Theaterbesuchen sowie mit Naschereien und Blumensträuße, wie sie das von Anfang an eigentlich verdient hat. Diese Taten und viele mehr zeigen, dass er seine Ehefrau liebt und sie nicht als selbstverständlich ansieht. Ich habe schöne Lesestunden mit Emma und Vaughan gehabt und kann dieses Buch mit Freuden weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Eine Geschichte in der Regency-Ära, dir für Schmetterlinge im Bauch sorgt

Die büchersüchtige Braut des Earls
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>>>Rezension kann Spoiler enthalten

>>>Rezension kann Spoiler enthalten<<<

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe ,,Unpredictable Brides’‘. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich hatte einen riesigen Spaß beim Lesen gehabt. Ich bin ein großer Fan der Regency- Ära und die Autorin hat es geschafft, mich mit der Geschichte von Amelia und Andrew zu verzaubern. Ich war froh, als ich bemerkt habe, dass Amelia eine pragmatische und kluge junge Frau ist, die sich nicht leicht von romantischen Gefühle beeinflussen lässt. So war sie also Andrew immer skeptisch gegenüber gewesen und hat seine Annäherungsversuche die meiste Zeit hinterfragt. Und als sie den wahren Grund herausgefunden hat, hat sie dies tatsächlich als Chance für sich genutzt, endlich wahre Freiheit zu erleben und ihre Träume als Autorin verwirklichen zu können, wenn sie mit einem Mann verheiratet ist, der sie nicht als Eigentum behandelt, sondern als eine eigenständige Frau, die ihre Ziele verfolgen möchte. Daher mag ich Andrew umso mehr, weil er die Bedingungen von Amelia erfüllt hat und ihre Träume unterstützt. Auch wenn der anfängliche Grund, sie zu umwerben, die hohe Mitgift gewesen ist, weil er kurz vor dem Bankrott stand, haben die beiden zum Schluss ein schönes Happy End bekommen mit vielen Auf‘s und Ab‘s.

Die Nebencharaktere Lady Drake und Kate mag ich auch gerne, weil die beiden liebenswürdige und hilfsbereite Frauen gewesen sind, die in harten Zeiten an Amelias Seite standen. Ich habe mich gefreut, dass Amelia in Lady Drake eine neue Mutter finden konnte, da ihre leibliche eine egozentrische und snobistische Drachenmutter gewesen ist. Mrs. Hart hat sich nur für den gesellschaftlichen Aufstieg interessiert und Amelia dafür instrumentalisiert, um als ein vollwertiges Mitglied des Ton anerkannt zu werden. Es gab noch andere Nebencharaktere, die mich mehr als nur gestört haben mit ihrem demütigenden Verhalten wie Florence.

Was mich jedoch an der Geschichte nicht gefallen hat, war die Misskommunikation zwischen den beiden Hauptfiguren. Andrew hat vieles verheimlicht, was zu verletzten Gefühlen bei Amelia geführt hat und sie hat nie ihre Sorgen, Ängste und Selbstzweifel geäußert. Es hätte vieles vermieden werden können, wenn die beiden nur miteinander gesprochen hätten. Und im letzten Abschnitt befanden sich einige Rechtschreibfehler, die ein bisschen den Lesefluss gestört haben. Insgesamt hat mich das Buch begeistern können und es ist eine klare Leseempfehlung von mir :)

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Der beste Teil der Reihe!

Fate of the Sun King
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!Diese Rezi enthält potenzielle Spoiler!
Endlich haben die beiden sich ihre Liebe zugestanden und das Band der Seelengefährten akzeptiert. Ich mochte, dass Gabriel seine Momente hatte und man einige Kapitel ...

!Diese Rezi enthält potenzielle Spoiler!
Endlich haben die beiden sich ihre Liebe zugestanden und das Band der Seelengefährten akzeptiert. Ich mochte, dass Gabriel seine Momente hatte und man einige Kapitel aus seinem POV lesen konnte. So habe ich mehr über seinen komplexen Charakter erfahren und ihn verstehen können. Der Plottwist, dass der wahre König nicht tot ist, sondern unter Fesseln in Gefangenschaft ist, war gut gemacht. Gabriel ist einer meiner Lieblingsfiguren in dieser Reihe geworden neben Mael und Nadir. Es war sehr befriedigend zu lesen, wie Atlas langsam und systematisch zerstört und hintergangenen wurde, so wie er es verdient hat. Gabriel hat sich ihm zuletzt entgegengestellt und den wahren König von Aphellion gerettet bzw. aus der Gefangennahme befreit. Was mir auch gut gefallen hat, ist, dass Lors Geschwister, Willow und Tristan, nicht nur nervige Nebenfiguren, die man retten muss, gewesen sind, sondern dass sie ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt haben und nützlich gewesen sind. Tristan ist einfach der Primus von den Waldlanden und wird der nächste König und Willow hat einfach Informationen aus dem Sonnenpalast gewinnen können. Ich bin mir sicher, dass man mehr von den beiden noch lesen wird, was sich auch lohnt. Lor hat endlich ihr Erbe annehmen können, nur hat sie es geschafft, in den letzten Seiten ihre rechtmäßige Krone und den Anker zu verlieren… das hat mich sehr frustriert. Aber der Cliffhanger war umso fieser mit Nadirs letzten Herzschlag. Ich bin echt gespannt, was im letzten Teil der Reihe passieren wird.

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