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Veröffentlicht am 08.11.2025

Schöner Abschluss

Promise Cinderella 16
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So langsam wird es ernst für Issei und Hayame. Es stehen wichtige Entscheidungen an, die ihre Zukunft beeinflussen, aber Hayame muss sich erst einmal mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Wie wird ...

So langsam wird es ernst für Issei und Hayame. Es stehen wichtige Entscheidungen an, die ihre Zukunft beeinflussen, aber Hayame muss sich erst einmal mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Wie wird sie sich entscheiden und was bedeutet es für das Band zwischen ihr und Issei ?

Meine Meinung:
Reihenabschlüsse fallen mir immer schwer, egal ob und wie sehr ich eine Reihe auch mochte, aber hier lasse ich die Figuren sehr ungern ziehen. Auf der einen Seite bin ich schon froh, dass es nicht endlos weitergeht, dafür besaß sie einfach nicht das Potenzial, aber ich bin auch traurig, weil ich sie so gerne mag. Es war immer so schön herrlich abgedreht, was ich sehr geliebt habe, aber dennoch herrschte auch stets eine gewisse Balance. Die gesamte Story entwickelte sich permanent weiter, neue Perspektiven wurden erschaffen und es gelang ihr immer wieder mich zu überraschen, zum Lachen und Grinsen zu bringen und mich zu packen.

Im letzten Band wurden die letzten losen Fäden zusammengeführt und beinahe jede Figur erhielt einen kleinen Abschluss in den Bonusstories. Die Haupgeschichte drehte sich beinahe nur um Hayame und Issei und ich fand es toll, dass die beiden so sehr im Fokus standen. Ihre Entwicklung die Reihe hindurch war klasse und gerade Issei veränderte sich sehr positiv. Er übernahm Verantwortung, dachte über sich und seine Zukunft nach, achtete mehr auf seine Mitmenschen und wirkte wesentlich erwachsener als zu Beginn. Aber auch Hayame zeigte, dass sie nicht mehr die alte war und als Paar liebte ich die beiden, weil sie sich in gewissen Dingen so ähnlich waren, doch auch ergänzten und sich forderten. Der Zeitsprung von fünf Jahren und die Bonusstories rundeten die Reihe schön ab. Mir gefielen die Entwicklungen der Figuren sehr und der Schluss war einfach zuckersüß, aber auch so herrlich drüber und brachte mich ein letztes Mal zum Grinsen.

Der Zeichestil gefiel mir wieder richtig gut. Zwar ist er etwas einfacher gehalten worden, aber irgendwie mochte ich das aber auch sehr gerne, zumal die Emotionen und Gesichtsausdrücke so auch besser rüberkamen. Ich mochte es sehr gerne, wie übertrieben es teilweise wirkte, das passte gut rein. Vor allem bei einer Szene konnte ich nicht mehr vor lachen, weil es zu wild war.

Fazit:
Ein beinahe perfekter Abschluss, der fast alle Handlungsstränge zuende brachte und seinen Figuren schöne Entwicklungen erlaubte. Ich fand es nur etwas, dass Kokonoe und Masahiro nicht mehr auftauchten, da hätte es mich gerne interessiert, wie es mit ihnen weiterging. Dennoch war es ein recht emotionaler Band, der mich zum Lachen und Grinsen brachte, aber auch ein wenig traurig machte, da ich Hayame, Issei und Co. ungern ziehen lasse. Aber einem re-read steht ja nichts im Weg.

4,5 von 5 Sterne

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2025

Cosplay

Promise Cinderella 13
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Das Chaos bei den Paaren bleibt weiterhin bestehen und dann wird auch noch das Ryokan in Form von falschen Gerüchten in den Schmutz gezogen. Die missliche Lage zerrt an Seigo, aber vielleicht könnte die ...

Das Chaos bei den Paaren bleibt weiterhin bestehen und dann wird auch noch das Ryokan in Form von falschen Gerüchten in den Schmutz gezogen. Die missliche Lage zerrt an Seigo, aber vielleicht könnte die Idee eines Cosplays ja den Betrieb retten. Und Issei macht sich Gedanken um die Zukunft und will endlich mal etwas dafür tun.

Meine Meinung:
Man merkt, dass die Reihe so langsam aufs Ende zugeht. Die einzelnen Bände ziehen sich mittlerweile mehr und es passiert nicht allzuviel. Verkehrt finde ich es allerdings nicht, da auch der dreizehnte Teil mir dennoch viel Spaß machte und gerade das Cosplay und die kleinen Dramen mich sehr gut unterhielten. Immer wieder gab es kleinere Wendungen, auf deren Auflösung bzw. Weiterführung ich durchaus sehr gespannt war und durch neue/alte Figuren gab es auch ein wenig frischen Wind.

Es wurde brav, sehr brav und ein wenig vermisste ich diese absurden Twists vom Anfang. Zwar mochte ich auch diese gewisse Gradlinigkeit, aber irgendwie war es nicht mehr so ganz dasselbe wie zuvor. Aber mir gefiel auch diese Ausrichtung, weil sich mehr auf die jeweiligen Figuren konzentriert und ihre Geschichten ausgebaut wurden. Gerade die aufkeimende Beziehung zwischen Seigo und Kokonoe war sehr süß und er brachte sie ziemlich durcheinander, sodass ich viel grinsen musste. Man erfuhr ein wenig mehr über die Figuren und es tauchten auch wieder welche aus den früheren Bänden auf, auf deren Entwicklung ich gespannt bin. Gerade Megumi zeigte wieder einmal, wie verschlagen sie sein konnte. Dafür legte Issei wieder einen tollen Fortschritt hin, den ich sehr begrüßte und es war so süß, wie er für die ältere Dame sorgte. Seine Beziehung zu Hayame durfte auch wieder ein wenig wachsen und ihre Annäherung fand ich echt niedlich.

Der Zeichenstil gefiel mir wieder richtig gut. Zwar ist er etwas einfacher gehalten worden, aber irgendwie mochte ich das aber auch sehr gerne, zumal die Emotionen und Gesichtsausdrücke so auch besser rüberkamen. Ich mochte es sehr gerne, wie übertrieben es teilweise wirkte, das passte gut rein.

Fazit:
Ich kann es verstehen, wenn es manchen zu ruhig war, aber ich mochte diese Entwicklung recht gerne, da sich nicht nur die Figuren in Ruhe weiterentwickeln durften, sondern man auch ein wenig Luft erhielt. Dennoch gab es gewisse Längen und den Teil mit dem Cosplay hätte die Autorin gerne ein wenig mehr ausbauen können, da gerade Issei´s Aktion so süß war. Ein paar Wendungen und das Auftauchen einer früheren Figur machten Lust auf den nächsten Teil.

4,5 von 5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2025

Kontra

Lothaire
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Endlich will der Vampir Lothaire, der in der Mythenwelt unter dem Namen "der Erzfeind" bekannt ist, sein Jahrundert langes Endspiel zuende bringen und sich mit seiner Auserwählten Soraya vereinen. Um auf ...

Endlich will der Vampir Lothaire, der in der Mythenwelt unter dem Namen "der Erzfeind" bekannt ist, sein Jahrundert langes Endspiel zuende bringen und sich mit seiner Auserwählten Soraya vereinen. Um auf der Erde wandeln zu können, ist die Göttin des Todes in den Körper der Sterblichen Elizabeth gefahren. Allerdings denkt die gar nicht daran, ihr Leben einfach so aufzugeben und setzt alles daran, um die totale Übernahme zu verhindern, was Lothaire um jeden Preis verhindern muss. Je mehr Zeit er mit Ellie verbringt, desto machen sich Zweifel in ihm breit, ob seine Entscheidung auch die Richtige war.

Meine Meinung:
Lothaire war in den Vorgängern immer einer meiner absoluten Lieblingscharaktere und nach zehn Bänden und den Ereignissen auf der Insel war seine Geschichte überfällig. Zwar kamen einige Längen vor und verlief insgesamt recht ruhig, aber gerade diese Entschleunigung habe ich sehr geliebt, da sich Cole stark auf die langsam wachsende Anziehung zwischen Lothaire und Elizabeth, sowie deren Konflikte, Dramen und Emotionen konzentrierte, die es mitunter in sich hatten und auch nicht ganz einfach waren. So ging es eben nicht nur um sein Endspiel, sondern auch um die Kontrolle über Macht, dem freien Willen und der Frage, was man wirklich im Leben will.

Der Prolog war richtig spannend und mir gefiel die Atmosphäre, die die Autorin da erschuff. Ich konnte mir die Szenerie richtig bildlich im Kopf vorstellen und obwohl ich dieses Buch bereits zum zweiten Mal las, konnte es ich mich von Anfang sehr fesseln. So fieberte ich mit Lothaire und seiner Mutter mit, die kein einfaches Schicksal hatten und das bereits hier den Mann aus dem Junge formte, der er später einmal sein würde. Lothaires Vergangenheit machte einen großen Teil seiner Persönlichkeit aus und beeinflusste immer wieder sein Denken und Handeln. Dieser Mann konnte so verbohrt und storrisch sein, dass ich mir am liebsten die Haare gerauft hätte und da bot Elizabeth ihm nicht nur ordentlich Kontra, sondern veränderte ihn Stück für Stück, ohne seine wesentlichen Züge zu verändern. Man merkte, dass er so etwas eindeutig nicht gewohnt war und es gab Stellen, wo ich lachen oder breit grinsen musste, weil seine Fassade zu verrutschen drohte und Ellie ihn so aus der Fassung brachte.

Die Beziehung zwischen den beiden war von Anfang an nicht einfach und teilweise auch etwas toxisch, aber ich fand es gut, dass es nicht einseitig verlief, sondern immer wieder Höhen und Tiefen besaß. Lothaire verhielt sich oft wie ein Neandertaler, erwartete, dass sie sich ihm fügte, was Ellie sich nicht gefallen ließ. Sie zeigte ihm allzu deutlich, dass sein Verhalten einfach das letzte war und sie nie ihren freien Willen aufgeben würde. Die Ereignisse brachten ihn dazu, über sich, sein Leben und seine Taten nachzudenken und eventuell auch so was lästiges wie Emotionen zuzulassen. Zwar besaß die Geschichte einige Längen, aber ich fand den Slow-Burn absolut toll. Es machte Spaß, wie Elli und Leo, wie sie ihn später nennt, sich immer wieder fetzten, sich prickelnde Wortgefechte lieferten und den anderen teils so sehr reizte, dass es beinahe schon wehtat. Denn trotz allem hatten sie so eine tolle Chemie und es war schön, wie Lothaire nach und nach wieder zu sich fand, während Ellie lernte, für sich und ihre Interessen einzustehen. Die Wendungen in ihrer Liebesgeschichte waren emotional und spannend und gerade das Ende ist super gestaltet worden.

Die Nebenhandlungen wurden gut in die Haupthandlung mit eingewoben und sorgten immer wieder für kleine Auffrischungen, wenn die Geschichte drohte, zu sehr ins Stocken zu geraten. Der Zweig rund um Soraya war interessant, allerdings hätte ich durchaus gerne ein paar mehr Informationen und Hintergründe zu der Göttin des Todes erhalten, die ein absolutes Miststück war. Allerdings muss ich auch sagen, dass es gut passte und es super war, dass Leo udn Ellie genügend Raum für ihre Geschichte erhielten. Cole verwob auch sehr geschickt die Vorkommnisse aus dem vorherigen Teil und baute neue Handlungsstränge für die folgenden Bände, was bereits wieder meine Neugier weckte und auch nach über zehn Bänden einfach Spaß machte.

Meine Highlights waren definitiv die Charaktere, die die etwas dünne Geschichte perfekt trugen. Vor allem die Nebenfiguren mochte ich so gerne. So durfte man wieder auf Chase, Thad, die Walküren und andere Wesen aus den Vorgängern treffen, die ebenfalls für etwas Auflockerung sorgten und die Chemie zwischen ihnen war sehr schön. Irgendwie war es ja niedlich, dass Thad Lothaire immer noch so verehrte und egal, was der Vampir auch tat, für den Teenager war er ein Held. Am liebsten mochte ich die Alte, die es faustdick hinter den Ohren hatte und nicht auf den Mund gefallen war.

Mit dem Schreibstil bin ich schnell warmgeworden, was auch an den besser gestalteten Übergängen lag, was es nie abgehackt wirken ließ. Zwar sprang es zu Anfang etwas hin und her in der Erzählung, aber hier störte es mich nicht stark, da es sich schnell fing und bis zum Ende relativ flüssig lesen las. Vereinzelt tauchten Längen auf, aber Cole schaffte es dann immer wieder, mein Interesse neu zu entfachen. Die Atmosphäre gefiel mir richtig gut und ich konnte schön beim Lesen abschalten.

Fazit:
Lothaire sticht aus der Reihe etwas hervor und das gefiel mir richtig gut. Zwar erkannte man gewisse Elemente wieder, aber es wirkte dennoch anders als die Vorgänger, was gerade an dem Setting lag. Es war die meiste Zeit recht ruhig, konzentrierte sich aber stark auf die Charakterentwicklung und die Beziehung zwischen dem Vampir und Elizabeth, die defnitiv ihre Höhen unf Tiefen hatte und nicht immer einfach war. Ich liebte die Wortgefechte und Dramen zwischen ihnen und fand es schön, wie beide sich im Luafe der Geschichte veränderten.

4,5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Manche Wunden heilen nie

Promise Cinderella 08
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Diesen Kampf hat Issei verloren und wird von Kikuno verschleppt. Natürlich machen sich Hayame und Seigo Sorgen um ihn und er wird gezwungen, endlich mal bei seiner ehemaligen Geliebten durchzugreifen. ...

Diesen Kampf hat Issei verloren und wird von Kikuno verschleppt. Natürlich machen sich Hayame und Seigo Sorgen um ihn und er wird gezwungen, endlich mal bei seiner ehemaligen Geliebten durchzugreifen. Doch bevor er dazu kommt, knöpft sich Hayame die Geisha vor und erfährt ihre tragische Hintergrundgeschichte, die mit ihrer eigenen Vergangenheit verknüpft ist.

Meine Meinung:
Es ist wirklich schön, dass bei dieser Reihe zwischen den Bänden keine großen Zeitsprünge vorkommen, sondern es beinahe immer sofort an das letzte Geschehen anknüpft. Das gefiel mir vor allem bei diesem Teil sehr gut, denn die letzten Ereignisse zwischen Issei und Kikuno hatten es in sich. Zwar wirkte es an manchen Stellen etwas chaotisch und gehetzt, aber gerade die Hintergrundgeschichte der Geisha fand ich sehr spannend und tragisch. Nicht nur wurden die meisten meiner Fragen zu ihr beantwortet, auch war sie als Figur so viel besser greifbarer als zuvor.

Ich war sehr gespannt, wie es mit Issei weitergeht, vor allem, da Kikuno sehr unberechnbar wirkte und bei ihr alles möglich war. Schon in den Teilen zuvor zeigte sie mit unter Dinge an sich, die ich heftig fand und die gerade jetzt wohl ihren Höhepunkt fanden. Die Geschichte fesselte mich von Anfang bis Ende, auch wenn mittlerweile dieser gewisse Witz nicht mehr in dieser Form vorhanden war. Aber ehrlich gesagt passte diese Entwicklung auch viel besser, weil die ganze Reihe sich verändert hatte und mir gefiel diese skurrile Note so gut. Teilweise war es einfach recht absurd, aber ich fand es wirklich gut und es machte auch Spaß. Zwar zog es sich in der Hauptgeschichte, durch die Hintergrundgeschichte wurde aber ein schöner Ausgleich geschaffen. Es war echt dramatisch, heftig und es passte irgendwie wirklich gut zu dieser Figur, weil vieles nun in einem anderen Licht erschien und sie mir Leid tat. Zwar rechtfertigte es nicht ihre Taten, aber ich verstand sie viel besser. Die Wechsel zwischen der Vergangenheit und Gegenwart wurden gut dargestellt, sodass ich keine Probleme hatte, mich in der Geschichte zurechtzufinden. Der Cliffhanger machte Lust auf den nächsten Band und war herrlich wild.

Mit dem Zeichenstil bin ich mittlerweile vertraut und mag ihn sehr gerne. Er ist etwas einfacher gehalten worden, aber irgendwie mochte ich das aber auch sehr gerne, zumal die Emotionen und Gesichtsausdrücke so auch besser rüberkamen. Ich mochte es sehr gerne, wie übertrieben es teilweise wirkte, das passte gut rein.

Fazit:
Zwar blieb die eigentliche Geschichte ein wenig im Hintergrund und zog sich, aber durch die neuen Infos zu Kikone und ihrer Geschichte wurde ein toller Ausgleich geschaffen, der mich fesselte und interessant war. Manchmal wirkte es ein wenig drüber und der Humor vom Anfang der Reihe trat stark zurück, mir gefiel das in der Form aber sogar besser. Insgesamt ist es ein schöner Band, der Lust auf die weiteren Teile macht.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Die Geisha

Promise Cinderella 06
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Bei der Betriebfeier des Ryokan wird Hayame nicht nur über ihren Männergeschmack ausgefragt, auch macht sich Kikuno an Issei ran, der sich durch Hayames Aussagen verletzt fühlt. Aber ist das Interesse ...

Bei der Betriebfeier des Ryokan wird Hayame nicht nur über ihren Männergeschmack ausgefragt, auch macht sich Kikuno an Issei ran, der sich durch Hayames Aussagen verletzt fühlt. Aber ist das Interesse der Geisha an ihm echt oder welchen Plan verfolgt die Frau ? Es passieren merkwürdige Unfälle, bis sich schießlich alles bei dem Feuerwerk zu entladen droht.

Meine Meinung:
Uih, so langsam aber sicher nimmt diese Reihe Fahrt auf und schlägt neue Wege ein, die ich sehr interessant und spannend finde. Es ist wirklich klasse, dass sich die Ausgangssituation rund um die Affäre von Hayames Mann ausgeweitet hat und immer wieder neue Handlungsstränge gefunden werden, die auch gut zu der gesamten Geschichte passen. Nach dem letzten Band war ich sehr gespannt, wie es sich entwickeln würde, da gerade die neue Figur der Geisha Kikuno doch für ein paar unangenehme Schauer sorgte. Was hat sie vor und vor allem, was bezweckt sie mit ihrem Handeln ?

Zunächst wirkte es ein wenig chaotisch und gerade durch die Ereignisse auf der Betriebsfeier des Ryokan hatte ich einige Fragezeichen im Kopf. Nicht nur, dass Kikuno versuchte, sich an Issei ranzumachen, auch passierten ein paar sehr merkwürdige Dinge, bei denen sie ihre Hand im Spiel hatte und bei einer Aktion wurde es sogar richtig gefährlich. Wer war sie in Wirklichkeit und was waren ihre Ziele ? Nichts ergab wirklich einen Sinn und ich war sehr gespannt, wie es sich mit ihr entwickeln würde, denn gerade zum Ende hin geschahen Dinge, die absolut heftig waren und diese Reihe auf ein neues Level brachten.

Die Beziehung von Issei und Hayame machte weiterhin ihre Mini-Schrittchen und so langsam machen die beiden mich noch kirre. Obwohl sie füreinander Gefühle haben, kriegen beide es nicht hin, dazu zu stehen. Mir tat Issei manchmal schon etwas Leid, da er durch seinen Bruder anscheinend Konkurrenz erhielt und er weiterhin so sehr mit sich haderte und versuchte, männlicher auf Hayame zu wirken. Das ganze hin und her zwischen ihnen war sehr unterhaltsam, aber ich hätte ihnen zu gerne die Köpfe gewaschen. Das Ende war echt heftig und zeigte, wie emotional unsicher der Teenager immer noch war. Aber Hayame scheint ihm eine Menge zu bedeuten und wenn ich seine Entwicklung im Laufe der Bände betrachte, finde ich, dass er trotz seiner Schwierigkeiten, sich auszudrücken, auf einen guten Weg ist. Hayame dagegen erschien mir ein wenig eingefroren, aber bei dem, was ihr passierte, wunderte mich das nicht. Dennoch war sie wie gewohnt sehr taff und zeigte ihre Stärke.

Mit dem Zeichenstil bin ich mittlerweile vertraut und mag ihn sehr gerne. Er ist etwas einfacher gehalten worden, aber irgendwie mochte ich das aber auch sehr gerne, zumal die Emotionen und Gesichtsausdrücke so auch besser rüberkamen. Ich mochte es sehr gerne, wie übertrieben es teilweise wirkte, das passte gut rein.

Fazit:
Drama, Drama, Drama und ich liebte jedes einzelne davon. Zwar wirkte der Anfang ein wenig chaotisch, machte aber gerade wegen dem geheimnisvollen Handlungen der Geisha Spaß, die es echt faustdick hinter den Ohren hatte. Ich bin bei ihr sehr auf ihre Hintergrundgeschichte gespannt, die vermutlich gewohnt hefitg ausfallen wird. Die Beziehung zwischen Hayame und Issei stand ziemlich still, auch wenn so langsam Eifersucht hochköchelte und es durch Seigos Annäherungsversuche interessant wurde. Das Ende macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

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