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Veröffentlicht am 26.10.2025

Wie viele Menschenleben ist dein Kind dir wert?

Flugangst 7A
0

"Jeder Mensch trägt die Fähigkeit des Tötens in sich. Jeder hat einen Punkt, an dem er zerbricht. Zum Glück gibt es nur wenige, die die Skrupellosigkeit besitzen, diesen psychischen Nullpunkt bei anderen ...

"Jeder Mensch trägt die Fähigkeit des Tötens in sich. Jeder hat einen Punkt, an dem er zerbricht. Zum Glück gibt es nur wenige, die die Skrupellosigkeit besitzen, diesen psychischen Nullpunkt bei anderen zu finden."

Ein Psychiater, der im Flugzeug auf dem Weg zu seiner schwangeren Tochter ist, wird plötzlich entführt. Der Erpresser verlangt, dass der Psychiater mit Hilfe eines ehemaligen Patienten an Bord das Flugzeug zum Abstürzen bringt und somit auch sich selbst in den Tod zu reißen. Ansonsten stirbt seine Tochter und ihr Baby.

Mittlerweile ist es der 12. Fitzek-Thriller, den ich gelesen habe und doch ist jeder auf seine eigene Art und Weise spannend geschrieben.
Die Idee des Themas fand ich gut. Teilweise waren manche Passagen nur etwas verstörend beschrieben z.B. die Szenerie in der Melkanlage und die Beweggründe dazu haben mir weniger gefallen. Das zweite Drittel des Buches hat sich außerdem etwas gezogen. Dafür gibt es am Ende aus meiner Sicht aber mal einen etwas anderen Epilog, der mitfühlen lässt.
Ich gebe zu, dieser Roman ist einer derer, die mir von Fitzek bisher weniger gut gefallen - aber letztendlich möchte ich ihn trotzdem losgelöst von seinen anderen Werken als gut bewerten.

Fitzek gelingt es durch schnelle Charaktersichtwechsel (teils nur 1-2 Seiten lange Kapitel) in bestimmten Situationen die Spannung nochmal besonders zu erhöhen. Was mir bei ihm auch immer sehr gefällt, ist der Bezug zur Realität. In diesem Fall spielt z.B. der Germanwings-Absturz vor einigen Jahren eine Rolle und es werden die Auswirkungen von UVA-Strahlung im Flugzeug kurz beschrieben.

Normalerweise lese ich keine Danksagungen, aber bei Fitzek-Romanen finde ich diese IMMER interessant. Sie sind mit Hintergründen zur Buchentstehung und Selbstironie gefüllt, so dass man auch den Autor dadurch mit jedem seiner Bücher besser kennenlernt. Seine Danksagungen wirken auf mich einfach authentisch und sympathisch.

Weiterhin finde ich in seinen Romanen immer wieder inspirierende und zum Nachdenken anregende Zitate. Hier eine kleine Auswahl zu diesem Buch:
- "Denken Sie an den elften September. Den Nordturm des World Trade Centers zu bauen, dauerte sieben Jahre. Ihn einstürzen zu lassen nur eine Stunde und zweiundvierzig Minuten. Es geht immer schneller, etwas kaputt zu machen, als es zu reparieren."
- "Die Psychologie ist schon deshalb zum Scheitern verurteilt, weil wir den absurden Versuch unternehmen, unser Gehirn mit unserem Gehirn verstehen zu wollen."
- "Wir können uns nicht nichts vorstellen. Denn das Nichts ist keine endlose Leere, sondern das Nichtvorhandensein derselben."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2025

Wie viele Menschenleben ist dein Kind dir wert?

Flugangst 7A
0

"Jeder Mensch trägt die Fähigkeit des Tötens in sich. Jeder hat einen Punkt, an dem er zerbricht. Zum Glück gibt es nur wenige, die die Skrupellosigkeit besitzen, diesen psychischen Nullpunkt bei anderen ...

"Jeder Mensch trägt die Fähigkeit des Tötens in sich. Jeder hat einen Punkt, an dem er zerbricht. Zum Glück gibt es nur wenige, die die Skrupellosigkeit besitzen, diesen psychischen Nullpunkt bei anderen zu finden."

Ein Psychiater, der im Flugzeug auf dem Weg zu seiner schwangeren Tochter ist, wird plötzlich entführt. Der Erpresser verlangt, dass der Psychiater mit Hilfe eines ehemaligen Patienten an Bord das Flugzeug zum Abstürzen bringt und somit auch sich selbst in den Tod zu reißen. Ansonsten stirbt seine Tochter und ihr Baby.

Mittlerweile ist es der 12. Fitzek-Thriller, den ich gelesen habe und doch ist jeder auf seine eigene Art und Weise spannend geschrieben.
Die Idee des Themas fand ich gut. Teilweise waren manche Passagen nur etwas verstörend beschrieben z.B. die Szenerie in der Melkanlage und die Beweggründe dazu haben mir weniger gefallen. Das zweite Drittel des Buches hat sich außerdem etwas gezogen. Dafür gibt es am Ende aus meiner Sicht aber mal einen etwas anderen Epilog, der mitfühlen lässt.
Ich gebe zu, dieser Roman ist einer derer, die mir von Fitzek bisher weniger gut gefallen - aber letztendlich möchte ich ihn trotzdem losgelöst von seinen anderen Werken als gut bewerten.

Fitzek gelingt es durch schnelle Charaktersichtwechsel (teils nur 1-2 Seiten lange Kapitel) in bestimmten Situationen die Spannung nochmal besonders zu erhöhen. Was mir bei ihm auch immer sehr gefällt, ist der Bezug zur Realität. In diesem Fall spielt z.B. der Germanwings-Absturz vor einigen Jahren eine Rolle und es werden die Auswirkungen von UVA-Strahlung im Flugzeug kurz beschrieben.

Normalerweise lese ich keine Danksagungen, aber bei Fitzek-Romanen finde ich diese IMMER interessant. Sie sind mit Hintergründen zur Buchentstehung und Selbstironie gefüllt, so dass man auch den Autor dadurch mit jedem seiner Bücher besser kennenlernt. Seine Danksagungen wirken auf mich einfach authentisch und sympathisch.

Weiterhin finde ich in seinen Romanen immer wieder inspirierende und zum Nachdenken anregende Zitate. Hier eine kleine Auswahl zu diesem Buch:
- "Denken Sie an den elften September. Den Nordturm des World Trade Centers zu bauen, dauerte sieben Jahre. Ihn einstürzen zu lassen nur eine Stunde und zweiundvierzig Minuten. Es geht immer schneller, etwas kaputt zu machen, als es zu reparieren."
- "Die Psychologie ist schon deshalb zum Scheitern verurteilt, weil wir den absurden Versuch unternehmen, unser Gehirn mit unserem Gehirn verstehen zu wollen."
- "Wir können uns nicht nichts vorstellen. Denn das Nichts ist keine endlose Leere, sondern das Nichtvorhandensein derselben."

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Das Kind, was in der Zukunft töten wird?

Das Kind
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Dieser Thriller hat mich nicht ganz so mitgerissen wie manch anderer Fitzek, aber dennoch ist es wieder gut geschrieben und mit Plottwists versehen.

Dieser Thriller hat mich nicht ganz so mitgerissen wie manch anderer Fitzek, aber dennoch ist es wieder gut geschrieben und mit Plottwists versehen.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein Romantasy-Auftakt, der mich leider nicht wirklich abholen konnte und unter meinen Erwartungen blieb

Empire of Whispers and Shadows
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"Ich werde eine Assassine und Spionin im Dienst des Gottkaisers sein. Und dann... dann werde ich sie alle umbringen."

Optisch ist dieses Buch ein echter Hingucker, aber in meinen Augen kann es da inhaltlich ...

"Ich werde eine Assassine und Spionin im Dienst des Gottkaisers sein. Und dann... dann werde ich sie alle umbringen."

Optisch ist dieses Buch ein echter Hingucker, aber in meinen Augen kann es da inhaltlich leider nicht mithalten. Der emotionale Prolog sowie der brutale und blutrünstige Beginn waren sehr stark und haben sofort mein Interesse geweckt. Leider ist das jedoch schnell abgeflacht und erst ca. ab der Hälfte konnte mich das Buch wieder etwas mehr catchen - aber dennoch nicht vollständig.

Das japanische Setting ist zwar gut umgesetzt, jedoch habe ich mir mehr Magie erhofft und nicht nur japanische Kampfkunst. Mir kam es eher wie eine reine Romance-Story statt einer Romantasy vor. Wobei ich aber sagen muss, dass die dynamische Beziehung zwischen Saya und Teno mit Enemies-to-lovers und Slow Burn sowie den wechselnden Perspektiven sehr gut und authentisch umgesetzt wurde. Sie war der tragende Pfeiler der Geschichte. Einzig der derbe Spitzname, mit dem Teno Saya immer anspricht, hat mich daran gestört.

Beim Plot zu den Prüfungen aber auch zum Rachemotiv wurde leider viel Potenzial verschenkt, was ich mir fokussierter gewünscht hätte, um mehr Action und Spannung aufzubauen. Zudem blieben die wenigen Nebencharaktere leider ähnlich blass wie die Story. Insgesamt war mir das Buch einfach zu geradlinig und wurde am Ende durch einen künstlich erzeugten Cliffhanger aufgebauscht - wahrscheinlich damit man das Finale der Dilogie liest, was am 16.09.2026 unter dem Namen Empire of Blood and Ruin erscheint.

Fazit:
Wer mehr Wert auf eine starke Romance statt auf komplexe Romantasy/Fantasy legt, ist bei Empire of Whispers and Shadows wahrscheinlich genau richtig. Mir kam jedoch sowohl das Magiesystem als auch das fantastische Worldbuilding zu kurz und demzufolge wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt.

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Der besondere Adventskalender - aber leider nicht Fitzeks bestes Werk

Das Kalendermädchen
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"Das Gute ist die Regel. Das Böse ist die Ausnahme."

Da der Titel sich auf eine besondere Art von Adventskalender bezieht, passt dieser Thriller perfekt in die Vorweihnachtszeit.

Fitzek weiß einfach, ...

"Das Gute ist die Regel. Das Böse ist die Ausnahme."

Da der Titel sich auf eine besondere Art von Adventskalender bezieht, passt dieser Thriller perfekt in die Vorweihnachtszeit.

Fitzek weiß einfach, wie man Spannung aufbaut: passende Wortwahl, Satzbau, Kapitellängen und verstreute Hinweise und Indizien sowie Zeit- und Perspektivwechsel.
Außerdem verknüpft er auch in Das Kalendermädchen wieder wissenschaftliche Fakten und aktuelle Themen mit seinem Plot.

Zu Beginn wird eine mysteriöse Stimmung erzeugt, was mich direkt gefesselt hat. Im weiteren Verlauf wird es teils auch emotional und die Charaktere erlangen mal mehr mal weniger Tiefgang. Letztendlich hat mich der Plot aber nicht so ganz abholen können u.a. weil er teilweise christlich angehaucht war.

Insgesamt war dieses Buch zwar auch wieder super spannend geschrieben, aber Das Kalendermädchen gehört für mich definitiv nicht zu Fitzeks besten Thrillern. Die Danksagung hingegen war wieder sehr interessant und abwechslungsreich geschrieben.

Zitate:

"Man kann ein gutes Leben trotz der Gewalt führen - oder ein schlechtes wegen ihr. "

"Es gehören immer zwei zu einem Problem, aber es gibt nur einen, den man verändern kann: sich selbst!"

"Wir sehen nur das, was wir fühlen!"

"Der Mitläufer ist genauso ein Täter wie der Drahtzieher. Vielleicht sogar noch schlimmer. Ohne [Mitläufer] wie mich wären Diktaturen nicht möglich."

"Man sollte dem Leben nicht mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben."

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