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Veröffentlicht am 30.08.2025

Schneezauber in Winterbury

Schneezauber in Winterbury
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Das Cover;
Wahrhaft zauberhaft! Festlich, warm, mit diesem typischen Sarah-Morgan-Vibe. Man spürt sofort: Das wird eine Kuschel-Romance für Winterabende.

Meine Meinung:
Jedes Jahr freue ich mich auf die ...

Das Cover;
Wahrhaft zauberhaft! Festlich, warm, mit diesem typischen Sarah-Morgan-Vibe. Man spürt sofort: Das wird eine Kuschel-Romance für Winterabende.

Meine Meinung:
Jedes Jahr freue ich mich auf die Romane von Sarah Morgan, besonders die Winterromane sind mein Highlight.
So auch dieses. Für mich gehört Schneezauber in Winterbury fest in jede Adventsleseliste.

Dieses Mal begleiten wir Imogen, die Projektleiterin mit dem perfekten Leben... Zumindest nach außen. Innen aber? Pure Überforderung. Als ihr ein beruflicher Fehler passiert, schickt sie ihr Umfeld in Urlaub und plötzlich findet sie sich in einem schnörkellosen Cotswold-Gästehaus, während draußen der Schnee leise fällt.

Die Nebencharaktere sind wieder so liebevoll ausgearbeitet: Ein enges Dorfgefühl mit einer warmherzigen Gastgeberin, die genau weiß, wie man ein Loch in deinem Herzen füllt. Ganz ohne Ablenkungen. Man merkt sofort, wie sehr man sie umarmen will (gedanklich natürlich).

Und dann ist da Edmund. Einfach herrlich: Bodenständig, geduldig, verlässlich. Kein Klischee, sondern jemand, der zeigt, wie es sich anfühlt, wenn ein Blick mehr sagt als tausend Worte.

Am meisten liebe ich, wie sich ihre Beziehung aufbaut, keine übertriebenen Dramen, kein Hate-to-Love-Getue, sondern eine zart wachsende Verbindung, die sich anfühlt wie ein gemeinsamer Spaziergang durch verschneite Gassen. Echt. Leise. Tiefgründig. Einfach typisch Sarah Morgan.

Mein Fazit:
Schneezauber in Winterbury ist dieser Winterroman, der sich wie ein Schal anfühlt, wenn’s draußen friert: vertraut, warm und genau richtig dosiert. Mit echten Charakteren, die mehr sind als flache Protagonisten, sie sind echte Menschen mit Geschichte und Sehnsucht. Für mich ist es ein 5-Sterne-Wintertraum, der lässt, dass man am liebsten nie aufhören möchte zu lesen.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Wind Weaver

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Das Cover:
Ein echter Blickfang! Der Phönix auf dem Vover wirkt direkt anziehend und magisch. Mal was anderes als die x Drachengeschichten, die grade kursieren. (Und die ich trotzdem lese.. )

Meine Meinung:
The ...

Das Cover:
Ein echter Blickfang! Der Phönix auf dem Vover wirkt direkt anziehend und magisch. Mal was anderes als die x Drachengeschichten, die grade kursieren. (Und die ich trotzdem lese.. )

Meine Meinung:
The Wind Weaver zieht einen ab der ersten Szene in seinen Bann.
Man trifft auf Rhya, eine Halbling-Fae mit einem seltsamen Mal auf der Brust... Im letzten Moment vorm Galgen gerettet. Statt des Todes wird sie vom rücksichtslosen Commander Scythe gerettet, der sie in die rauen Nordlande verschleppt. Kein echter Schutz, eher eine verlockende Bedrohung... und mein Buchherz schlug höher.

Als jemand, der sich nach echter, tiefgehender Spannung sehnt, habe ich mich besonders in Rhya verliebt. Kriegerisch, wütend, doch unglaublich verletzlich. Die ist eine Kämpferin, die erst lernen muss, dass ihre Emotion erheblich mächtiger ist, als sie denkt. Als Remnant, eine von nur vier Seelen mit verbundenen Elementarkräften, hängt das Schicksal der Welt an ihren Entscheidungen.

Dann ist da Scythe. Ein starker, wortkarger Mann mit eigener Last auf der Brust, dessen Wallfahrten zwischen eisiger Disziplin und tiefer Loyalität pendeln. Die Chemie zwischen den beiden ist kein Feuerwerk, sondern ein lodrendes Band aus Reibung, Vertrauen und unverhofftem Respekt.

Ich liebe, wie realistisch sich die Beziehung anfühlt. Enemies to lovers? Schon tausendmal da gewesen? Absolut. Aber so viel reifer, greifbarer, ehrlicher. Kein Drama um des Dramas willen, sondern echte Emotion, die sich entwickelt. Patzer gehören dazu, Machtkämpfe auch. Und dann die Magie: der Wind, Rhya. Eine Sturmweberin. Die Magiesysteme haben echte Tiefe, mythologische Wurzeln und stellen Emotion als Macht dar und nicht als Schwäche.

Mir hat auch der Schreibstil gefallen, zunidnest nach einer kleinen Einstiegszeit: rau, lyrisch, aber mit Gefühl. Man spürt den Wind, die Kälte, den Kampf. Die Welt ist gut aufgebaut kein Info-Dump, sondern Stück für Stück in Rhyas Reise eingeflochten.

Mein Fazit
The Wind Weaver ist ein starker Auftakt in die Reign of Remnants-Reihe mit Herz, Wut, Magie und einem Hauch von gefährlicher Romantik. Wenn du Lust hast auf eine Heldin, die stürzt, sich erhebt und inmitten von Stürmen zum Sturm wird? Dann ist das dein Buch

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Happy Family

One Big Happy Family - Weihnachten mit der lieben Familie
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Das Cover:
Stilvoll, festlich und doch soflrt weihnachtlich. Schlicht und trotzdem direkt klar worum es geht. Ich mag es.

Meine Meinung:
Ist es jemand zu früh für Weihnachtsbücher? Ich denke nicht. Und ...

Das Cover:
Stilvoll, festlich und doch soflrt weihnachtlich. Schlicht und trotzdem direkt klar worum es geht. Ich mag es.

Meine Meinung:
Ist es jemand zu früh für Weihnachtsbücher? Ich denke nicht. Und so musste auch dieses einziehen.

Julie Parker wollte einen ruhigen Weihnachtsurlaub, nur sie und Heath, ihren viel jüngeren Freund, in ihrer geliebten Familienhütte. Und dann klopfen die Kinder an.
Ijr Sohn Nick bringt seine neue Frau mit, Tochter Dana kommt mit gebrochenem Herzen und das Chaos nimmt seinen Lauf. Im besten Sinne.

Dieses Buch ist wie ein wärmender Winterpullover, der dich zwischen Decken und einer Tasse heißem Kakao in große Umarmungen hüllt, ohne aufgesetzt zu wirken. Es sind alltägliche liebevolle Momente einer chaotischen Familie und genau das macht das Buch einfach so unterhaltsam.

Julie ist eine starke, liebevolle Frau mit Ecken und Kanten, die versucht, alles unter einen Hut zu bekommen und dabei manchmal glücklich scheitert. Wie authentisch ist bitte ihr Gedankenmonolog, wenn sie hofft, die erwachsenen Kinder doch noch rechtzeitig auf Heath vorzubereiten, wer dabei kaum die Unterhose anhat?

Was diesen Roman für mich so besonders macht: Der Humor sitzt. Szenen in der engen Hütte, wo ein Mal zu viele Familienmitglieder (plus Hund) noch dazu kommen, sind so komisch, dass du man sich wünscht, man wäre dabei. Gleichzeitig bricht jede noch so epische Familienkrise auf die Frage runter: Wie schafft man Nähe, wenn alte Wunden immer wieder hochkommen? Susan Mallery zeigt, dass Familie nicht perfekt sein muss, sie muss nur echt und voller Herz sein.

Mein Fazit:
Wer Lust hat auf eine Weihnachtsgeschichte, die so warmherzig ist wie ein Adventskerzenlicht, aber mit Humor und Tiefgang, der holt sich One Big Happy Family um sich auf die Festtage mit der eigenen Familie einzustimmen. Klare Empfehlung

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Veröffentlicht am 16.08.2025

How to feed a Demon

How to Feed a Demon
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Das Cover:
Ein echter Eyecatcher! Die Mischung aus mystischem Hotel-Flair und Farbe schafft sofort Lust auf süße Grusel-Atmosphäre und ungewöhnliche Bewohner, das zieht einen gleich magisch an.

Meine ...

Das Cover:
Ein echter Eyecatcher! Die Mischung aus mystischem Hotel-Flair und Farbe schafft sofort Lust auf süße Grusel-Atmosphäre und ungewöhnliche Bewohner, das zieht einen gleich magisch an.

Meine Meinung:
Stell dir vor, du fliehst vor deinem Leben und steckst plötzlich in einem Spukhotel voller Dämonen, Geister, Gestaltwandler und sogar einem Drachen (!) der heiße Klatschgeschichten spinnt. So geht’s Marie. Sie hat Herzschmerz, ein kaputtes Zuhause und landet einfach mal so im verrückten Nirgendwo. Aber statt in Panik zu verfallen, sortiert sie ihre Zweifel, findet Mut und entdeckt, dass Freundschaft, Anderssein und Achtung das größte Zuhause sein können.

Ach was habe icb diese verrückte Idee und die Bewohner von Anfang an geliebt. Es ist genauso verrückt und lustig, wie es klingt.

Die Figuren sind keine Klischees, jeder Monsterbewohner ist schrullig einzigartig. Genau das macht das Hotel so lebendig und warmherzig. Wer Monster alla Hotel Transilvanien liebt, wird hier einziehen wollen, wie ich.

Marie selbst wirkt einfach liebenswert und echt. Unsicher, traurig, aber auch neugierig und mutig. Und die Liebes? Zart, fast nebensächlich, aber mit genug Gefühl, dass mein Romance Herz höherschlägt.

Die Balance zwischen cozy Grusel, Humor und Herz ist einfach perfekt. Macht es euch gemütlich und checkt ein, vielleicht verliebt ihr euch ja auch?

Mein Fazit:
How to Feed a Demon ist ein kleines Urban-Fantasy-Juwel für gemütliche Stunden. Es ist herzhaft, schrullig, manchmal gruselig und dabei unglaublich warm.
Mit Charakteren, die du ins Herz schließen willst und einer Portion Selbstfindung, die tief geht. Perfekt für regnerische Nachmittage und Fans von magischen Monster-Familien. Und: Ich glaube, ich will auch in diesem Hotel bleiben.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Meet cute

Purple Clouds - Meet Cute
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Das Cover:
Wieder mal total schön getroffen. Die Zeichnung ist wahnsinnig detailliert, trifft die Protagonisten genau und ist ein wahnsinnig schöner Blickfang im Magazin Stile.

Meine Meinung:
Dies ist ...

Das Cover:
Wieder mal total schön getroffen. Die Zeichnung ist wahnsinnig detailliert, trifft die Protagonisten genau und ist ein wahnsinnig schöner Blickfang im Magazin Stile.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band der Purple Clouds Reihe und man muss nicvt zwangsläufig Band eins kennen, es hilft aber durchaus.

In Meet Cute begleiten wir Riley und Louis. Während ich Band eins schon mochte, hat mich diese Geschichte hier nochmal mehr abgeholt. Riley arbeitet beim Lifestyle-Magazin Purple Clouds, Louis ist Schauspieler, der versucht, sein altes Image hinter sich zu lassen. Die beiden treffen aufeinander und es entwickelt sich eine leise, ehrliche Geschichte, die ohne große Dramen auskommt, dafür aber unglaublich authentisch wirkt.

Besodners die Verletzlichkeit, die zwischen den Zeilen spürbar ist und wie nahbar die Figuren wirken machen dieses Buch so einzigartig. Die Chemie stimmt sofort und gleichzeitig baut sich die Nähe Stück für Stück auf, sehr realistisch und einfach schön zu lesen.

Dazu fließen feministische Einflüsse mit ein, was der Story noch mehr Tiefe gibt, ohne sie zu überladen. Für mich ist Meet Cute ruhiger, verletzlicher und ehrlicher als Band eins und genau das macht den Reiz aus.

Auch die Probleme der Protagonisten sind feinfühlig und authentisch beschrieben, es ist kein unnötiges Drama, sondern eine sensible Aufarbeitung alter Themen und neuer Unsicherheiten.

Mein Fazit:
Ein sehr besonderer zweiter Band, der für mich nochmal stärker war als der Auftakt. Meet Cute zeigt, wie Liebe in einer lauten Welt auch ganz leise entstehen kann – und trotzdem mitten ins Herz trifft

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