Wunderschönes Bilderbuch über bedingungslose Hilfsbereitschaft!
Die Geschichte vom Mädchen und dem FischIn der vergangenen Woche hat mich ein sehr schönes Bilderbuch erreicht. Das Buch „Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch" des Carl-Auer Verlages erzählt genau das, was der Titel verspricht. Eine kleine ...
In der vergangenen Woche hat mich ein sehr schönes Bilderbuch erreicht. Das Buch „Die Geschichte vom Mädchen und dem Fisch" des Carl-Auer Verlages erzählt genau das, was der Titel verspricht. Eine kleine niedliche Geschichte zwischen einem Mädchen, das die Natur liebt, aber in sich gekehrt ist und einem Fisch, der durch Zufall ihr Leben bereichert.
Natürlich weiß das Mädchen, dass der Fisch Salzwasser benötigt. All ihre Versuche scheitern, bis sie zu Weinen beginnt. Die Trauer über einen längst verlorenen Freund hilft ihr, doch die Freude über ihren neuen Freund lässt ihre Tränen abebben. Für mich als Kunstbilderbuchfan ein schönes Paradoxon.
Die Geschichte zog mich mit ihrem Happy-End, den hübschen Illustrationen und der angenehmen Formulierung in den Bann. Die Geschichte ist leicht erzählt. Der Text schafft durch verschiedene Formatierungen eine schöne Verbindung zum Bild. Die Bilder laden zum Entdecken und gemeinsamen Sprechen ein. Die Farbgebung ist angenehm und wirkt beruhigend.
Besonders schön finde ich, dass das Mädchen einen dunklen Hautton hat. Solche Bücher sind ein wichtiger Schlüssel, um den Kindern indirekt die Normalität verschiedener Hauttöne zu vermitteln. Apropos Normalität: Das Mädchen hilft dem Fisch ganz selbstverständlich, ohne Zögern, ohne Nachfragen und ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Ein schöner Gedanke.