Ein Begleiter fürs Verlorensein
feeling lost (and other weird feelings)Dieses Buch fühlt sich an wie ein Blick ins eigene Tagebuch. Vanessa schreibt über Zweifel, über das Verlorensein, über Freundschaften und Liebe, über Momente, in denen alles zu viel ist. Schon nach den ...
Dieses Buch fühlt sich an wie ein Blick ins eigene Tagebuch. Vanessa schreibt über Zweifel, über das Verlorensein, über Freundschaften und Liebe, über Momente, in denen alles zu viel ist. Schon nach den ersten Seiten merkt man, dass es hier nicht um Ratschläge geht, sondern um ehrliche Gedanken. Gedanken, die man selbst so gut kennt, aber selten laut ausspricht.
Der Schreibstil ist leicht und trotzdem intensiv. Man fliegt durch die Seiten und bleibt doch immer wieder hängen, weil man sich in den Worten wiedererkennt. Es ist kein Buch, das mit Lösungen um die Ecke kommt. Es ist ein Buch, das zeigt: so fühlen ist okay. Es gibt kein Rezept fürs Leben, aber es gibt Menschen, die ähnliche Fragen und Ängste haben.
Was mir am meisten gefallen hat, ist die Nähe. Es liest sich nicht wie ein fertiger Text, sondern wie eine Unterhaltung mit jemandem, der genauso unsicher ist wie man selbst. Genau das macht es so echt. Man fühlt sich nicht belehrt, sondern verstanden.
feeling lost ist leise, ehrlich und voller Gefühle, die man sonst gern versteckt. Kein klassisches Sachbuch, sondern ein Begleiter für Momente, in denen man selbst nicht weiterweiß.