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Kuckerneese

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2026

Hat mich nicht mitgenommen!

Meeresdunkel
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Ehrlich gesagt hat mich dieses wunderschöne Buchcover sofort angesprochen und magisch angezogen. Ein so schönes Buchcover trägt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine perfekte Story in sich! Leider war ...

Ehrlich gesagt hat mich dieses wunderschöne Buchcover sofort angesprochen und magisch angezogen. Ein so schönes Buchcover trägt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine perfekte Story in sich! Leider war das nicht der Fall und ich habe für mich wieder etwas dazu gelernt!

In diesem Buch fliegen zwei Familien aus Hamburg - die sich vorher noch nie gesehen haben - nach Mallorca um in einer günstigen renovierungsbedürftigen Finca auf Felsklippen stehend, einen entspannten Urlaub im Oktober zu machen. Bei der abendlichen Anreise stellen beide Familien fest, dass sie beide gültige Buchungsunterlagen für das Objekt haben. Auch am nächsten Tag mussten sie feststellen, dass sie ihren Urlaub in der Finca gemeinsam verbringen müssen, da keine andere Unterkunft für die Urlaubszeit mehr verfügbar ist. Da die Finca groß genug ist, stellt dies am Anfang auch kein Problem dar. Leider befinden sich die Beziehungen der beiden Elternpaare im Ausmodus. Bald kommt heraus, dass die Familien sich gegenseitig doch nicht so fremd sind.

Die ersten Seiten waren für mich ok, da sich viele Geschichten erst entwickeln und entfalten müssen. Ich hatte aber sofort Probleme mit den einzelnen Personen und ihren Familienzugehörigkeiten. Dann der 8-jährige Jury mit seiner Hedwig. Ich habe erst gedacht, wer zum Teufel ist HEDWIG? Irgendwann war es dann natürlich ganz selbstverständlich, das Hedwig ein Plastikpuppe ist, die sich natürlich auch qualifiziert ausdrücken, als sprechen kann. Das war der Moment, wo ich aus dieser Story und dem Buch raus war. Dann der Erzählstil! Für mich sehr merkwürdig. Allein die Satzbildung, die teilweise keine ist! Der ständige Wechsel der einzelnen Protagonisten, gab mir den Rest. Durch den Leichenfund kommt etwas Spannung auf, aber das ganze ist einfach nicht "rund". Das jeder Leser seine eigene Phantasie beim Lesen eines Buches entwickelt ist normal und richtig gut, aber das Buch muss dich grundsätzlich auf die Lesereise schon mitnehmen! Und das macht dieses Buch überhaupt nicht. Ich war richtig enttäuscht. Schade!

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Enttäuscht!

Mit kalter Hand
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Eines vorweg: Ich bin einer der größten Fans von Michael Tsokos und besitze komplett alle Bücher von ihm und seinen Mitautoren. Bisher habe ich jedem Buch entgegengefiebert. Aber dieses Buch ist ein totaler ...

Eines vorweg: Ich bin einer der größten Fans von Michael Tsokos und besitze komplett alle Bücher von ihm und seinen Mitautoren. Bisher habe ich jedem Buch entgegengefiebert. Aber dieses Buch ist ein totaler Reinfall und ich erkenne nicht so richtig die Handschrift vom Autor. Im Gegenteil: Dieses Buch liest sich wie ein forensisches Lehrbuch. Es fehlt an wörtlicher Sprache, an natürlichen und spannenden Absätzen, einfach an allem, was ein gutes Buch ausmacht. Es kam mit stellenweise so vor, als wenn eine KI gefüttert wurde und dieses Buch ausgespuckt wurde.

Auf den ersten Blick klang die Geschichte spannend: ein Pferderipper, eine zerstückelte Leiche – das übliche Buchcover ließ mich auf den gewohnten Nervenkitzel, versetzt mit Spannung und vielleicht sogar ein Miträtseln hoffen. Doch schon nach kurzer Zeit merkte ich, dass die Handlung sehr sachlich und nüchtern bleibt. Natürlich ist es interessant, mehr über den Alltag der Rechtsmedizin zu erfahren, und das Buch vermittelt hier auch wieder einige aufschlussreiche Details. Trotzdem finde ich, dass ein Werk, das als Thriller verkauft wird und den Namen Tsokos trägt, früher mehr zu bieten hatte als eine medizinische Dokumentation.

Schade, aber das nächste Buch werde ich auf keinen Fall blind kaufen. Ich werde mir die Zeit im Buchladen nehmen, um kurz reinzulesen und durchzublättern. Lieber nicht jedes Jahr ein Buch schreiben, nur das die Kasse klingelt, sondern lieber alle zwei Jahre ein richtig gutes Buch rausbringen.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Enttäuschung des Jahres

Adlergestell
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Nach der Leseprobe habe ich sofort das Buch in meiner Buchhandlung vorbestellt. Als es endlich auf meinem Tisch lag, konnte ich kaum erwarten mit dem Lesen zu beginnen.

Dieses Buch ist meine persönliche ...

Nach der Leseprobe habe ich sofort das Buch in meiner Buchhandlung vorbestellt. Als es endlich auf meinem Tisch lag, konnte ich kaum erwarten mit dem Lesen zu beginnen.

Dieses Buch ist meine persönliche Enttäuschung des Jahres!

Die Autorin bemüht sich die Nachwendezeit aus den Augen eines Kindes zu beschreiben. Da ich das Adlergestell als Ostberlinerin kenne und nur ein paar Jahre älter bin, macht mich dieses Buch sprachlos. Ich habe mich stellenweise über den konfusen Inhalt geschämt! Was müssen die Leser denken, die dieses Buch lesen?
Doch die Krönung sind die Erzählungen über ihre Arbeit im Bundestag und dem Mitarbeiter der Bundestagsverwaltung. Ab da an wusste ich dieses Geschreibsel für mich persönlich einzuordnen. Ich arbeite nun mehr als 25 Jahre im Bundestag und bin entsetzt, das dieser Inhalt einfach so der Menschheit freigegeben wird.

Sollten Sie ein Buch über die Nachwendezeit oder ähnliches suchen, kaufen Sie dieses Buch nicht. Es gibt wirklich lesenswertere Bücher.

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