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Veröffentlicht am 20.12.2024

Ein ganz solider zweiter Teil

Himmelsstürmerinnen - Wir leben unsere Träume
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Sarah Lark entführt uns im zweiten Band der Himmelsstürmerinnen-Saga erneut in die faszinierende Welt starker Frauenfiguren, die gegen gesellschaftliche Normen kämpfen und ihre Träume verwirklichen wollen. ...

Sarah Lark entführt uns im zweiten Band der Himmelsstürmerinnen-Saga erneut in die faszinierende Welt starker Frauenfiguren, die gegen gesellschaftliche Normen kämpfen und ihre Träume verwirklichen wollen. Die Geschichte der Protagonistinnen – Ailis, Donella, Haily, Emily und Mary Ann – ist emotional und ambitioniert erzählt. Doch während einige Abschnitte beeindrucken, bleiben andere hinter den Erwartungen zurück.

Was begeistert:

Starke Frauenfiguren: Die Protagonistinnen sind authentisch und inspirierend. Jede verfolgt ihre eigenen Träume, sei es das Fliegen, die Wissenschaft oder die Suche nach persönlichem Glück. Besonders der historische Kontext macht ihren Kampf um Selbstbestimmung greifbar.
Lebendige Zeitgeschichte: Sarah Lark zeichnet die historischen Schauplätze, insbesondere die Kriegszeit und Amerika, mit viel Detailtreue. Dadurch erfährt man nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch Wissenswertes über die Epoche.
Emotionale Tiefe: Die Themen Freundschaft, Liebe und Emanzipation ziehen sich konsequent durch die Handlung und verleihen der Geschichte Nachhall.

Was weniger überzeugt:

Tempo und Balance: Manche Abschnitte, wie der Beginn mit Mary Ann und ihrer Ausbildung, wirken zu überstürzt. Andere, wie die Kapitel in Afrika, sind überladen mit politischen Themen, wodurch zentrale Motive wie die Sterne und Akkus an Bedeutung verlieren.
Unausgewogene Figurenpräsenz: Einige Charaktere hätten mehr Raum verdient, wie Emily, deren Geschichte leider zu kurz kommt. Gleichzeitig tauchen andere Figuren auf, die wenig zur Handlung beitragen.
Überfrachtete Themen: Der Roman versucht, viele große Themen zu behandeln, was auf Kosten der Tiefe geht. Eine Trilogie hätte der Geschichte gutgetan, um den Figuren und Handlungssträngen gerecht zu werden.

Fazit:
„Himmelsstürmerinnen – Wir leben unsere Träume“ ist eine solide Fortsetzung mit spannenden Figuren und historischen Details, kommt jedoch nicht ganz an die Qualität des ersten Bandes heran. Während die Geschichte voller faszinierender Ideen steckt, verliert sie durch das hohe Tempo und die Themenvielfalt an Intensität. Für Fans historischer Romane mit starken Frauenfiguren dennoch eine Empfehlung – aber mit Abstrichen

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 06.08.2025

Solider Romantasy-Roman mit viel Potenzial, das nicht ganz ausgeschöpft wurde

When the Moon touches my Soul
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Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht – das Cover ist ansprechend gestaltet und der Klappentext verspricht eine düstere, geheimnisvolle Handlung rund um Werwölfe und Vampire. Auch die Leseprobe ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht – das Cover ist ansprechend gestaltet und der Klappentext verspricht eine düstere, geheimnisvolle Handlung rund um Werwölfe und Vampire. Auch die Leseprobe macht neugierig und weckt die Erwartung auf eine spannende Story mit fantastischen Elementen und romantischen Verwicklungen.

Leider konnte mich die Umsetzung der Geschichte nicht vollständig überzeugen. Zwar ist die Grundidee reizvoll, doch bleibt sie in vielen Punkten an der Oberfläche. Die Handlung folgt bekannten Mustern und Klischees – etwa dem altbekannten Konflikt zwischen Vampiren und Werwölfen – ohne neue Impulse zu setzen oder originelle Wendungen einzubauen. Auch die Dynamik zwischen den Hauptfiguren wirkte für mich eher schwach: Zwar gibt es vereinzelte schöne Szenen, doch insgesamt fehlte mir das Knistern und die emotionale Tiefe, die eine Liebesgeschichte wirklich greifbar machen.

Erzählt wird überwiegend aus Skylars Sicht, gelegentlich ergänzt durch Ryans Perspektive. Beide Figuren haben Potenzial, doch die Nebencharaktere bleiben blass und kaum greifbar. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Entwicklung gewünscht – vielleicht wird das in einer möglichen Fortsetzung aufgegriffen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Schreibstil. Die Sprache ist zwar flüssig, aber eher schlicht gehalten. Atmosphäre kommt nur selten auf, da Beschreibungen von Orten und Stimmungen recht knapp ausfallen. Auch stilistische Wiederholungen störten stellenweise den Lesefluss. Positiv hervorzuheben ist hingegen der zügige Handlungsverlauf: Der Umfang des Buches ist überschaubar, wodurch keine Längen entstehen. Die wenigen erotischen Szenen sind zurückhaltend und altersangemessen eingebunden.

Fazit: Wer nach einer schnell zu lesenden Romantasy-Geschichte sucht, in der vor allem der Handlungsverlauf im Vordergrund steht, wird hier fündig. Für mich blieb die Geschichte trotz guter Ansätze etwas zu oberflächlich. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.07.2025

Solides Buch

Boston Tigers - Fast Break Kiss
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Mit „Boston Tigers“ habe ich meine allererste Basketball-Romance gelesen – und wurde direkt positiv überrascht. Die Geschichte ist humorvoll, prickelnd und hat genau die richtige Mischung aus Romantik, ...

Mit „Boston Tigers“ habe ich meine allererste Basketball-Romance gelesen – und wurde direkt positiv überrascht. Die Geschichte ist humorvoll, prickelnd und hat genau die richtige Mischung aus Romantik, Spannung und Leichtigkeit, um mich von der ersten Seite an zu packen.

Im Mittelpunkt stehen Zoey und Zack, die sich unter eher unromantischen Umständen kennenlernen – in einem Club, wo sie arbeitet und er plötzlich vor ihr steht: der Kapitän des örtlichen Basketballteams. Die beiden könnten auf den ersten Blick nicht gegensätzlicher sein, und genau das sorgt für eine explosive, unterhaltsame Stimmung zwischen ihnen. Die Wortgefechte? Ein echtes Highlight – charmant, bissig und oft zum Lachen.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Die Geschichte bleibt trotz aller emotionaler Momente angenehm realistisch. Keine überdramatisierten Opfer aus Liebe, keine toxischen Dynamiken – sondern eine Heldin, die ihren eigenen Weg findet. Zoey trifft eine starke Entscheidung für sich selbst und beweist, dass Selbstverwirklichung und Liebe sich nicht ausschließen müssen.

Natürlich kommt auch die knisternde Chemie nicht zu kurz – da fliegen ordentlich die Funken, ohne dass es ins Übertriebene kippt. Die Balance zwischen Tiefe und Leichtigkeit ist hier wirklich gut gelungen.

Einziger kleiner Kritikpunkt für mich war der Erzählstil – manche Passagen, vor allem die direkten Leser:innenansprachen, haben mich ein bisschen aus dem Lesefluss gebracht. Auch das Cover hat mich optisch nicht ganz angesprochen, aber das ist Geschmackssache und tut der gelungenen Story keinen Abbruch.

Fazit: „Boston Tigers“ ist eine charmante, moderne Romance mit viel Herz, Humor und einem gesunden Blick auf Beziehungen. Ideal für alle, die sportliche Liebesgeschichten mögen und sich beim Lesen einfach mal fallenlassen wollen.

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  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 01.09.2025

Zu sehr gewollt

Das Bumerangbuch - Stärke deine mentalen Superkräfte!
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Ich habe das buch zusammen gelesen unf wir sind zu dem entschluss gekommen, dass es vlt für eltern etwas ist, die wenig zeit mit ihrem kind verbringen und nicht wirklich wissen, was sie mit diesem anstellen ...

Ich habe das buch zusammen gelesen unf wir sind zu dem entschluss gekommen, dass es vlt für eltern etwas ist, die wenig zeit mit ihrem kind verbringen und nicht wirklich wissen, was sie mit diesem anstellen sollen. Die ganzen Tipps, wie, dass man sein Kind loben sollte, sollten doch selbstverständlich sein

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