Cover-Bild Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eichborn
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 29.08.2025
  • ISBN: 9783847902263
Gabrielle Zevin

Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry

Roman
Renate Orth-Guttmann (Übersetzer)

A.J. Fikry, der Besitzer der einzigen Buchhandlung auf Alice Island, durchlebt eine schwere Zeit: Seit dem Tod seiner Frau zieht er sich völlig zurück, der Buchladen läuft schlechter denn je, und zu allem Überfluss wurde auch noch sein wertvollster Besitz, eine seltene Erstausgabe von Edgar Allan Poe, gestohlen. Doch als A.J. eines Tages eine überraschende Entdeckung im Laden macht, löst das eine Kette von Ereignissen aus, die sein Leben völlig auf den Kopf stellen - und ihn die Welt noch einmal mit ganz neuen Augen sehen lassen.
So unterhaltsam wie berührend: eine unvergessliche Geschichte über Neuanfänge und zweite Chancen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2025

Kurzes Leseabenteuer

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A.J. Fikry, der Besitzer der einzigen Buchhandlung auf Alice Island, steht vor einer Reihe von Herausforderungen: Der Tod seiner Frau, ein geschäftlich schwieriger Zeitpunkt und der Diebstahl seines wertvollsten ...

A.J. Fikry, der Besitzer der einzigen Buchhandlung auf Alice Island, steht vor einer Reihe von Herausforderungen: Der Tod seiner Frau, ein geschäftlich schwieriger Zeitpunkt und der Diebstahl seines wertvollsten Besitzes. Doch als er eine unerwartete Entdeckung macht, verändert sich sein Leben – und er beginnt, die Welt mit neuen Augen zu sehen.

Das Erstaunliche Leben des A.J. Fikry ist eine humorvolle und zugleich tiefgründige Geschichte, die mich besonders zu Beginn mit A.J.s schrägen Dialogen und witzigen Bemerkungen gefesselt hat. Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam, und die Idee, zwischen den Kapiteln kleine Buchrezensionen einzubauen, fand ich eine erfrischende Abwechslung. Diese Elemente haben das Leseerlebnis besonders gemacht.

Leider hat der zweite Teil etwas an Tempo verloren. Der Humor trat zunehmend in den Hintergrund und die Geschichte wurde ernster, wodurch sie für mich stellenweise langsamer und weniger packend wirkte. Auch die emotionale Tiefe und die Reflexion über die Charakterentwicklungen hätten für mich mehr Raum einnehmen können.

Insgesamt bleibt Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry eine unterhaltsame Lektüre mit einem guten Schreibstil und einer kreativen Struktur. Wer humorvolle, schnelle Geschichten mag, wird auf seine Kosten kommen. Für Leser, die mehr emotionale Tiefe und komplexe Charakterentwicklungen suchen, könnte es jedoch zu flach wirken.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Eine Hommage an Bücher und zweite Chancen

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Eine Buchhandlung, ein mürrischer Buchhändler, ein Waisenkind und viele kleine literarische Begegnungen: Gabrielle Zevin erzählt in "Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" eine Geschichte über Bücher, ...

Eine Buchhandlung, ein mürrischer Buchhändler, ein Waisenkind und viele kleine literarische Begegnungen: Gabrielle Zevin erzählt in "Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" eine Geschichte über Bücher, Verluste und zweite Chancen. Zevin, 1977 in New York geboren, hat in Harvard studiert, als Drehbuchautorin gearbeitet und mit Romanen wie "Morgen, morgen und wieder morgen" oder "Die Widerspenstigkeit des Glücks" internationale Bestseller geschrieben. Ihre Werke wurden vielfach übersetzt, verfilmt und gefeiert – und doch zeigt dieser Roman aus dem Jahr 2014 eine ganz andere, fast zartere Seite von ihr.

Worum geht’s genau?

A.J. Fikry lebt zurückgezogen auf Alice Island und betreibt die einzige Buchhandlung des Ortes. Seit dem Tod seiner Frau hat er sich vom Leben entfremdet, die Geschäfte laufen schlecht und selbst sein wertvollster Besitz – eine rare Poe-Erstausgabe – wird gestohlen. Doch dann passiert etwas völlig Unerwartetes: In seinem Laden wird ein kleines Mädchen zurückgelassen. Maya bringt nicht nur A.J.s geordnetes Leben durcheinander, sondern eröffnet ihm auch neue Perspektiven auf Liebe, Freundschaft und Gemeinschaft.

Meine Meinung

Als ich das Cover zum ersten Mal sah, dachte ich sofort: „Moment, das kenn ich doch!“ – und dann fiel mir auf, dass Gabrielle Zevin dieselbe Autorin ist wie von "Morgen, morgen und wieder morgen". Aber wichtig zu wissen für alle LEser:innen: A.J. Fikry ist fast zehn Jahre früher erschienen, und das merkt man auch. Der Ton ist ganz anders – humorvoller, verspielter und auch inhaltlich gaaanz was anderes.

Schon früh hatte ich das Gefühl, ein Buch für Buchliebhaber:innen in den Händen zu halten. Literaturverweise, Buchgespräche und ironische Kommentare zum Verlagswesen machen den Roman zu einer kleinen Schatzkiste. Besonders gefallen hat mir der Humor, der immer wieder aufblitzt, etwa bei Amelias Date-Erinnerung (S. 12) oder A.J.s bissigen Kommentaren (S. 21). Gleichzeitig schwingen ernste Themen mit: Verlust, Einsamkeit, Krankheit. Und es gibt wieder einige Zitatperlen: „Es ist die heimliche Angst, dass wir nicht liebenswert sind, die uns isoliert…“ (S. 108). Diese Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe macht den besonderen Reiz aus.

Maya war für mich anfangs etwas überzeichnet – fast wie ein kleines Wunderkind –, und ich war überrascht, wie schnell A.J. sich entschließt, sie zu behalten. Doch gerade sie bringt eine besondere Wärme in die Geschichte. Schön fand ich auch die Briefe, die A.J. schreibt und die wie eine Klammer um den Roman liegen. Meine Vermutung, dass es auf etwas sehr Trauriges hinausläuft, hat sich bestätigt, aber der Roman verliert dabei nie seine Hoffnung.

Zevins Schreibstil ist leicht, fast unaufgeregt, aber immer wieder gespickt mit Sätzen, die man sich sofort markieren möchte: „Wir lesen, um zu wissen, dass wir nicht allein sind. Wir lesen, weil wir allein sind. Wir lesen und sind nicht allein.“ (S. 170) oder „Wir sind in der Zeit, die wir hier verbringen, nur Liebe. Die Menschen, die wir geliebt haben. Das macht uns froh. Und ich glaube, es ist das, was weiterlebt.“ (S. 171). Das Buch ist also nicht "nur" ein Roman, sondern auch Zevins persönliches Manifest für das Lesen selbst.

Nebenfiguren wie Lambiase, der Polizist mit Buchclub-Leidenschaft, oder die herrlich skurrilen Kund:innen machen das Ganze noch bunter. Einzig mit den Zeitsprüngen habe ich mich manchmal etwas schwergetan – sie waren für mich nicht immer fließend, auch wenn Mayas Alter immer wieder Orientierung geben sollte.

Fazit

"Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist kein Roman voller Action oder Dramatik, sondern ein stilles, berührendes Buch über Gemeinschaft, Verlust und zweite Chancen. Empfehlenswert für alle, die sich von Büchern gerne trösten lassen und die leisen Töne lieben, weniger für jene, die eine stringente, temporeiche Handlung erwarten. Danke an @lesejury und den @eichbornverlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Ein kleines Buch mit großer Wirkung

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Schon mit dem ersten Abschnitt hat mich das Buch überrascht, weil es vielschichtiger war, als ich zunächst erwartet hatte. Man lernt A. J. als verschlossenen, mürrischen Buchhändler kennen, der nach dem ...

Schon mit dem ersten Abschnitt hat mich das Buch überrascht, weil es vielschichtiger war, als ich zunächst erwartet hatte. Man lernt A. J. als verschlossenen, mürrischen Buchhändler kennen, der nach dem Tod seiner Frau völlig aus der Bahn geworfen wurde. Szenen wie seine Alkoholabstürze oder die Vision seiner verstorbenen Frau verdeutlichen seine Zerrissenheit und Einsamkeit. Gleichzeitig mochte ich die bissigen, zwischen die Kapitel gestreuten Rezensionen, die A. Js zynischen, aber scharfsinnigen Blick auf Literatur zeigen – und die eigentlich für Maya bestimmt sind.

Mit Mayas Auftauchen verändert sich A. Js Leben grundlegend: vom grummeligen Einzelgänger entwickelt er sich Schritt für Schritt zu einem Menschen, der Verantwortung übernimmt und sich kümmert. Ich fand es bewegend zu sehen, wie schnell er eine Verbindung zu ihr aufbaut. Auch die Nebenfiguren bereichern die Geschichte – etwa Ismay mit ihrem Schmerz oder Lambiase, der Polizist, mit dem A. J. eine unerwartete Freundschaft knüpft. So wird die Insel lebendig und die Gemeinschaft greifbar. Besonders gelungen fand ich auch die neue Nähe zu Amy, die anfangs noch skeptisch wirkt, dann aber eine ganz besondere Rolle in A. Js Leben einnimmt.

Die schnellen Zeitsprünge waren für mich zwar gewöhnungsbedürftig, doch sie verleihen der Geschichte Dynamik. Beeindruckt hat mich, dass Gabrielle Zevin es auf relativ wenigen Seiten schafft, so viele Charaktere zum Leben zu erwecken, dass sie einem wirklich ans Herz wachsen. Sehr schön war auch, dass Lambiase und Ismay schließlich zusammenkommen und die Buchhandlung übernehmen – das wirkte stimmig, auch wenn es mir stellenweise zu zackig erzählt war.

Besonders schade fand ich, dass A. Js Beerdigung kaum erwähnt wurde. Gerade nach seiner Entwicklung und all den Beziehungen, die er aufgebaut hat, hätte eine ausführlichere, rührende Szene den Abschluss noch intensiver und emotionaler gemacht. Auch generell hätte das Buch an einigen Stellen ein paar Seiten mehr vertragen, um gewisse Entwicklungen natürlicher wirken zu lassen.

Sehr berührt hat mich wiederum, wie facettenreich die Liebe zu Büchern dargestellt wurde. Jeder Charakter drückt sie auf seine ganz eigene Weise aus – durch Leidenschaft, Skepsis oder persönliche Vorlieben. Genau das macht deutlich, wie individuell und bedeutsam Geschichten für Menschen sein können.

Der Schreibstil ist leicht, flüssig und teilweise ironisch – man fliegt nur so durch die Seiten. Ich habe das Buch sehr schnell gelesen und mochte es, wie viel Schönes, Trauriges, Überraschendes und Bewegendes auf so kurzer Strecke passiert.

Insgesamt ist Das erstaunliche Leben des A. J. Fikry für mich ein berührendes, vielschichtiges und zugleich leicht zu lesendes Buch, das von seiner besonderen Figurenzeichnung und der spürbaren Liebe zu Büchern lebt. Kleine Kritikpunkte bleiben, doch das Herz, die Wärme und die Botschaft der Geschichte überwiegen eindeutig.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Ein stiller, warmherziger Roman über Bücher, Leben und zweite Chancen!

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"Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist eines der "Bücher-über-Bücher", um das man als Leseratte früher oder später nicht herumkommt. Gabrielle Zevin erzählt hier in kurze Kapitel, jeweils eingeleitet ...

"Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist eines der "Bücher-über-Bücher", um das man als Leseratte früher oder später nicht herumkommt. Gabrielle Zevin erzählt hier in kurze Kapitel, jeweils eingeleitet durch eine Buchbesprechung der Hauptfigur zu einer Kurzgeschichte oder einem Roman, vom Leben des fiktiven Buchhändlers A.J. Fikry. Der Erzählzeitraum spannt sich dabei über mehrere Jahre und vollzieht sich teils in unvermittelten Zeitsprüngen. Die 257 Seiten sind also wie ein Leben im Schnelldurchlauf - weniger eine fortlaufende, spannungsgetriebene Handlung, mehr eine lose Abfolge von Lebensmomenten. Das war zwar nicht ganz das, was ich erwartet hatte, es ist aber mit seinen Aufs und Abs, Brüchen und Zufällen eine Geschichte, wie sie nur das Leben selbst so schreiben kann. Auch wenn der generelle Handlungs- und Spannungsbogen oftmals etwas willkürlich erscheint, ist der Roman kurz genug, um rein von seinen leisen Töne, seiner Menschlichkeit und Wärme zu leben.

"Wir lesen, um zu wissen, dass wir nicht allein sind. Wir lesen, weil wir allein sind. Wir lesen und sind nicht allein”

Gabrielle Zevin schreibt aus auktorialer Perspektive und wechselt innerhalb der Kapitel oder Absätze häufig mehrmals den Blickwinkel zwischen den auftretenden Figuren. In Kombination mit dem literarischen, reduzierten Schreibstil ergibt sich so ein unaufdringliches, manchmal jedoch verwirrendes Gesamtbild, mit dem man erst warm werden muss. Von Anfang an sehr gut gefallen haben mir allerdings die vielen literarischen Anspielungen, die Gespräche über Bücher, die Verweise auf bekannte Werke und natürlich nicht zuletzt das Setting einer kleinen Inselbuchhandlung.

"Ein Ort ohne Buchhandlung ist kein Ort"


So entfaltet das Buch seinen Charme erst nach und nach, sobald man sich an die Erzählart und die Zeitsprünge gewöhnt hat - vor allem jedoch durch die Figuren, deren Lebensgeschichten und Beziehungen. Auch wenn in den 257 Seiten nicht viel Raum bleibt, auf alle Figuren ausführlich einzugehen, sind sie herzerwärmend gezeichnet. Besonders A.J. Fikry, anfangs ein verschlossener, mürrischer Buchhändler, wächst einem mit der Zeit sehr ans Herz. Auch Nebenfiguren wie Maya, Amelia und die anderen Inselbewohner haben Charakter.

“Worin unterscheidet sich ein Buch von einem anderen? Es gibt diese Unterschiede, befindet A.J. Wir müssen viele dieser Bände aufschlagen. Wir müssen glauben. Wir akzeptieren, manchmal enttäuscht zu werden, um uns hin und wieder beglücken zu lassen.”

Insgesamt erzählt der Roman auf berührende Weise von Verlust, Neuanfang und der Kraft der Geschichten, die Menschen miteinander verbinden. Allerdings gelingt es der Autorin nicht, wirklich in die Tiefe zu gehen. Dazu sind die Figuren doch noch zu skizzenhaft, die Dialoge zu glatt und die Konflikte zu schnell gelöst. Es ist und bleibt ein Wohlfühlbuch mit literarischem Schreibstil, das ich gerne gelesen habe, für mich aber kein Must-Read ist.



Fazit

"Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist ein stiller, warmherziger Roman über Bücher, Leben und die zweite Chance. Er überzeugt durch Atmosphäre, Buchliebe und Wärme, ohne dabei allzu tief zu graben. Wer leise Geschichten mit viel Herz, aber wenig Dramatik mag, wird sich darin wohlfühlen, für mich persönlich hat sowohl etwas Tiefe als auch Pepp gefehlt.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Eine Lektüre zum Wohlfühlen

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A.J. Fikry ist ein mürrischer Mann, der aufgrund eines Schicksalsschlag nur noch seine Buchhandlung auf Alice Island hat, um die er sich kümmern muss. Nach kurzer Zeit passiert aber ein Kuriosum, welches ...

A.J. Fikry ist ein mürrischer Mann, der aufgrund eines Schicksalsschlag nur noch seine Buchhandlung auf Alice Island hat, um die er sich kümmern muss. Nach kurzer Zeit passiert aber ein Kuriosum, welches das Leben von A.J. Fikry und das Leben anderer völlig auf den Kopf stellt.

Vor diesem Buch hatte ich aufgrund einer Leseflaute schon länger keins mehr in die Hand genommen und das war der perfekte Roman, um wieder mit dem Lesen anzufangen.
Das Cover finde ich persönlich super und der Schreibstil von Gabrielle Zevin zieht den Leser direkt in den Bann. Man will unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht.

Die einzelnen Kapitel werden durch Kurzrezensionen von A.J. getrennt, was mir grandios gefallen hat und wahrscheinlich sogar noch besser gefallen hätte, wenn ich die Bücher alle gelesen hätte. Abgesehen davon hat mich das Buch oftmals zum Schmunzeln gebracht - eine richtige Wohlfühllektüre eben!

Einziger Minuspunkt ist, dass es für meinen Geschmack zu viele Zeitsprünge waren. Für die Anzahl an Zeitsprüngen war das Buch zu kurz.

Alles in allem aber eine gute Lektüre zum Weiterempfehlen!

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