Das Backbuch "Cozy Baking Time" von Theresa Haubs hat mich von Anfang an begeistert. Besonders gefallen haben mir die kleinen Extras wie die Pannenhilfe, die Rezept-Upgrades und die Back-Hacks. Das macht ...
Das Backbuch "Cozy Baking Time" von Theresa Haubs hat mich von Anfang an begeistert. Besonders gefallen haben mir die kleinen Extras wie die Pannenhilfe, die Rezept-Upgrades und die Back-Hacks. Das macht das Buch sehr alltagstauglich und gibt dem Ganzen eine persönliche Note. Man spürt, dass Theresa ihre eigene Leidenschaft fürs Backen einfließen lässt, was das Buch sehr sympathisch macht.
Ein großer Pluspunkt sind für mich die glutenfreien und laktosefreien Varianten, die immer wieder erwähnt werden. Da ich versuche, mich glutenfrei und laktosefrei zu ernähren, fühle ich mich hier abgeholt und habe trotzdem eine große Auswahl an Rezepten. Auch die genauen Angaben zu Zubereitungs- und Backzeiten sind für mich Gold wert.
Das Backbuch wirkt zwar vom Stil her eher für die kalte Jahreszeit gedacht, doch die Rezepte sind so vielseitig, dass man sie das ganze Jahr über genießen kann. Mein Plan ist es jetzt, mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite durchzubacken.
Ein kleiner Kritikpunkt: Ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Respekt vor der deutschen Sprache gewünscht. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das Buch sprachlich eher auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten ist. Das schmälert den Genuss der Rezepte aber nur geringfügig.
Fazit: Insgesamt bin ich begeistert von diesem inspirierenden Backbuch, das mit viel Liebe zum Detail gemacht ist und wirklich Lust aufs Backen macht.
Im Winter 1992 verschwindet der elfjährige Matti Beck, während er Besorgungen machen sollte. Der im mecklenburgischen Wechtershagen tätige Kriminalhauptkommissar Arne Groth übernimmt die Ermittlungen. ...
Im Winter 1992 verschwindet der elfjährige Matti Beck, während er Besorgungen machen sollte. Der im mecklenburgischen Wechtershagen tätige Kriminalhauptkommissar Arne Groth übernimmt die Ermittlungen. Dabei stößt er auf einen alten Fall, der damals von dem inzwischen entlassenen Gerstacker geleitet wurde.
Dies ist bereits der zweite Fall für Kriminalhauptkommissar Arno Groth sowie seinen Freund und Kollegen Gerstacker. Der erste Fall "Das Schweigen des Wassers" erschien bereits im März 2024 und gehörte zu meinen Jahreshighlights.
Mit "Die Farbe des Schattens" ist Susanne Tägder erneut ein großartiger Wende-Kriminalroman gelungen, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Geschichte wird eindrucksvoll aus den Perspektiven von Arno Groth, Ina Paul und deren Sohn Benno erzählt. Dieses Wechselspiel verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und macht die Figuren lebendig und nahbar.
Arno Groth, seit drei Monaten Aufbauhelfer Ost im mecklenburgischen Wechtershagen und zugleich erfahrener Hauptkommissar, ist ein Charakter, der sofort Sympathien weckt. Besonders berührend fand ich seine inneren Zwiegespräche mit seiner verstorbenen Tochter Saskia. Hier erfährt man diesmal noch mehr über ihr tragisches Schicksal. Diese Passagen gingen mir sehr zu Herzen.
Auch die Nebenfiguren sind eindringlich gezeichnet. Gerstacker, der wegen seiner Stasi-Vergangenheit gekündigt wurde, arbeitet inoffiziell weiter an Groths Seite. Ich hoffe für ihn, dass seine Klage erfolgreich sein möge, denn jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Gemeinsam bilden Groth und Gerstacker ein Team, das sich wunderbar ergänzt. Ebenso eindrücklich ist die Figur der Irina Diehl, eine tragische und gleichzeitig starke Frau. Ihre Begegnungen mit Arno zeigen, wie zwei verletzte Seelen sich gegenseitig Halt geben können.
Natürlich gibt es auch Widerstände. Bekendorf legt Groth immer wieder Steine in den Weg. Umso befreiender wirkt es, als Bekendorf nach Schwerin wechselt und Groth folglich endlich mehr Freiheiten hat, seinem Instinkt folgt und den alten und den neuen Fall verbindet. Spannend ist auch Inas Rolle. Sie wird zu einer Schlüsselfigur in dem Fall, und ihre eigene bewegende Vergangenheit mit ihrer Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann verleiht ihr eine enorme Authentizität.
Was mich persönlich besonders berührt hat, ist die Darstellung der Verzweiflung der Menschen in dieser Zeit. Da ich die Wendezeit selbst miterlebt habe, konnte ich die geschilderte Angst und Unsicherheit sehr gut nachvollziehen. Susanne Tägder gelingt es meisterhaft, diese Atmosphäre einzufangen und für den Leser wieder lebendig werden zu lassen. Es fühlte sich für mich an wie eine Reise zurück in meine eigene Vergangenheit.
Der Schreibstil ist sehr durchdacht, berührend und fesselnd. Susanne Tägder verfügt über eine außergewöhnliche Sprachkraft. Das ist mir schon bei ihrem Debüt aufgefallen. Das Cover ist sehr düster und passt gut zur damaligen Stimmung und dem beschriebenen Fall.
Fazit: Mit "Die Farbe des Schattens" beweist die Autorin einmal mehr, wie spannend und zugleich emotional bewegend Zeitgeschichte erzählt werden kann. Sie haucht der Vergangenheit Leben ein und verbindet historische Authentizität mit einer fesselnden Krimihandlung. Ein Kriminalroman, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung.
Michaela Waldl, gelernte Floristin und erfolgreiche Influencein, präsentiert in ihrem Buch DIY-Projekte mit Naturmaterialien für jede Jahreszeit, von Frühling über Sommer bis hin zu Herbst und Winter ...
Michaela Waldl, gelernte Floristin und erfolgreiche Influencein, präsentiert in ihrem Buch DIY-Projekte mit Naturmaterialien für jede Jahreszeit, von Frühling über Sommer bis hin zu Herbst und Winter und legt einen Schwerpunkt auf einfache, naturbasierte Projekte, ideal für Anfänger und kreative Hobbyliebhaber.
Ich liebe dieses Buch! Besonders die Abschnitte über Herbst- und Winterdeko haben es mir angetan. Die Ideen sind so schön und trotzdem leicht umzusetzen. Genau das Richtige, um das Zuhause gemütlich und schön zu machen.
Richtig hilfreich fand ich auch die Übersicht zu den Materialien. Da ich noch ganz am Anfang mit DIY-Projekten stehe, war es super, so verständliche und praktische Tipps zu bekommen. Jetzt fühle ich mich viel sicherer, wenn ich etwas Neues ausprobiere. Vorher kannte ich Michaela Waldl gar nicht, aber dank des Buchs folge ich ihr jetzt begeistert auf Instagram und hole mir dort noch mehr Inspirationen.
Fazit: Für mich ist das Buch eine echte Schatzkiste voller Ideen. Perfekt für alle, die gerne kreativ werden möchten, egal ob Anfänger oder Profi, jung oder alt! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Das ist schon das zweite schwedische Kochbuch in diesem Jahr, das mich richtig begeistert hat. "Hej!" von Zora Klipp hat mich sofort gepackt. Die Auswahl an Rezepten ist groß, abwechslungsreich und macht ...
Das ist schon das zweite schwedische Kochbuch in diesem Jahr, das mich richtig begeistert hat. "Hej!" von Zora Klipp hat mich sofort gepackt. Die Auswahl an Rezepten ist groß, abwechslungsreich und macht sofort Lust, sich durch das ganze Buch zu kochen. Begleitet werden die Gerichte von wunderschönen Fotos, die nicht nur Appetit machen, sondern auch das typische skandinavische Lebensgefühl transportieren.
Besonders gut gefällt mir, dass die Rezepte lecker und gleichzeitig unkompliziert sind. Man braucht keine seltenen Zutaten und steht nicht stundenlang in der Küche. Perfekt also für den Alltag, ohne auf Genuss zu verzichten. Zora Klipp selbst kommt dabei sehr sympathisch und bodenständig rüber. Man spürt, dass sie das Kochen liebt und Freude daran hat, ihr Wissen zu teilen. Genau das macht das Buch so nahbar und motivierend.
Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Nachkoch-Empfehlung. Ich freue mich schon darauf, mich nach und nach durch das Buch zu kochen!
Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Ganz ehrlich, ich habe mich vorher nie so richtig an das Thema Einmachen herangetraut. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass es kompliziert ist, viel Zeit ...
Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Ganz ehrlich, ich habe mich vorher nie so richtig an das Thema Einmachen herangetraut. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass es kompliziert ist, viel Zeit braucht und man unzählige Spezialgeräte braucht. "Landlust Einmachen" hat mir diese Unsicherheit komplett genommen. Die Schritt-für-Schritt-Erklärungen sind so verständlich, dass ich mich direkt ans Ausprobieren wagen werde.
Was ich besonders mag, ist die Liebe zum Detail, mit der das Buch gestaltet ist. Schon das Durchblättern macht Freude, wunderschöne Bilder, inspirierende Ideen und praktische Tipps. Die Rezepte sind nicht nur lecker, sondern auch übersichtlich erklärt. Man merkt, dass viel Wert darauf gelegt wurde, auch Einsteiger abzuholen.
Ein echtes Highlight sind für mich die saisonalen Rezepte fürs ganze Jahr. Ob nun Säfte, Gelees oder Sirupe, Öle, Essige, Pestos, Liköre, Chutneys, Obst und Gemüse. Das Buch zeigt, wie man das Beste aus jeder Jahreszeit ins Glas zaubert. Ich hätte nie gedacht, dass Einmachen so einfach und entspannt sein kann und gleichzeitig so viel Spaß macht.
Fazit: Für mich ist "Landlust Einmachen" nicht nur ein Rezeptbuch, sondern eine Inspiration, saisonale Produkte wertzuschätzen und etwas Selbstgemachtes zu genießen. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung.