Können Gabriel und seine Freunde den Raub der Namenlosen verhindern?
Schule der Meisterdiebe 4: Die schwarze FestungZum Inhalt:
Für Gabriel Avery und seine Freunde bricht inzwischen das vierte Jahr an der Schule der Meisterdiebe an. Nicht nur, dass ein neues Unterrichtsfach auf sie zukommt, müssen sie auch noch einen ...
Zum Inhalt:
Für Gabriel Avery und seine Freunde bricht inzwischen das vierte Jahr an der Schule der Meisterdiebe an. Nicht nur, dass ein neues Unterrichtsfach auf sie zukommt, müssen sie auch noch einen unmöglichen Raub begehen, um den Gaunerpokal zu gewinnen. Denn sie müssen in die berüchtigte Festung Tor Malan einbrechen und eine kostbare Kette stehlen. Wäre das noch nicht genug, wollen auch die Namenlosen in Tor Malan einbrechen, um an die wertvolle Kette zu gelangen. Das können und wollen Gabriel und seine Freunde auf keinen Fall zulassen. Dabei plagen Gabriel noch ganz andere Sorgen. Nach dem Überfall seiner Eltern auf ihn und seine Freunde glaubt er, überall Personen zu sehen, die dann plötzlich wieder verschwunden sind.
Meine Meinung:
Wir begleiten Gabriel Avery und seine Freunde bei ihrem vierten Schuljahr in Crookhaven, das wieder allerhand Abenteuer und Herausforderungen für sie mitbringt. Denn nicht nur, dass ein unmöglicher Raub am Ende des Schuljahres auf sie zukommt, sind die Namenlosen ihnen näher, als sie denken. So war die ganze Handlung über für Spannung gesorgt. Zumal nicht klar ist, ob die Personen, die Gabriel innerhalb und außerhalb des Schulgeländes sieht, echt sind oder ob er sie sich nur einbildet. Ich war mir stellenweise ehrlich gesagt nicht sicher, ob seine Eltern nur ein perfides Spiel mit ihm spielen oder Gabriel langsam den Verstand verliert. Zudem stellt der Raub am Ende des Schuljahres die Freunde vor einige Herausforderungen, bei denen mal wieder all ihre individuellen Fähigkeiten gefragt sind. Ich habe jedenfalls die ganze Zeit mit den Freunden mitgefiebert und war über die ein oder andere Wendung doch sehr überrascht, weil ich mit dieser nicht gerechnet habe.
Interessant fand ich, wie sich die Gruppendynamik in diesem Band verändert und das nicht nur durch Villette, die meist ziemlich ruppig ist und niemandem vertraut. Mir hat ihre Entwicklung gefallen und ich bin gespannt, wie es nach den Ereignissen am Ende für sie in der Gruppe weitergehen wird. Ebenso bin ich gespannt darauf, wie es zwischen Gabriel und Penelope weitergehen wird und ob sich dadurch etwas in der Gruppe verändern wird. Zudem fand ich die Unsicherheit, die Gabriel durch den Überfall seiner Eltern erlebt und die Folgen daraus gut dargestellt. Man spürt, wie sehr ihn das alles mitnimmt und sein Handeln beeinflusst. Umso schöner fand ich den Zusammenhalt und das Verständnis, das er von seinen Freunden erfährt.
Fazit:
Eine wunderbare und spannende Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen und darüber, dass man zusammen stärker ist. Ich war gespannt, wie die Freunde den unmöglichen Raub am Ende des Schuljahres meistern, was sie während ihrer Schulzeit erleben und ob sie es schaffen, den Namenlosen endlich das Handwerk zu legen. Da der Raub den Freunden all ihr Können abverlangt, die Namenlosen ihnen näher scheinen, als sie glauben und nicht klar ist, was es mit den Personen auf sich hat, die Gabriel zu sehen glaubt, war für Spannung gesorgt. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.